ADAC lehnt technologieoffene Betrachtung ab: Richtungsstreit über E-Mobilität bleibt bestehen

    22.03.2026 25 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der ADAC hat auf seiner Mitgliederversammlung einen Antrag abgelehnt, der eine technologieoffene Betrachtung aller Antriebsarten forderte. Nur 39 Prozent der Mitglieder stimmten für den Antrag, was den bestehenden Richtungsstreit über E-Mobilität innerhalb des Vereins verdeutlicht. Der Vorstand betont seine Neutralität und kritisiert die steigenden Benzinpreise, die die Mineralölkonzerne begünstigen. Diese Entscheidung wirft Fragen zur zukünftigen Ausrichtung des ADAC auf.
    Die Diskussion um E-Mobilität wird durch die Einführung neuer Ladeinfrastruktur wie dem Ladebordstein weiter angeheizt. Dieser ermöglicht das Laden von Elektroautos direkt am Straßenrand und hat positive Nutzererfahrungen hervorgebracht. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt könnte er eine wichtige Rolle in städtischen Smart-City-Konzepten spielen. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Handhabung einfach und effektiv ist.
    Im Güterverkehr nimmt die Elektrifizierung Fahrt auf, da immer mehr Speditionen auf E-Lkw umsteigen. Diese Entscheidung wird durch staatliche Förderungen und Steuerbefreiungen bis 2035 unterstützt, was den Umbau von Diesel-Lkw wirtschaftlich attraktiv macht. Die Serienproduktion von schweren E-Lkw hat bereits begonnen, und die Verbreitung im Fernverkehr wird bis 2026 stark zunehmen. Speditionen bauen zudem eigene Ladeparks, um ihre Energieversorgung zu sichern.
    Trotz rückläufiger Zulassungszahlen denken immer mehr Menschen über den Umstieg auf E-Autos nach, insbesondere aufgrund steigender Spritpreise. Eine Umfrage unter Händlern zeigt, dass Verbraucher die Vorteile von Elektrofahrzeugen erkennen, vor allem die geringeren Betriebskosten. Die Grünen im bayerischen Landtag fordern eine stärkere Förderung der E-Mobilität, da nur ein kleiner Teil der Ladesäulen vom Freistaat unterstützt wird.
    Driventic hat mit dem DIWA NXT Getriebe eine Brückentechnologie für den Nahverkehr entwickelt, die sofortige Einsparungen bei Kraftstoff und Emissionen ermöglicht. Diese Technologie ist für Busse bis 19 Tonnen geeignet und kann mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden. Die Nachfrage nach dieser Übergangstechnologie ist hoch, da der Druck auf den öffentlichen Verkehr zur Dekarbonisierung steigt. Die Entwicklung zeigt, dass der Weg zur E-Mobilität auch über innovative Lösungen führt.

    Richtungsstreit: Verbrenner oder E-Autos? Antrag auf „wertfreie Betrachtung“ durch ADAC scheitert

    Auf der Mitgliederversammlung des ADAC Südbayern wurde ein Antrag des Motorsportclubs Scuderia Magra abgelehnt, der eine technologieoffene Betrachtung aller Antriebsarten forderte. Nur 39 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für den Antrag, der eine vorurteilsfreie Recherche und Darstellung von Informationen über Fahrzeugantriebe verlangte. Dies zeigt den bestehenden Richtungsstreit innerhalb des ADAC über die E-Mobilität und die Interessenvertretung des Vereins.

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    „Es gibt keinen Anlass, an der Neutralität und Kompetenz des ADAC zu zweifeln“, erklärte ein Vorstandsmitglied.

    Der ADAC wird als neutraler Aufklärer wahrgenommen, der keine ideologischen Einschränkungen auf bestimmte Antriebsarten vornehmen möchte. Der Vorstand kritisierte zudem die aktuellen Benzinpreiserhöhungen und wies darauf hin, dass die Mineralölkonzerne von der Situation profitieren.

    Zusammenfassung: Der ADAC sieht sich in einem Richtungsstreit über die E-Mobilität und hat einen Antrag auf technologieoffene Betrachtung abgelehnt. Der Vorstand betont seine Neutralität und kritisiert die Preiserhöhungen bei Benzin.

    Was taugt der Ladebordstein? Erste Erfahrungen!

    Der neue Ladebordstein, der direkt am Straßenrand installiert wird, ermöglicht das Laden von Elektroautos ohne zusätzliche Infrastruktur. Nutzer berichten von positiven Erfahrungen, da der Ladebordstein durch einen stabilen Deckel vor Schmutz und Wasser geschützt ist. Die Ladeleistung beträgt bis zu 22 Kilowatt, was eine schnelle Aufladung ermöglicht.

