Koalition plant EU-Kriterien für E-Auto-Förderung und Reformen bei CO₂-Zielen
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: EU-konforme „Made in EU“-Kriterien, eine ausgesetzte Plug-in-Hybrid-Verschärfung und schnelleres autonomes Fahren sind geplant; Frankreich meldet 38 Prozent E-Auto-Anteil.
„Made in EU“-Kriterien für deutsche E-Auto-Förderung geplant
Die Regierungsfraktionen von CSU/CSU und SPD wollen die deutsche E-Auto-Förderung um „Made in EU“-Kriterien ergänzen. Der Beschluss wurde bei einer Klausurtagung der geschäftsführenden Fraktionsvorstände in Münster gefasst und betrifft außerdem die CO₂-Ziele der EU sowie die Förderung des autonomen Fahrens.
Hintergrund ist die Kritik daran, dass die im Mai gestartete Förderung Fahrzeuge aus der ganzen Welt berücksichtigt. Im Juni war deshalb von einem „China-Schock“ die Rede. Das Bundesumweltministerium hatte damals mitgeteilt, dass nur 15 Prozent der ersten 50.000 Anträge auf Autos chinesischer Hersteller entfielen. Im August veröffentlichte das BAFA eine detaillierte Auswertung der bewilligten Förderungen und der davon profitierenden Marken.
Die geplante Regelung soll nicht im Alleingang eingeführt werden. Union und SPD wollen die Kriterien in das laufende Förderprogramm integrieren, sobald die Bundesregierung „EU-rechtskonforme und möglichst EU-weit harmonisierbare Local-Content-Kriterien und tragfähige EU-Präferenzregelungen erarbeitet hat“.
Das Umweltministerium hatte bereits im Juni erklärt, dass eine Bevorzugung europäischer Fahrzeuge nach der geltenden europäischen Rechtslage derzeit nicht ohne Weiteres zulässig sei. Eine Anpassung sei jedoch möglich, falls eine entsprechende „Made in Europe“-Regel im Rahmen des Industrial Accelerator Acts komme.
Zusammenfassung: Die Koalitionsfraktionen streben europäische Local-Content-Kriterien für die deutsche E-Auto-Förderung an. Voraussetzung sind EU-rechtskonforme und möglichst EU-weit harmonisierbare Vorgaben.
Koalition will geplante Utility-Factor-Verschärfung für Plug-in-Hybride aussetzen
Die Koalitionsfraktionen wollen sich gegen die von der EU-Kommission Anfang 2027 geplante weitere Verschärfung des sogenannten Utility Factors aussprechen. Der Utility Factor beeinflusst, wie Plug-in-Hybride bei den CO₂-Flottenzielen der Autohersteller bewertet werden.
Nach Angaben von electrive.net wird der CO₂-Verbrauch von Plug-in-Hybriden bislang häufig niedriger angesetzt, als er im realen Betrieb ausfällt. Die EU stellte bereits 2022 fest, dass die reale CO₂-Emission von 320.000 untersuchten Plug-in-Hybriden im Schnitt etwa 3,5-mal so hoch lag wie der Typgenehmigungswert.
Der Utility Factor wurde deshalb bereits ab 2025 abgesenkt. Nach geltendem Recht soll ab 2027 eine zweite Verschärfung folgen. Die Koalitionsfraktionen wollen diesen Schritt aussetzen, weil ein unveränderter Status quo den Autoherstellern das Erreichen ihrer CO₂-Ziele erleichtern und Strafzahlungen verhindern würde.
Gleichzeitig würde eine solche Aussetzung die Reduktion der CO₂-Emissionen verringern. CDU/CSU und SPD sprechen sich außerdem dafür aus, dass der CO₂-Ausstoß oberhalb des Zielwerts von 90 Prozent Emissionssenkungen ab 2035 nicht vollständig kompensiert werden muss. Dies entspricht dem Weg, den die EU-Kommission im Dezember 2025 im Rahmen ihres „Auto-Pakets“ aufgezeigt hatte, das noch nicht final beschlossen ist.
