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title: E-Auto-News: VW plant ID Up, BYD gewinnt Käufer – Förderung in der Kritik
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author: E-Mobil Magazin Redaktion
published: 2026-09-06
updated: 2026-09-06
language: de
category: News und Updates 
description: VW plant den Elektro-Kleinwagen ID Up ab 2027 für rund 20.000 Euro, während BYD bei deutschen E-Auto-Kaufinteressierten auf Rang fünf steigt.
source: Provimedia GmbH
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# E-Auto-News: VW plant ID Up, BYD gewinnt Käufer – Förderung in der Kritik

> **Autor:** E-Mobil Magazin Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-06

**Zusammenfassung:** VW plant den Elektro-Kleinwagen ID Up ab 2027 für rund 20.000 Euro, während BYD bei deutschen E-Auto-Kaufinteressierten auf Rang fünf steigt.

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## VW plant günstigen Elektro-Kleinwagen offenbar als ID Up

Volkswagen soll seinen neuen Elektro-Kleinwagen nach Informationen von **t3n** ID Up nennen wollen. Damit würde der Konzern an den etablierten Namen E-Up anknüpfen. Eine offizielle Bestätigung für die Bezeichnung gibt es bislang nicht.

Der für 20.000 Euro geplante Stromer war ursprünglich als ID 1 vorgesehen und sollte bereits 2023 in die Serienproduktion gehen. Nach der Vorstellung des Showcars ID Every-1 im März 2025 wird nun von einem Marktstart im Jahr 2027 ausgegangen. Der Einstiegspreis von 20.000 Euro wurde laut t3n vom spanischen Magazin motor.es erneut bestätigt.

Der mögliche Name ID Up passt zu einem Strategiewechsel bei Volkswagen. Die ursprünglich als ID 2 geplante Baureihe wird als ID Polo eingeführt, während der ID 4 im Herbst runderneuert als ID Tiguan zurückkehren soll. Laut Winfuture gab es intern außerdem Überlegungen, den Kleinwagen Lupo zu nennen. Der Lupo war zwischen 1998 und 2005 als Vorgänger des Up auf den Straßen unterwegs.

| Angabe | Genannter Wert | 

| Voraussichtlicher Name | ID Up | 

| Einstiegspreis | 20.000 Euro | 

| Höchstgeschwindigkeit | 130 Kilometer pro Stunde | 

| Reichweite | mindestens 250 Kilometer | 

| Motorleistung | 70 Kilowatt (95 PS) | 

| Länge | 3,88 Meter | 

| Länge des klassischen Up | 3,66 Meter | 

| Sitzplätze | bis zu vier Personen | 

| Geplanter Produktionsstandort | Portugal | 

| Frühester Marktstart | Mitte 2027 | 

Mit einer Länge von 3,88 Meter wäre der ID Up größer als der klassische Up mit 3,66 Meter. Nach den bei der Vorstellung des ID Every-1 genannten Daten soll das Fahrzeug bis zu vier Personen Platz bieten, 130 Kilometer pro Stunde erreichen und mindestens 250 Kilometer weit fahren. Die Leistung des Elektromotors wird mit 70 Kilowatt (95 PS) angegeben.

Gefertigt werden soll der Kleinwagen in Portugal. Seine Premiere könnte der ID Up auf der IAA 2027 im September feiern.

**Zusammenfassung:** Laut t3n soll Volkswagens 20.000-Euro-Stromer ID Up heißen, mindestens 250 Kilometer Reichweite bieten und frühestens Mitte 2027 starten.

## Volkswagen liefert ersten ID.Polo an Privatkunden aus

Der offizielle Marktstart des Volkswagen ID.Polo ist nach Angaben von **WAZ-ONLINE.de** erfolgt. Die Autostadt lieferte am Freitag den ersten ID.Polo an einen Privatkunden aus.

Volkswagen setzt große Hoffnungen in den Einstiegsstromer. WAZ-ONLINE.de berichtet auch über die Reaktion des Kunden, nennt im vorliegenden Inhalt jedoch keine weiteren Details zur Übergabe oder zum Fahrzeug.

**Zusammenfassung:** Der ID.Polo ist offiziell gestartet; die Autostadt übergab das erste Fahrzeug an einen Privatkunden.

## Streit um Vertragsstrafen an Ladesäulen in Miesbach

Wer sonntags auf dem Aldi- und Rewe-Parkplatz in Miesbach sein Elektroauto lädt, riskiert laut **Merkur** eine Vertragsstrafe von 30 Euro. Im Mittelpunkt stehen die EnBW-Ladesäulen am Windfeld und widersprüchliche Aussagen des mit der Parkraumüberwachung beauftragten Unternehmens Parkdepot.

Nach einer früheren Berichterstattung erklärte Parkdepot, Nutzer der E-Tankstellen seien eigentlich nicht die Zielgruppe der Parkverbote außerhalb der Supermarktöffnungszeiten. Betroffene, die zur Zahlung einer Vertragsstrafe von 30 Euro aufgefordert worden seien, sollten sich mit einem Nachweis an den Parkdepot-Kundenservice wenden.

Ein Leser berichtete Merkur, dass er bereits Ende Juli an einem Sonntagvormittag 20 Minuten an einer EnBW-Säule geladen und anschließend eine Vertragsstrafe erhalten habe. Sein erster Widerspruch sei abgelehnt worden, weil die Stellplätze der E-Tankstellen ausdrücklich nicht von den ausgeschilderten Parkzeitbegrenzungen ausgenommen seien. Um weitere Kosten zu vermeiden, habe er die Rechnung bezahlt.

Nach der Berichterstattung wandte sich der Leser erneut an Parkdepot. Das Unternehmen verwies darauf, dass eine zumutbare Kenntnisnahme der Vertrags- und Einstellbedingungen bereits bei der Einfahrt möglich sei. Deshalb bestehe bei einem Verstoß kein Anspruch auf Rückerstattung.

> „Seit der Vertragsstrafe lade ich mein Fahrzeug woanders.“

Ein anderer regelmäßiger Nutzer hatte sich laut Merkur bereits im Juni beim Parkdepot-Kundenservice erkundigt, ob die Parkzeitbeschränkungen auch für Kunden der EnBW-Ladesäulen gelten. Die Antwort lautete: „Das Laden an der Ladesäule ist jederzeit erlaubt, auch außerhalb der Öffnungszeiten.“ Entscheidend sei lediglich die ausgeschilderte Höchstparkdauer von 120 Minuten; solange falle keine Gebühr an.

Auch Aldi Süd erklärte gegenüber Merkur, grundsätzlich gelte die Freiparkdauer von 120 Minuten, die ebenfalls ausgeschildert sei. Wegen einer Systemumstellung sei es kurzfristig zu technischen Problemen gekommen, die mittlerweile behoben seien. Parkdepot beantwortete eine erneute Anfrage der Zeitung bis zum Stand des Artikels nicht.

| Angabe | Genannter Wert | 

| Vertragsstrafe | 30 Euro | 

| Höchstparkdauer | 120 Minuten | 

| Ladedauer im geschilderten Fall | 20 Minuten | 

| Datum des Artikels | 05.09.2026, 22:13 Uhr | 

**Zusammenfassung:** Die Frage, ob die 120-minütige Freiparkzeit auch außerhalb der Supermarktöffnungszeiten gilt und ob bereits bezahlte Vertragsstrafen zu Unrecht ausgesprochen wurden, bleibt laut Merkur offen.

## Nissan plant offenbar günstiges Elektroauto auf Twingo-Basis

**AUTO BILD** berichtet über ein mögliches günstiges Einstiegs-Elektroauto von Nissan. Das unterhalb des Micra angesiedelte Modell soll auf einer Twingo-Basis entstehen und könnte unter 20.000 Euro kosten.

Eine Illustration zeigt laut AUTO BILD ein eigenständiges Design mit Anleihen an den Micra. Weitere technische Daten oder ein konkreter Marktstart werden im vorliegenden Inhalt nicht genannt.

**Zusammenfassung:** Nissan soll an einem Elektro-Einstiegsmodell unterhalb des Micra arbeiten, dessen Basis unter 20.000 Euro kosten könnte.

## BYD steigt bei Kaufinteressierten auf Rang fünf

Die Markenpräferenzen im deutschen Elektroautomarkt verschieben sich. Eine von **Elektroauto-News** ausgewertete Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt, dass BYD bei Personen, die innerhalb der nächsten drei Jahre den Kauf eines Elektroautos erwägen, bereits Platz 5 der attraktivsten Marken erreicht.

In der Gesamtstichprobe liegt BYD dagegen auf Platz 11. Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes-Benz zählen dort weiterhin zu den attraktivsten Marken für den Kauf eines Elektroautos. Bei den konkret kaufinteressierten Personen führt BMW mit 44 Prozent vor Audi mit 31 Prozent und Volkswagen mit 30 Prozent. BYD erreicht in dieser Gruppe 20 Prozent.

| Marke beziehungsweise Gruppe | Gesamtstichprobe | Kaufinteressierte Kundinnen und Kunden | 

| Volkswagen | 31 Prozent | 30 Prozent | 

| Audi | 29 Prozent | 31 Prozent | 

| BMW | 28 Prozent | 44 Prozent | 

| BYD | Platz 11 | 20 Prozent, Platz 5 | 

Laut der Studie spielen bei einer konkreten Kaufentscheidung vor allem Kaufpreis, Fahrzeugsicherheit, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit des Akkus, Reichweite und Garantieabdeckung eine Rolle. Das Herkunftsland der Marke zählt dagegen nicht zu den entscheidenden Kriterien.

> „Der Vorsprung der etablierten Hersteller schmilzt und der Wettbewerb in Heimatmärkten nimmt zu. Aus welchem Land der Hersteller kommt, ist nicht mehr kaufentscheidend. Harte Fakten und die Kompetenz im Bereich der Elektromobilität müssen die Kunden überzeugen“, sagt Manuel Schuler, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint.

Elektroauto-News führt BYDs wachsende Markenattraktivität auf ein als wettbewerbsfähig wahrgenommenes Gesamtpaket aus Preis, Reichweite, Batterie, Ladeleistung und Garantie zurück. In volumenstarken Fahrzeugklassen trete BYD mit wettbewerbsfähigen Preisen, umfangreicher Ausstattung, hohen Ladeleistungen und umfangreichen Garantien auf dem deutschen Markt an.

Auch die Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamts zeigen laut dem Bericht eine steigende Marktbedeutung. Von Januar bis Juli stiegen die Neuzulassungen reiner Elektroautos von BYD von 5124 im Jahr 2025 auf 12.332 im Jahr 2026. Das entspricht einem Anstieg um 141 Prozent. Volkswagen lag im gleichen Zeitraum auf Vorjahresniveau.

| BYD-Neuzulassungen | Wert | 

| Januar bis Juli 2025 | 5124 | 

| Januar bis Juli 2026 | 12.332 | 

| Veränderung | 141 Prozent | 

Das Wachstum erfolgte trotz zusätzlicher EU-Zölle auf reine Elektroautos aus China. BearingPoint erwartet, dass hohe Produktionskapazitäten in China, die dort schwächelnde Binnenkonjunktur sowie der Ausbau neuer Vertriebs- und Produktionskapazitäten in Europa den Wettbewerbsdruck in den kommenden Jahren weiter intensivieren.

> „Die entscheidende Frage ist nicht, ob chinesische Hersteller zu den europäischen Herstellern aufschließen, sondern wie schnell“, kommentiert Manuel Schuler.

**Zusammenfassung:** BYD erreicht bei deutschen E-Auto-Kaufinteressierten Platz 5 und steigerte die Neuzulassungen von Januar bis Juli von 5124 auf 12.332.

## Kritik an der E-Auto-Förderung wegen möglicher Schlupflöcher

Die staatliche E-Auto-Förderung steht nach einem Bericht von **ka-news** in der Kritik. Die Bundesregierung hatte die Prämie im Herbst 2025 beschlossen; sie trat im Mai 2026 in Kraft und gilt rückwirkend für Käufe ab Januar 2026.

Abhängig von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße können Bürgerinnen und Bürger Prämien von 1500 bis 6000 Euro beantragen. Für die Förderung stehen insgesamt drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung zur Verfügung. Bis Mitte Juli 2026 flossen bereits mehr als 50 Millionen Euro in die E-Auto-Förderung.

| Angabe | Genannter Wert | 

| Förderbetrag | 1500 bis 6000 Euro | 

| Maximales zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen | 80.000 Euro | 

| Erhöhung je Kind | 5000 Euro | 

| Maximales Haushaltsjahreseinkommen bei Familien mit zwei oder mehr Kindern | 90.000 Euro | 

| Gesamtmittel | drei Milliarden Euro | 

| Bereits ausgezahlte Mittel bis Mitte Juli 2026 | mehr als 50 Millionen Euro | 

Die Förderung unterstützt den Kauf oder das Leasing von Vollelektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von maximal 80.000 Euro. Die Grenze steigt um 5000 Euro je Kind, wenn im Haushalt bis zu zwei Kinder unter 18 Jahren wohnen. Für Familien mit zwei oder mehr Kindern liegt sie damit bei maximal 90.000 Euro.

