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title: Elektromobilität im Fokus: Mehr Ladepunkte, neue Modelle und Branchenrisiken
canonical: https://emobil-magazin.de/elektromobilitaet-im-fokus-mehr-ladepunkte-neue-modelle-und-branchenrisiken/
author: E-Mobil Magazin Redaktion
published: 2026-08-23
updated: 2026-08-23
language: de
category: News und Updates 
description: Der Artikel beleuchtet den Ausbau der Elektromobilität, steigende Urlaubstauglichkeit, neue Modelle wie Volvos EX60 sowie Kooperationen für digitale Fahrzeugcockpits.
source: Provimedia GmbH
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# Elektromobilität im Fokus: Mehr Ladepunkte, neue Modelle und Branchenrisiken

> **Autor:** E-Mobil Magazin Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-23

**Zusammenfassung:** Der Artikel beleuchtet den Ausbau der Elektromobilität, steigende Urlaubstauglichkeit, neue Modelle wie Volvos EX60 sowie Kooperationen für digitale Fahrzeugcockpits.

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## Halver: 46 öffentliche Ladestationen und der Wunsch nach mehr Schnellladesäulen

In Halver können Fahrer von Elektroautos an 46 öffentlichen Ladestationen Strom laden. Darauf verwies Gerd Clever vom Energiestammtisch beim Aktionstag „Halver fährt elektrisch“ auf dem Parkplatz an der Karlshöhe.

Die Veranstaltung wurde von Carola Holz und Stefan Heinrich, den Betreibern der dortigen Schnellladesäule, sowie Gerd Clever initiiert. Die Schnellladesäule verfügt über vier Ladepunkte und ist mit der Photovoltaikanlage auf der Reithalle gekoppelt. Besitzer von Elektroautos und Interessierte konnten sich über Erfahrungen und Fragen rund um die Elektromobilität austauschen.

Stefan Heinrich berichtete, dass Vorbehalte gegenüber Elektrofahrzeugen häufig mit zu hohen Kosten, zu geringer Reichweite und zu wenigen Ladestationen begründet würden. Zugleich betonte er, dass sich Fahrer orientieren müssten, wo sie laden können. An der Schnellladesäule lässt sich ein Elektrofahrzeug laut dem Bericht bis zu 80 Prozent innerhalb einer halben Stunde aufladen.

Klaus Brunsmeier schilderte seine Erfahrungen mit einem zwölf Jahre alten Elektrofahrzeug, das mit Strom aus Wasserkraft vom Wasserrad der Heesfelder Mühle betrieben wird. Der Wagen sei bisher „ohne Panne und ohne größere Probleme“ gefahren. Eine Strecke von 100 km koste ihn gerade einmal 70 Cent.

Auch Bürgermeister Armin Kibbert äußerte sich positiv zur Elektromobilität und erklärte, überzeugt zu sein, dass sie „der richtige Weg für die Zukunft ist“. Er fährt inzwischen sein drittes Elektrofahrzeug.

Christian und Michaela Hohmann aus Meinerzhagen nutzten den Aktionstag, um Erfahrungen für die mögliche Anschaffung eines neuen Fahrzeugs zu sammeln. Ihr mittlerweile elf Jahre alter Kia Ceed Kombi soll durch ein Fahrzeug ersetzt werden, das weiterhin für Transporte und den Urlaub geeignet ist. Das Paar plane außerdem Investitionen in eine Wallbox und Solar, habe aber keinen Zeitdruck. Als Wunsch nannten beide mehr Schnellladesäulen: „Ladezeit ist Lebenszeit.“

| Aspekt | Angabe | 

| Öffentliche Ladestationen in Halver | 46 | 

| Ladepunkte an der Schnellladesäule | vier | 

| Ladezustand nach einer halben Stunde | bis zu 80 Prozent | 

| Kosten für 100 km | 70 Cent | 

| Alter des Elektrofahrzeugs von Klaus Brunsmeier | zwölf Jahre | 

| Alter des Kia Ceed Kombi der Familie Hohmann | elf Jahre | 

**Infobox:** Der Aktionstag zeigte positive Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen und verwies auf 46 öffentliche Ladestationen in Halver. Gleichzeitig besteht bei Interessierten der Wunsch nach einem größeren Angebot an Schnellladesäulen.

**Quelle: Come-on**

## Umfrage: Elektroautos werden zunehmend als urlaubstauglich wahrgenommen

AUTO BILD berichtet über eine Umfrage zur Eignung von Elektroautos für Urlaubsreisen. Der Beitrag trägt den Titel „Wie urlaubstauglich sind E-Autos?“ und ordnet die Entwicklung unter der Überschrift „Das Elektroauto ist reif für den Urlaub“ ein.

Nach Angaben des Berichts widerlegt die Umfrage Vorurteile gegenüber Elektroautos im Urlaub. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Verbrenner-Fahrer skeptischer als 2024 sind. Auch die Generation Z wird als Gruppe genannt, die elektrisch fahren möchte.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Langstreckenangst. Diese habe sich reduziert, wobei nur wenige Fahrer eine Strecke von 1000 Kilometern wagen. Der Beitrag stellt damit eine wachsende Alltagstauglichkeit von Elektroautos einer weiterhin vorhandenen Zurückhaltung bei sehr langen Strecken gegenüber.

| Thema | Angabe aus dem Bericht | 

| Bewertung der Urlaubstauglichkeit | Das Elektroauto ist reif für den Urlaub | 

| Einstellung von Verbrenner-Fahrern | skeptischer als 2024 | 

| Langstrecken | 1000 Kilometer wagen nur wenige | 

**Infobox:** Die Umfrage deutet laut AUTO BILD auf eine höhere Akzeptanz von Elektroautos für Urlaubsreisen hin. Skepsis bleibt insbesondere bei sehr langen Strecken bestehen.

**Quelle: AUTOBILD.DE**

## Volvo EX60 soll im Premiumsegment gegen die Konkurrenz antreten

Volvo will mit dem EX60 im elektrischen Fahrzeugsegment an die Bedeutung der 60er-Baureihe anknüpfen. Herrik van der Gaag, der bei Volvo für Deutschland, die Niederlande, Österreich und die Schweiz verantwortlich ist, sieht in dem neuen Modell die Chance, im Elektrobereich eine ähnliche Position einzunehmen wie der XC60 im bisherigen Modellangebot.

Über den betreuten Cluster werden jährlich fast 90.000 Fahrzeuge verteilt. Van der Gaag erklärte die frühere Entwicklung der Niederlande bei der Elektromobilität mit dem dortigen frühen Start von Plug-in-Hybriden. In Deutschland sei der Doppelantrieb dagegen lange vor allem unter steuerlichen Gesichtspunkten betrachtet worden.

Volvo habe in der Vergangenheit festgestellt, dass Plug-in-Hybride über 50 Prozent ihrer Kilometer rein elektrisch gefahren seien. Dies wertet van der Gaag als Hinweis darauf, dass Nachhaltigkeit für viele Fahrer tatsächlich ein Antrieb gewesen sei und nicht nur der Steuervorteil.

Bei der Ladeinfrastruktur habe Deutschland die Niederlande inzwischen überholt. Deutschland verfügt laut van der Gaag mittlerweile über die meisten Schnellladestationen mit über 300 Kilowatt in Europa und baut diese am schnellsten weiter aus. Seine Einschätzung fasste er mit den Worten zusammen: „Wenn die Deutschen gehen, dann gehen sie auch.“

Der EX60 baut auf einer eigenen Plattform auf und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Volvo im bislang wichtigsten Verbrennersegment elektrisch antritt. Die Strategie des Unternehmens bleibt unverändert: Volvo hält am Ziel fest, ab 2030 nahezu keine Verbrenner mehr zu verkaufen. Gleichzeitig investiert der Hersteller weiter in Hybride und Plug-in-Hybride, um loyale Kunden nicht zu verlieren.

Wirtschaftlich steht Volvo derzeit unter Druck. Für 2025 wies der Konzern einen Verlust von 281 Millionen Euro aus, außerdem wurden 3000 Stellen gestrichen. Der EX60 wird in Göteborg entwickelt und gebaut. Ausgewählte Händlerstandorte soll Volvo künftig mit der Schwestermarke Lynk & Co teilen, was laut van der Gaag zusätzliche Auslastung im Service ermöglichen soll.

Auch die Verkaufsgespräche verändern sich. Volvo schult Verkäufer gezielt zu Batteriegröße, Ladegeschwindigkeit, Wallbox und Anhängerlast. In Deutschland hätten weiterhin drei Viertel der potenziellen Käufer noch nie ein Elektroauto gefahren.

> „Ich bin kein großer Fan von kurzen Kaufimpulsen, die den Markt eher verzerren“, sagt Herrik van der Gaag.

Statt kurzfristiger Kaufanreize befürwortet der Volvo-Manager Maßnahmen, die die Nutzung fördern, etwa günstigeres Parken oder priorisierte Fahrstreifen. Der durchschnittliche deutsche Autofahrer lege am Tag etwa 40 Kilometer zurück, und die meisten Ladevorgänge passten problemlos in die heimische Wallbox.

| Angabe | Wert | 

| Jährlich verteilte Fahrzeuge im Cluster | fast 90.000 | 

| Rein elektrisch gefahrene Kilometer bei Volvo-Plug-in-Hybriden | über 50 Prozent | 

| Leistung der genannten Schnellladestationen | über 300 Kilowatt | 

| Volvo-Ziel für Verbrennerverkäufe | ab 2030 nahezu keine Verbrenner mehr | 

| Verlust von Volvo für 2025 | 281 Millionen Euro | 

| Gestrichene Stellen | 3000 | 

| Potenzielle Käufer in Deutschland ohne Elektroauto-Erfahrung | drei Viertel | 

| Durchschnittliche tägliche Fahrstrecke | etwa 40 Kilometer | 

**Infobox:** Volvo positioniert den EX60 als elektrisches Modell im traditionsreichen 60er-Segment. Deutschland gilt bei Schnellladestationen mit über 300 Kilowatt inzwischen als führend in Europa, während Volvo zugleich an seinem Ziel für 2030 und an Hybridantrieben festhält.

**Quelle: Elektroauto-News**

## Infineon und MediaTek kooperieren bei Smart Cockpits

Infineon und MediaTek wollen gemeinsame Lösungen für digitale Fahrzeugcockpits entwickeln. Die Kooperation zielt auf sogenannte „Smart Cockpits“, ein wachsendes Segment, weil Fahrzeughersteller zunehmend komplexe Infotainment- und Assistenzsysteme in ihre Modelle integrieren.

MediaTek bringt seine Kompetenz bei Prozessoren und Konnektivitätslösungen ein. Infineon steuert seine Stärken bei Leistungselektronik und Sicherheitschips bei. Details zu möglichen Umsatzpotenzialen oder zu einem Zeitplan nannten die Unternehmen zunächst nicht.

Die Zusammenarbeit fällt in eine Phase, in der Infineon operativ Stärke zeigt, die Aktie jedoch unter Druck steht. Am Freitag schloss das Papier bei 56,35 Euro und legte damit um 1,4 Prozent zu. Zuvor war die Aktie am Dienstag um 4,49 Prozent auf 59,19 Euro gefallen und damit größter Verlierer im DAX gewesen.

Der Kursrückgang stand im Zusammenhang mit einem sektorweiten Ausverkauf bei Halbleiterwerten. Betroffen waren unter anderem Aixtron, Siltronic und Elmos.

Infineon schloss in derselben Woche außerdem sein Aktienrückkaufprogramm ab. Der Konzern erwarb insgesamt drei Millionen eigene Aktien für rund 175 Millionen Euro. Die Aktien sollen künftig an Beschäftigte und Vorstandsmitglieder im Rahmen von Beteiligungsprogrammen ausgegeben werden.

Analysten bleiben trotz der Kursschwäche optimistisch. Die Berenberg-Analystin Tammy Qiu bestätigte die Einstufung „Buy“ mit einem Kursziel von 100,00 Euro. Das Papier notiert deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 68,73 Euro.

Die nächsten konkreten Zahlen will Infineon mit den Ergebnissen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vorlegen, die für November angekündigt sind. Der Vorstand hatte dafür bereits einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden Euro und eine Segmentmarge von 23 Prozent in Aussicht gestellt.

| Kennzahl | Wert | 

| Aktienkurs am Freitag | 56,35 Euro | 

| Tagesplus am Freitag | 1,4 Prozent | 

| Kurs am Dienstag | 59,19 Euro | 

| Kursrückgang am Dienstag | 4,49 Prozent | 

| Aktienrückkauf | drei Millionen eigene Aktien | 

| Wert des Rückkaufs | rund 175 Millionen Euro | 

| 50-Tage-Durchschnitt | 68,73 Euro | 

| Analysten-Kursziel | 100,00 Euro | 

| In Aussicht gestellter Umsatz | rund 4,7 Milliarden Euro | 

| In Aussicht gestellte Segmentmarge | 23 Prozent | 

**Infobox:** Die Kooperation mit MediaTek erweitert Infineons Aktivitäten im Bereich digitaler Fahrzeugcockpits. An der Börse stehen einem Kurs von 56,35 Euro und einem 50-Tage-Durchschnitt von 68,73 Euro weiterhin positive Analystenstimmen gegenüber.

**Quelle: Börse Express**

## Xiaomi liefert mehr als 500.000 SU7 aus

Xiaomi EV hat kumuliert mehr als 500.000 Fahrzeuge des Modells SU7 ausgeliefert. Der Meilenstein zeigt, dass die Produktionslinie inzwischen einen nennenswerten Umfang erreicht hat.

Gleichzeitig gingen die monatlichen Auslieferungen zurück. Im Juli lieferte Xiaomi 31.267 Fahrzeuge aus, weniger als im Vormonat. Damit wird der Hochlauf des Autogeschäfts als nicht linear beschrieben.

Die Xiaomi-Aktie schloss am Freitag bei 3,16 Euro. Das entsprach einem Plus von 3,9 Prozent auf Tagessicht und 11 Prozent innerhalb einer Woche. Seit den Quartalszahlen am Dienstag legte die Aktie laut dem Bericht um 13,4 Prozent zu.

Die Quartalszahlen zeigten jedoch auch Belastungen. Xiaomi erzielte 108,9 Milliarden Yuan Umsatz gegenüber einem Konsens von 112,2 Milliarden Yuan. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 6,2 Milliarden Yuan. Reuters führte den Druck auf die Margen im Smartphone-Geschäft auf die Preise für Speicherchips zurück und berichtete zugleich, dass sich dieser Druck in der zweiten Jahreshälfte abschwächen könnte.

Auf Sicht von 30 Tagen liegt die Aktie mit 6,0 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn steht jedoch weiterhin ein Minus von 27 Prozent zu Buche. Zum 52-Wochen-Hoch von 6,54 Euro, das am 25. September 2025 erreicht wurde, fehlen 52 Prozent.

Für Xiaomi bleibt damit die Frage offen, ob das Automobilgeschäft die schwächelnde Smartphone-Sparte dauerhaft kompensieren kann. Der Meilenstein bei den SU7-Auslieferungen gilt als positives Signal für die Nachfrage, während die Juli-Zahlen zeigen, dass sich der Hochlauf kurzfristig abschwächte.

Die Volatilität der Aktie liegt auf 30-Tage-Basis annualisiert aktuell bei 61 Prozent. Unklar bleibt laut dem Bericht, wann das E-Auto-Geschäft nachhaltig profitabel wird.

| Kennzahl | Wert | 

| Kumulierte SU7-Auslieferungen | über 500.000 Einheiten | 

| Auslieferungen im Juli | 31.267 Fahrzeuge | 

| Aktienkurs am Freitag | 3,16 Euro | 

| Tagesplus | 3,9 Prozent | 

| Wochenplus | 11 Prozent | 

| Entwicklung seit den Quartalszahlen | 13,4 Prozent | 

| Umsatz | 108,9 Milliarden Yuan | 

| Umsatzkonsens | 112,2 Milliarden Yuan | 

| Bereinigter Nettogewinn | 6,2 Milliarden Yuan | 

| Entwicklung auf 30-Tage-Sicht | 6,0 Prozent | 

| Entwicklung seit Jahresbeginn | Minus von 27 Prozent | 

| 52-Wochen-Hoch | 6,54 Euro | 

| Abstand zum 52-Wochen-Hoch | 52 Prozent | 

| Annualisierte Volatilität auf 30-Tage-Basis | 61 Prozent | 

**Infobox:** Xiaomi hat mehr als 500.000 SU7 ausgeliefert, meldete im Juli jedoch 31.267 Fahrzeuge und damit weniger als im Vormonat. Die Aktie gewann auf kurze Sicht, liegt seit Jahresbeginn aber weiterhin mit 27 Prozent im Minus.

**Quelle: Börse Express**

## XPeng muss 264.000 Fahrzeuge zurückrufen

XPeng gehört zu den elf Herstellern, die in China insgesamt 4,3 Millionen Fahrzeuge zurückrufen müssen. Anlass sind elektronische Türgriffe, die sich im Notfall möglicherweise nicht öffnen lassen. Mit 264.000 betroffenen Fahrzeugen ist XPeng Teil der größten Rückrufaktion der chinesischen Autogeschichte.

Tesla trägt mit 2,98 Millionen betroffenen Fahrzeugen den größten Anteil an der Rückrufaktion. China will versteckte Türgriffe ab 2027 verbieten. Der Bericht ordnet die Entwicklung als Zeichen dafür ein, dass regulatorische Anforderungen und technologische Reife in der chinesischen Elektroautoindustrie stärker zusammenwirken.

Die Geschäftszahlen von XPeng vermitteln ein gemischtes Bild. Der Umsatz liegt bei knapp 11 Milliarden Dollar, während die Nettomarge -3,09 Prozent und die Eigenkapitalrendite -7,72 Prozent betragen. Der Verlust je Aktie wird mit 0,34 Dollar angegeben.

Im Vergleich mit Harley-Davidson schneidet XPeng bei acht von vierzehn untersuchten Faktoren schlechter ab. Bei den Kurszielen ergibt sich dagegen ein anderes Bild: Analysten trauen XPeng im Durchschnitt ein Kursziel von 25,70 Dollar zu, während die Aktie laut Bericht aktuell deutlich darunter liegt.

Am Freitag schloss die XPeng-Aktie bei 10,44 Euro und gewann 1,4 Prozent auf Tagessicht. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 42 Prozent zu Buche. Das 52-Wochen-Hoch von 24,40 Euro wurde Mitte November vergangenen Jahres erreicht; der Abstand zu diesem Wert liegt bei 57 Prozent.

Der nächste wichtige Termin sind die Quartalszahlen am Montag. Für Anleger steht dabei neben der Umsatzentwicklung vor allem die Frage im Mittelpunkt, ob sich ein Weg aus den roten Zahlen abzeichnet. Die Rückrufaktion wird die Bilanz belasten, betrifft jedoch die gesamte Branche.

| Kennzahl | Wert | 

| Hersteller in der Rückrufaktion | elf | 

| Insgesamt betroffene Fahrzeuge in China | 4,3 Millionen | 

| Betroffene Tesla-Fahrzeuge | 2,98 Millionen | 

| Betroffene XPeng-Fahrzeuge | 264.000 | 

| Verbot versteckter Türgriffe | ab 2027 | 

| Umsatz von XPeng | knapp 11 Milliarden Dollar | 

| Nettomarge | -3,09 Prozent | 

| Eigenkapitalrendite | -7,72 Prozent | 

| Verlust je Aktie | 0,34 Dollar | 

| Analysten-Kursziel | 25,70 Dollar | 

| Aktienkurs am Freitag | 10,44 Euro | 

| Tagesplus | 1,4 Prozent | 

| Entwicklung seit Jahresbeginn | Minus von 42 Prozent | 

| 52-Wochen-Hoch | 24,40 Euro | 

| Abstand zum 52-Wochen-Hoch | 57 Prozent | 

**Infobox:** XPeng muss 264.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit elektronischen Türgriffen zurückrufen. Die Aktie notiert bei 10,44 Euro und liegt seit Jahresbeginn mit 42 Prozent im Minus; die Quartalszahlen am Montag gelten als nächster Prüfstein.

**Quelle: Börse Express**

Quellen:
- [100 Kilometer für 70 Cent: E-Auto-Fahrer schwärmt von günstiger Mobilität](https://www.come-on.de/volmetal/halver/46-ladestationen-fuer-mobilitaet-und-trotzdem-diesen-wunsch-94455747.html)
- [Wie urlaubstauglich sind E-Autos?](https://www.autobild.de/artikel/elektro-auto-urlaub-reisen-immer-beliebter-28779013.html)
- [Volvo-Manager: EX60 soll Premium-Konkurrenz aufmischen](https://www.elektroauto-news.net/news/volvo-ex60-soll-premium-konkurrenz-angreifen)
- [Infineon Aktie: Kooperation mit MediaTek für Smart Cockpits](https://www.boerse-express.com/news/articles/infineon-aktie-kooperation-mit-mediatek-fuer-smart-cockpits-941189)
- [Xiaomi Aktie: 500.000 SU7 ausgeliefert](https://www.boerse-express.com/news/articles/xiaomi-aktie-500000-su7-ausgeliefert-941150)
- [XPeng Aktie: 264.000 Autos in größter Rückrufaktion Chinas](https://www.boerse-express.com/news/articles/xpeng-aktie-264000-autos-in-groesster-rueckrufaktion-chinas-941043)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [emobil-magazin.de](https://emobil-magazin.de/elektromobilitaet-im-fokus-mehr-ladepunkte-neue-modelle-und-branchenrisiken/)*
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