Elektromobilität im Fokus: Neue Impulse bei Camping, Batterien und Kaufinteresse

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Volkswagen plant den Elektrocamper ID California Cruise, während Studien wachsendes Kaufinteresse, Klimavorteile und fortbestehende Hürden der Elektromobilität zeigen.

Volkswagen zeigt Elektrocamper ID California Cruise

Volkswagen arbeitet an einem elektrischen Campingfahrzeug mit dem Namen ID California Cruise. Nach Angaben der FAZ soll der erste elektrische Schlafwagen Bulli, Bett und Batterie verbinden.

Die bisherige Verbindung von Camping und Elektromobilität gilt als schwierig, weil Reichweite, Gewicht und Preis die Entwicklung elektrischer Reisemobile ausbremsen. Die meisten rollenden Ferienhäuser fahren laut FAZ weiterhin mit Diesel.

Volkswagen zufolge wächst jedoch das Kundeninteresse an elektrischen Reisemobilen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Campingplatzbetreiber, die mit elektrofreundlichen Stellflächen und Ladeinfrastruktur werben.

„Freiheit am Kabel“ beschreibt die FAZ als Leitidee des ID California Cruise.

Infobox: Der ID California Cruise soll Bulli, Bett und Batterie in einem elektrischen Campingfahrzeug zusammenführen. Angaben zu Reichweite, Gewicht und Preis enthält der vorliegende Beitrag nicht.

Ungleichgewicht in Batterien kann Lebensdauer verkürzen

Golem.de führt eine Meldung zum Thema Batterien in der Elektromobilität. Der vorliegende Quellenausschnitt enthält jedoch neben der Überschrift ausschließlich Hinweise zu Cookies, Tracking und dem kostenpflichtigen Angebot von Golem.de.

Konkrete technische Angaben dazu, welches Ungleichgewicht gemeint ist, wie stark sich die Lebenszeit verkürzt oder unter welchen Bedingungen der Effekt auftritt, sind im nutzbaren Inhalt nicht enthalten.

Infobox: Die Meldung weist auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Batterie-Ungleichgewicht und verkürzter Lebenszeit hin. Weitere belastbare Daten oder technische Details liegen im Quellenausschnitt nicht vor.

Mehr als jeder vierte Autofahrer denkt über E-Auto nach

Deutschland entwickelt sich laut einer Studie zu einem zunehmend umstiegsbereiten Markt für Elektroautos. Wie MDR.de berichtet, denkt inzwischen mehr als jeder vierte Autofahrer über einen Wechsel vom Verbrenner zum E-Auto nach.

Die Untersuchung wurde vom Kartendienst Here Technologies und dem Marktforschungsunternehmen SBD Automotive durchgeführt. Sie soll Regierungen und Industrie zeigen, wie der Wandel zur Elektromobilität verbessert werden kann.

Als wichtigste Gründe für den Umstieg nennt die Studie geringere Betriebskosten und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Umweltschutz, der früher häufig als Motiv genannt worden sei, steht demnach nicht mehr im Mittelpunkt der praktischen Überlegungen.

54 Prozent der Befragten in Deutschland erklärten, sich heute eher mit dem Kauf eines E-Autos zu beschäftigen als noch vor einem Jahr. Als wichtige Gründe nennt die Studie Fortschritte bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit sowie den steigenden Kraftstoffpreis.

MerkmalAngabe
Rang Deutschlands beim Ausbau der InfrastrukturRang sechs von 30 analysierten Ländern
Öffentliche Ladestationenmehr als 210.000
Schnellladepunkteüber 55.000
Befragte mit höherem Kaufinteresse als vor einem Jahr54 Prozent

Deutschland liegt beim messbaren Ausbau der Infrastruktur zusammen mit Österreich auf Rang sechs von 30 analysierten Ländern. Laut Erhebung verfügt Deutschland über das größte Schnellladenetz aller untersuchten europäischen Länder.

Gleichzeitig bleiben Reichweite, Ladeinfrastruktur und der Preis zentrale Hindernisse. Fast die Hälfte der Deutschen hält die zu kurze Reichweite für den wichtigsten Grund, nicht auf ein E-Auto umzusteigen. An zweiter Stelle steht die Sorge, dass es nicht genügend Ladestationen gibt; auf Platz drei folgt der im Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen zu hohe Preis.

Der ADAC bestätigt das größere Interesse an Elektroautos und verweist auf eine größere Auswahl an Fahrzeugen und Herstellern. Zugleich mahnt der Verband, den Ausbau des Ladenetzes mit der wachsenden Zahl von E-Autos Schritt halten zu lassen, weil es an Knotenpunkten während der Rushhour oder zu Urlaubszeiten enger werden könne.

Infobox: 54 Prozent beschäftigen sich eher mit dem Kauf eines E-Autos als vor einem Jahr. Deutschland verfügt laut Studie über mehr als 210.000 öffentliche Stationen und über 55.000 Schnellladepunkte; Reichweite, Ladepunkte und Preise bremsen den Umstieg weiterhin.

TUM-Studie rückt Klimabilanz in den Mittelpunkt der Verkaufsberatung

Eine Meta-Studie der Technischen Universität München vergleicht die Klimagesamtbilanz von Elektroautos und Verbrennern. AUTOHAUS berichtet, dass 19 wissenschaftliche Einzelstudien dafür verdichtet wurden.

Das Ergebnis lautet, dass Elektroautos mit 41 Prozent weniger CO2-Emissionen verbunden sind als Verbrenner. Die Fahrzeuge seien damit bei der Klimabilanz besser als Verbrenner, laut dem Beitrag aber nicht zu 100 Prozent klimaneutral.

Die Ergebnisse verändern nach Einschätzung des Autohandelsexperten Dr. Konrad Weßner die Anforderungen an die Verkaufsberatung. Auto-Interessenten der zweiten Welle verglichen ihr bisher meist gefahrenes Verbrennerfahrzeug mit einem E-Auto hinsichtlich Preis, Alltagstauglichkeit und CO2-Footprint.

„Die TUM-Studie ist keine Studie gegen, sondern für Elektromobilität“, schreibt Dr. Konrad Weßner in AUTOHAUS.

Für den Vertrieb nennt der Beitrag sechs Praxistipps. Verkäufer sollen auf Fragen zur Klimabilanz vorbereitet sein und erklären, dass Elektroautos nicht klimaneutral seien, aber mit 41 Prozent weniger CO2-Emissionen besser als Verbrenner abschneiden.

Nach Einschätzung von AUTOHAUS können Händler und Verkäufer mit einer glaubwürdigen Beratung zu Kundenbedürfnissen, passenden Fahrzeugen und der Klimabilanz ihr Profil schärfen. Die Klimabilanz von 41 Prozent weniger CO2-Emissionen wird dabei als Argument für Elektromobilität eingeordnet.

Infobox: Die ausgewerteten 19 wissenschaftlichen Einzelstudien kommen laut AUTOHAUS zu 41 Prozent weniger CO2-Emissionen bei Elektroautos gegenüber Verbrennern. Die Verkaufsberatung soll Klimabilanz, Alltagstauglichkeit, Preis und individuelle Bedürfnisse gemeinsam betrachten.

Siemens Mobility bietet Pantographen für Straßenfahrzeuge an

Siemens Mobility Global stellt Pantographen für die Elektromobilität vor. Die Stromabnehmer sind laut Quelle für alle Anwendungen der Elektromobilität im Straßenverkehr sowie für das Laden unterwegs und im Depot ausgelegt.

Siemens Mobility beschreibt die Lösungen als zuverlässig, leistungsfähig und skalierbar. Sie sollen Anforderungen von heute und morgen abdecken.

Infobox: Die Pantographen sind für den Straßenverkehr sowie das Laden unterwegs und im Depot vorgesehen. Als Merkmale nennt Siemens Mobility Zuverlässigkeit, Leistung und skalierbare Lösungen.

Nissan erklärt Elektromobilität in fünfteiliger Videoserie

Nissan beantwortet Fragen zu Reichweite, Batterietechnik, Ladezeiten und zur Funktionsweise von Elektromotoren in der fünfteiligen Videoserie „EV? Einfach erklärt!“. Die Serie ist laut Auto-Medienportal auf dem YouTube-Kanal der Marke abrufbar.

Die erste Folge behandelt die Funktionsweise eines Elektrofahrzeugs. Der zweite Teil widmet sich der Batterie, Folge drei der Reichweite, der vierte Teil dem Laden und die letzte Folge der Nutzung eines E-Fahrzeugs als Stromspeicher.

FolgeThema
Erste FolgeFunktionsweise eines Elektrofahrzeugs
Zweiter TeilBatterie
Folge dreiReichweite
Vierter TeilLaden
Letzte FolgeNutzung eines E-Fahrzeugs als Stromspeicher

Die Videoserie ordnet damit zentrale Fragen ein, die Autofahrer im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen sowohl technische Grundlagen als auch die Nutzung des Fahrzeugs als Stromspeicher.

Infobox: Nissan bündelt die Erklärungen in fünf Teilen. Behandelt werden Fahrzeugfunktion, Batterie, Reichweite, Laden und die Nutzung als Stromspeicher.

Quellen: