E-Auto-News: Honda plant 150-kW-Laden, Renault erweitert R4-Angebot und EU-Markt wächst

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Europas Autoindustrie verliert laut Allianz Trade durch verspätete Elektromobilität an Marktanteilen und Marge, während Honda und Renault ihre Elektroangebote sowie Ladetechnik ausbauen.

Kabelloses Laden auf der Straße: Honda und Partner planen Tests mit bis zu 150 kW

Honda entwickelt gemeinsam mit Taisei und Taisei Rotec ein magnetisch gekoppeltes Wireless-Power-Transfer-Straßensystem. Die gemeinsame Forschung am Dynamic Wireless Power Transfer, kurz DWPT, läuft seit 2025; Honda arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit 2021 an dieser Technologie.

Das System kombiniert ein Gleichstrom-Versorgungssystem am Boden, mehrere in die Straße eingebettete Sendeeinheiten und eine Empfangseinheit im Fahrzeug. Honda verantwortet unter anderem das Ground-Assembly-System und das Fahrzeugsystem, Taisei die Gleichstromversorgung und Taisei Rotec die Bauverfahren für die Straßenintegration.

Auf einer Teststrecke wurden Lösungen geprüft, die auch für große Nutzfahrzeuge geeignet sein sollen. Vorgesehen sind Fahrbahnstrukturen und Sendeeinheiten für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von etwa 20 Tonnen sowie eine schnelle und stabile Hochleistungs-Stromversorgung.

Die DWPT-Einheiten integrieren jeweils einen Wechselrichter und eine Spule. Für bestehende Straßen ist vorgesehen, die Einheiten nach dem Abfräsen in den Straßenbelag einzubetten. Nach Angaben der Unternehmen sollen die entwickelten Strukturen einer langfristigen Nutzung durch schwer beladene große Nutzfahrzeuge standhalten und später aufgerüstet werden können.

Ab Ende 2026 soll eine weitere Teststrecke entstehen. Dort sind unter anderem eine Belastungsprüfung über eine Million Radlasten, DWPT-Leistungstests und Untersuchungen gegen elektromagnetische Feldleckagen geplant. Anschließend wollen die Partner Leistungen von bis zu 150 kW für eine mögliche Nutzung durch große Nutzfahrzeuge sowie die Zuverlässigkeit der Energieübertragung bei hohen Fahrgeschwindigkeiten prüfen. Tests auf einer öffentlichen Straße sind ab April 2027 geplant.

Quelle: FOCUS online

Infobox: Honda, Taisei und Taisei Rotec entwickeln ein in Straßen integriertes DWPT-System. Geplant sind Tests mit bis zu 150 kW, einer Million Radlasten und Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von etwa 20 Tonnen.

Renault R4 E-Tech erhält mehr Reichweite, neue Varianten und eine Lieferwagenversion

Renault erweitert und überarbeitet den R4 E-Tech zum Pariser Autosalon 2026, der am 12. Oktober eröffnet wird. Das Angebot wird um größere Reichweiten, zusätzliche Ausstattungen und neue Varianten ergänzt; zugleich öffnen die Bestellbücher für die Version Plein Sud mit aufklappbarem Stoffdach.

Alle bisherigen Varianten profitieren von aerodynamischen Verbesserungen, darunter eine optimierte Unterbodenverkleidung und neue Außenspiegel. Die Version mit 40-kWh-Batterie und 90 kW (120 PS) ist im Evolution erhältlich und erreicht bis zu 310 km WLTP bei einem kombinierten Verbrauch von 14,7 kWh/100 km.

Die 52-kWh-Batterie mit 110 kW (150 PS) steht für Evolution, Techno, Iconic und Roland-Garros zur Verfügung. Sie ermöglicht bis zu 415 km WLTP bei 14,4 kWh/100 km. Der Plein Sud kommt mit derselben Batterie und Motorisierung auf bis zu 400 km WLTP bei 14,9 kWh/100 km.

