Elektromobilität im Fokus: Škoda, ADAC, Deutsche Post und VHH mit Neuigkeiten

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: koda startet den Epiq 40 ab 27.900 Euro, während eine ADAC-Umfrage hohe Zufriedenheit mit Elektroautos zeigt und die Deutsche Post ihre E-Flotte ausbaut.

Škoda erweitert Epiq-Baureihe um günstigere Variante

Škoda bietet den elektrischen City-SUV-Crossover Epiq in Deutschland ab sofort auch als Epiq 40 an. Laut VISION mobility startet das Modell bei 27.900 Euro und kombiniert eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit 38,5 Kilowattstunden Bruttokapazität und einen Elektromotor mit 99 Kilowatt Leistung.

Die Reichweite gibt Škoda mit bis zu 310 Kilometern an. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt, während das maximale Drehmoment 267 Newtonmeter beträgt. Die nutzbare Batteriekapazität liegt bei 37 Kilowattstunden.

Für den Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent nennt der Hersteller 23 Minuten. Der kombinierte Stromverbrauch liegt je nach Ausstattung zwischen 13,9 und 14,5 Kilowattstunden je 100 Kilometer; die kombinierten Kohlendioxidemissionen werden mit null Gramm je Kilometer angegeben, die Kohlendioxidklasse lautet A.

Zum Bestellstart stehen die Ausstattungslinien Essence 40 und Selection 40 zur Verfügung. Der Essence 40 verfügt unter anderem über LED-Hauptscheinwerfer, Frontradarassistent, Spurhalteassistent, Spurwechsel- und Ausparkassistent mit Ausstiegswarner, Kreuzungsassistent, Klimatisierungsautomatik und ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay.

Der Selection 40 kostet ab 31.400 Euro und ergänzt die Ausstattung um die Pakete Technik und Komfort. Dazu gehören unter anderem induktives Laden für Smartphones, Parksensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, schlüsselloser Fahrzeugzugang, bidirektionales Laden, ein beheizbares Lenkrad, beheizbare Vordersitze und eine Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik.

Eine Wärmepumpe ist nun für sämtliche Antriebsvarianten erhältlich. Für die Selection-Modelle können außerdem elektrisch einstellbare Vordersitze bestellt werden. Das Premiumpaket für Selection 40, Selection 55 und First Edition kostet 890 Euro und umfasst einen 25 Liter großen Stauraum unter der Fronthaube, eine 360-Grad-Umgebungskamera, ein Canton-Soundsystem mit zehn Lautsprechern sowie einen Parkassistenten.

Oberhalb des Epiq 40 bleibt der Epiq 55 mit 155 Kilowatt beziehungsweise 211 PS erhältlich. Die Modellpalette soll laut VISION mobility bereits im Oktober 2026 um den Epiq 35 ergänzt werden, dessen Einstiegspreis bei 25.900 Euro liegen soll.

ModellLeistungReichweitePreis
Epiq 4099 Kilowattbis zu 310 Kilometerab 27.900 Euro
Epiq Selection 4099 Kilowattbis zu 310 Kilometerab 31.400 Euro
Epiq 35nicht angegebennicht angegeben25.900 Euro

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Der Škoda Epiq 40 bringt 38,5 Kilowattstunden Bruttokapazität, 99 Kilowatt Leistung und bis zu 310 Kilometer Reichweite. Der Einstiegspreis beträgt 27.900 Euro; der Epiq 35 soll im Oktober 2026 für 25.900 Euro folgen.

E-Day in Uelzen stellt Elektromobilität zum Anfassen vor

Der Herzogenplatz in Uelzen wird am Samstag, 26. September, von 9 bis 13 Uhr zum Veranstaltungsort für den „E-Day“. Wie die Uelzener Presse berichtet, organisieren die angehenden Automobilkaufleute der Berufsbildenden Schulen I Uelzen die Veranstaltung gemeinsam mit dem Klimaschutzmanagement der Hansestadt.

Unter dem Motto „Null Emissionen – volle Emotionen“ dreht sich das Programm um vollelektrische Mobilität. Regionale Autohäuser präsentieren aktuelle E-Modelle, außerdem werden moderne E-Bikes vorgestellt.

Die Stadtwerke mycity informieren über innovative Ladeinfrastruktur. Die Auszubildenden geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen bei Reichweite, Ladezeiten und neuen Trends.

Die Veranstaltung soll Fragen beantworten, Hemmschwellen abbauen und Begeisterung für Elektromobilität wecken. Attraktive Preise der Autohäuser ergänzen das Programm.

„Der E-Day ist Elektromobilität zum Anfassen und zeigt wie vielfältig und alltagstauglich modernes emissionsfreies Fahren heute ist“, sagt Karina Timmann, Klimaschutzmanagerin der Hansestadt Uelzen.

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Der E-Day findet am Samstag, 26. September, von 9 bis 13 Uhr auf dem Herzogenplatz in Uelzen statt. Im Mittelpunkt stehen E-Autos, E-Bikes, Ladeinfrastruktur und Informationen zu aktuellen Entwicklungen.

ADAC: 97 Prozent der Befragten mit ihrem Elektroauto zufrieden

Eine ADAC-Umfrage unter mehr als 1000 Personen zeigt eine hohe Zufriedenheit mit Elektroautos. Laut ADAC sind 97 Prozent der Befragten mit ihrem Fahrzeug zufrieden oder sehr zufrieden, während sich nur knapp 1 Prozent unzufrieden äußert.

Die Fahrzeuge werden intensiv genutzt: Rund zwei Drittel fahren ihr Elektroauto an mindestens 200 Tagen im Jahr. Für 84 Prozent ist das Elektroauto der Erstwagen im Haushalt, bei 73 Prozent handelt es sich zugleich um das erste Elektroauto im Haushalt überhaupt.

Der Wechsel von einem Pkw mit anderem Antrieb wird überwiegend positiv bewertet. Mehr als 90 Prozent beschreiben den Umstieg als einfach oder sehr einfach.

Die Dauer der bisherigen Elektroauto-Erfahrung fällt unterschiedlich aus. 19 Prozent fahren bereits seit mindestens 5 Jahren selbst rein elektrisch, während 35 Prozent erst in den letzten 1,5 Jahren zum Elektroauto-Fahrer geworden sind.

Bei der Reichweite zählen Unterschiede zwischen Sommer und Winter zu den häufigsten Kritikpunkten. Jeder vierte Befragte empfindet die Reichweitenverluste im Winter als störend oder sehr störend, weitere 29 Prozent ärgern sich gelegentlich darüber.

Abweichungen zwischen der Herstellerangabe und der im Alltag erzielten Reichweite stören 24 Prozent der Nutzer. Weitere 24 Prozent fühlen sich dadurch teilweise gestört.

Mit dem öffentlichen Laden in Deutschland sind rund zwei Drittel der Elektroautobesitzer zufrieden oder sehr zufrieden. Kritisch bewertet werden insbesondere die Höhe der Ladestrompreise, die Preistransparenz sowie die Vielzahl unterschiedlicher Tarife und Abrechnungsmodelle.

Bei Schnellladestationen wünschen sich die Nutzer verbesserte Serviceangebote vor Ort. Auch das Sicherheitsgefühl beim nächtlichen Laden ist ein Thema: Mehr als die Hälfte fühlt sich während des Ladens in der Nacht aus Sicherheitsgründen nicht wohl.

Bei Frauen geben 67 Prozent an, ihr nächtliches Ladeverhalten aus Sicherheitsgründen anzupassen, bei Männern sind es 49 Prozent. Insgesamt vermeiden 33 Prozent der Befragten nachts das Laden an öffentlichen Ladeparks, 20 Prozent meiden bestimmte Standorte und 15 Prozent laden nachts nur in Begleitung.

Als mögliche Verbesserungen nennen die Befragten vor allem eine bessere Beleuchtung und Videoüberwachung. Je mindestens ein Drittel spricht außerdem eine bessere Standortwahl, Personal vor Ort und eine übersichtlichere Gestaltung der Umgebung an.

Die grundsätzliche Zustimmung zum Elektroantrieb bleibt hoch: 90 Prozent der Elektroauto-Besitzer würden sich beim nächsten Fahrzeugkauf erneut für ein Elektroauto entscheiden. Lediglich 5 Prozent schließen dies aus.

ErgebnisAnteil
Zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Elektroauto97 Prozent
Elektroauto als Erstwagen84 Prozent
Erneute Entscheidung für ein Elektroauto90 Prozent
Schließen erneutes Elektroauto aus5 Prozent
Vermeiden nachts öffentliche Ladeparks33 Prozent

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Die ADAC-Befragung zeigt eine hohe Zufriedenheit und eine starke Bindung an den Elektroantrieb. Kritik richtet sich vor allem auf Winterreichweiten, Praxisabweichungen, Ladekosten, Preistransparenz und die Sicherheit an Ladeorten in der Nacht.

Deutsche Post baut elektrische Zustellflotte auf 40.000 Fahrzeuge aus

Die Deutsche Post setzt in Deutschland inzwischen 40.000 Elektrofahrzeuge für die Zustellung ein. Das berichtet Logistra.de. Geladen werden die Fahrzeuge an 44.400 Ladesäulen, deren Strom zu 95 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

Parallel erweitert das Unternehmen alternative Antriebe im Paket- und Brieftransport. Im Fernverkehr sind bereits 50 Elektro-Lkw und 570 mit Bio-CNG betriebene Lkw im Einsatz.

Mit den Marken Deutsche Post und DHL betreibt das Unternehmen laut Logistra.de die weltweit größte Elektro-Zustellflotte eines Postunternehmens innerhalb eines einzelnen Marktes. Die Elektrifizierung soll dazu beitragen, transportbedingte Emissionen zu verringern.

Die Entwicklung ist Teil einer internationalen Brancheninitiative. Die am Sustainability Measurement and Management System der International Post Corporation teilnehmenden Postunternehmen liegen mit ihren jährlichen Gesamtemissionen inzwischen 41 Prozent unter dem Niveau des Referenzjahres 2008.

Bis 2030 wollen die beteiligten Unternehmen ihre CO2-Emissionen gegenüber 2008 um 50 Prozent reduzieren. Als wichtige Faktoren nennt die Branche den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien in postalischen Einrichtungen und die schrittweise Umstellung der Zustellflotten auf alternative Antriebe.

Mit dem Einsatz von Elektro-Lkw und Bio-CNG-Lkw rückt auch der Straßengüterverkehr zwischen den Standorten stärker in den Fokus. Die weitere Dekarbonisierung des Fernverkehrs und der Luftfracht wird als nächster Schritt beschrieben.

Eine Befragung der International Post Corporation unter 2.500 Händlern aus 19 Ländern zeigt, dass 70 Prozent mit der Nachhaltigkeitsleistung der Postunternehmen zufrieden sind.

Für mehr Transparenz bei den Emissionen einzelner Onlinebestellungen haben 13 Postunternehmen einen „Carbon Footprint Calculator“ eingeführt. Das Instrument erfasst Emissionen einzelner Sendungen entlang der Transportkette; entsprechende Daten liegen bereits für 95 Millionen Paketsendungen vor.

„Der Klimawandel ist ein physikalisches Problem, kein politisches, und wir müssen es lösen“, sagt Tobias Meyer, CEO DHL Group.
KennzahlWert
Elektrofahrzeuge in der deutschen Zustellung40.000
Ladesäulen44.400
Anteil erneuerbarer Energie95 Prozent
Elektro-Lkw im Paket- und Brieftransport50
Bio-CNG-Lkw570
Emissionsreduktion gegenüber 200841 Prozent
Ziel für 2030 gegenüber 200850 Prozent

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Die Deutsche Post setzt 40.000 Elektrofahrzeuge in der Zustellung ein und lädt sie an 44.400 Ladesäulen. Während die Elektrifizierung der letzten Meile weit fortgeschritten ist, sollen nun insbesondere Fernverkehr, schwere Nutzfahrzeuge und Luftfracht weiter dekarbonisiert werden.

Elmi Power liefert batteriegepufferte Ladeinfrastruktur für Super-Panther-E-Lkw

Elmi Power übernimmt künftig die batteriegepufferte Schnellladeinfrastruktur für elektrische Lkw von Super Panther in Europa. Nach Angaben von transport-online.de wollen beide Unternehmen bei Ladelösungen und beim technischen Support für Kunden und Projekte auf dem europäischen Markt zusammenarbeiten.

Grundlage ist eine Absichtserklärung, die den Rahmen für eine engere strategische Zusammenarbeit festlegt. Erste gemeinsame Pilotprojekte sind für 2026 in Europa geplant.

Der Zeitpunkt steht im Zusammenhang mit der Auslieferung des ersten serienmäßigen eTopas 600 von Super Panther an DHL Freight. Der Lkw wurde im Juli 2026 ausgeliefert, verfügt über eine 621-Kilowattstunden-Batterie und wird in Zusammenarbeit mit Steyr Automotive in Österreich hergestellt.

Die Ladeinfrastruktur von Elmi Power bezieht kontinuierlich eine geringe Leistung von rund 20 bis 70 Kilowatt aus dem Netz. Ein integrierter Speicher gibt diese Energie anschließend mit 340 bis 600 Kilowatt an die Fahrzeuge ab.

Damit sollen auch Standorte elektrifiziert werden können, an denen konventionelle Schnellladung am Netzanschluss scheitern würde. Die Ladeleistung kann laut den Unternehmen modular mit der Flotte wachsen.

„Da elektrische Schwerlastfahrzeuge zunehmend im gewerblichen Einsatz zum Einsatz kommen, muss sich die Ladeinfrastruktur im gleichen Tempo weiterentwickeln“, sagt Chao Liu, Gründer, Vorstandsvorsitzender und CEO von Super Panther.

Die Partnerschaft soll Ladeprodukte umfassen, die auf die Fahrzeuge von Super Panther sowie auf europäische Ladestandards und regulatorische Anforderungen abgestimmt sind. Zusätzlich sind kundenspezifische Depot- und Standortkonzepte für unterschiedliche europäische Märkte vorgesehen.

Zum geplanten technischen Service gehören die Installation, die Wartung und der After-Sales. Für Flottenbetreiber soll die Zusammenarbeit helfen, Fahrzeug- und Ladelösungen besser aufeinander abzustimmen und Fahrzeugeinsatz sowie Ladeinfrastruktur parallel zu planen.

„Unsere batteriegepufferten Systeme bringen Schnellladeleistung dorthin, wo das Netz sie allein nicht hergibt, und in dem Takt, den ein Flottenhochlauf braucht“, sagt James Xu, CEO von Elmi Power.
AngabeWert
Batteriekapazität des eTopas 600621 Kilowattstunden
Netzbezug der Ladelösungrund 20 bis 70 Kilowatt
Abgabe an die Fahrzeuge340 bis 600 Kilowatt
Geplante Pilotprojekte2026 in Europa

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Elmi Power und Super Panther planen für Europa batteriegepufferte Schnellladelösungen für elektrische Schwerlastfahrzeuge. Die Systeme sollen mit rund 20 bis 70 Kilowatt Netzbezug Ladeleistungen von 340 bis 600 Kilowatt bereitstellen können.

VHH verdoppeln Zahl der Elektrobusse im Kreis Segeberg

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) verdoppeln die Zahl der Elektrobusse im Kreis Segeberg. Das berichtet busplaner.de. Weitere Angaben zur Anzahl der Fahrzeuge oder zum konkreten Zeitplan waren in der vorliegenden Meldung nicht enthalten.

Die Meldung ordnet den Schritt in den Ausbau elektrischer Busverkehre im Kreis Segeberg ein. Damit soll der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge im öffentlichen Personenverkehr weiter wachsen.

Infobox – wichtigste Erkenntnisse: Die VHH bauen ihre Elektrobusflotte im Kreis Segeberg aus und verdoppeln deren Zahl. Weitere belastbare Zahlen oder technische Angaben nennt die vorliegende Quelle nicht.

Quellen: