E-Mobilität im Fokus: Rekordfahrt, E-Lkw-Spiel und BYD-Expansion
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Der Pressespiegel zeigt wachsende E-Mobilitätsnachfrage, realitätsnahe E-Lkw-Simulationen und Volkswagens Rekordprototyp mit 1.278 Kilometern Reichweite.
E-Mobilität im Pressespiegel: Von der Messe bis zum E-Lkw-Online-Spiel
E-Mobilitätsmesse in Fulda verbindet Fahrzeuge und Community
Die E-Mobilität stand am Wochenende in Fulda im Mittelpunkt einer Messe, die zugleich als Community-Event für Fans des elektrischen Fahrens angelegt war. Nach Angaben von hessenschau.de zeigte die Veranstaltung die wachsende Auswahl an Elektroautos.
Der Bericht ordnet die Messe in eine Zeit ein, in der die Preise für Benzin und Diesel steigen. Gleichzeitig werde das Angebot an Elektroautos immer größer, was sich bei der Veranstaltung in Fulda anhand der präsentierten Marken und Modelle gezeigt habe.
Die Messe richtete sich damit nicht ausschließlich an Kaufinteressierte, sondern auch an Menschen, die sich bereits für elektrisches Fahren engagieren. Der Community-Charakter stellte den Austausch unter Fahrerinnen und Fahrern sowie die wachsende Präsenz der Elektromobilität in den Mittelpunkt.
Infobox: Die Messe in Fulda verband die Präsentation eines wachsenden Elektroauto-Angebots mit einem Community-Event für Fans des elektrischen Fahrens. Quelle: hessenschau.de.
Region Ludwigsburg: Nachfrage nach E-Mobilität nimmt zu
In der Region Ludwigsburg nimmt die Nachfrage nach E-Mobilität nach einem Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung an Fahrt auf. Der Artikel trägt den Titel „Nachfrage an E-Mobilität nimmt in der Region Ludwigsburg an Fahrt auf“ und verweist auf eine Automesse im Schlosshof.
Die Meldung hebt damit die regionale Entwicklung der Elektromobilität hervor. Weitere konkrete Angaben zu Fahrzeugzahlen, Verkaufszahlen oder einzelnen Modellen enthält der bereitgestellte Inhalt nicht.
Die Automesse im Schlosshof steht im Bericht als lokaler Bezugspunkt für das wachsende Interesse an elektrischen Fahrzeugen. Damit ergänzt die Meldung die Berichterstattung über die E-Mobilitätsmesse in Fulda um eine Entwicklung aus Baden-Württemberg.
Infobox: Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet von einer zunehmenden Nachfrage nach E-Mobilität in der Region Ludwigsburg und nennt eine Automesse im Schlosshof. Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung.
Förderung konzentriert sich auf beliebte Elektroautos
AUTOBILD.DE beschäftigt sich mit der Frage, welche Elektroautos besonders häufig eine Kaufförderung erhalten. Im Artikel werden unter anderem Familien als wichtige Gruppe der Förderung, die beliebtesten Marken und die meistgeförderten Modelle thematisiert.
Der Bericht stellt außerdem heraus, dass keine Dominanz von Billigautos festgestellt werde. Weitere Schwerpunkte sind die Top 20 der beliebtesten Modelle sowie die geringe Präsenz chinesischer Hersteller in der genannten Liste.
Auch Luxusautos spielen laut der im Quelleninhalt aufgeführten Gliederung nur eine geringe Rolle. Der Artikel betrachtet damit die Förderlandschaft aus Sicht der bei Privatkäufern besonders häufig berücksichtigten Fahrzeuge und Marken.
- Familien werden im Zusammenhang mit der Förderung besonders erwähnt.
- Der Artikel untersucht die beliebtesten Marken.
- Eine Top-20-Liste der beliebtesten Modelle wird angekündigt.
- Chinesische Hersteller sind in der Liste noch rar.
- Luxusautos sind nur in geringer Zahl vertreten.
Infobox: AUTOBILD.DE berichtet über besonders häufig geförderte Elektroautos, beliebte Marken und Modelle. Im Mittelpunkt stehen Privatkäufer, während chinesische Hersteller und Luxusautos in der genannten Liste nur eine geringe Rolle spielen.
VoltFracht macht E-Lkw-Spedition zum Online-Spiel
Das Fachmedium electrive.net berichtet über VoltFracht, ein Online-Spiel zum Aufbau einer Elektro-Spedition für Europa. Entwickelt wurde das Spiel vom Indie-Entwickler Sebastian Giove, der das Projekt in seiner Freizeit neben einem Vollzeitjob realisiert hat.
Die Spieler bauen ein Unternehmen auf, das ausschließlich mit E-Lkw Aufträge aus einer virtuellen Frachtbörse ausführt. Zu Beginn können sie den Namen ihrer Spedition sowie deren Standort in einer Stadt in Deutschland oder anderen europäischen Ländern festlegen.