VarianteBatterieLeistungReichweiteVerbrauch
Evolution40 kWh90 kW (120 PS)bis zu 310 km WLTP14,7 kWh/100 km
Evolution, Techno, Iconic, Roland-Garros52 kWh110 kW (150 PS)bis zu 415 km WLTP14,4 kWh/100 km
Plein Sud52 kWh110 kW (150 PS)bis zu 400 km WLTP14,9 kWh/100 km

Neu bestellbar ist die Sonderedition Roland-Garros. Sie basiert auf der 52-kWh-Komfortversion und ist auch mit dem aufklappbaren Plein-Sud-Stoffdach erhältlich. Zur Ausstattung zählen unter anderem Zweifarblackierungen in Glacier White, Urban Grey, Starry Black oder Terracotta Brown, schwarze Säulen und Dachbögen, 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie Terracotta-Brown-Elemente an den Stoßfängern.

Noch vor Jahresende 2026 soll die Basisversion Jogging erscheinen. Sie nutzt einen 80 kW (110 PS) starken Elektromotor und eine LFP-Batterie mit 36,5 kWh nutzbarer Kapazität; damit sollen bis zu 305 km Reichweite möglich sein. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 10,2 Sekunden.

Zur Serienausstattung der Jogging-Version gehören eine manuelle Klimaanlage, eine 7-Zoll-Instrumentenanzeige, ein 10,1-Zoll-Multimediabildschirm, Apple CarPlay und Android Auto, hintere Parksensoren sowie 18-Zoll-Stahlräder. Eine Rückfahrkamera und eine manuell aktivierbare Batterievorwärmung sind ebenfalls serienmäßig.

Der Bordlader ermöglicht an Wallbox und Ladesäule maximal 6,6 kW Ladeleistung. Am Schnelllader sind maximal 80 kW vorgesehen; der Ladezustand soll dort in 25 Minuten von 10 bis 80 Prozent steigen. Den Preis für den Jogging hat Renault noch nicht genannt.

Alle R4-Modelle erhalten eine hochauflösende Rückfahrkamera. Für Techno und Iconic ist außerdem eine 360-Grad-Kamera erhältlich. Neu sind ein vorausschauender Eco-Fahrassistent und ein Notfallstoppassistent. Der Eco-Assistent erkennt Kurven und Kreisverkehre und empfiehlt, frühzeitig vom Fahrpedal zu gehen.

Der Notfallstoppassistent kann das Fahrzeug in Verbindung mit Active Driver Assist kontrolliert bis zum Stillstand abbremsen, wenn der Fahrer nicht reagiert. Das eCall-Notrufsystem unterstützt nun 4G- und 5G-Mobilfunknetze; außerdem kommt ein magnetisches, belüftetes Qi2-Ladegerät für Smartphones hinzu.

Für Gewerbekunden ergänzt Renault den R4 Van „Advance“ um die Version „Extra“. Der als N1-Nutzfahrzeug homologierte Kastenwagen wird in Frankreich, Spanien, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Italien angeboten.

Das Ladevolumen beträgt 1.045 Liter einschließlich eines 55-Liter-Fachs unter dem Ladeboden. Die maximale Nutzlast liegt bei 360 kg mit der 40-kWh-Batterie und bei 330 kg mit der 52-kWh-Batterie.

Quelle: Auto Motor und Sport

Infobox: Der Renault R4 E-Tech erreicht je nach Variante bis zu 415 km WLTP. Die neue Jogging-Version bietet 80 kW (110 PS), eine 36,5-kWh-LFP-Batterie und bis zu 305 km Reichweite; der R4 Van kommt auf 1.045 Liter Ladevolumen.

Studie sieht Europas Autoindustrie durch verspätete Elektromobilität geschwächt

Europäische Autohersteller haben nach einer Studie von Allianz Trade den Umstieg auf Elektroautos zu spät eingeleitet. Die Unternehmen hätten laut der Untersuchung jahrelang vor allem in die Weiterentwicklung von Diesel- und Benzinmotoren sowie in die Sicherung kurzfristiger Gewinne investiert, statt frühzeitig Elektromobilität und Software aufzubauen.

Besonders deutlich zeigen sich die Folgen laut der Studie bei Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz. Deren Marktanteile seien seit 2021 in Europa um rund zehn Prozentpunkte und in China um sieben Prozentpunkte gesunken.

Auch die Ertragslage habe sich verschlechtert. Die Gewinnmargen deutscher Hersteller seien von rund 13 Prozent im Jahr 2022 auf zuletzt etwa 4 Prozent gefallen. Die je Fahrzeug erzielte Wertschöpfung liege auf dem europäischen Markt inzwischen 30 bis 45 Prozent unter dem Niveau von 2021 beziehungsweise 2022.

Als wesentlichen Grund nennt Allianz Trade die verspätete Elektrifizierung. Chinesische Hersteller hätten frühzeitig große Produktionskapazitäten für Batterien und Elektroautos aufgebaut, während europäische Unternehmen ihr Kapital lange zur Absicherung des bestehenden Verbrenner-Geschäfts eingesetzt hätten.

Bei Elektroautos entfallen laut der Untersuchung inzwischen 50 bis 60 Prozent des Fahrzeugwerts auf Batterie und Software. In diesen Bereichen seien europäische Hersteller stark von asiatischen Unternehmen abhängig. Eine eigenständige europäische Batteriezellproduktion im großen Maßstab halten die Experten kurzfristig kaum für wettbewerbsfähig.

Kritisch bewertet Allianz Trade auch die geplante Lockerung der europäischen CO2-Vorgaben. Eine Abschwächung könne Herstellern kurzfristig Entlastung verschaffen, zugleich aber notwendige Investitionen verzögern und den technologischen Rückstand vergrößern.

Die Autoren empfehlen gezielte Partnerschaften sowie Investitionen in Software, Batterietechnik und Zukunftsfelder wie autonomes Fahren. Eine vollständige Unabhängigkeit von asiatischen Zulieferern sehen sie nicht als den einzigen Ansatz.

Quelle: WELT

Infobox: Laut Allianz Trade sanken die Marktanteile der drei großen deutschen Autokonzerne seit 2021 in Europa um rund zehn Prozentpunkte und in China um sieben Prozentpunkte. Die Gewinnmargen fielen von rund 13 Prozent im Jahr 2022 auf zuletzt etwa 4 Prozent.

Shell-Studie: Viele E-Auto-Fahrer wollen elektrisch bleiben

Wer bereits elektrisch fährt, möchte laut der Shell Elektromobilitätsstudie 2026 meist nicht zum Verbrenner zurückkehren. Gleichzeitig verlieren Reichweitenängste an Bedeutung, während Anschaffungspreise, zuverlässiges Laden und die Qualität von Ladeorten stärker in den Mittelpunkt rücken.

Für die gemeinsam mit dem Forschungspartner Strive erstellte Untersuchung wurden weltweit mehr als 7400 Menschen befragt. In Deutschland nahmen 1500 Personen teil, darunter 1000 E-Auto-Fahrer und 500 Menschen ohne Elektroauto.

89 Prozent der befragten E-Auto-Fahrer würden für ihr nächstes Fahrzeug erneut ein Elektroauto in Betracht ziehen. 74 Prozent würden konkret einen reinen Stromer erwägen. 69 Prozent der heutigen E-Auto-Fahrer könnten sich ein gebrauchtes Elektroauto vorstellen; bei den potenziellen E-Auto-Käufern sind es 67 Prozent. Von den Menschen ohne Elektroauto ziehen 37 Prozent einen Umstieg grundsätzlich in Betracht.

AspektAnteil
E-Auto-Fahrer würden erneut ein Elektroauto in Betracht ziehen89 Prozent
E-Auto-Fahrer würden konkret einen reinen Stromer erwägen74 Prozent
E-Auto-Fahrer könnten sich ein gebrauchtes Elektroauto vorstellen69 Prozent
Menschen ohne Elektroauto ziehen einen Umstieg grundsätzlich in Betracht37 Prozent

Unter den heutigen E-Auto-Fahrern nennen 45 Prozent eingesparte Energie- beziehungsweise Kraftstoffkosten als wesentlichen Vorteil. Umweltvorteile folgen mit 39 Prozent, Fahrspaß mit 32 Prozent und geringere Wartungskosten mit 29 Prozent.

Bei Menschen ohne Elektroauto halten 43 Prozent Reichweite und Laden vom Kauf ab. Für 32 Prozent sind die Anschaffungskosten zu hoch, 29 Prozent beklagen zu wenige öffentliche Ladepunkte und 18 Prozent empfinden öffentliches Laden als zu teuer.

68 Prozent der befragten E-Auto-Fahrer haben bereits längere Fahrten unternommen, bei denen öffentlich geladen werden musste. 46 Prozent berichten von guten Erfahrungen, 22 Prozent von Schwierigkeiten. Nur sechs Prozent vermeiden solche Reisen wegen der Ladeinfrastruktur, weitere vier Prozent aufgrund von Reichweitenbedenken.

Die öffentliche Ladeinfrastruktur wird insgesamt besser bewertet. 69 Prozent sehen gegenüber dem Vorjahr Fortschritte bei der Verfügbarkeit, 67 Prozent bei der Auswahl der Anbieter und jeweils 64 Prozent bei Zuverlässigkeit und Standortqualität. Nur 47 Prozent erkennen eine Verbesserung beim Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei der Wahl eines Ladeortes nennen jeweils 42 Prozent die Kosten sowie Shops, Gastronomie oder Toiletten als relevantes Kriterium. 38 Prozent achten auf die Ladegeschwindigkeit und 32 Prozent auf Zuverlässigkeit. 73 Prozent würden laut Shell sogar einen Umweg für einen zuverlässigeren Ladepunkt fahren, während 54 Prozent für schnelleres Laden mehr bezahlen würden.

Bei Schnellladeparks wünschen sich 43 Prozent Kaffee und Heißgetränke, 41 Prozent warme Mahlzeiten, 38 Prozent Einkaufsmöglichkeiten und 36 Prozent Sitzgelegenheiten. Jeder zweite E-Auto-Fahrer kauft der Befragung zufolge mindestens monatlich Kaffee an einer Tankstelle oder einem Lade-Hub.

Auch Firmenflotten spielen eine wichtige Rolle. Unter den befragten E-Auto-Fahrern liegt der Anteil der Flottenfahrer bei 33 Prozent, unter den Nicht-E-Auto-Fahrern bei 21 Prozent. Elf Prozent der elektrischen Flottenfahrer fahren mehr als 30.000 Kilometer pro Jahr; bei allen E-Auto-Fahrern sind es sechs Prozent.

65 Prozent der elektrischen Flottenfahrer laden mindestens einmal pro Woche am Unternehmensstandort. 54 Prozent nutzen das Fahrzeug regelmäßig für Kunden- und Lieferantenbesuche, 51 Prozent für den Transport von Ausrüstung.

Quelle: Elektroauto-News, unter Berufung auf die Shell-Pressemitteilung vom 7. Oktober 2026

Infobox: 89 Prozent der befragten E-Auto-Fahrer ziehen erneut ein Elektroauto in Betracht. Bei der Ladeinfrastruktur werden Verfügbarkeit, Anbieterauswahl, Zuverlässigkeit und Standortqualität besser bewertet; beim Preis-Leistungs-Verhältnis sehen nur 47 Prozent eine Verbesserung.

E-Auto-Förderung: Tesla Model Y führt Zulassungs-Rangliste an

Im September 2026 wurden in Deutschland 88.599 Elektroautos zugelassen. Das entsprach 34,5 Prozent der Neuzulassungen und mehr als doppelt so vielen Fahrzeugen wie im September 2025.

Seit dem 19. Mai 2026 kann in Deutschland eine Förderung für Elektroautos beantragt werden. Sie gilt rückwirkend zum 1. Januar 2026 und soll vor allem Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen beim Kauf unterstützen.

Die Förderung kann zwischen 1500 und 6000 Euro betragen. Der bewilligte Betrag hängt vom Einkommen, der Haushaltsgröße und dem Modell des E-Autos ab.

Bis zum 1. Oktober 2026 wurden nach Angaben des BAFA genau 97.790 Elektroauto-Käufe unterstützt. Darunter befanden sich 8196 Plug-in-Hybride. Das Förderprogramm ist bis 2029 angesetzt; die Fördermittel in Höhe von etwa drei Milliarden Euro sollen nach Angaben des BAFA für rund 800.000 Elektroautos reichen.

ModellBewilligte Förderungen
Tesla Model Y8297
Skoda Elroq5710
Tesla Model 33845
Citroën ë-C33583
Leapmotor T033561
VW ID.33541
Hyundai Inster3337
BMW iX12939
Cupra Born2806
Dacia Spring2402

Das Tesla Model Y liegt mit 8297 bewilligten Förderungen deutlich an der Spitze. Dahinter folgen der Skoda Elroq mit 5710 Förderungen und das Tesla Model 3 mit 3845 Förderungen.

Quelle: ka-news

Infobox: Bis zum 1. Oktober 2026 wurden 97.790 Elektroauto-Käufe unterstützt. Das Tesla Model Y führt die Modellrangliste mit 8297 bewilligten Förderungen an.

Elektroautos erreichen in der EU einen Rekordanteil

Der Anteil reiner Elektroautos an den Neuzulassungen in der Europäischen Union ist 2025 auf 17,3 Prozent gestiegen. Damit war gut jeder sechste neu zugelassene Pkw in der EU ein E-Auto; laut Statistischem Bundesamt wurde ein neuer Höchststand erreicht.

Weitere 42,4 Prozent der neu zugelassenen Pkw waren Hybridautos. Auf reine Benzinfahrzeuge entfielen 27,3 Prozent, auf reine Dieselfahrzeuge 9,8 Prozent. Andere Antriebsarten wie Flüssig- oder Erdgas spielten eine untergeordnete Rolle.

Der Anteil reiner Elektroautos ist innerhalb von zehn Jahren deutlich gestiegen. 2015 lag er bei 0,4 Prozent.

LandAnteil reiner E-Autos an den Neuzulassungen 2025
Dänemark67,8 Prozent
Niederlande40,2 Prozent
Malta37,6 Prozent
Deutschland19,1 Prozent
Kroatien1,9 Prozent
Slowakei4,7 Prozent
Bulgarien4,9 Prozent

Deutschland lag 2025 mit 19,1 Prozent leicht über dem EU-Schnitt, blieb aber hinter Dänemark, den Niederlanden und Malta zurück. Den geringsten Anteil verzeichneten Kroatien mit 1,9 Prozent, die Slowakei mit 4,7 Prozent und Bulgarien mit 4,9 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Anteil reiner Elektroautos EU-weit auf 20,7 Prozent, nachdem er im Vorjahreszeitraum 15,6 Prozent betragen hatte. Der europäische Autoverband Acea sieht ein starkes Wachstum in Deutschland, Frankreich und Dänemark.

Außerhalb der EU war Norwegen 2025 führend: Gut 95 Prozent der neu zugelassenen Pkw hatten dort einen reinen Elektroantrieb. Als Gründe für die Unterschiede zwischen den Ländern nennt die Deutsche Presseagentur Investitionen in das Ladenetz und die jeweilige Förderpolitik.

Deutschland bleibt als größter Automarkt der EU besonders bedeutend. 2025 wurden hierzulande rund 545.100 E-Autos neu zugelassen; damit entfielen 28,9 Prozent der 1,89 Millionen E-Auto-Neuzulassungen in der EU auf Deutschland. Frankreich folgte mit 330.900 neuen E-Autos und einem Anteil von 17,5 Prozent an den EU-Zulassungen.

Quelle: Ihre Vorsorge, unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur

Infobox: Reine Elektroautos erreichten 2025 in der EU einen Neuzulassungsanteil von 17,3 Prozent. Deutschland lag mit 19,1 Prozent über dem EU-Schnitt; Dänemark führte mit 67,8 Prozent.

Quellen: