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title: Elektromobilität im Wandel: Weniger Rabatte, mehr Ladeinfrastruktur und neue EU-Pläne
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author: E-Mobil Magazin Redaktion
published: 2026-08-03
updated: 2026-08-03
language: de
category: News und Updates 
description: Die Rabatte für Elektroautos sinken, während EU und Deutschland neue Maßnahmen für bidirektionales Laden, Infrastruktur und Elektromobilitätsförderung planen; Batterietests und Norwegens Akzeptanz zeigen positive Trends.
source: Provimedia GmbH
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# Elektromobilität im Wandel: Weniger Rabatte, mehr Ladeinfrastruktur und neue EU-Pläne

> **Autor:** E-Mobil Magazin Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-03

**Zusammenfassung:** Die Rabatte für Elektroautos sinken, während EU und Deutschland neue Maßnahmen für bidirektionales Laden, Infrastruktur und Elektromobilitätsförderung planen; Batterietests und Norwegens Akzeptanz zeigen positive Trends.

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## Weniger Rabatte auf Elektroautos – Preisabstand zu Verbrennern wächst

Hersteller haben die Preisnachlässe für Elektroautos im Juli erneut reduziert. Nach der regelmäßigen Marktstudie des privaten Center Automotive Research (CAR) konnten Neuwagenkäufer noch mit einem durchschnittlichen Rabatt von 17,6 Prozent auf den Listenpreis rechnen.

Für Modelle mit Verbrennungsmotor wurde dagegen ein höherer durchschnittlicher Preisnachlass von 19,4 Prozent gewährt. Laut CAR-Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer hängt die Entwicklung mit dem derzeit günstigen Marktumfeld für Elektroautos zusammen: Hohe Spritpreise und staatliche Förderprämien machten die Fahrzeuge attraktiv und ließen sie Marktanteile gewinnen.

Die Hersteller und der Handel setzten frei werdende Mittel dem Bericht zufolge eher für die Verkaufsförderung von Verbrennermodellen ein. Deren Rabatte stiegen innerhalb eines Monats um einen Prozentpunkt.

Dadurch vergrößerte sich die Differenz beim Anschaffungspreis zwischen den meistverkauften Elektroautos und den beliebtesten Verbrennermodellen auf 2363 Euro. Im Dezember 2025 hatte der Preisunterschied noch gut 1000 Euro weniger betragen.

| Fahrzeugtyp | Durchschnittlicher Rabatt | 

| Elektroautos | 17,6 Prozent | 

| Verbrennermodelle | 19,4 Prozent | 

> Eine zusätzliche Verkaufsförderung erscheine aus Sicht der Hersteller nicht notwendig, erklärte CAR-Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer.

**Zusammenfassung:** Elektroautos erhalten im Juli durchschnittlich 17,6 Prozent Rabatt, Verbrennermodelle 19,4 Prozent. Der Anschaffungspreis zwischen den meistverkauften Elektroautos und den beliebtesten Verbrennermodellen liegt nun 2363 Euro auseinander. Quelle: Spiegel.

## EU plant bidirektionales Laden für neue Elektroautos

Die EU-Kommission will bidirektionales Laden für neue Elektroautos ab Ende 2027 voranbringen. Der angekündigte „Electrification Action Plan“ soll Europa zum „ersten elektrifizierten Kontinent“ machen und den Verkehrssektor stärker elektrifizieren.

Der Verkehr verursacht laut dem Bericht rund 25 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in der EU. Zwischen 90 und 95 Prozent der im Verkehrssektor genutzten Energie stammen demnach aus fossilen Quellen.

Die Kommission strebt einen Stromanteil von 46 Prozent am Endenergieverbrauch bis 2040 an. Bei Erreichen dieses Werts könnten die Importe fossiler Brennstoffe laut Kommission um 260 Milliarden Euro pro Jahr sinken. Batterieelektrische Fahrzeuge sollen die Betriebskosten gegenüber Verbrennern um bis zu 78 Prozent reduzieren.

Ein Kernbestandteil des Plans ist die Verpflichtung zu Smart-and-Bidirectional-Charging-Funktionen für alle neuen Elektrofahrzeuge. Dafür soll eine Rechtsgrundlage in der EU-Typgenehmigungsregelung geschaffen werden; bis Ende 2027 will die Kommission einen konkreten Vorschlag für eine V2G-Pflicht vorlegen.

Zusätzliche Netzkodizes sollen es Elektrofahrzeugen ermöglichen, auf Netzsignale zu reagieren. Mitgliedstaaten sollen über regulatorische Sandboxes V2G-Pilotprojekte unter vereinfachten Regeln erproben können.

Die Umweltorganisation Transport & Environment begrüßt die Richtung, fordert aber eine stärkere Hardware-Komponente. Jedes Elektroauto benötige einen bidirektionalen Onboard-Lader, damit der Kauf einer deutlich teureren externen Wallbox vermieden werden könne.

| Komponente | Kosten laut Quelle | 

| Unidirektionales Ladegerät | rund 500 Euro | 

| Bidirektionale Wallbox | mindestens 4000 Euro | 

| Wallbox von BMW | 2095 Euro | 

Auch die Strommarktregeln sollen angepasst werden. Netzbetreiber sollen neben neuen Leitungen gleichberechtigt Batteriespeicher, Flexibilitätsdienstleistungen, Digitalisierung und V2G-Technologien einsetzen können. Verbraucher, die zu günstigen Zeiten laden und Spitzenlasten vermeiden, sollen tariflich belohnt werden.

Für Smart Meter sind verbindliche Zielmarken vorgesehen: Alle EU-Staaten sollen bis 2031 eine Abdeckung von 50 Prozent und bis 2034 mindestens 65 Prozent erreichen. In Deutschland waren Mitte 2026 laut Bundesnetzagentur nur rund 5,5 Prozent der Haushalte mit Smart Metern ausgestattet. Von über 800 Messstellenbetreibern hatten 77 bis Ende 2025 noch keinen einzigen Smart Meter installiert.

Der Plan bezieht außerdem schwere Nutzfahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge ein. Bis 2040 sollen ausreichend Netzanschlüsse für öffentliche und Depot-Ladung bereitstehen, um 40 Prozent der EU-Lkw-Flotte zu elektrifizieren. Für die Schifffahrt ist genug Infrastruktur für den batterieelektrischen Betrieb eines Drittels der europäischen Fähren bis 2040 vorgesehen.

Zum 1. Juli 2026 verzeichnete die Bundesnetzagentur 209.605 öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer Gesamtleistung von 9,04 Gigawatt. Der Schnellladeanteil stieg auf rund 26 Prozent; bis zum Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 bleibt laut Bericht jedoch eine erhebliche Lücke.

**Zusammenfassung:** Die EU plant einen Vorschlag für eine V2G-Pflicht bis Ende 2027, höhere Smart-Meter-Abdeckung und eine stärkere Elektrifizierung des Güterverkehrs. In Deutschland gab es zum 1. Juli 2026 209.605 öffentliche Ladepunkte mit 9,04 Gigawatt Gesamtleistung. Quelle: heise.de.

## Batteriecheck bei 9953 Elektroautos weckt Optimismus

Ein Batteriecheck von 9953 Elektroautos kommt zu einem positiven Ergebnis für die Haltbarkeit von Akkus. Mehr als die Hälfte der untersuchten Fahrzeuge verfügte noch über mindestens 95 Prozent der Batteriekapazität.

Die Untersuchung zeigt laut AUTO BILD, dass Elektroauto-Batterien auch bei höherer Laufleistung noch leistungsfähig sein können. Als Gründe werden moderne Technik und Schutzmechanismen genannt, die den Akku im Fahrzeugbetrieb schonen.

Das genaue Testverfahren wurde laut Bericht nicht veröffentlicht. AUTO BILD weist außerdem darauf hin, dass auch Fahrerinnen und Fahrer zum Schutz der Batterie beitragen können.

**Zusammenfassung:** Bei einem Batteriecheck von 9953 Elektroautos hatte mehr als die Hälfte noch mindestens 95 Prozent Batteriekapazität. Quelle: Autobild.de.

## Norwegen führt beim E-Auto-Urlaub

Urlaubsreisen mit Elektroautos sind laut Business Insider Deutschland dank besserer Reichweiten und einer verbesserten Ladeinfrastruktur heute unproblematisch. Der ÖAMTC bestätigt demnach, dass technologische Fortschritte die Nutzung von Elektroautos im Alltag erleichtern.

Im EV-Akzeptanzindex liegt Norwegen an der Spitze. Dahinter folgen Dänemark und China; Europa ist in dem Index stark vertreten.

Die Quelle stellt damit heraus, dass sich Elektroautos nicht nur im täglichen Verkehr, sondern auch für längere Urlaubsreisen einsetzen lassen. Verbesserte Reichweiten und eine ausgebaute Ladeinfrastruktur werden als zentrale Faktoren genannt.

**Zusammenfassung:** Norwegen führt den EV-Akzeptanzindex an, gefolgt von Dänemark und China. Laut Business Insider Deutschland erleichtern technologische Fortschritte und Ladeinfrastruktur Urlaubsreisen mit dem Elektroauto. Quelle: Business Insider Deutschland.

## Bundeskabinett beschließt Novellierung des Elektromobilitätsgesetzes

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zur Novellierung des Elektromobilitätsgesetzes beschlossen. Der Rechtsrahmen für die Förderung der Elektromobilität soll bis Ende 2035 verlängert und an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden.

Die Regelungen zum Parken während des Ladevorgangs sollen dauerhaft im Gesetz verankert werden. Künftig können Elektrofahrzeuge an öffentlichen Ladepunkten während des Ladevorgangs auch ohne E-Kennzeichen parken.

Seit 2015 ermöglicht das Elektromobilitätsgesetz Städten und Gemeinden, elektrisch betriebene Fahrzeuge gezielt zu fördern. Dazu gehören reservierte Parkplätze, kostenfreies Parken und besondere Zufahrtsrechte.

Kommunen sollen diese Möglichkeiten weiterhin nutzen können. Zusätzlich soll es künftig möglich sein, auf Gebühren für Anwohnerparkausweise zu verzichten.

Der Anwendungsbereich wird auf Elektrobusse sowie mittelschwere und schwere Elektro-Lkw erweitert. Damit sollen auch Busunternehmen, kommunale Betriebe und Logistikunternehmen berücksichtigt werden, die ihre Flotten auf klimafreundliche Antriebe umstellen.

> „Wir verlängern die bewährten Bevorrechtigungen, erleichtern das Laden im öffentlichen Raum und öffnen das Gesetz für Elektrobusse und schwere E-Lkw“, sagte Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr.

Die Voraussetzungen für die Privilegierung von Plug-in-Hybridfahrzeugen sollen an die Regelungen der Dienstwagenbesteuerung angepasst werden. Außerdem sollen rechtliche Unklarheiten beseitigt und notwendige Folgeänderungen in weiteren Gesetzen umgesetzt werden.

- Das Elektromobilitätsgesetz wird bis Ende 2035 verlängert.

- Städte und Gemeinden können elektrisch betriebene Fahrzeuge weiterhin durch Parkbevorrechtigungen und Zufahrtsrechte fördern.

- Der Verzicht auf Gebühren für Anwohnerparkausweise wird ermöglicht.

- Der Anwendungsbereich wird auf Elektrobusse sowie mittelschwere und schwere Elektro-Lkw erweitert.

- Das Parken an öffentlichen Ladepunkten während des Ladevorgangs wird dauerhaft geregelt.

- Ein E-Kennzeichen ist hierfür künftig nicht mehr erforderlich.

- Die Privilegierung von Plug-in-Hybridfahrzeugen wird an die Dienstwagenbesteuerung angepasst.

Die Novellierung ist Teil des „Masterplans Ladeinfrastruktur 2030“ der Bundesregierung. Damit sollen verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren Hochlauf der Elektromobilität geschaffen und die kommunalen Fördermöglichkeiten gestärkt werden.

**Zusammenfassung:** Das Elektromobilitätsgesetz soll bis Ende 2035 gelten. Kommunen erhalten weiterhin Förderinstrumente, während Elektrobusse und mittelschwere sowie schwere Elektro-Lkw neu einbezogen werden; das Parken während des Ladevorgangs wird ohne E-Kennzeichen möglich. Quelle: ecomento.de.

## 2025 war weltweit jeder vierte Neuwagen elektrisch

Weltweit war 2025 jedes vierte neu verkaufte Fahrzeug ein Elektroauto. Die Neuzulassungen von Batterieautos und Plug-in-Hybriden stiegen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf rund 21 Millionen Einheiten.

Das geht aus dem „EV Charging Index“ der Unternehmensberatung Roland Berger hervor. In den 34 untersuchten Märkten waren Ende 2025 rund 73 Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs.

Europa entwickelte sich besonders kräftig. Nach dem schwachen Vorjahr stiegen die Verkäufe um rund ein Drittel auf 3,7 Millionen Fahrzeuge; der Anteil elektrifizierter Modelle an den Neuzulassungen näherte sich 30 Prozent.

In Deutschland lag der Anteil bei 28,3 Prozent. Davon entfielen 18,3 Prozentpunkte auf reine Batterieautos und zehn Prozentpunkte auf Plug-in-Hybride.

China blieb der Taktgeber: Dort machten Elektroautos 2025 rund die Hälfte der Neuzulassungen aus. Zugleich verlangsamte sich der weltweite Ausbau des öffentlichen Ladenetzes leicht.

| Kennzahl | Wert | 

| Elektroanteil an den weltweiten Neuwagen 2025 | jedes vierte Fahrzeug | 

| Neuzulassungen von Batterieautos und Plug-in-Hybriden | rund 21 Millionen Einheiten | 

| Elektrofahrzeuge in den 34 untersuchten Märkten Ende 2025 | rund 73 Millionen | 

| Elektroverkäufe in Europa | 3,7 Millionen Fahrzeuge | 

| Elektrifizierter Anteil in Deutschland | 28,3 Prozent | 

| Reine Batterieautos in Deutschland | 18,3 Prozentpunkte | 

| Plug-in-Hybride in Deutschland | zehn Prozentpunkte | 

Weltweit kamen 2025 rund 1,1 Millionen Ladepunkte hinzu. In den beiden Vorjahren waren es jeweils etwa 1,3 Millionen. Die Studie wertet die Entwicklung als Zeichen eines reifenden Marktes, in dem Ladeleistung und Auslastung stärker in den Mittelpunkt rücken.

In Deutschland kommen rechnerisch 16 Elektrofahrzeuge auf einen öffentlichen Ladepunkt. In Westeuropa stehen derzeit durchschnittlich rund 45 Batterieautos je Schnellladepunkt. Da der Fahrzeugbestand schneller wächst als die Schnellladeinfrastruktur, dürfte deren Auslastung in den kommenden Jahren steigen.

**Zusammenfassung:** 2025 war weltweit jedes vierte neu verkaufte Fahrzeug elektrisch; die Neuzulassungen von Batterieautos und Plug-in-Hybriden erreichten rund 21 Millionen Einheiten. Deutschland kam auf 28,3 Prozent elektrifizierte Neuzulassungen, während China rund die Hälfte erreichte. Quelle: autohaus.de.

Quellen:
- [Hersteller gewähren weniger Rabatte auf Elektroautos](https://www.spiegel.de/wirtschaft/elektro-mobilitaet-hersteller-gewaehren-weniger-rabatte-auf-e-autos-a-984ca9d5-a17a-4dbf-8b7b-6c7db8a1c49d)
- [EU-Elektrifizierungsplan mit Vorschlag für V2G-Pflicht für neue E-Autos](https://www.heise.de/news/EU-Elektrifizierungsplan-mit-Vorschlag-fuer-V2G-Pflicht-fuer-neue-E-Autos-11394906.html)
- [Batterietest bei fast 10.000 E-Autos: Auch im Alter hält der Akku](https://www.autobild.de/artikel/batteriecheck-bei-elektroautos-weckt-optimismus-28747767.html)
- [Mit dem E-Auto in den Urlaub: Diese Länder eignen sich besonders für Stromer](https://www.businessinsider.de/wirtschaft/urlaub-mit-dem-e-auto-diese-laender-eignen-sich-laut-studie-am-besten/)
- [Bundeskabinett beschließt Novellierung des Elektromobilitätsgesetzes](https://ecomento.de/2026/08/03/bundeskabinett-beschliesst-novellierung-des-elektromobilitaetsgesetzes/)
- [E-Mobilität weltweit: Jeder vierte Neuwagen fährt elektrisch](https://www.autohaus.de/nachrichten/autohersteller/elektromobilitaet-weltweit-jeder-vierte-neuwagen-faehrt-elektrisch-3883915)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [emobil-magazin.de](https://emobil-magazin.de/elektromobilitaet-im-wandel-weniger-rabatte-mehr-ladeinfrastruktur-und-neue-eu-plaene/)*
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