Elektromobilität gewinnt an Zuspruch, während die Autoindustrie unter Druck gerät

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Die Elektromobilität gewinnt an Zuspruch, während Volkswagen unter Gewinneinbußen, Stellenabbau und Technologiedefiziten leidet; zugleich wachsen Angebote und Aufträge für elektrische Fahrzeuge und Busse.

Elektromobilität in Deutschland gewinnt an Zuspruch – gleichzeitig verschärft sich der Strukturwandel

Die Elektromobilität steht in Deutschland vor einem Wendepunkt. Während eine TÜV-Studie eine deutlich wachsende Bereitschaft zum Kauf elektrifizierter Fahrzeuge feststellt, kämpfen etablierte Hersteller wie Volkswagen mit sinkenden Gewinnen, hohem Wettbewerbsdruck und fehlenden Kompetenzen bei Software, Künstlicher Intelligenz und Batterietechnik.

TÜV-Studie: Hälfte der Befragten bevorzugt elektrifizierten Antrieb

Die WELT berichtet unter Berufung auf die neue TÜV-Studie, dass erstmals die Hälfte der Befragten beim nächsten Autokauf einen elektrifizierten Antrieb wählen würde. 35 Prozent würden sich demnach noch für einen Verbrenner entscheiden.

Eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands kommt zu dem Ergebnis, dass 25 Prozent der Befragten ein reines Elektroauto bevorzugen. Weitere 25 Prozent planen den Kauf eines Hybridfahrzeugs. 35 Prozent wollen einen neuen Verbrenner kaufen, während 11 Prozent unentschlossen sind oder auf die Anschaffung eines Pkw verzichten.

Auch die Nutzung des Autos verändert sich. Laut der von ingenieur.de dargestellten TÜV Mobility Studie 2026 nutzen 83 Prozent der Befragten regelmäßig ein Auto, wobei „regelmäßig“ mindestens einmal pro Woche bedeutet. In Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern liegt die tägliche Autonutzung bei 96 Prozent. In Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern verzichtet dagegen bereits ein Drittel der Bürger auf die wöchentliche Autonutzung.

Die Befragten wünschen sich außerdem eine stärkere Förderung alternativer Verkehrsangebote. 76 Prozent sprechen sich für eine stärkere Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs aus, 72 Prozent wünschen sich einen Ausbau des Regional- und Fernbahnverkehrs. Dahinter folgen die Förderung des Fußverkehrs mit 54 Prozent, des Radverkehrs mit 51 Prozent, der Elektromobilität mit 51 Prozent und des Pkw-Verkehrs mit 50 Prozent.

AngabeWert
Reines Elektroauto beim nächsten Autokauf25 %
Hybridfahrzeug beim nächsten Autokauf25 %
Neuer Verbrenner beim nächsten Autokauf35 %
Unentschlossen oder kein Pkw-Kauf11 %
Regelmäßige Autonutzung83 %
Förderung des ÖPNV76 %
Ausbau des Regional- und Fernbahnverkehrs72 %
„Die Elektromobilität steht vor dem Durchbruch“ – WELT

Zusammenfassung: Die TÜV-Erhebung zeigt wachsenden Zuspruch zu Elektro- und Hybridfahrzeugen. Gleichzeitig legen die Zahlen nahe, dass ein Teil der Bevölkerung den Pkw-Verkehr insgesamt weniger stark nutzen möchte.

Volkswagen steht unter Druck, obwohl die Elektromobilität an Fahrt gewinnt

ingenieur.de beschreibt einen deutlichen Gegensatz zwischen der Entwicklung der Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen und der Lage im Volkswagen-Konzern. Das Unternehmen könnte von den rund 660.000 Mitarbeitenden der VW AG mittelfristig bis zu 50.000 Stellen streichen. Die Hälfte der gefährdeten Arbeitsplätze liegt in Deutschland.

Im ersten Kalender-Halbjahr 2026 erzielte Volkswagen einen Umsatz von 158 Milliarden Euro. Das waren 300 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sank gleichzeitig um fast zwölf Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.

Konzernchef Oliver Blume führt die schwierige Lage laut ingenieur.de unter anderem auf Donald Trumps Zollpolitik, den Preisverfall auf dem chinesischen Markt und geopolitische Konflikte im Nahen Osten zurück. Hinzu kommen der intensive Wettbewerb im europäischen Kernmarkt und strengere EU-Regularien.

Der Bericht sieht die Probleme jedoch nicht ausschließlich außerhalb des Konzerns. Volkswagen vereint zahlreiche Marken und Geschäftsbereiche, darunter VW, Audi, Škoda, Bentley, Lamborghini, Porsche, VW-Nutzfahrzeuge sowie MAN und Scania. Die Kundschaft reicht damit vom Handwerker mit Bedarf an einem Transporter bis zum Besitzer von Luxusfahrzeugen.

Nach Einschätzung von ingenieur.de hat das Management außerdem das Tempo des weltweiten Wandels zur Elektromobilität unterschätzt. Bei modernen Elektroautos seien neben effizienten Motoren vor allem leistungsfähige Software, Künstliche Intelligenz und Batterietechnologie entscheidend. In diesen Bereichen fehlten dem Konzern ausreichende hauseigene Kompetenzen, weshalb Know-how in China und den USA eingekauft werden müsse.

Zusammenfassung: Volkswagen steht vor erheblichen wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen. Der steigende Zuspruch zur Elektromobilität trifft damit auf einen Konzern, der seine Transformation beschleunigen und Kompetenzen in wichtigen Zukunftsfeldern ausbauen muss.

Aumann positioniert sich mit Maschinen für die Elektroauto-Produktion

Wallstreet Online stellt die Aumann AG als Spezialmaschinenbauer aus Beelen im Münsterland vor. Das Unternehmen konzentriert sich auf Wickeltechnologie und Automatisierungslösungen für die Elektromobilitätsindustrie.

Zum Kerngeschäft gehören Maschinen und Fertigungslinien für die Produktion von Elektromotoren, Transformatoren und Batteriekomponenten. Aumann ist damit an einem Teil der Produktionskette beteiligt, in dem unter anderem Kupferdraht präzise gewickelt werden muss.

Der Bericht ordnet Aumann in den Strukturwandel der Elektromobilität ein. Der Bedarf an spezialisierten Maschinen und automatisierten Fertigungslösungen ergibt sich daraus, dass Hersteller ihre Produktionsprozesse für elektrische Antriebe und Batteriekomponenten ausbauen.

Zusammenfassung: Aumann profitiert vom Bedarf an spezialisierten Produktionsanlagen für Elektromotoren, Transformatoren und Batteriekomponenten. Das Unternehmen ist damit auf einen technischen Bereich fokussiert, der für die Elektromobilitätsindustrie erforderlich ist.

Kia erweitert Angebot um barrierefreien Elektrotransporter PV5 WAV

VISION mobility berichtet über den barrierefreien PV5 WAV von Kia. Der neue Elektrotransporter kann als Dreisitzer plus Rollstuhl oder als Fünfsitzer genutzt werden.

Für das Fahrzeug stehen zwei Batteriegrößen zur Verfügung. Damit sind bis zu 391 Kilometer Reichweite möglich. Die Auslieferung in Deutschland soll im November beginnen.

MerkmalAngabe
SitzkonfigurationDreisitzer plus Rollstuhl oder Fünfsitzer
Batteriegrößen2
Reichweitebis zu 391 Kilometer
Auslieferung in DeutschlandNovember

Zusammenfassung: Kia ergänzt das Portfolio um einen barrierefreien Elektrotransporter. Der PV5 WAV verbindet eine Nutzung für Rollstuhlfahrer mit einer Fünfsitzer-Konfiguration und soll in Deutschland im November ausgeliefert werden.

Solaris liefert Elektrobusse nach Olomouc

busplaner.de meldet einen Vertrag zwischen Solaris und dem öffentlichen Nahverkehrsunternehmen der tschechischen Stadt Olomouc. Vereinbart wurde die Lieferung von 20 Elektrobussen: zehn Urbino 12 und zehn Urbino 18.

Der Vertrag enthält außerdem eine Option auf 15 weitere elektrische Solobusse und fünf Gelenkbusse. Wird diese Option vollständig genutzt, könnte der Auftrag auf bis zu 40 Elektrobusse anwachsen. Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für das Jahr 2028 geplant.

Die Busse sollen die GSR2-Anforderungen erfüllen. Zur Ausstattung gehören Fahrerassistenzsysteme zur Überwachung des toten Winkels, zur Erkennung von Fußgängern und Radfahrern sowie zur Überwachung der Fahrermüdigkeit.

Solaris und der Verkehrsbetrieb von Olomouc arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Der polnische Hersteller hat bis heute 96 Busse in die tschechische Stadt geliefert. Die Fahrzeuge aus dem aktuellen Vertrag werden die ersten Solaris-Elektrobusse in der Flotte des Verkehrsunternehmens sein.

Die Tschechische Republik zählt laut busplaner.de zu den wichtigsten europäischen Märkten von Solaris. Insgesamt wurden bisher fast 1.500 Einheiten an tschechische Kunden ausgeliefert, darunter mehr als 500 emissionsfreie Fahrzeuge. Dazu zählen batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge sowie Oberleitungsbusse.

AngabeWert
Fest bestellte Elektrobusse20
Solaris Urbino 1210
Solaris Urbino 1810
Option auf elektrische Solobusse15
Option auf elektrische Gelenkbusse5
Möglicher Gesamtumfangbis zu 40 E-Busse
Geplante Auslieferung2028
Bisher nach Olomouc gelieferte Busse96
Bisher an tschechische Kunden gelieferte Einheitenfast 1.500
Davon emissionsfreie Fahrzeugemehr als 500

Zusammenfassung: Solaris liefert erstmals Elektrobusse an den Verkehrsbetrieb von Olomouc. Der Auftrag umfasst 20 Fahrzeuge und kann über eine Option auf bis zu 40 E-Busse erweitert werden.

Elektromobilitätsgesetz soll Privilegien bis Ende 2035 verlängern

Futurezone.de berichtet über eine vom Bundeskabinett am 29. Juli beschlossene Novelle des Elektromobilitätsgesetzes. Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sollen weiterhin von vier möglichen kommunalen Privilegien profitieren können: bevorzugtem Parken, vergünstigtem oder kostenfreiem Parken, der Nutzung von Busspuren sowie Ausnahmen von Zufahrtsbeschränkungen.

Das bestehende Gesetz gilt seit Juni 2015 und würde ohne Änderung Ende 2026 auslaufen. Die Novelle soll die Regelungen bis Ende 2035 verlängern. Der Gesetzentwurf wurde am 14. August an den Bundesrat übermittelt und ist als besonders eilbedürftig eingestuft. Der Bundesrat berät am 25. September 2026 darüber.

Beim bevorzugten Parken können Kommunen Elektroautos eigene Parkplätze zuweisen, beispielsweise in der Nähe von Ladesäulen. Wer tatsächlich lädt, soll einen Ladeplatz künftig auch ohne E-Kennzeichen nutzen dürfen. Wer nach dem Ende des Ladevorgangs weiter dort parkt, riskiert laut dem im Bericht zitierten ADAC ein Verwarngeld von 55 Euro und im schlimmsten Fall das Abschleppen.

Kommunen können außerdem Parkgebühren für Elektroautos reduzieren oder vollständig erlassen. Neu ist, dass auch Gebühren für Bewohnerparkausweise ganz oder teilweise erlassen werden können. In Bayern dürfen Fahrzeuge mit E-Kennzeichen seit 1. April 2025 bis zu drei Stunden kostenlos auf öffentlichen, sonst gebührenpflichtigen Parkplätzen stehen. Die konkrete Regelung hängt vom jeweiligen Wohnort ab.

Auch die Nutzung von Busspuren kann lokal erlaubt werden. Voraussetzung ist eine ausdrückliche Zusatzbeschilderung. Ohne ein solches Schild gilt weiterhin das reguläre Busspur-Verbot. Außerdem darf die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt werden.

Bei Zufahrtsbeschränkungen können Kommunen Elektroautos etwa von bestimmten Durchfahrtsverboten, Umweltzonen oder Sperrungen in Innenstadtbereichen ausnehmen. Ein E-Kennzeichen hebt jedoch keine Verkehrsregel automatisch auf.

Elektrobusse und schwere E-Lkw erstmals im Anwendungsbereich

Die Novelle soll den Anwendungsbereich des Elektromobilitätsgesetzes erweitern. Künftig können neben Elektro-Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auch Elektrobusse sowie mittelschwere und schwere Elektro-Lkw von kommunalen Vorteilen profitieren.

Die Erweiterung ist nach Angaben von Futurezone.de Teil des „Masterplans Ladeinfrastruktur 2030“. Sie soll unter anderem mit Maßnahmen zur Erleichterung des Ladens im öffentlichen Raum verbunden werden.

Ein E-Kennzeichen können reine Batterie-Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride, Fahrzeuge mit Range Extender und Brennstoffzellenfahrzeuge erhalten. Für Plug-in-Hybride sollen künftig strengere Kriterien gelten: höchstens 50 Gramm CO₂ pro Kilometer oder mindestens 80 Kilometer rein elektrische Reichweite. Zuvor lag die Schwelle bei 40 Kilometern.

Die Kriterien sollen an die seit 1. Januar 2025 geltenden Regeln zur Dienstwagenbesteuerung nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG angeglichen werden. Das E-Kennzeichen muss freiwillig bei der Zulassungsbehörde beantragt werden. Zum 1. Juli 2024 trugen laut einer Kurz-Evaluierung des Bundesverkehrsministeriums bereits fast 91 Prozent aller batterieelektrischen Pkw ein E-Kennzeichen.

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 48 Prozent mehr Elektro-Pkw neu zugelassen als im ersten Halbjahr 2025. Ob die Gesetzesnovelle diesen Trend verursacht hat oder lediglich begleitet, lässt sich aus den genannten Zahlen nicht ableiten.

RegelungAngabe
Beschluss des Bundeskabinetts29. Juli
Übermittlung an den Bundesrat14. August
Beratung im Bundesrat25. September 2026
Geltungsdauer der Novellebis Ende 2035
Auslaufen des bisherigen GesetzesEnde 2026
Verwarngeld nach Ladeende55 Euro
Plug-in-Hybrid: CO₂-Kriteriumhöchstens 50 Gramm CO₂ pro Kilometer
Plug-in-Hybrid: elektrische Reichweitemindestens 80 Kilometer
Batterieelektrische Pkw mit E-Kennzeichen am 1. Juli 2024fast 91 Prozent
Veränderung der Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026rund 48 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025

Zusammenfassung: Die Bundesregierung will die kommunalen Möglichkeiten zur Bevorrechtigung elektrischer Fahrzeuge bis Ende 2035 verlängern und auf Elektrobusse sowie schwere E-Lkw ausweiten. Ob daraus tatsächlich Vorteile entstehen, entscheidet weiterhin jede Kommune selbst.

Xiaomi kündigt Europa-Start seiner Elektroautos für 2027 an

Netzwelt berichtet, dass Xiaomi eine globale Webseite und offizielle Social-Media-Kanäle für seine E-Auto-Sparte Xiaomi Auto freigeschaltet hat. Das Unternehmen bestätigt auf der neuen Webseite, dass erste Fahrzeuge 2027 nach Europa kommen sollen.

Welche Modelle nach Europa exportiert werden, bleibt offen. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt der SU7, der auf der Startseite der globalen Webseite zu sehen ist. In China ist das Modell seit März 2024 erhältlich.

Nach der Präsentation des Modells 2024 erhielt Xiaomi 50.000 Bestellungen innerhalb der ersten 27 Minuten. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bis heute 381.000 Exemplare der ersten Generation ausgeliefert. Im März 2026 erschien die zweite Generation, die unter anderem eine höhere Reichweite bietet. Insgesamt hat Xiaomi laut der globalen Webseite bisher über 700.000 Autos verkauft.

Neben dem SU7 nennt Xiaomi den SU7 Ultra und den YU7. Zur Untermarke Skynomad gehören außerdem die Modelle N70 und N90. Dabei handelt es sich nicht um reine Elektroautos, sondern um Fahrzeuge mit Range Extender. Netzwelt geht vorerst nicht davon aus, dass diese Modelle in Europa starten, da sie auf der globalen Webseite nicht abgebildet werden und die „Kunlun Technical Architecture“ dort nicht erwähnt wird.

Auf der globalen Webseite bewirbt Xiaomi mehrere Technologien. Dazu gehören „Hyper Die-Casting“, „HyperEngine“, die „Hyper Voltage-Platform“, „Hyper Assisted Driving“ und die „Xiaomi HyperOS-powered Smart Cabin“. Das Fertigungsverfahren „Hyper Die-Casting“ soll die Produktion beschleunigen. „HyperEngine“ bezeichnet den hauseigenen Motor, während die „Hyper Voltage-Platform“ für die Hochvolt-Architektur steht. „Hyper Assisted Driving“ ist ein KI-gestütztes Fahrerassistenzsystem, und die „Xiaomi HyperOS-powered Smart Cabin“ dient als Steuerungszentrale der Fahrzeuge.

Der Europa-Start erfordert Anpassungen der chinesischen Modelle. Netzwelt nennt unterschiedliche Vorschriften sowie Unterschiede bei Körpergröße und Fahrstil europäischer und chinesischer Fahrer als Gründe. Die Freischaltung der Webseite könnte außerdem mit der IFA in Berlin zusammenhängen, die am 4. September beginnt und auf der Xiaomi erstmals vertreten sein wird.

AngabeWert
Geplanter Europa-Start2027
Marktstart des SU7 in ChinaMärz 2024
Bestellungen nach der Präsentation des Modells 202450.000 in den ersten 27 Minuten
Ausgelieferte Exemplare der ersten Generation381.000
Erscheinung der zweiten GenerationMärz 2026
Verkaufte Autos insgesamtüber 700.000
Beginn der IFA in Berlin4. September

Zusammenfassung: Xiaomi bereitet den europäischen Markteintritt seiner Elektroautos für 2027 vor. Der SU7 gilt als wahrscheinlichster Kandidat, konkrete Modelle und ein genauer Starttermin für Europa sind jedoch noch offen.

Kritik an der E-Auto-Förderung wegen möglicher Luxuswagen-Finanzierung

WEB.DE berichtet über politische Kritik an der neuen E-Auto-Förderung. Das Programm soll klimafreundliche Mobilität auch für Menschen mit geringerem Einkommen ermöglichen, wird jedoch nach rund drei Monaten bereits infrage gestellt.

Die Förderung des Bundes unterstützt den Kauf oder das Leasing von vollelektrischen oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen mit bis zu 6.000 Euro. Voraussetzung ist ein zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen von höchstens 90.000 Euro.

Kritik entzündet sich an der Möglichkeit, dass Halter und Käufer oder Leasingnehmer nicht personenidentisch sein müssen. Dadurch können Freunde oder Verwandte mit geringerem Einkommen als Halter vorgeschickt werden, während ein Fahrzeug aus der Luxusklasse gefördert wird.

Dirk Dohse vom Kiel Institut für Weltwirtschaft bezeichnete dies laut WEB.DE als „Mitnahmeeffekte“. Gemeint sei, dass Konsumenten, die auch ohne Förderung ein Elektrofahrzeug kaufen würden, die Prämie zusätzlich in Anspruch nehmen.

„Mitnahmeeffekte in dem Sinne, dass Konsumenten, die auch ohne Förderung ein Elektrofahrzeug kaufen würden, die Prämie gerne einstreichen“ – Dirk Dohse, Kiel Institut für Weltwirtschaft, zitiert von WEB.DE

Nach Einschätzung des Experten gehe es bei der Förderung weniger um soziale Gerechtigkeit als darum, die Transformation zur Elektromobilität zu fördern. Vor allem aus den Reihen der SPD kommt laut WEB.DE dennoch die Forderung, das Programm zu überarbeiten.

FördermerkmalAngabe
Förderhöhebis zu 6.000 Euro
Maximales zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen90.000 Euro
Geförderte AntriebeVollelektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge
Beginn der neuen Förderungvor rund drei Monaten

Zusammenfassung: Die Förderung soll den Umstieg auf elektrische und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge unterstützen, steht aber wegen der möglichen Förderung von Luxusautos in der Kritik. Im Mittelpunkt der Debatte stehen die Einkommensgrenze von 90.000 Euro, die Förderung von bis zu 6.000 Euro und die fehlende Personenidentität von Halter und Käufer beziehungsweise Leasingnehmer.

Quellen: