E-Mobilität wächst: Mehr E-Autos, Nutzfahrzeuge und neue Ladeideen
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Der Markt für E-Nutzfahrzeuge wächst stark, doch Kosten und Ladeinfrastruktur bremsen; gefordert werden günstigere E-Autos und innovative Ladepunkte.
Elektromobilität im Pressespiegel: Absatzboom, neue Ladeideen und der Streit um bezahlbare E-Autos
Weltweiter Absatz von E-Lkw und E-Bussen wächst deutlich
Der weltweite Absatz von Elektro-Lkw und Elektrobussen hat sich 2025 nahezu verdoppelt. Nach einer Untersuchung des International Council on Clean Transportation (ICCT), die der Deutschen Presse-Agentur vorlag, wurden rund eine halbe Million Fahrzeuge verkauft. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 86 Prozent, wobei China knapp 90 Prozent der weltweiten Verkäufe auf sich vereinte.
Besonders stark entwickelte sich der chinesische Markt für mittelschwere und schwere Lastwagen. In diesem Segment haben sich die Verkäufe innerhalb von zwei Jahren mehr als verfünffacht; fast 30 Prozent der in China verkauften schweren Lastwagen waren 2025 vollelektrisch. Als Gründe nennt die Untersuchung sinkende Batteriekosten und staatliche Fördermaßnahmen.
Auch die Europäische Union, Indien, Brasilien und Großbritannien verzeichneten zweistellige Zuwachsraten. Der Anstieg wurde dort vor allem durch den Ausbau elektrisch angetriebener Busflotten getragen. Weltweit machten Elektrobusse 17 Prozent aller Busverkäufe aus. Außerhalb Chinas und der USA entfiel mehr als die Hälfte der Verkäufe emissionsfreier mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge auf E-Busse.
Die EU lag bei den Verkäufen von Elektrobussen mit rund 9.800 Fahrzeugen vor Indien mit etwa 5.000. Gleichzeitig bleiben im Straßengüterverkehr erhebliche Herausforderungen bestehen. Daimler-Truck-Chefin Karin Rådström verwies gegenüber der dpa insbesondere auf fehlende Ladeinfrastruktur, unsichere Lademöglichkeiten entlang der Routen und die noch nicht erreichte Kostenparität mit Diesel.
„Das größte Problem bleibt die Infrastruktur und das Laden“, sagte Karin Rådström der Deutschen Presse-Agentur.
Rådström zufolge seien sich selbst umstellungswillige Unternehmen nicht sicher, ob sie ihre Fahrzeuge künftig entlang der Strecke laden können. Zudem arbeiteten die Kunden mit sehr geringen Gewinnspannen. Deshalb könnten sie sich keine teuren Experimente leisten; in den meisten Fällen ergebe Diesel für die Kunden weiterhin Sinn.
| Weltweit verkaufte E-Lkw und E-Busse 2025 | rund eine halbe Million |
| Wachstum gegenüber dem Vorjahr | 86 Prozent |
| Anteil Chinas am weltweiten Absatz | knapp 90 Prozent |
| Anteil von E-Bussen an allen Busverkäufen weltweit | 17 Prozent |
| E-Bus-Verkäufe in der EU | rund 9.800 |
| E-Bus-Verkäufe in Indien | etwa 5.000 |
Zusammenfassung: Der Markt für elektrische Nutzfahrzeuge wächst weltweit stark, wird aber von China dominiert. Bei E-Lkw bremsen laut Daimler Truck weiterhin Ladeinfrastruktur, Kosten und die geringe Gewinnmarge der Transportunternehmen.
Quelle: DIE ZEIT
Verbraucherzentralen fordern Förderung für günstigere E-Autos
Die Verbraucherzentralen sprechen sich für eine stärkere Ausrichtung staatlicher Kaufanreize auf günstigere Elektroautos aus. Ramona Pop, Chefin des Bundesverbands, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Förderung solle an den Fahrzeugpreis gekoppelt werden, damit Elektromobilität auch für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen erschwinglich werde.
Nach den Vorstellungen des Verbands sollte ein Zuschuss nur bis zu einem bestimmten Listenpreis gezahlt werden. Dadurch könnten günstigere und effizientere Modelle gestärkt werden. Langfristig, so Pop, könne dies außerdem für mehr bezahlbare Elektroautos auf dem Gebrauchtwagenmarkt sorgen.
Pop kritisierte die derzeitige Regelung, nach der auch Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 90.000 Euro gefördert werden können. Damit würden ihrer Einschätzung nach auch Haushalte Unterstützung erhalten, die beim Kauf eines Elektroautos nicht auf staatliche Hilfe angewiesen seien.
Ein im Mai gestartetes Programm der Bundesregierung fördert den Kauf und das Leasing von Elektroautos sowie bestimmter Plug-in-Hybride. Voraussetzung ist eine Neuzulassung seit dem 1. Januar 2026. Die Förderhöhe hängt vom Fahrzeug, dem Einkommen und der Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro betragen.
| Förderung für Kauf und Leasing | bis zu 6.000 Euro |
| Voraussetzung für die Neuzulassung | seit 1. Januar 2026 |
| Einkommensgrenze | 80.000 Euro |
| Einkommensgrenze bei größeren Familien | 90.000 Euro |
| Eingegangene Anträge Anfang August | mehr als 100.000 |
Zusätzlichen Handlungsbedarf sehen die Verbraucherzentralen beim Laden. Zwar schreite der Ausbau der Ladesäulen stetig voran, dennoch gebe es weiterhin deutlich Luft nach oben. Besonders Mieterinnen und Mieter in Mehrfamilienhäusern ohne eigene Ladestation seien auf eine gut ausgebaute öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen.
Auch die Preistransparenz sei unzureichend. An einer Ladesäule könnten verschiedene Preise gelten, wobei diese nur schwer herauszufinden seien. Pop fordert deshalb, dass alle Ad-hoc-Ladepreise über eine App abrufbar sein müssen und dass sich Ladestromverträge einfacher vergleichen lassen.
Eine vom Institut Forsa durchgeführte Umfrage im Auftrag des Verbands zeigt, welche Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen. Befragt wurden vom 3. bis 5. August 1.009 Menschen ab 18 Jahren. Grundlage für die Antworten waren 815 Personen, die laut einer vorgeschalteten Frage zumindest gelegentlich Auto fahren.
| Günstigere neue E-Autos als wichtiger Faktor | 66 Prozent |
| Größere Reichweite als wichtiger Faktor | 65 Prozent |
| Mehr öffentliche Ladepunkte | 63 Prozent |
| Einfacheres öffentliches Laden | 63 Prozent |
Zusammenfassung: Die Verbraucherzentralen wollen die staatliche Förderung auf günstigere Fahrzeuge konzentrieren. Neben dem Anschaffungspreis gelten für die Befragten vor allem Reichweite, die Zahl öffentlicher Ladepunkte und transparente Ladepreise als entscheidend.
Quelle: STERN.de
Leipzig testet Ladepunkte direkt im Bordstein
In Leipzig können Elektroautos an zwei Standorten direkt am Gehweg geladen werden. Die Stadtwerke Leipzig haben sogenannte Ladebordsteine in Betrieb genommen, bei denen sich die Steckdose nicht an einer klassischen Ladesäule, sondern direkt an der Bordsteinkante befindet.
Die neue Technik soll vor allem an Orten eingesetzt werden, an denen der Platz für herkömmliche Ladesäulen nicht ausreicht. Nach Angaben von Benjamin Engelmann, Projektingenieur bei den Stadtwerken Leipzig, erschweren im Leipziger Zentrum schmale Gehwege und Vorgaben für den Straßenraum die Suche nach geeigneten Standorten.
Ladebordsteine könnten laut Engelmann auch an Stellen eingesetzt werden, an denen eine konventionelle Ladesäule nicht genehmigungsfähig wäre. Die Geräte seien „schlanker unterwegs als die konventionellen Ladesäulen“. Technisch unterscheide sich die Installation jedoch nicht grundsätzlich von der einer Säule: Auch die Ladebordsteine benötigen einen Stromanschluss.
Die Leitungen führen von einem separaten Anschlussschrank unterirdisch zu den Ladepunkten. Als Vorteil beim Schutz vor Vandalismus nannte Stadtwerke-Sprecher Peter Kruscht, dass an den Ladebordsteinen kein Kabel abgeschnitten werden könne. Außerdem sei es kostengünstiger, die Geräte nachzujustieren.
„Wie Sie sehen, sehen Sie nicht viel. Und das ist genau der Vorteil“, sagte der Projektingenieur Benjamin Engelmann.
Auch für den Einsatz bei Regen, Schnee und Frost wurde die Technik vorbereitet. Das Gehäuse sei laut Engelmann so robust, dass es das Überfahren mit einem Auto aushalten soll. Ein integrierter Ablauf führt Regenwasser ab; zusätzlich soll eine kleine Heizung die Abdeckung der Ladebuchse im Winter von Schnee und Frost freihalten helfen.
Zunächst sind vier Ladepunkte im Test. Das Pilotprojekt an den Standorten Alter Amtshof in der Nähe des Cityrings und Querstraße ist auf drei Jahre angelegt. Die Stadtwerke wollen prüfen, ob und wie die Leipziger die neue Technik annehmen. Ob weitere Standorte hinzukommen, hängt vom Ergebnis des Tests ab.
Der Ausbau normaler Ladesäulen soll parallel weitergehen. Außerdem planen die Stadtwerke größere Ladeanlagen mit mehreren Stellplätzen in der Innenstadt.
- Die Ladepunkte liegen direkt an der Bordsteinkante.
- Die Leitungen werden unterirdisch von einem separaten Anschlussschrank geführt.
- Ein Ablauf dient dem Schutz vor Regenwasser.
- Eine Heizung soll Schnee und Frost von der Abdeckung fernhalten.
- Das Pilotprojekt läuft drei Jahre.
Zusammenfassung: Leipzig erprobt eine platzsparende Alternative zur klassischen Ladesäule. Vier Ladepunkte sollen über drei Jahre zeigen, ob die Technik im Stadtzentrum angenommen wird und sich unter Alltagsbedingungen bewährt.
Quelle: MDR.de
Nagolder Spedition setzt auf elektrische Lastwagen
Der Schwarzwälder Bote berichtet über die Elektromobilität bei einer Nagolder Spedition. Der Beitrag steht unter dem Titel „Eine Millionen-Wette auf die Zukunft“ und zeigt damit die Investition in elektrische Lastwagen als strategische Entscheidung für den weiteren Weg des Unternehmens.
Im vorliegenden Quellenauszug sind neben dem Titel und dem Hinweis auf Chef Christian Stickel vor einem für seine E-Laster typisch lackierten E-Fahrzeug keine weiteren nutzbaren Angaben zu den konkreten Fahrzeugen, Investitionsdetails oder betrieblichen Erfahrungen enthalten.
Zusammenfassung: Eine Nagolder Spedition setzt sich mit elektrischen Lastwagen und deren Bedeutung für die Zukunft auseinander. Konkrete weitere Daten sind im vorliegenden Auszug nicht enthalten.
Quelle: Schwarzwälder Bote
Chinas Batteriemacht belastet Europas Autoindustrie
Das Handelsblatt thematisiert die wachsende Bedeutung chinesischer Batteriehersteller für die europäische Autoindustrie. Der Beitrag trägt den Titel „Chinas Batteriemacht kostet Europas Autoindustrie Milliarden“ und ordnet die Entwicklung als Überrollen der deutschen Autoindustrie durch Chinas Batteriemacht ein.
Der vorliegende Quellenauszug enthält darüber hinaus keine nutzbaren Angaben zu konkreten Milliardenbeträgen, Unternehmen, Produktionsmengen oder weiteren Kennzahlen. Deshalb lassen sich aus dem bereitgestellten Inhalt keine zusätzlichen Zahlen oder Einzelheiten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen ableiten.
Zusammenfassung: Im Mittelpunkt steht die starke Position Chinas bei Batterien und deren Belastung für Europas Autoindustrie. Konkrete weitere Fakten oder Zahlen sind im vorliegenden Auszug nicht enthalten.
Quelle: Handelsblatt
Europäische Autobauer stellen schnelles Verbrenner-Aus infrage
Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten befassen sich mit der Frage, warum Europas Autoindustrie nicht an ein schnelles Ende des Verbrennungsmotors glaubt. Der Beitrag nennt als zentrale Themen die wirtschaftlichen Hürden der Elektromobilität und die mögliche Rolle von Hybridfahrzeugen beim Übergang zwischen Verbrenner und Elektroauto.
Der Artikel ist laut dem vorliegenden Quellenauszug nur für Abonnenten verfügbar. Weitere konkrete Daten, Zahlen oder Aussagen zur Position einzelner Autobauer sind in den bereitgestellten Inhalten nicht enthalten.
Zusammenfassung: Der Beitrag beschreibt Zweifel der europäischen Autoindustrie an einem schnellen Ende des Verbrennungsmotors und verweist auf Hybride als mögliche Übergangstechnologie. Detaillierte Fakten sind im zugänglichen Auszug nicht enthalten.
Quelle: DWN | Deutsche Wirtschaftsnachrichten
Unter 20.000 Euro gibt es kaum noch neue Autos
Eine Auswertung des ADAC zeigt nach Angaben des Spiegel, dass Neuwagen in Deutschland deutlich teurer geworden sind. Aktuell sind auf dem deutschen Markt nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken unterhalb eines Listenpreises von 20.000 Euro erhältlich; kein einziges dieser Modelle stammt von einem deutschen Hersteller.
Vor fünf Jahren waren noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller unterhalb von 20.000 Euro verfügbar. Das günstigste deutsche Auto ist derzeit der VW Polo, dessen Grundpreis im August 2026 mit 20.380 Euro angegeben wurde.
Auch insgesamt ist das Angebot in dieser Preisklasse geschrumpft. 2021 waren in Deutschland 35 Modelle für unter 20.000 Euro erhältlich. Drei Modelle waren damals sogar für einen Preis von rund 10.000 Euro verfügbar; aktuell gibt es für dieses Budget kein neues Auto mehr.
| Neuwagen unter 20.000 Euro aktuell | 16 |
| Modelle deutscher Hersteller unter 20.000 Euro vor fünf Jahren | 5 |
| Modelle unter 20.000 Euro im Jahr 2021 | 35 |
| Grundpreis VW Polo im August 2026 | 20.380 Euro |
| Günstigster Neuwagen: Dacia Sandero TCe 100 Essential | 13.590 Euro |
| Citroën C3 Turbo 100 You | 16.290 Euro |
| Fiat Pandina 1.0 GSE Hybrid Pop | 16.490 Euro |
Eine Veränderung zeigt sich bei den Elektroautos. Erstmals sind in diesem Jahr drei vollelektrische Modelle unterhalb der Preisschwelle von 20.000 Euro erhältlich. Vor fünf Jahren lagen Elektro-Pkw beim Listenpreis noch immer darüber.
Das günstigste elektrische Modell ist derzeit der Dacia Spring Electric 70 Essential mit einem Listenpreis von 16.900 Euro. Der ADAC erklärt die insgesamt gestiegenen Preise mit höheren Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie mit zusätzlicher Technik, die vorgeschrieben oder von den Kunden erwartet werde.
Gleichzeitig seien gebrauchte Elektroautos besonders gefragt, während das Angebot bereits spürbar schrumpfe. Für Käuferinnen und Käufer entsteht damit ein gegenläufiges Bild: Neue Elektroautos erreichen erstmals die Preisklasse unter 20.000 Euro, doch der gesamte Neuwagenmarkt bietet in diesem Bereich deutlich weniger Auswahl als früher.
Zusammenfassung: Der deutsche Neuwagenmarkt wird teurer, während die Zahl günstiger Modelle sinkt. Bei Elektroautos gibt es erstmals drei vollelektrische Modelle unter 20.000 Euro; der Dacia Spring Electric 70 Essential ist mit 16.900 Euro das günstigste genannte Modell.
Quelle: Spiegel
Alternative Antriebe erreichen 65,7 Prozent der Neuzulassungen
Der Markt für Neuwagen verschiebt sich 2026 deutlich zugunsten alternativer Antriebe. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts wurden in den ersten sieben Monaten rund 1,15 Millionen Pkw mit Elektro-, Hybrid-, Gas- oder anderen alternativen Antrieben neu zugelassen.
Das waren 21,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil an allen Neuzulassungen stieg auf 65,7 Prozent. Besonders stark legten reine Elektroautos zu: Von Januar bis Juli kamen 446.615 neue E-Autos auf die Straße, 50,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
| Neuzulassungen alternativer Antriebe Januar bis Juli 2026 | rund 1,15 Millionen |
| Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum | 21,7 Prozent |
| Anteil alternativer Antriebe | 65,7 Prozent |
| Neue reine Elektroautos Januar bis Juli | 446.615 |
| Wachstum der reinen Elektroautos | 50,2 Prozent |
Damit war gut jeder vierte neu zugelassene Pkw ein reines Elektroauto. Im Juli verstärkte sich die Entwicklung nochmals: Laut Automobilwoche wurden 78.609 batterieelektrische Pkw neu zugelassen, 61,7 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres. Der Marktanteil der reinen Elektroautos erreichte 29,3 Prozent.
Als möglichen Grund nennt der Bericht auch hohe Spritpreise. Die Entwicklung ist laut einer Auswertung des Versicherers HUK Coburg zudem bei Gebrauchtwagen spürbar, da Vielfahrer vermehrt Elektroautos kaufen, teilweise auch gebraucht.
Werden neben batterieelektrischen Fahrzeugen auch Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge berücksichtigt, kamen diese Fahrzeuge von Januar bis Juli auf 641.028 Neuzulassungen. Ihr Anteil am gesamten Neuwagenmarkt lag bei 36,6 Prozent, was einem Zuwachs von 38,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Im Juli wurden 30.609 Plug-in-Hybride neu zugelassen. Das waren 12,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor; ihr Marktanteil lag bei 11,4 Prozent. Hybride ohne Stecker entwickelten sich dagegen leicht rückläufig: Mit 74.675 Neuzulassungen lagen sie 0,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
| Batterieelektrische Pkw im Juli 2026 | 78.609 |
| Wachstum der batterieelektrischen Pkw im Juli | 61,7 Prozent |
| Marktanteil batterieelektrischer Pkw im Juli | 29,3 Prozent |
| Plug-in-Hybride im Juli | 30.609 |
| Wachstum der Plug-in-Hybride | 12,5 Prozent |
| Marktanteil der Plug-in-Hybride | 11,4 Prozent |
| Hybride ohne Stecker im Juli | 74.675 |
| Entwicklung der Hybride ohne Stecker | 0,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat |
| Alternative Antriebe insgesamt im Juli | 185.601 |
| Anteil alternativer Antriebe im Juli | 69,2 Prozent |
| Anteil ein Jahr zuvor | 57,4 Prozent |
Bei den Herstellern lag Volkswagen seit Jahresbeginn sowohl bei den Neuwagen mit alternativem Antrieb als auch bei den reinen Elektroautos vorn. Im Gesamtmarkt der alternativen Antriebe folgten BMW und Mercedes. Bei den reinen Elektroautos belegten Skoda und BMW die nächsten Plätze.
Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller führt die Entwicklung bei Elektroautos auch auf staatliche Kaufanreize zurück. VDIK-Präsidentin Imelda Labbé sagte laut Automobilwoche, der Run auf E-Autos zeige sich deutlich in den Auftragseingängen der internationalen Hersteller.
Zusammenfassung: Alternative Antriebe stellen in den ersten sieben Monaten 2026 bereits 65,7 Prozent der Neuzulassungen. Reine Elektroautos wuchsen besonders stark und erreichten im Juli einen Marktanteil von 29,3 Prozent.
Quelle: t-online
Elektroauto bewährt sich beim Aufstieg auf den Pikes Peak
BILD hat einen Mini Countryman SE All4 auf den 4300 Meter hohen Pikes Peak geschickt. Der Test sollte zeigen, wie stark Akku und Reichweite eines Elektroautos bei großer Sommerhitze, einer steilen Strecke und erheblichen Höhenunterschieden beansprucht werden.
Der getestete Familien-SUV ist 4,44 Meter lang, 230 kW/313 PS stark und verfügt über zwei Elektromotoren sowie einen 64-kWh-Akku. In Downtown Denver zeigte das Fahrzeug nach dem Vollladen zunächst eine Reichweite von 306 Meilen, umgerechnet 492 Kilometer. Nach Eingabe des Pikes Peak als Navigationsziel sank die Anzeige auf 172 Meilen beziehungsweise 277 Kilometer.
| Höhe des Pikes Peak | 4300 Meter |
| Länge des Mini Countryman SE All4 | 4,44 Meter |
| Leistung | 230 kW/313 PS |
| Akku | 64-kWh |
| Reichweite nach dem Vollladen in Denver | 306 Meilen (492 Kilometer) |
| Reichweitenanzeige mit Pikes Peak als Ziel | 172 Meilen (277 km) |
Von Denver auf rund 1700 Metern Höhe führte die Strecke zunächst Richtung Colorado Springs und anschließend auf den Gipfel. An der Mautstelle standen noch 68 Meilen, etwa 109 Kilometer, Reichweite auf dem Display. Auf dem Gipfel waren noch 49 Meilen beziehungsweise etwa 79 Kilometer übrig.
Beim Abstieg zeigte sich der Effekt der Rekuperation. Bereits nach wenigen Kehren stieg die Reichweitenanzeige wieder auf 78 Meilen, rund 126 Kilometer. Die Elektromotoren übernahmen einen großen Teil der Verzögerung und führten dabei Energie zurück in den Akku.
Bei Glen Cove auf rund 3500 Metern wurde eine Bremsenkontrolle durchgeführt. Während ein Chevrolet Silverado und ein Ford F-150 zum Abkühlen auf einem Parkplatz standen, bescheinigte die Parkwächterin dem Mini offenbar eine geringe Bremsenbelastung.
„Haben Sie überhaupt gebremst?“, fragte die Parkwächterin laut BILD.
Nach insgesamt 78 gefahrenen Meilen, etwa 126 Kilometern, zeigte das Fahrzeug an der Mautstation wieder 158 Meilen beziehungsweise etwa 254 Kilometer Reichweite an. Der geplante Ladestopp entfiel. Rund zwei Stunden später erreichte der Mini Denver ohne einen einzigen Ladestopp.
Trotz des Aufstiegs auf 4300 Meter und einer Außentemperatur von 32 Grad zeigte das Fahrzeug am Ende noch 86 Meilen, etwa 138 Kilometer, Restreichweite an. Der Test kommt damit zu dem Ergebnis, dass die Steigung bergauf zwar viel Reichweite kostet, ein erheblicher Teil davon bergab durch Rekuperation zurückgewonnen wird.
Zusammenfassung: Der Mini Countryman SE All4 bewältigte den Aufstieg auf 4300 Meter und die Rückfahrt ohne Ladestopp. Nach 78 gefahrenen Meilen zeigte das Fahrzeug noch 158 Meilen Reichweite an der Mautstation und bei der Rückkehr nach Denver 86 Meilen.
Quelle: BILD
Verbraucherzentralen verlangen eine preisgebundene E-Auto-Förderung
Auch WELT berichtet über die Forderung der Verbraucherzentralen, staatliche Kaufanreize stärker auf günstigere Elektroautos auszurichten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Zuschüsse auf nicht zu teure Modelle konzentriert werden sollten, um das Geschäft mit Elektroautos anzukurbeln.
Der vorliegende WELT-Auszug enthält neben dieser Forderung keine weiteren nutzbaren Angaben, die über die bereits dargestellten Informationen hinausgehen. Konkrete zusätzliche Zahlen oder Fakten sind darin nicht enthalten.
Zusammenfassung: Die Verbraucherzentralen wollen Zuschüsse stärker auf günstigere E-Autos konzentrieren. Der zugängliche Auszug enthält keine weiteren konkreten Daten.
Quelle: WELT
Quellen:
- Elektromobilität: Weltweiter Absatz von E-Lkw und E-Bussen fast verdoppelt
- Elektromobilität: Verbraucherzentralen für Kaufanreize für günstige E-Autos
- Steckdose im Bordstein: Leipzig testet neue Ladepunkte für E-Autos
- Elektromobilität bei Nagolder Spedition: Eine Millionen-Wette auf die Zukunft
- Chinas Batteriemacht kostet Europas Autoindustrie Milliarden
- Elektromobilität: Europas Autobauer rütteln am Verbrenner-Aus
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