Danach steht Startkapital für die Eröffnung eines eigenen Depots und für einen ersten kleineren Elektro-Lkw mit 7,5 Tonnen zur Verfügung. Mehrere fiktive Modelle stehen zur Auswahl. Später können weitere Gewichtsklassen, zusätzliche Fahrzeuge, neue Länder und andere Warengruppen hinzukommen.
Die Aufträge werden über eine Frachtbörse ausgewählt. Mit dem erwirtschafteten Spielgeld lässt sich die Spedition Schritt für Schritt ausbauen. Zusätzlich können Spieler Tagesziele erreichen oder sich mit anderen Spielern in Syndikaten zusammenschließen.
VoltFracht soll laut electrive.net einen hohen Realitätsbezug besitzen. In das Spiel wurden mehr als 450 reale Ladestandorte aus OpenChargeMap integriert. Die Ladeplanung erfolgt dadurch anhand von Ladestationen, die auch im realen Leben verfügbar sind.
Auch die Ladeleistung orientiert sich an realen Bedingungen. Bei den Ladestopps werden CCS-Ladekurven berücksichtigt, bei denen die Ladeleistung gegen Ende abfällt.
Für die Strompreise nutzt VoltFracht die ENTSO-E-Tagespreise, die je Land unterschiedlich sind. Diese Preise fließen direkt in die Marge der jeweiligen Aufträge ein.
Darüber hinaus werden Höhenprofil, Zuladung und Tempolimit bei der Verbrauchsberechnung berücksichtigt. Sebastian Giove beschreibt die Energieseite des Spiels als keine bloße Kulisse.
„Die Energieseite ist dabei keine Kulisse“, sagt Sebastian Giove laut electrive.net.
„Das Ladenetz im Spiel ist also genau so dicht wie in Wirklichkeit — und wo es in Europa noch Lücken hat, merkt man das auch im Spiel“, sagt Giove laut electrive.net.
Infobox: VoltFracht ist ein kostenloses Online-Spiel im Browser, in dem eine E-Lkw-Spedition aufgebaut wird. Mehr als 450 reale Ladestandorte, CCS-Ladekurven, ENTSO-E-Tagespreise sowie Faktoren wie Höhenprofil und Zuladung sollen die Abläufe realitätsnah abbilden. Quelle: electrive.net.
Volkswagen-Prototyp fährt 1.278,36 km mit nur einer Batterieladung
Teltarif berichtet über den Volkswagen-Prototypen Mission Efficiency. Das Fahrzeug wird als seriennahe Studie beschrieben und soll laut Volkswagen das weltweit effizienteste seriennahe Elektroauto sein.
Der Mission Efficiency stellte laut Quelle drei Weltrekorde auf. Dazu gehören ein cW-Wert von 0,158, ein Verbrauch von 6,48 kWh/100 km bei einer sogenannten Idealfahrt sowie die Bezeichnung als sparsamstes seriennahe Elektroauto seiner Klasse.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| cW-Wert | 0,158 |
| Verbrauch bei der Idealfahrt | 6,48 kWh/100 km |
| Verbrauch inklusive Ladeverluste | 7,51 kWh/100 km |
| Verbrauch ohne Ladeverluste | 6,89 kWh/100 km |
| Dokumentierte Fahrstrecke | 1.278,36 km |
| Durchschnittsgeschwindigkeit | 67,72 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit | 138 km/h |
| Batteriegröße netto | 54,9 kWh |
| Verbliebene Restreichweite bei Ankunft | 164 km |
Auf einer offiziell dokumentierten Verbrauchsfahrt legte der Prototyp 1.278,36 km zurück. Die Strecke führte vom Volkswagen-Entwicklungszentrum in Wolfsburg über Poznan beziehungsweise Posen und Olmütz bis nach Wien.
Während der Fahrt wurde die netto 54,9 kWh große Batterie lediglich einmal geladen. Bei der Ankunft in Wien zeigte das Fahrzeug noch eine Restreichweite von 164 km an.
Der Realverbrauch lag inklusive Ladeverlusten bei 7,51 kWh/100 km. Ohne Ladeverluste wurden 6,89 kWh/100 km angegeben. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 67,72 km/h, die Höchstgeschwindigkeit 138 km/h.
Als technische Basis nennt die Quelle bezahlbare Serientechnologie des ID. Polo und ID. Cross auf Basis des MEB+ mit Frontantrieb. Volkswagen-Chef Thomas Schäfer erklärte laut Teltarif, die Rekorde seien nicht mit abgehobener Spezialtechnik erreicht worden.
Zusätzlich verfügt der Prototyp über ein integriertes Photovoltaiksystem mit einer Leistung von 370 Watt. Es ist in Glasdach und Heckklappe integriert und versorgt Verbraucher des Bordnetzes. Je nach Jahreszeit, Region und Wetter kann es die reale Reichweite um bis zu 30 Kilometer pro Tag erhöhen.
Zur Gewichtsreduzierung kommen leichte Verkleidungen zum Einsatz. Eine mobile Bluetooth-Box ersetzt das entfallene Lautsprechersystem, während ein Smartphone oder Tablet nach dem Konzept „Bring your own device“ die Anzeige des Infotainmentsystems übernimmt.
Ob der Mission Efficiency oder ein vergleichbares Modell in Serie geht, ist laut Teltarif noch offen.
„Technologie für alle – statt für wenige“, wird Volkswagen-Chef Thomas Schäfer von Teltarif zitiert.
Infobox: Der Mission Efficiency absolvierte eine dokumentierte Strecke von 1.278,36 km mit nur einer Batterieladung und kam mit 164 km Restreichweite in Wien an. Der Prototyp kombiniert einen cW-Wert von 0,158, eine netto 54,9 kWh große Batterie und ein Photovoltaiksystem mit 370 Watt. Quelle: Teltarif.
BYD plant europäische Expansion und stimmt über Asset-Pool ab
Börse Express berichtet über eine außerordentliche Hauptversammlung von BYD am 29. September. Die Anteilseigner sollen über Anpassungen der Satzung, die Wahl von Führungskräften sowie den Start eines Asset-Pool-Geschäfts mit zugehörigen externen Garantien abstimmen.
Für Anleger von H-Aktien gilt laut Quelle eine Frist: Das Register für diese Anteilsklasse bleibt vor dem Treffen geschlossen. Übertragungen müssen deshalb bis zum kommenden Mittwoch um 16:30 Uhr abgeschlossen sein.
Parallel treibt BYD den Vertrieb in Europa voran. Im Vereinigten Königreich endet eine Rabattaktion mit Preisnachlässen von bis zu 2.500 Pfund. Sie begleitet den Marktstart des Modells DOLPHIN G DM-i.
In Frankreich gewährt BYD laut Medienberichten im laufenden Monat Kundenvorteile von bis zu 6.800 Euro. Außerdem soll dort bei drei Plug-in-Hybrid-SUVs auf Anzahlungen beim Leasing verzichtet werden.
Die internationale Wachstumsstrategie soll nach Angaben der Quelle weiter ausgebaut werden. Laut Bloomberg peilt BYD für 2027 ein Absatzziel von mehr als 2,5 Millionen Fahrzeugen außerhalb Chinas an.
Im zweiten Quartal 2026 stieg der Reingewinn im Vorjahresvergleich um 30 Prozent. Das internationale Geschäft zog laut Börse Express wieder an, während das Überseevolumen im ersten Halbjahr nach kräftigen Zuwächsen bereits knapp die Hälfte des gesamten Fahrzeugabsatzes ausmachte.
BYD plant langfristig vier Werke in Europa. Vorgesehen sind drei Montagestätten für Fahrzeuge sowie eine Fabrik für Elektroautobatterien.
Mit dem Ausbau der internationalen Produktion will der Konzern seine Abhängigkeit vom chinesischen Heimatmarkt verringern. Dort belastet ein intensiver Preiskampf die Erträge.
| BYD-Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Außerordentliche Hauptversammlung | 29. September |
| Rabattaktion im Vereinigten Königreich | bis zu 2.500 Pfund |
| Kundenvorteile in Frankreich | bis zu 6.800 Euro |
| Absatzziel außerhalb Chinas für 2027 | mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge |
| Veränderung des Reingewinns im zweiten Quartal 2026 | 30 Prozent |
| Geplante europäische Werke | vier |
| Aktienkurs zum Ende der Handelswoche | 9,00 Euro |
| Entwicklung seit Jahresbeginn | Minus 16 Prozent |
| Abstand zum 52-Wochen-Hoch | 12,49 Euro |
Zum Ende der Handelswoche notierte die BYD-Aktie bei 9,00 Euro. Seit Jahresbeginn ergibt sich laut Börse Express ein Minus von 16 Prozent; das 52-Wochen-Hoch liegt bei 12,49 Euro.
Auf Produktebene erweitert BYD das Angebot ebenfalls. Unter der Premiummarke Denza startet im laufenden Monat eine rein batterieelektrische Ausführung des großen sechssitzigen SUV N8L.
Infobox: BYD stimmt am 29. September über zentrale Unternehmensentscheidungen ab und plant vier europäische Werke. Gleichzeitig setzt der Konzern auf Rabatte, neue Modelle und ein Absatzziel von mehr als 2,5 Millionen Fahrzeugen außerhalb Chinas im Jahr 2027. Quelle: Börse Express.
Quellen:
- Messe rund um E-Mobilität in Fulda
- Nachfrage an E-Mobilität nimmt in der Region Ludwigsburg an Fahrt auf
- Für diese Elektroautos gibt's besonders oft Kaufförderung
- VoltFracht: Aufbau einer E-Lkw-Spedition als Online-Spiel
- 1450 km mit nur einer Ladung: VW stellt neues Super-E-Auto vor
- BYD Aktie: Aktionäre stimmen über Asset-Pool ab