Elektromobilität weltweit im Aufwind: Renault investiert Milliarden in Frankreich
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Renault plant über zehn Milliarden Euro für Elektromobilität; Südafrika kämpft unterdessen mit hohen Kosten und fehlenden Anreizen für den Umstieg.
Renault plant mehr als zehn Milliarden Euro für Elektromobilität in Frankreich
Renault will in den kommenden fünf Jahren mehr als zehn Milliarden Euro in Frankreich investieren. Nach Angaben von Konzernchef François Provost soll das Geld in Elektrofahrzeuge und erschwinglichere Autos fließen.
Voraussetzung für die Investitionen sei, dass das soziale und politische Umfeld dies zulasse. In den vergangenen fünf Jahren habe Renault bereits 13 Milliarden Euro in Frankreich investiert, um die Produktion vollständig auf Elektromobilität umzustellen.
Die Nachfrage nach Elektroautos ist in Frankreich zuletzt stark gestiegen. Im September entfielen 42 Prozent der Pkw-Neuzulassungen auf Elektroautos – laut Renault so viel wie noch nie.
Diese Entwicklung wird laut dem Manager Magazin durch stark gestiegene Kraftstoffpreise seit Beginn des Iran-Krieges befeuert. Auch die französische Produktion soll vom Hochlauf der Elektrofahrzeuge profitieren.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Geplante Investitionen in den kommenden fünf Jahren | mehr als zehn Milliarden Euro |
| Investitionen in den vergangenen fünf Jahren | 13 Milliarden Euro |
| Renault-Produktion in Frankreich 2025 | 500.000 Autos |
| Erwarteter Produktionsanstieg 2026 | mindestens 25 Prozent |
| Anteil der Elektroautos an den französischen Pkw-Neuzulassungen im September | 42 Prozent |
Zusammenfassung: Renault verbindet zusätzliche Investitionen von mehr als zehn Milliarden Euro mit dem Ausbau von Elektrofahrzeugen und günstigeren Autos. In Frankreich erreichte der Elektroautoanteil bei den Pkw-Neuzulassungen im September 42 Prozent.
Elektromobilität gewinnt laut swp.de auch in der Region Ulm an Bedeutung
Der Verkauf von Elektroautos zieht laut swp.de deutlich an. Der Bericht stellt dabei auch die Frage, wie stark die Entwicklung in der Region Ulm ausfällt.
Als einen Faktor nennt der Artikel den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Schnellladen ist demnach an immer mehr Stellen in der Region möglich, während zugleich die Reichweite von Elektrofahrzeugen gestiegen ist.
Der Bericht ordnet diese Entwicklungen als wichtige Voraussetzungen für eine stärkere Verbreitung der Elektromobilität ein. Konkrete regionale Verkaufszahlen enthält die vorliegende Quelle nicht.
- Schnellladen ist an immer mehr Stellen in der Region möglich.
- Die Reichweite von Elektrofahrzeugen ist gestiegen.
- Der Verkauf von Elektroautos zieht laut Bericht mächtig an.
Zusammenfassung: swp.de berichtet über eine steigende Nachfrage nach Elektroautos und verweist auf mehr Schnellladeangebote sowie gestiegene Reichweiten. Konkrete Zahlen für die Region Ulm werden in der Quelle nicht genannt.
Zürich bündelt Ladeangebote unter dem Namen Joya
Energie 360 Grad hat die Angebote seiner Töchter Gofast, Swisscharge und Move per Anfang Oktober unter dem Namen Joya gebündelt. Mit über 25'000 Ladepunkten entstand laut watson.ch die grösste E-Mobilitätsanbieterin der Schweiz.
Energie 360 Grad gehört zu 96 Prozent der Stadt Zürich. Die zunehmende Dominanz des Unternehmens im Markt für Ladestationen sorgt bereits seit zuvor für Kritik von Konkurrenten wie Migrol und Electra.
In die Debatte schaltete sich auch der niederländische Schnellladeanbieter Fastned ein. Sprecherin Tamara Blank sieht die Möglichkeit einer vertikalen Integration – vom Netzanschluss und den verfügbaren Netzkapazitäten über Netzwissen und Ausbauplanung bis zum Betrieb der Ladeinfrastruktur.
„Das wirft die Frage auf, ob unabhängige Anbieter tatsächlich unter gleichen Bedingungen Zugang zu Infrastruktur, Standorten und Anschlussmöglichkeiten erhalten“, sagte Fastned-Sprecherin Tamara Blank laut watson.ch.
Blank verwies außerdem auf die Ausschreibung des Bundes für Schnellladestationen an Autobahnen aus dem Jahr 2019. Damals seien fünf Lose an fünf unterschiedliche Anbieter gegangen; drei davon gehörten mittlerweile zu Joya, weil Energie 360 Grad Gofast erworben und Move von den früheren Eigentümern übernommen habe.
Nach Einschätzung von Blank werde dadurch die ursprüngliche Absicht geschwächt, durch verschiedene Anbieter Wettbewerb und Angebotsvielfalt zu schaffen. Sie stellte außerdem die Frage nach der Rolle öffentlicher Mittel und Vorteile, da Ladeinfrastruktur kapitalintensiv und nicht überall profitabel sei.
Energie 360 Grad betont laut Bericht, keinen bevorzugten Zugang zu Aufträgen zu erhalten. Blank unterstelle dem Unternehmen kein rechtswidriges Verhalten, sondern spreche von strukturellen Wettbewerbs- und Governance-Fragen.
Die Stadt Zürich hält Anteile an 177 Firmen. Die Stadtregierung begründet die Beteiligungen unter anderem mit der Sicherstellung einer langfristigen, wirtschaftlichen und klimaverträglichen Energieversorgung sowie der Umsetzung der Netto-Null-Ziele.
Zusammenfassung: Durch die Bündelung von Gofast, Swisscharge und Move verfügt Joya über mehr als 25'000 Ladepunkte. Konkurrenten sehen wegen der Eigentumsverhältnisse und der Nähe zur öffentlichen Infrastruktur mögliche Wettbewerbsprobleme, während Energie 360 Grad einen bevorzugten Zugang zu Aufträgen bestreitet.
Südafrikas Autoindustrie sucht Anschluss an die Elektromobilität
Südafrika ist laut elektroauto-news.net der größte Automobilproduzent Afrikas. Mehr als eine halbe Million Fahrzeuge werden dort jährlich produziert, etwa 67 Prozent davon sind für den Export bestimmt.
Die Automobilindustrie trägt 23,8 Prozent zur Produktion im verarbeitenden Gewerbe bei. Sie beschäftigt rund 113.000 Menschen direkt und sichert weitere 498.000 Arbeitsplätze in vor- und nachgelagerten Branchen.
Dennoch droht Südafrika bei der nächsten Generation von Fahrzeugplattformen den Anschluss zu verlieren. Die Regierung hat steuerliche Anreize für die Produktion von Elektro- und Wasserstofffahrzeugen eingeführt, doch Branchenvertreter sehen weiterhin Probleme bei Stromversorgung, Ladeinfrastruktur, Produktionskosten und Planungssicherheit.
Ein von Präsident Cyril Ramaphosa unterzeichnetes Gesetz gewährt Autoherstellern ab März 2026 einen steuerlichen Abzug von 150 Prozent auf Investitionen in Gebäude, Maschinen und Ausrüstung für die Produktion von Elektro- und Wasserstofffahrzeugen.
Die Europäische Union und Großbritannien nehmen zusammen rund 63 Prozent der südafrikanischen Autoexporte ab. In beiden Märkten verschärfen sich die Emissionsstandards, wodurch der Druck auf Südafrika steigt, den Wandel zu emissionsarmer Mobilität nachzuvollziehen.
„Wir müssen sehr aufpassen, dass Südafrika nicht abgehängt wird, weil sich das globale Umfeld so schnell verändert“, erklärte Neale Hill, Präsident von Ford Motor Company Africa, laut elektroauto-news.net.
Toyota-Südafrika-Chef Andrew Kirby sagte Reuters zufolge, frühere Standortvorteile wie niedrige Energiekosten, bezahlbare Arbeitskräfte, Steuern und Logistik seien deutlich teurer geworden. Toyota produziert die elektrische Version des Pickups Hilux in Thailand und nicht in Südafrika.
Nissan hat die lokale Fahrzeugfertigung in diesem Jahr vollständig eingestellt, nachdem die Produktion unter die Kapazitätsgrenze gefallen war. Zugleich bauen chinesische Hersteller ihre Präsenz aus: BAIC produziert bereits vor Ort, während Chery im kommenden Jahr eine lokale Produktion starten will.
Auf der Verbraucherseite fehlen laut Bericht Kaufanreize. Stattdessen können Luxussteuern die Einfuhrzölle auf Elektrofahrzeuge je nach Wert auf bis zu 30 Prozent des Preises erhöhen. Der Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen an den Neuzulassungen lag zuletzt bei 2,8 Prozent.
Branchenvertreter fordern deshalb eine Kombination aus Produktions- und Verbraucheranreizen. Ford Südafrika bezeichnete die Steuererleichterung als positiven ersten Schritt, erklärte jedoch, dass Unterstützung auf der Angebotsseite allein den Umstieg auf Elektromobilität nicht beschleunigen werde.
Die Überprüfung des Förderprogramms APDP2 gilt als dringend, weil die Hersteller derzeit über Produktionsprogramme entscheiden, die bis ins nächste Jahrzehnt reichen. Laut Bericht hat bislang kein Hersteller eine Investition in die Produktion von Elektrofahrzeugen angekündigt, die mit dem neuen Förderprogramm verbunden ist.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Jährliche Fahrzeugproduktion | mehr als eine halbe Million Fahrzeuge |
| Exportanteil | etwa 67 Prozent |
| Anteil am verarbeitenden Gewerbe | 23,8 Prozent |
| Direkt Beschäftigte | rund 113.000 |
| Arbeitsplätze in vor- und nachgelagerten Branchen | 498.000 |
| Steuerlicher Abzug ab März 2026 | 150 Prozent |
| Anteil von EU und Großbritannien an den Autoexporten | rund 63 Prozent |
| Maximal mögliche Einfuhrzölle auf Elektrofahrzeuge | bis zu 30 Prozent des Preises |
| Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen an den Neuzulassungen | 2,8 Prozent |
Zusammenfassung: Südafrika verfügt über eine bedeutende Autoindustrie, steht beim Übergang zu Elektrofahrzeugen jedoch unter erheblichem Anpassungsdruck. Steuerliche Produktionsanreize bestehen, während hohe Kosten, fehlende Verbraucheranreize und Unsicherheit über künftige Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit belasten.
XPeng kündigt Weltpremiere des G9L in Paris an
Die XPeng-Aktie verlor am Freitag 2,3 Prozent und gab auf 8,22 Euro nach. Der Bericht von Börse Express führt die schwache Kursentwicklung auf ein belastetes Marktumfeld mit steigenden US-Anleiherenditen und anziehenden Ölpreisen zurück.
Zusätzlich hätten Medienberichte über die Enttäuschung über jüngste Konjunkturmaßnahmen Chinas die Aktienmärkte in Hongkong belastet. Die XPeng-Aktie lag am deutschen Markt nur 0,7 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief.
Operativ meldete der chinesische Elektroautobauer steigende Auslieferungen. Im September lieferte XPeng 41.256 Fahrzeuge aus, 5 Prozent mehr als im Vormonat. Im gesamten dritten Quartal summierte sich das Auslieferungsvolumen auf 118.390 Einheiten.
Neue Impulse soll die Modelloffensive bringen. Für den Zeitraum vom 12. bis 18. Oktober kündigte XPeng auf dem Pariser Autosalon die weltweite Markteinführung des G9L an. Dort sollen die Bestellbücher für europäische Kunden geöffnet und die Verkaufspreise für Europa bekanntgegeben werden.
Darüber hinaus will XPeng sein Angebot im Bereich der physischen künstlichen Intelligenz präsentieren. Parallel treibt das Unternehmen Partnerschaften mit europäischen Branchengrößen voran.
Volkswagen startete am 24. September in China den Vorverkauf für den ID. UNYX 09. Es handelt sich laut Bericht um das zweite gemeinsam entwickelte Fahrzeugmodell; der offizielle Verkaufsstart ist laut Reuters für Ende Oktober vorgesehen.
Weitere Erlöse erwartet XPeng aus dem Handel mit Emissionszertifikaten. Medienberichten zufolge werden aus Transaktionen mit Porsche und weiteren internationalen Herstellern Einnahmen von insgesamt mehr als einer Milliarde Renminbi erwartet. Über 500 Millionen Renminbi davon sollen auf das Jahr 2026 entfallen.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Kursveränderung am Freitag | minus 2,3 Prozent |
| Kurs | 8,22 Euro |
| Auslieferungen im September | 41.256 Fahrzeuge |
| Auslieferungsanstieg gegenüber dem Vormonat | 5 Prozent |
| Auslieferungen im dritten Quartal | 118.390 Einheiten |
| Abstand zum 52-Wochen-Tief am deutschen Markt | 0,7 Prozent |
| Pariser Autosalon | 12. bis 18. Oktober |
| Erwartete Einnahmen aus Emissionszertifikaten | mehr als eine Milliarde Renminbi |
| Davon für 2026 erwartet | über 500 Millionen Renminbi |
Zusammenfassung: XPeng verzeichnete im September 41.256 Auslieferungen und will mit der G9L-Premiere in Paris den europäischen Markt weiter erschließen. Die Aktie stand trotz des operativen Wachstums unter dem Einfluss eines schwachen Marktumfelds und lag nur 0,7 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief.
Neue Regeln sollen Elektroautos zu Zwischenspeichern machen
Capital.de berichtet am 04. Oktober 2026 über neue Regeln, durch die Elektroautos stärker als Zwischenspeicher genutzt werden sollen. Der Artikel ordnet das Thema im Zusammenhang mit Elektroautos, Strom, Autoherstellern und Solaranlagen ein.
Konkrete Angaben zu den neuen Regeln, zu technischen Anforderungen oder zu finanziellen Auswirkungen enthält der vorliegende Quellenauszug nicht. Deshalb lassen sich daraus keine weiteren Zahlen oder Details zu den vorgesehenen Zwischenspeicher-Modellen ableiten.
Zusammenfassung: Capital.de thematisiert neue Regeln zur Nutzung von Elektroautos als Zwischenspeicher. Der vorliegende Inhalt nennt jedoch keine konkreten Regelungen oder zusätzlichen Kennzahlen.
Quellen:
- Elektromobilität: Renault plant Milliardeninvestition in Frankreich
- Boom der E-Mobilität: Verkauf zieht mächtig an – auch in der Region Ulm?
- E-Mobilität: Zürich investiert 150 Mio. in Lademarkt – schwächt die Stadt den Wettbewerb?
- Wie Südafrikas Autoindustrie um den Anschluss an die E-Mobilität kämpft
- XPeng Aktie: G9L startet Weltpremiere in Paris
- Elektroautos: Diese neuen Regeln machen Autos zu Zwischenspeichern