E-Mobilität 2026: Zufriedenheit, Ladeausbau und neue Batterietechnik
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Der Pressespiegel zeigt hohe E-Auto-Zufriedenheit, wachsenden Ladeinfrastrukturbedarf und BMWs neue Gen6-Batteriefertigung.
Elektromobilität im Pressespiegel: Zufriedenheit, Netzausbau und neue Batterietechnik
Studie: 97 Prozent der E-Auto-Besitzer zufrieden
Eine Studie des deutschen Automobilclubs ADAC zeigt laut derstandard.de, dass die meisten Besitzerinnen und Besitzer von Elektroautos mit ihrem Fahrzeug zufrieden sind. Befragt wurden ausschließlich E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer; an der Untersuchung nahmen mehr als 1000 Personen teil.
97 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem Fahrzeug zufrieden zu sein, 70 Prozent davon sogar sehr zufrieden. Lediglich ein Prozent äußerte sich unzufrieden. Neun von zehn deutschen E-Auto-Besitzerinnen und -Besitzern würden demnach erneut ein Elektroauto kaufen.
„Fast alle E-Auto-Fahrer sind zufrieden – eine Sache stört aber jeden vierten“ – derstandard.de
Zusammenfassung: Die ADAC-Studie weist auf eine hohe Zufriedenheit unter deutschen E-Auto-Besitzern hin. Besonders deutlich fällt die Bereitschaft aus, erneut ein Elektroauto zu kaufen.
Ladeinfrastruktur erreicht neue Phase – Stromnetz wird zum Engpass
Auf der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesverkehrsministeriums stand laut electrive.net nicht mehr allein die Zahl der Ladepunkte im Mittelpunkt. Die Branche beschäftigt sich demnach zunehmend mit Qualität, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und der Einbindung der Ladeinfrastruktur in ein funktionierendes Gesamtsystem.
Verkehrsminister Steffen Bilger verwies auf inzwischen 3,6 Millionen Elektroautos und rund 210.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Nach seinen Angaben kommen durchschnittlich 60 weitere Ladepunkte täglich hinzu. Wenige Tage zuvor sei an der A81 der hundertste Autobahn-Standort des Deutschlandnetzes an einer unbewirtschafteten Rastanlage eröffnet worden.
Professor Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management beschrieb den Wandel als Übergang von der Nische zum Massenprodukt. In der zweiten Phase müsse sich der Fokus von der Quantität zur Qualität verschieben. Entscheidend seien Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Leistung, Standort, verständliche Preise und eine einfache Bedienung.
Bratzel stellte außerdem die maximale Ladeleistung als zentrale Kennzahl infrage. Wichtiger sei, wie viele Kilometer Reichweite ein Fahrzeug in fünf oder zehn Minuten in den Akku laden könne. Ladeinfrastruktur werde damit vom reinen Hardware-Thema zum vollständigen Ladeerlebnis, das vom Anstecken bis zur Bezahlung ohne Reibungsverluste funktionieren müsse.
Als neues Nadelöhr wird der Netzanschluss beschrieben. Linda Boll, Deutschland-Chefin von Fastned und Vorstandsvorsitzende von e-Mobility Deutschland e.V., erklärte, ohne Netzanschluss gebe es keine Ladesäule. Nach Berechnungen des Verbands können bestimmte Vergabeverfahren neue Projekte um anderthalb bis zwei Jahre verzögern.
Johannes Pallasch von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur warnte mit Blick auf den künftigen Massenmarkt vor schwierigen Rahmenbedingungen. Während heutige E-Auto-Fahrer überdurchschnittlich häufig über Eigentum, Stellplatz und eigene Wallbox verfügen, würden künftig mehr Mieter, Bewohner dichter Stadtquartiere und Menschen ohne eigenen Ladepunkt auf öffentliche Ladeangebote angewiesen sein.
„Die zweite Phase muss von der Quantität in Richtung Qualität gehen.“ – Professor Stefan Bratzel, zitiert von electrive.net
„Ohne Netzanschluss keine Ladesäule. So einfach ist das.“ – Linda Boll, zitiert von electrive.net
Zusammenfassung: Deutschland verfügt laut der Quelle über 3,6 Millionen Elektroautos und rund 210.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Künftig gelten Netzanschlüsse, zuverlässige Ladeangebote und eine bessere Koordination als zentrale Aufgaben.
BMW startet Serienproduktion von Hochvoltbatterien in Niederbayern
BMW hat laut heise online am 1. Oktober 2026 das Batteriemontagewerk im niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen offiziell eröffnet. In der rund eine Milliarde Euro teuren Anlage wurde die Serienproduktion von Hochvoltbatterien der sechsten Generation, der sogenannten Gen6, aufgenommen.
Zunächst soll das Werk das Münchner BMW-Werk mit Batterien für den vollelektrischen BMW i3 der „Neuen Klasse“ versorgen. Die Fahrzeugwerke in Dingolfing, Regensburg und Leipzig sollen folgen. Wegen der hohen Nachfrage nach den Elektroauto-Modellen der „Neuen Klasse“ beginnt die Fertigung bereits im Zweischichtbetrieb.
Externe Berichte beziffern die geplante Jahreskapazität auf bis zu 600.000 Hochvoltbatterien. BMW spricht von mehreren hundert Einheiten pro Tag. Im Vollbetrieb sollen rund 1600 Beschäftigte auf zwei Produktionslinien arbeiten; unterstützt werden sie von etwa 500 Robotern.
Die Produktionsfläche umfasst rund 50.000 Quadratmeter auf einem circa 60 Hektar großen Gelände. Zwischen dem Baubeginn im April 2024 und den ersten Vorserienbatterien im März 2026 vergingen weniger als zwei Jahre. Im September 2023 hatten mehr als 75 Prozent der Bürger von Straßkirchen bei einer Wahlbeteiligung von rund 77 Prozent für die Ansiedlung gestimmt.
Die Gen6-Batterien verwenden zylindrische Rundzellen mit 46 Millimetern Durchmesser und 95 oder 120 Millimetern Höhe. BMW ersetzt damit die bisher verwendeten prismatischen Gen5-Zellen. Die Rundzellen sollen eine rund 20 Prozent höhere volumetrische Energiedichte ermöglichen, bis zu 30 Prozent mehr Reichweite nach WLTP sowie bis zu 30 Prozent kürzere Ladezeiten.
Die 800-Volt-Architektur ermöglicht Ladeströme von bis zu 500 Ampere. Für den BMW iX3 50 xDrive nennt BMW eine WLTP-Reichweite von bis zu 806 Kilometern sowie eine Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt. In zehn Minuten sollen damit bis zu 372 Kilometer Reichweite nachgeladen werden können.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Investition | rund eine Milliarde Euro |
| Produktionsbeginn | 1. Oktober 2026 |
| Geplante Jahreskapazität | bis zu 600.000 Hochvoltbatterien |
| Beschäftigte im Vollbetrieb | rund 1600 |
| Rundzellendurchmesser | 46 Millimeter |
| Ladeleistung BMW iX3 50 xDrive | bis zu 400 Kilowatt |
| WLTP-Reichweite BMW iX3 50 xDrive | bis zu 806 Kilometer |
Das Werk ist ausdrücklich ein Montagewerk und keine Zellfabrik. Die Batteriezellen stammen von den Zulieferern CATL und EVE Energy. BMW verfolgt mit der regionalisierten Montage eine „Local for Local“-Strategie, die Transportwege verkürzen und die Versorgungssicherheit verbessern soll.
Bei der Produktion setzt BMW auf das Cell-to-Pack-Konzept. Die Rundzellen werden ohne weitere Modulebene direkt in das Batteriegehäuse montiert. Zusätzlich erfasst BMW Sensordaten, Prozessparameter und Maschinenzustände in Echtzeit. KI-Assistenten und KI-Agenten sollen bei der Erkennung von Abweichungen helfen und die Gesamtanlageneffektivität optimieren.
Im nahe gelegenen Salching betreibt die Encory GmbH, ein Joint Venture von BMW Group und Interzero Group, das Cell Recycling Competence Center. Dort sollen Produktionsreste und Pilotzellen in einem mechanischen Direktrecyclingverfahren verarbeitet werden. Nach vollständiger Inbetriebnahme rechnet BMW mit einer Rückgewinnung im mittleren zweistelligen Tonnenbereich pro Jahr.
Zusammenfassung: BMW hat in Irlbach-Straßkirchen die Gen6-Batterieproduktion gestartet. Das Werk kombiniert regionale Montage, Rundzellentechnik, Cell-to-Pack, KI-gestützte Qualitätssicherung und ein Recycling-Kompetenzzentrum in der Nachbarschaft.
Autohäuser sollen zu Energie-Hubs werden
Das Fachmedium AUTOHAUS berichtet über neue Geschäftsmodelle für Autohäuser. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und der Energiedienstleister Cubos sehen in Ladeinfrastruktur, Batteriespeichern und Photovoltaikanlagen die Grundlage dafür, dass Kfz-Betriebe vom Stromverbraucher zum Energie-Hub werden.
Viele Autohäuser verfügen bereits über Photovoltaikanlagen und Ladepunkte. Der nächste Schritt besteht laut ZDK darin, diese Systeme intelligent miteinander zu vernetzen. Selbst erzeugter Strom kann direkt genutzt, gespeichert oder zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden. Dadurch sollen sich Lastspitzen reduzieren und Energiekosten senken lassen.
Besonderes Potenzial sehen die Initiatoren im bidirektionalen Laden. E-Autos können dabei nicht nur Energie aufnehmen, sondern auch wieder abgeben. Fahrzeugbatterien könnten Gebäude mit Strom versorgen oder Energie in das öffentliche Netz zurückspeisen.
Nach Angaben der RWTH Aachen beläuft sich die mobile Speicherkapazität der rund 2,2 Millionen batterieelektrischen Fahrzeuge in Deutschland bereits heute auf rund 142 Gigawattstunden. Diese Kapazität liege deutlich über der Kapazität stationärer Batteriespeicher.
„Wer Flächen, Ladeinfrastruktur und Energieanlagen intelligent verknüpft, kann Kosten senken und neue Geschäftsfelder erschließen. So wird der Betrieb vom Energieverbraucher zum Energie-Hub.“ – Marcus Weller, ZDK, zitiert von AUTOHAUS
Cubos zählt laut AUTOHAUS mit mehr als 16.000 Ladepunkten zu den führenden Charge Point-Operatoren in Deutschland. Bei einer Veranstaltung in Wolfsburg standen Workshops zu Energiemanagement, Batteriediagnostik, THG-Quoten und bidirektionalem Laden auf dem Programm.
„Ein Ladepunkt allein ist für ein Autohaus erst einmal ein teurer Stromzähler. Wer aber Erzeugung, Speicher, Software und Ladepunkt in einer Hand zusammenbringt, schöpft mehr Wert aus der Ladeinfrastruktur.“ – Christian Rühe, Cubos, zitiert von AUTOHAUS
Zusammenfassung: Autohäuser sollen Ladepunkte, Photovoltaik, Batteriespeicher und Software zu einem Energiesystem verbinden. Als Grundlage für neue Geschäftsmodelle gilt insbesondere die Nutzung von Elektroautos als mobile Stromspeicher.
Vier eVRmobil-Fahrzeuge für gemeinnützige Initiativen
Die Hildesheimer Presse berichtet über eine Förderaktion der Hannoverschen Volksbank und ihrer Niederlassungen Volksbank Hildesheimer Börde und Volksbank Celle. Die Institute spenden vier eVRmobil-Fahrzeuge vom Typ Volkswagen ID.Polo an soziale, karitative und kulturelle Projekte.
Jedes Fahrzeug hat einen Wert von rund 25.000 Euro. Die Fahrzeuge werden mit dem Volksbanken- und Raiffeisenbanken-Logo sowie mit Platz für eine individuelle Beklebung versehen. Nach Angaben der Quelle fahren die vollelektrischen Fahrzeuge lokal ohne CO2-Emissionen aus dem Auspuff.
Alle gemeinnützigen Institutionen im Geschäftsgebiet der Hannoverschen Volksbank können sich bis zum 30. Oktober 2026 bewerben. Die Bewerbung soll eine kurze Vorstellung der Institution, eine Erläuterung des geplanten Fahrzeugeinsatzes und die geschätzte jährliche Kilometerleistung enthalten.
Bundesweit sind laut Hildesheimer Presse mehr als 4.300 VRmobil-Fahrzeuge im Einsatz. Das Konzept der Volksbanken und Raiffeisenbanken besteht seit mehr als 15 Jahren. Die Flotte der von der Hannoverschen Volksbank gespendeten Fahrzeuge soll insgesamt auf 100 ausgeweitet werden.
Zusammenfassung: Vier Volkswagen ID.Polo mit einem Wert von rund 25.000 Euro je Fahrzeug werden an gemeinnützige Institutionen vergeben. Bewerbungsschluss ist Freitag, der 30. Oktober 2026.
VENTRA: Studentenauto soll Reifen- und Bremsabrieb auffangen
Studierende der TU Eindhoven haben laut electrive.net mit VENTRA ein Elektroauto-Konzept entwickelt, das Feinstaub aus Reifen- und Bremsabrieb während der Fahrt auffangen soll. Das Fahrzeug kombiniert die Partikelfilterung mit Leichtbau und Hinweisen für einen verschleißärmeren Fahrstil.
Die Partikel werden nach Angaben der Entwickler elektrisch geladen und anschließend von einer geerdeten Sammelfläche angezogen. Das System soll sich mit einem Staubsauger oder Wasser reinigen lassen. Wie wirksam der Ansatz unter realen Bedingungen ist, muss sich noch zeigen, da die bisher genannten Ergebnisse aus Simulationen stammen.
Bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 80 km/h sollen rund 24 Prozent der entstehenden Partikel in das Sammelsystem geleitet werden können. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten steigt der berechnete Anteil auf bis zu 42 Prozent.
Das Fahrgestell besteht weitgehend aus leichten, carbonfaserverstärkten Thermoplast-Platten. Nach Angaben des Teams lässt sich das Fahrzeuggewicht dadurch um knapp 100 Kilogramm senken. Weniger Masse soll Reifen und Bremsen entlasten.
Das sogenannte Clean-Drive-System analysiert den Fahrstil und gibt über das Display Hinweise. Dazu gehören das sanftere Beschleunigen, weniger abruptes Bremsen und das Vermeiden unnötiger Lenkbewegungen. Die aufgefangenen Partikel sollen gesammelt und potenziell recycelt werden können; beim Konzeptfahrzeug wird ein Teil bereits für Komponenten im Innenraum verwendet.
VENTRA ist als Forschungs- und Demonstrationsfahrzeug angelegt. Eine Serienproduktion oder konkrete Zusammenarbeit mit einem Autohersteller wurde nicht angekündigt. Hintergrund sind die sogenannten Nicht-Abgas-Emissionen, die auch bei Elektroautos durch Reifen-, Brems- und Straßenabrieb entstehen.
Mit Euro 7 werden in der EU erstmals Anforderungen für Partikelemissionen von Bremsen und den Abrieb von Reifen eingeführt. TU/ecomotive verweist in diesem Zusammenhang auf den Beginn neuer Vorgaben ab November 2026.
| Geschwindigkeit | Berechneter Anteil der aufgefangenen Partikel |
|---|---|
| 50 bis 80 km/h | rund 24 Prozent |
| Niedrigere Geschwindigkeiten | bis zu 42 Prozent |
Zusammenfassung: VENTRA soll Reifen- und Bremsabrieb direkt am Fahrzeug auffangen. Simulationen nennen rund 24 Prozent bei 50 bis 80 km/h und bis zu 42 Prozent bei niedrigeren Geschwindigkeiten.
BYD Seagull soll als zweite Generation deutlich wachsen
Beim BYD Seagull, der in Europa als Dolphin Surf angeboten wird, sind laut Auto Motor und Sport erste Informationen zur Neuauflage aufgetaucht. Die Angaben stammen aus beim chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnik hinterlegten Modellinformationen.
BYD wechselt bei der Plattform vom Frontmotor und Vorderradantrieb zu einem Heckmotor und Hinterradantrieb. Der vom Ministerium genannte Elektromotor leistet 95 kW beziehungsweise 129 PS. Für die Batterie werden zwei Optionen mit 30 und 39,2 kWh Kapazität genannt.
Nach WLTP sollen die Batterien geschätzte Reichweiten von 260 bis 345 Kilometern ermöglichen. Noch nicht bestätigt, aber wahrscheinlich sei Flash Charging, mit dem sich die Batterien in knapp zehn Minuten quasi vollladen ließen. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei abgeregelten 150 km/h.
Die neue Plattform erhält außerdem eine Mehrlenker-Aufhängung an der Hinterachse. Durch den Motor im Heck entsteht unter der vorderen Haube Platz für einen 94 Liter großen Frunk. Das Kofferraumvolumen wird mit bis zu 1.380 Litern angegeben; zusätzliche Staufächer befinden sich unter den Rücksitzen.
Der Viertürer wächst in der Länge um fast 43 Zentimeter auf nun 4,20 Meter. Der Radstand nimmt um 15 Zentimeter auf 2.650 Millimeter zu. Breite und Höhe bleiben nahezu unverändert.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Motorleistung | 95 kW (129 PS) |
| Batterieoptionen | 30 und 39,2 kWh |
| Geschätzte WLTP-Reichweite | 260 bis 345 Kilometer |
| Höchstgeschwindigkeit | 150 km/h |
| Frunk | 94 Liter |
| Kofferraumvolumen | bis zu 1.380 Liter |
| Länge | 4,20 Meter |
| Radstand | 2.650 Millimeter |
Auch das Design wird überarbeitet. Die Fensterlinie verliert ihren Aufwärtsknick hinter der B-Säule, die C-Säule wird breiter und die Front erhält schärfer geschnittene LED-Scheinwerfer. Im Innenraum sind eine ansteigende Mittelkonsole, ein abgeflachtes Zweispeichen-Lenkrad und ein größerer zentraler Touchscreen vorgesehen. Das Kombiinstrument vor dem Lenkrad entfällt; seine Anzeigen werden in der linken Hälfte des Zentraldisplays dargestellt.
Wann die neue Generation in China startet, ist laut Auto Motor und Sport nicht bekannt. Ebenfalls offen bleibt, ob und wann sie Europa erreicht.
Zusammenfassung: Der BYD Seagull beziehungsweise Dolphin Surf soll auf Heckmotor und Hinterradantrieb wechseln. Die Neuauflage wächst auf 4,20 Meter, erhält Batterieoptionen mit 30 und 39,2 kWh und soll geschätzte WLTP-Reichweiten von 260 bis 345 Kilometern bieten.
Hamburg verdoppelt Zahl öffentlicher Ladepunkte
In Hamburg kommt der Ausbau der Ladeinfrastruktur laut n-tv.de voran. Ende August gab es in der Stadt insgesamt 5.976 öffentlich zugängliche Ladepunkte.
Im August 2024 waren es noch 2.931 Ladepunkte. Damit stieg die Zahl innerhalb dieses Zeitraums um rund 104 Prozent. Hintergrund ist die steigende Zahl von Elektroautos in Hamburg.
Mehr als 20 Prozent der im August in Hamburg neu zugelassenen Pkw waren reine Stromer. Die Angaben gehen aus einer Senatsantwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Rosa Domm hervor.
| Zeitpunkt | Öffentlich zugängliche Ladepunkte |
|---|---|
| August 2024 | 2.931 |
| Ende August | 5.976 |
| Veränderung | rund 104 Prozent |
Zusammenfassung: Hamburg verfügte Ende August über 5.976 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Gegenüber August 2024 entspricht das einem Plus von rund 104 Prozent.
Quellen:
- Studien zur Elektromobilität: Auf die Kleinen kommt es an
- Fast alle E-Auto-Fahrer sind zufrieden – eine Sache stört aber jeden vierten
- Elektromobilität: Wo E-Lkw in Deutschland noch ausgebremst werden
- Zweite Phase der Elektromobilität: Wird das Stromnetz zum Nadelöhr?
- Vom Stromverbraucher zum Energiemanager: Neue Chancen für den Autohandel
- Elektromobilität für gemeinnützige Initiativen – Jetzt bewerben!
- Batteriewerk für eine Milliarde Euro: BMW startet Serienproduktion
- ID.Tiguan soll bis zu 600 km Reichweite bekommen
- Studenten-E-Auto VENTRA soll Reifen- und Bremsabrieb auffangen
- BYD Seagull (Dolphin Surf): Zweite Generation macht vieles anders
- Hamburg & Schleswig-Holstein: Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos kommt voran
- Bilger: PKW-Ladeinfrastruktur "auf sehr gutem Stand"
- EU will Ladeinfrastruktur für E-Lkw vorrangig fördern
- Daimler Buses treibt Ausbau eigener öffentlicher Ladeinfrastruktur voran
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- Geely bringt E-Transporter Farizon V7E und SV auf den deutschen Markt
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- E-Lkw günstiger als Diesel: 85.000 Euro Vorteil in DE
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- FOTON bringt New-Energy-Nutzfahrzeuge nach Europa