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Warum 800 Volt beim E-Auto nicht das Ende markieren
Die Diskussion um die 800-Volt-Technologie bei Elektroautos ist in vollem Gange. Experten betonen, dass die Einführung von 1200 Volt nicht das Ende der Entwicklung darstellt, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung der bestehenden Technologien. Die höhere Spannung könnte die Ladezeiten erheblich verkürzen und die Effizienz der Fahrzeuge steigern.
„Die 800-Volt-Plattform ist ein wichtiger Schritt, aber nicht das letzte Wort in der E-Mobilität“, so ein Branchenexperte.
Die Herausforderungen, die mit höheren Spannungen einhergehen, sind jedoch nicht zu unterschätzen. Sicherheitsaspekte und die Notwendigkeit einer entsprechenden Infrastruktur müssen berücksichtigt werden, um die Vorteile der neuen Technologie voll ausschöpfen zu können.
Zusammenfassung: Die 800-Volt-Technologie ist ein bedeutender Fortschritt, doch die Entwicklung hin zu 1200 Volt zeigt, dass die E-Mobilität weiterhin in Bewegung ist. Sicherheits- und Infrastrukturfragen bleiben zentrale Themen.
Zu langsam für Verfolgungsjagd: Österreich zieht Polizei-E-Autos den Stecker
In Österreich hat das Innenministerium beschlossen, das Projekt Tron, das den Einsatz von Elektroautos im Polizeidienst testete, zu beenden. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass die getesteten Fahrzeuge, darunter der Volkswagen ID.3 und ID.4 sowie ein Porsche Taycan, für den operativen Polizeieinsatz nicht geeignet sind.
Die Hauptgründe sind die unzureichende Ladeinfrastruktur und das erhöhte Gewicht der Fahrzeuge durch zusätzliche Ausrüstung. Die Polizei benötigt Fahrzeuge, die auch in kritischen Situationen schnell einsatzbereit sind, was bei den getesteten E-Autos nicht gewährleistet werden konnte.
Zusammenfassung: Der Test von Elektroautos im Polizeidienst in Österreich wird eingestellt, da die Fahrzeuge für den operativen Einsatz als ungeeignet erachtet werden. Die Ladeinfrastruktur und das Gewicht der Fahrzeuge sind zentrale Probleme.
Elektroauto-Bestand: Zwei-Millionen-Marke geknackt
In Deutschland sind mittlerweile über zwei Millionen batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) zugelassen. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren zum 1. Januar 2.034.260 E-Autos auf den Straßen, was einen Anstieg von knapp 400.000 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Vor zehn Jahren lag die Zahl noch bei 34.022 Einheiten.
Die Verteilung der E-Autos ist regional unterschiedlich, wobei Nordrhein-Westfalen mit 454.782 Fahrzeugen an der Spitze liegt, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. In den ostdeutschen Bundesländern sind die Zahlen deutlich geringer.
Zusammenfassung: Deutschland hat die Marke von zwei Millionen Elektroautos überschritten, was einen signifikanten Anstieg in der E-Mobilität darstellt. Die Verteilung der Fahrzeuge zeigt regionale Unterschiede.
Abgebrannter Mercedes EQA: Bleibt Halter auf Kosten sitzen?
Ein abgebrannter Mercedes EQA sorgt für Aufregung, da der Halter, Lutz Laier, monatelang um die Entsorgung seines Fahrzeugs kämpfen musste. Trotz der gesetzlichen Rücknahmepflicht für Hersteller gab es erhebliche Probleme bei der Umsetzung, insbesondere bei der Entsorgung von Elektroautos mit Hochvoltbatterien.
Mercedes-Benz räumt ein, dass die Abläufe nicht den Erwartungen der Kunden entsprochen haben. Die Frage, ob der Halter die Standgebühren von rund 5.000 Euro selbst tragen muss, wird derzeit gerichtlich geklärt.
Zusammenfassung: Der Fall des abgebrannten Mercedes EQA zeigt erhebliche Probleme bei der Rücknahme und Entsorgung von Elektroautos auf. Die rechtlichen und praktischen Herausforderungen sind für Halter und Hersteller gleichermaßen problematisch.
VW blickt auf zwei Millionen E-Auto-Auslieferungen seit 2013
Volkswagen hat weltweit zwei Millionen vollelektrische Autos ausgeliefert, wobei das Jubiläumsmodell ein ID.3 aus der Gläsernen Manufaktur in Dresden ist. Der ID.3 hat sich mit rund 628.000 Auslieferungen als eines der tragenden Modelle etabliert und spielt eine zentrale Rolle in der ID-Familie von Volkswagen.
Die Marke plant, ab 2026 vier neue Elektroautos im Kleinwagen- und Kompaktsegment einzuführen, um Elektromobilität für eine breitere Kundengruppe zugänglich zu machen.
Zusammenfassung: Volkswagen hat die Marke von zwei Millionen E-Auto-Auslieferungen überschritten und plant, die Produktpalette mit neuen Modellen zu erweitern, um die Elektromobilität weiter voranzutreiben.
Scharfe Kritik an Strategie der Bundesregierung: VAD befindet E-Auto-Prämie „grundsätzlich als falsch“
Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) übt scharfe Kritik an der neuen E-Auto-Kaufprämie der Bundesregierung. Präsident Burkhard Weller bezeichnet die Einführung als „Katastrophe“ und bemängelt die unklare Antragsstellung, die potenzielle Käufer verunsichere.
Die Prämie, die bis zu 6.000 Euro für private Käufer verspricht, wird rückwirkend gezahlt, jedoch erst ab Mai können Anträge gestellt werden. Der VAD sieht die Prämie nicht als den erhofften Anreiz, sondern als hinderlich für den Absatz von Elektroautos.
Zusammenfassung: Der VAD kritisiert die neue E-Auto-Prämie der Bundesregierung als ineffektiv und problematisch, da sie potenzielle Käufer verunsichert und den Absatz von Elektroautos nicht fördert.
Quellen:
- Warum 800 Volt beim E-Auto nicht das Ende markieren
- Zu langsam für Verfolgungsjagd: Österreich zieht Polizei-E-Autos den Stecker
- Elektroauto-Bestand: Zwei-Millionen-Marke geknackt
- Abgebrannter Mercedes EQA: Bleibt Halter auf Kosten sitzen?
- VW blickt auf zwei Millionen E-Auto-Auslieferungen seit 2013
- Scharfe Kritik an Strategie der Bundesregierung: VAD befindet E-Auto-Prämie „grundsätzlich als falsch“