    Die Einführung des Ladebordsteins könnte eine wichtige Rolle in Smart-City-Konzepten spielen, da er platzsparend ist und die Ladeinfrastruktur in städtischen Gebieten verbessert. Erste Feldversuche zeigen, dass die Nutzer mit der Handhabung und der Funktionalität des Ladebordsteins zufrieden sind.

    Zusammenfassung: Der Ladebordstein ermöglicht eine einfache und effektive Lademöglichkeit für Elektroautos am Straßenrand und hat positive Nutzererfahrungen hervorgebracht.

    E-Lkw: Die Elektrifizierung des Güterverkehrs nimmt Fahrt auf

    Die Nachfrage nach elektrischen Lkw wächst, da Speditionen zunehmend auf E-Lkw setzen, um Kosten zu sparen und unabhängig von Dieselpreisen zu werden. Der Umbau von Diesel-Lkw zu elektrischen Antrieben hat sich als wirtschaftlich attraktiv erwiesen, insbesondere durch staatliche Förderungen und Steuerbefreiungen bis 2035.

    Die Serienproduktion von schweren E-Lkw, wie dem eActros 600, hat begonnen, und es wird erwartet, dass die Verbreitung im Fernverkehr bis 2026 stark zunimmt. Speditionen bauen zunehmend eigene Ladeparks, um ihre Energieversorgung zu sichern und die Abhängigkeit von externen Anbietern zu reduzieren.

    Zusammenfassung: Die Elektrifizierung des Güterverkehrs schreitet voran, da immer mehr Speditionen auf E-Lkw umsteigen und eigene Ladeinfrastruktur aufbauen.

    Händlerumfrage: Wann ist das E-Auto für mich das Richtige?

    Die Zulassungszahlen für Elektroautos in Deutschland liegen hinter den Erwartungen zurück, jedoch denken aufgrund steigender Spritpreise immer mehr Menschen über den Umstieg auf E-Autos nach. Eine Umfrage unter Händlern zeigt, dass viele Verbraucher die Vorteile von Elektrofahrzeugen erkennen, insbesondere die geringeren Betriebskosten im Vergleich zu Verbrennern.

    Die Grünen im bayerischen Landtag fordern eine stärkere Förderung der E-Mobilität, da nur ein kleiner Teil der Ladesäulen vom Freistaat Bayern unterstützt wird. Sie kritisieren die Staatsregierung, die mehr in Wasserstofftankstellen investiert, anstatt den Ausbau der E-Mobilität voranzutreiben.

    Zusammenfassung: Trotz rückläufiger Zulassungszahlen denken immer mehr Menschen über den Umstieg auf E-Autos nach. Die Grünen fordern eine stärkere Förderung der E-Mobilität in Bayern.

    Driventic: DIWA NXT als Brücke zur E-Mobilität

    Driventic, eine Ausgründung von Voith, hat mit dem DIWA NXT Getriebe eine Brückentechnologie für den Nahverkehr entwickelt, die bis zu 16 Prozent Kraftstoff spart. Diese Technologie ermöglicht es Verkehrsbetrieben, ihre Flotte nachzurüsten und sofort Emissionen sowie Kosten zu senken, während die Infrastruktur für vollelektrische Fahrzeuge aufgebaut wird.

    Die DIWA NXT ist für Busse bis 19 Tonnen geeignet und kann mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden, darunter Diesel und Wasserstoff. Die Nachfrage nach dieser Übergangstechnologie ist hoch, da der Druck auf den öffentlichen Verkehr zur Dekarbonisierung steigt.

    Zusammenfassung: Driventic bietet mit der DIWA NXT eine Übergangstechnologie für den Nahverkehr, die sofortige Einsparungen bei Kraftstoff und Emissionen ermöglicht.

    Benzinpreiskrise: Grüne in Bayern fordern Fokus auf E-Mobilität

    Die steigenden Benzinpreise aufgrund geopolitischer Spannungen führen dazu, dass immer mehr Autofahrer über den Umstieg auf Elektroautos nachdenken. Die Grünen im bayerischen Landtag kritisieren die geringe Förderung von Ladesäulen durch den Freistaat und fordern eine stärkere Investition in die E-Mobilität.

    Die Partei weist darauf hin, dass die Verbraucher bereits erkannt haben, dass E-Autos im Vergleich zu Verbrennern kostengünstiger sind, insbesondere wenn sie zu Hause laden können. Sie fordern die Staatsregierung auf, die E-Mobilität zu priorisieren, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

    Zusammenfassung: Die Grünen fordern eine stärkere Förderung der E-Mobilität in Bayern, um den steigenden Benzinpreisen entgegenzuwirken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

    Quellen:

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