Solarauto und Batterierecycling: Neue Wege für effizientere Elektrofahrzeuge

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Solarunterstützte, besonders effiziente Elektroautos könnten mehr Energie erzeugen als verbrauchen, während Tesla über 90 Prozent der Rohstoffe aus Altakkus zurückgewinnen will.

Bei aktuellen Twitter-Posts und den darin aufgegriffenen Berichten stehen heute zwei Entwicklungen rund um effizientere und nachhaltigere Elektrofahrzeuge im Mittelpunkt.

Eine US-Universität hat gemeinsam mit BMW ein Fahrzeugkonzept entwickelt, das rechnerisch mehr Energie gewinnen als verbrauchen soll. Wie AUTO BILD berichtet, basiert der sogenannte „negative Verbrauch“ vor allem auf einer Kombination aus sehr geringem Energiebedarf und zusätzlicher Stromgewinnung durch Solarzellen. Ein solcher Wert bedeutet nicht, dass das Auto während jeder Fahrt tatsächlich Energie erzeugt. Gemeint ist vielmehr, dass die über einen längeren Zeitraum gewonnene Solarenergie den Stromverbrauch des Fahrzeugs übersteigen kann.

Entscheidend sind dabei eine besonders leichte und aerodynamische Konstruktion, eine effiziente Antriebstechnik sowie eine möglichst große Solarfläche. Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um. Die tatsächlich erzielbare Reichweite hängt deshalb stark von Wetter, Standort, Jahreszeit, Parkdauer und der verfügbaren Dach- und Karosseriefläche ab. Für den Alltag dürfte Solarstrom meist nur einen Teil des Energiebedarfs decken, kann aber den Ladebedarf reduzieren.

Parallel dazu rückt das Recycling von Elektroauto-Batterien stärker in den Fokus. Laut AUTO BILD gewinnt Tesla nach eigenen Angaben mehr als 90 Prozent der Rohstoffe aus Altakkus zurück. Dazu zählen unter anderem Nickel, Kobalt, Lithium und Kupfer. Diese Materialien können nach der Aufbereitung erneut für die Produktion von Batteriezellen verwendet werden. Das schont natürliche Ressourcen und verringert die Abhängigkeit von neu geförderten Rohstoffen.

Beim Batterierecycling werden die Akkus zunächst geprüft, entladen und zerlegt. Anschließend können die Bestandteile mechanisch getrennt und in weiteren Verfahren chemisch aufbereitet werden. Die Rückgewinnungsquoten unterscheiden sich je nach Material, Recyclingmethode und Definition: Eine hohe Rückgewinnung einzelner Metalle bedeutet nicht automatisch, dass 90 Prozent einer kompletten Batterie wieder zu neuen Zellen werden.

Tesla verfolgt nach Angaben von AUTO BILD außerdem das Ziel, den Materialkreislauf weiter auszubauen. Das ist wirtschaftlich und strategisch relevant, weil die Nachfrage nach Batterierohstoffen mit dem Hochlauf der Elektromobilität steigt. Solarunterstützte Fahrzeuge und leistungsfähiges Recycling lösen jedoch nicht alle Umweltprobleme: Herstellung, Energiequelle, Fahrzeuggröße, Lebensdauer und die spätere Nutzung der Batterien bleiben ebenfalls entscheidend.

Nun folgen die Quellen:

AUTO BILD: Dieses Auto soll einen „negativen Verbrauch“ haben
AUTO BILD: Tesla gewinnt über 90 Prozent der Rohstoffe aus Altakkus zurück