Das im Bericht beschriebene Schlupfloch ergibt sich daraus, dass der Halter des Fahrzeugs eine andere Person oder ein Autohaus mit der Antragstellung bevollmächtigen kann. Antragsteller und Käufer beziehungsweise Leasingnehmer müssen laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nicht dieselbe Person sein. Dadurch könnten Verwandte oder Freunde mit geringerem Einkommen als Halter eingetragen werden, während eine andere Person das Fahrzeug kauft.

> „Mitnahmeeffekte in dem Sinne, dass Konsumenten, die auch ohne Förderung ein Elektrofahrzeug kaufen würden, die Prämie gerne einstreichen“, sagt Dirk Dohse vom Kiel Institut für Weltwirtschaft gegenüber web.de.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert, dass mit Einkommensgrenzen von bis zu 90.000 Euro auch Haushalte gefördert würden, die nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen seien. Ramona Pop fordert deshalb eine Kopplung der Förderung an den Fahrzeugpreis. Dadurch sollten günstigere und effizientere Modelle gestärkt und langfristig mehr bezahlbare Elektroautos auf dem Gebrauchtwagenmarkt geschaffen werden.

> „Mit Einkommensgrenzen von bis zu 90.000 Euro werden auch Haushalte gefördert, die für den Kauf eines E-Autos nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind“, kritisiert Ramona Pop.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur entfielen bis zum 10. Juli 2026 48 Prozent der genehmigten Anträge auf Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 45.000 Euro. Der verkehrspolitische Sprecher der Linken-Fraktion, Jorrit Bosch, bezeichnete dies als Hinweis darauf, dass die soziale Staffelung zumindest teilweise greife. Zugleich verwies er darauf, dass sich viele Menschen mit geringem Einkommen auch mit staatlicher Förderung keinen Neuwagen leisten könnten.

**Zusammenfassung:** Die Förderung beträgt 1500 bis 6000 Euro und kann bei Familien bis zu einem Einkommen von 90.000 Euro greifen. Kritiker fordern eine stärkere Orientierung am Fahrzeugpreis und eine Ausweitung auf bezahlbare Gebrauchtwagen.

Quellen:
- [Neuer VW-Stromer für 20.000 Euro – Insider enthüllt Namen und erste Infos](https://t3n.de/news/vw-e-auto-insider-namen-1760640/)
- [Hoffnungsträger für den E-Auto-Markt: VW liefert ersten ID.Polo aus](https://www.waz-online.de/lokales/wolfsburg/hoffnungstraeger-fuer-den-e-auto-markt-vw-liefert-ersten-id-polo-aus-G2BAT46VOFBUDGEHBH6OP4YKWU.html)
- [Erlaubt oder nicht? Verwirrung über Ladesäulen am Supermarkt-Parkplatz](https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/auto-fahrer-tanken-strom-und-bekommen-strafzettel-von-parkdepot-94474180.html)
- [Kommt so der Elektro-Nissan auf Twingo-Basis?](https://www.autobild.de/artikel/nissan-wave-illustration-guenstiges-einstiegs-e-auto-28796029.html)
- [E-Auto-Interessierte denken um – BYD rückt in die Spitzengruppe vor](https://www.elektroauto-news.net/news/e-auto-interessierte-denken-um)
- [E-Auto-Förderung in der Kritik: Profitieren Spitzenverdiener von einem Schlupfloch?](https://www.ka-news.de/auto/e-auto-foerderung-in-der-kritik-profitieren-spitzenverdiener-von-einem-schlupfloch-3-115092730)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [emobil-magazin.de](https://emobil-magazin.de/e-auto-news-vw-plant-id-up-byd-gewinnt-kaeufer-foerderung-in-der-kritik/)*
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