Infobox: Die EU stellte bei 320.000 untersuchten Plug-in-Hybriden eine reale CO₂-Emission fest, die im Schnitt etwa 3,5-mal so hoch wie der Typgenehmigungswert war. Die zweite Utility-Factor-Verschärfung ist nach geltendem Recht für 2027 vorgesehen.
Autonomes Fahren soll schneller in den Markt kommen
Als dritten Schwerpunkt wollen die Regierungsfraktionen Deutschland beim autonomen Fahren an die Weltspitze bringen. Das Thema soll in den kommenden Monaten zu einem politischen Schwerpunkt werden.
Im Beschlusspapier heißt es, man werde prüfen, „wie wir den Umstieg vom Modellprojekt in die Fläche und in den Markt, zum Beispiel durch schnellere Genehmigungen und gezielte Förderung, beschleunigen können“.
Für den öffentlichen Verkehr könnten autonome Fahrzeuge eine Antwort auf den Fahrermangel sein. ÖPNV-Betreiber verbinden damit außerdem die Möglichkeit, mehr Strecken und On-Demand-Dienste in Randgebieten zu realisieren.
Auch Anbieter aus den USA erhöhen den Druck. Waymo will laut electrive.net bis Ende 2027 einen kommerziellen Robotaxi-Dienst in München starten.
Zusammenfassung: Schnellere Genehmigungen und gezielte Förderung sollen den Übergang vom autonomen Modellprojekt in die Fläche und in den Markt erleichtern. Als konkretes Vorhaben wird ein kommerzieller Robotaxi-Dienst von Waymo in München bis Ende 2027 genannt.
Frankreich erreicht bei vollelektrischen Neuzulassungen 38 Prozent
In Frankreich waren im August 38 Prozent aller neu zugelassenen Personenkraftwagen vollelektrisch. Damit stieg der Zulassungsanteil den dritten Monat in Folge auf einen Rekordwert, wie die Plateforme Automobile (PFA) mitteilte.
| Monat | Anteil vollelektrischer Pkw |
|---|---|
| Juni | 30 Prozent |
| Juli | 35 Prozent |
| August | 38 Prozent |
Der Aufwärtstrend hatte vor knapp einem Jahr begonnen. Im August 2025 lag der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge erst bei 19 Prozent und damit halb so hoch wie im August 2026.
Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts für August liegen laut FAZ noch nicht vor. Im Juli erreichte der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge in Deutschland rund 29 Prozent. Der Anteil der Plug-in-Hybride war in Deutschland zuletzt etwa doppelt so hoch wie in Frankreich. Zusammen kamen beide Länder im Juli auf jeweils 41 Prozent.
Als Faktoren für das steigende Interesse an Elektroautos nennt die FAZ unter anderem die gestiegenen Spritpreise. Eric Champarnaud vom Beratungsunternehmen C-Ways sagte gegenüber der französischen Zeitung „Les Echos“: „Manche Autofahrer haben das Gefühl, dass der Benzinpreis nicht mehr sinken wird, und das kurbelt den Absatz an“.
Eine wichtige Rolle spielt dem Bericht zufolge jedoch vor allem die staatliche Förderung. Im September 2025 startete die zweite Runde des französischen „Sozialleasings“, im Juli dieses Jahres die dritte Runde. Pro Runde werden rund 50.000 Neuwagen zu monatlichen Leasingraten von zum Teil deutlich weniger als 200 Euro angeboten.
Zusätzlich unterstützt die französische Regierung den Kauf in Europa produzierter Elektroautos mit bis zu 5700 Euro. Kommt die Batterie ebenfalls aus Europa, können weitere bis zu 2000 Euro hinzukommen. Für Verbrenner gelten seit Jahren ein CO₂-Malus und eine Gewichtssteuer. Dadurch können inzwischen bis zu 80.000 Euro Sonderabgabe anfallen.
Die französische Förderpolitik konzentriert sich auf kleinere Fahrzeuge. Die Kaufprämie gilt nur für Fahrzeuge bis zu einem Preis von maximal 47.000 Euro. Davon profitieren die Renault-Gruppe sowie Peugeot und Citroën aus dem Stellantis-Konzern, deren Modellpalette traditionell eher kleinere und günstigere Autos umfasst.
Im August stammten laut PFA mehr als 47 Prozent aller neu zugelassenen Autos in Frankreich von Renault und Stellantis. Der vollelektrische R5 von Renault ist demnach besonders beliebt; meistverkauftes Elektroauto im August war jedoch der Tesla Model Y.
Der Elektroboom findet in einem insgesamt schwachen Automarkt statt. Das Marktniveau liege mit einem Minus von 27 Prozent gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie „außerordentlich niedrig“, erklärte ein PFA-Sprecher. Im Juli wurden knapp 127.000 neue Autos zugelassen, also nicht einmal halb so viele wie in Deutschland.
Auch die Aktienkurse zeigen die angespannte Lage der französischen Autoindustrie. Seit Jahresbeginn beträgt das Kursminus bei Renault fast 20 Prozent, bei Stellantis rund 50 Prozent.
Infobox: Frankreich erreichte im August einen vollelektrischen Zulassungsanteil von 38 Prozent. Staatliche Förderung, Sozialleasing sowie Belastungen für Verbrenner prägen den französischen Markt, der insgesamt dennoch 27 Prozent unter dem Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie liegt.
Smart Meter als Schaltzentrale für Wärmepumpe, E-Auto und Solaranlage
Die WELT beschreibt Smart Meter als zentrale Bausteine für die Energiewende im Haushalt. Smarte Zähler sollen Wärmepumpe, Wallbox und Solaranlage miteinander verknüpfen und Haushalten neue Möglichkeiten für Stromrabatte und Tarife eröffnen.
Im Mittelpunkt steht die Nutzung des eigenen Kellers als technische Schaltzentrale. Die Kombination aus Wärmepumpe, E-Auto und Photovoltaik wird dabei mit einem intelligenten Messsystem verbunden.
Der Beitrag stellt den Einbau eines Smart Meters als Möglichkeit dar, den Energieverbrauch besser zu steuern. Dadurch sollen Haushalte von dynamischen oder vergünstigten Stromtarifen profitieren können.
Zusammenfassung: Nach Darstellung der WELT können Smart Meter Wärmepumpe, Wallbox und Solaranlage koordinieren. Sie sollen dadurch neue Wege zu Stromrabatten und lukrativen Tarifen eröffnen.
Citroën verlängert Förderaktion bis zum 31. Dezember 2026
Citroën verlängert seine Anfang 2026 gestartete Aktion zur „Verdopplung der E-Auto-Förderung“ bis zum 31. Dezember 2026. Die Stellantis-Marke legt zusätzlich zur staatlichen Prämie eigenes Geld auf und verspricht je nach Förderberechtigung einen möglichen Gesamtvorteil von bis zu 12.000 Euro.
Unabhängig von der staatlichen Förderung gewährt Citroën generell 3.000 Euro Rabatt. Bei förderberechtigten Kundinnen und Kunden verdoppelt die Marke die jeweilige staatliche Fördersumme.
Die Bundesförderung kann abhängig vom Einkommen und von der familiären Situation der Antragsteller bis zu 6.000 Euro betragen. Zusammen ergibt sich nach Herstellerrechnung ein maximaler Gesamtvorteil von 12.000 Euro.
Das Angebot gilt für private Kundinnen und Kunden beim Kauf oder Leasing eines Pkw-Neufahrzeugs mit reinem Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb. Die staatliche Förderung muss nach der Zulassung individuell beantragt werden.
Als Beispiel für die Wirkung von Kaufanreizen nennt Citroën den ë-C3. Der elektrische Kleinwagen war nach Herstellerangaben im Juli 2026 erstmals das meistzugelassene batterieelektrische Modell im B-Segment in Deutschland.
| Kennzahl ë-C3 | Wert |
|---|---|
| Neuzulassungen im Juli 2026 | 1.223 |
| Segment-Marktanteil im Juli 2026 | 16,5 Prozent |
| Zulassungen seit Jahresbeginn | 4.838 |
| Segmentanteil seit Jahresbeginn | 15,6 Prozent |
Laut Dataforce schaffte es der ë-C3 im Juli außerdem unter die Top 20 der BEV-Zulassungen insgesamt. Citroën führt den Erfolg auf die Nachfrage nach preisgünstiger Elektromobilität zurück.
Der ë-C3 ist in zwei Reichweitenvarianten erhältlich. Der „Urban Range“ ist für Kurzstrecken ausgelegt und soll rund 200 Kilometer schaffen. Die „Standard Range“ kommt laut Hersteller auf bis zu 322 Kilometer und kann optional mit einer Schnellladefunktion ausgestattet werden.
Beide Varianten verfügen über einen 83 kW (113 PS) starken Elektroantrieb. Der Einstiegspreis für den ë-C3 YOU Urban Range beträgt 20.140 Euro ohne Berücksichtigung individueller Fördervorteile. Im günstigsten Fall kann der reale Kaufpreis laut dem Bericht auf 8.140 Euro sinken.
Für ausgewählte Elektrofahrzeuge verspricht Citroën außerdem einen Garantieschutz von bis zu acht Jahren oder 160.000 Kilometer. Voraussetzung ist eine regelmäßige Wartung nach Garantie- und Serviceheft durch eine teilnehmende, autorisierte Citroën-Vertragswerkstatt.
Infobox: Die Rabattaktion läuft bis zum 31. Dezember 2026. Der maximale Gesamtvorteil beträgt 12.000 Euro; der ë-C3 YOU Urban Range kann im günstigsten Fall 8.140 Euro kosten.
TÜV-Studie: Hälfte der Befragten würde elektrifizierten Antrieb wählen
Nach einer neuen TÜV-Studie würde erstmals die Hälfte der Befragten beim nächsten Autokauf einen elektrifizierten Antrieb wählen. Nur noch 35 Prozent würden sich für einen Verbrenner entscheiden.
Die WELT bezeichnet die Ergebnisse als Hinweis auf einen möglichen Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland. Zugleich zeigt ein weiterer Wert der Untersuchung, dass beim Umstieg weiterhin Hindernisse bestehen.
Die Quelle nennt im vorliegenden Inhalt keine weiteren Details zu diesem Wert oder zu den konkreten Gründen, die den Umstieg bremsen.
Zusammenfassung: 50 Prozent der Befragten bevorzugen beim nächsten Autokauf einen elektrifizierten Antrieb, während 35 Prozent einen Verbrenner wählen würden. Die Studie sieht darin eine Verschiebung der Kaufabsichten zugunsten elektrifizierter Fahrzeuge.
TU München fordert Lebenszyklusbilanz für Autos
Wissenschaftler der Technischen Universität München kritisieren die CO₂-Regulierung der Europäischen Union für den Automobilsektor. Die am Dienstag veröffentlichte Studie von Johannes Fottner, Magnus Fröhling und Tim Büthe sieht eine Fehlsteuerung darin, dass die Klimabilanz eines Autos im Wesentlichen an einem Punkt gemessen wird: am Auspuff.
Die Forscher fordern stattdessen einen Standard, der den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs und die komplette Wertschöpfungskette berücksichtigt. Dazu sollen unter anderem Produktion, Betriebsstrom und Recycling einbezogen werden.
TUM-Präsident Thomas Hofmann appellierte an die europäische Politik, in der laufenden Überarbeitung der Vorgaben eine verpflichtende und verifizierte Lebenszyklusberichterstattung zu berücksichtigen. Tim Büthe erklärte, Industrie und Zulieferer wendeten Lebenszyklusanalysen bereits an, es fehle jedoch ein gemeinsamer Standard.
„Die europäische Industrie kann nachhaltig produzieren“, sagte Tim Büthe laut FAZ.
Die Wissenschaftler wollten sich nicht auf ein „Aus für das Verbrenner-Aus“ festlegen. Johannes Fottner erklärte, batterieelektrische Fahrzeuge seien in der CO₂-Bilanz gegenüber Verbrennern zwar weit überlegen. Die Entscheidung über die politische Ausgestaltung sei jedoch Aufgabe der Politik und nicht der Wissenschaft.
„Es geht um Klimaschutz und Innovationsfähigkeit“, sagte TUM-Präsident Thomas Hofmann.
Nach der TUM-Studie reduzieren rein batterieelektrische Fahrzeuge die CO₂-Emissionen im Durchschnitt um 41 Prozent gegenüber Verbrennern. Die EU-Kommission bewertet batterieelektrische Fahrzeuge dagegen zu 100 Prozent als klimaneutral.
Die Autoren führen diesen Unterschied darauf zurück, dass die EU-Regulierung CO₂-Emissionen nur über Abgase erfasst. Fossiler Kohlenstoff, der über Betriebsstrom oder die Produktion eines Autos freigesetzt wird, werde demnach nicht berücksichtigt, sofern er nicht über Recycling zurückgewonnen werden kann.
Nach Einschätzung der TUM bleibt es in der derzeitigen Regulierung wirkungslos, wenn Hersteller in nahezu CO₂-freien Stahl investieren, Zulieferer die Batterieproduktion dekarbonisieren oder Recyclingunternehmen kritische Rohstoffe im Kreislauf halten. Die Anstrengungen der Industrie in Bereichen wie Grünstahl und Kreislaufwirtschaft würden damit nicht ausreichend honoriert.
Die Wissenschaftler erwarten, dass die EU ihre Klimaziele verfehlen wird. Das Ziel einer Reduktion der CO₂-Emissionen im Pkw-Sektor bis 2030 von 188 Millionen Tonnen werde demnach um 100 Millionen Tonnen verfehlt. Verbrenner würden 2030 voraussichtlich noch 78 Prozent der Fahrzeugflotte ausmachen.
Die Studie stieß auf Kritik. Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität München und früher bei Volkswagen tätig, war nicht an der Arbeit beteiligt. Er zweifelt die verwendeten Daten nicht an, bemängelt aber, dass sie sich vor allem auf Emissionswerte der Jahre 2020 bis 2024 beziehen.
Für die Bewertung klimafreundlicher Autos sollten nach Lienkamps Ansicht die künftig erwarteten Emissionen verwendet werden. Bis 2030 werde sich der CO₂-Ausstoß im Strommix weltweit und insbesondere in der EU erheblich verringern. Außerdem würden die Emissionen der Batterieproduktion in der Studie nicht ausreichend berücksichtigt.
Das Bundesumweltministerium hält die Klimabilanz von Elektroautos bereits heute für deutlich besser als die von Verbrennern.
„Über die gesamte Lebenszeit stoßen moderne E-Autos schon heute 70 bis 80 Prozent weniger CO2 aus als Verbrenner“, erklärte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums laut FAZ.
Der Sprecher verwies zudem auf bestehende EU-Regeln, die eine klimafreundlichere Produktion fördern sollen. Dazu zählten die EU-Batterie-Verordnung sowie der Emissionshandel mit Anreizen für die Produktion von grünem Stahl.
Infobox: Die TUM-Studie beziffert die durchschnittliche CO₂-Reduktion batterieelektrischer Fahrzeuge gegenüber Verbrennern auf 41 Prozent, während die EU-Kommission sie zu 100 Prozent als klimaneutral bewertet. Die Studie prognostiziert für 2030 eine Verfehlung des Pkw-CO₂-Ziels von 188 Millionen Tonnen um 100 Millionen Tonnen; das Bundesumweltministerium nennt dagegen eine CO₂-Reduktion moderner E-Autos von 70 bis 80 Prozent über die gesamte Lebenszeit.
Quellen:
- "Made in EU"-Regel für E-Auto-Förderung soll kommen
- Frankreich führt bei Elektroautos: Was Deutschland fehlt
- Energie: Wärmepumpe, E-Auto, Photovoltaik – so lukrativ ist der Einbau eines Smart Meters
- Bis zu 12.000 Euro weniger zahlen: Citroën verlängert seinen Spar-Hammer
- „Die Elektromobilität steht vor dem Durchbruch“ – Deutschland erlebt die E-Auto-Wende
- TU München: Wissenschaftler kritisieren EU-Abgasregulierung