TÜV-Check: BMW i3 und SUVs überzeugen, Renault Twingo zeigt Schwächen
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Der Artikel vergleicht die HU-Bilanz von Renault Twingo, BMW i3 und zuverlässigen SUVs und betont, dass Wartungshistorie und Fahrzeugzustand entscheidend sind.
Bei den aktuellen Twitter-Posts geht es um die Hauptuntersuchung (HU) und die Frage, welche Gebrauchtwagen beim TÜV besonders zuverlässig abschneiden. Im Mittelpunkt stehen zwei Generationen des Renault Twingo, der BMW i3 sowie SUV-Modelle mit auffällig guter Mängelbilanz.
Renault Twingo: günstiger Kleinwagen mit bekannten Schwachstellen
Wie Auto Bild berichtet, ist der Renault Twingo als Neuwagen inzwischen Geschichte. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt bleibt der kleine Stadtwagen jedoch präsent. Die TÜV-Bilanz fällt je nach Generation unterschiedlich aus, zeigt aber mehrere typische Problemfelder.
Bei älteren Twingo-Modellen können unter anderem Fahrwerk, Bremsen, Beleuchtung und Korrosion eine Rolle spielen. Auch verschlissene Achs- und Lenkungsteile sind bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung keine Seltenheit. Für Käufer bedeutet das: Ein niedriger Anschaffungspreis sollte nicht mit einem automatisch niedrigen Unterhalt gleichgesetzt werden. Vor dem Kauf empfiehlt sich ein Blick in die Prüfberichte sowie eine Kontrolle von Unterboden, Bremsanlage und Fahrwerk.
Die HU überprüft, ob ein Fahrzeug die gesetzlichen Anforderungen an Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit erfüllt. Erhebliche Mängel führen dabei zur Verweigerung der Prüfplakette und müssen vor einer Nachprüfung behoben werden.
BMW i3: Elektro-Pionier mit unauffälliger HU-Bilanz
Der BMW i3 wird von Auto Bild als besonderer Gebrauchtwagen-Geheimtipp eingeordnet. Sein ungewöhnliches Design und die Karosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK, unterscheiden ihn deutlich von konventionellen Fahrzeugen. CFK ist leicht und korrosionsbeständig, kann bei Beschädigungen aber eine fachgerechte und kostenintensive Prüfung erfordern.
Bei der Hauptuntersuchung bleibt der elektrische Kleinwagen laut dem Bericht erfreulich unauffällig. Das liegt auch daran, dass Elektroautos weniger klassische Verschleißteile besitzen: Eine Kupplung, ein konventionelles Schaltgetriebe und eine Abgasanlage entfallen. Dennoch sollten Käufer den Zustand von Bremsen, Fahrwerk, Reifen und Beleuchtung prüfen. Da Elektrofahrzeuge durch Rekuperation, also die Rückgewinnung von Bremsenergie, ihre mechanischen Bremsen teilweise seltener nutzen, können Bremsscheiben trotz geringer Laufleistung korrodieren.
Besondere Aufmerksamkeit verdient zudem die Hochvoltbatterie. Ihre Restkapazität beeinflusst Reichweite und Fahrzeugwert deutlich. Ein Batteriezustandsbericht kann deshalb bei einem gebrauchten i3 wichtiger sein als allein der Kilometerstand.
Gebrauchte SUVs mit guter TÜV-Bilanz
Eine Auswertung des aktuellen TÜV-Reports, über die Auto Bild berichtet, zeigt außerdem, dass einige SUV-Modelle über mehrere Baujahre hinweg vergleichsweise selten erhebliche Mängel aufweisen. Für Gebrauchtwagenkäufer ist das ein wichtiger Hinweis, denn SUVs sind wegen ihres höheren Gewichts und ihrer aufwendigeren Technik nicht grundsätzlich wartungsärmer als Kleinwagen.
Bei der Bewertung sollte jedoch zwischen einer guten Statistik und dem Zustand eines einzelnen Fahrzeugs unterschieden werden. Entscheidend sind Wartungshistorie, Kilometerstand, Vorbesitzer und Einsatzprofil. Ein SUV, das häufig mit Anhänger oder im Stadtverkehr bewegt wurde, kann stärker beansprucht sein als ein vergleichbares Fahrzeug mit überwiegender Langstreckennutzung.
Der TÜV-Report erfasst vor allem sicherheitsrelevante Mängel zum Zeitpunkt der Untersuchung. Er ist daher eine nützliche Orientierung, ersetzt aber keine Probefahrt und keine unabhängige Kaufprüfung. Auch typische Folgekosten wie Reifen, Bremsen, Versicherung und Reparaturen an Assistenzsystemen sollten in die Kaufentscheidung einfließen.
Die Quellen folgen:
Auto Bild: „Beim TÜV zeigt der Twingo seine vielen Macken“
Auto Bild: „Dieser Stromer ist ein Geheimtipp“
Auto Bild: „Diese Modelle machen (fast) keinen Ärger“