ADAC-Präsident fordert niedrigere Ladestrompreise und höhere Spritpreise für E-Mobilität

    05.01.2026 160 mal gelesen 0 Kommentare
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    Gerhard Hillebrand, der ADAC-Verkehrspräsident, fordert niedrigere Ladestrompreise für Elektroautos und höhere Spritpreise für Diesel und Benzin. Er sieht dies als notwendig an, um die Akzeptanz der Elektromobilität zu steigern und die Klimaziele zu erreichen. Hillebrand betont, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht zurückfallen darf und schlägt eine Senkung der Stromsteuer vor. Nur so könne die E-Mobilität richtig in Gang kommen.
    Der Vorstoß von Hillebrand sorgt für Unmut unter den ADAC-Mitgliedern, die in sozialen Netzwerken Kritik äußern und mit Austritt drohen. Der ADAC selbst weist die Vorwürfe zurück und betont, dass er sich für bezahlbare Mobilität einsetzt. Hillebrand warnt zudem vor einer finanziellen Überforderung der Menschen und fordert, dass der CO₂-Preis mit Entlastungen kombiniert werden sollte.
    In Norwegen sind 2025 bereits 95,9 Prozent aller neu zugelassenen Pkw Elektroautos, während Deutschland mit 18,8 Prozent deutlich hinterherhinkt. Diese Zahlen zeigen den Erfolg der norwegischen Elektroauto-Politik, die durch steuerliche Anreize und eine umfassende Ladeinfrastruktur unterstützt wird. Tesla und Volkswagen sind die beliebtesten Marken in Norwegen.
    Eine Analyse zeigt, dass der Hochlauf der Elektromobilität den deutschen Staat bis 2030 mehr als 39 Milliarden Euro kosten wird. Dies umfasst sowohl direkte Subventionen als auch Steuerausfälle durch geringere Einnahmen aus Energiesteuern und der Kfz-Steuer. Allein im Jahr 2025 wird ein Defizit von 10,8 Milliarden Euro durch die vergünstigte Besteuerung von elektrischen Dienstwagen erwartet.
    Der ADAC sieht sich aufgrund der Äußerungen seines Präsidenten mit Kritik konfrontiert, während er gleichzeitig für eine zukunftsfähige Mobilität eintritt. Die Diskussion um Ladestrom- und Spritpreise zeigt, wie wichtig eine transparente und faire Verkehrspolitik ist. Die Entwicklungen in Norwegen könnten als Vorbild für Deutschland dienen, um die E-Mobilität voranzutreiben.

    ADAC-Verkehrspräsident plädiert für niedrigeren Ladestrom- und höheren Spritpreis

    Gerhard Hillebrand, der ADAC-Verkehrspräsident, hat in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) gefordert, den Ladestrom für Elektroautos zu verbilligen und gleichzeitig die Preise für Diesel und Benzin zu erhöhen. Er argumentiert, dass die Elektromobilität nicht ausreichend von den Verbrauchern akzeptiert wird und dass eine Erhöhung der Spritpreise notwendig sei, um die Klimaziele zu erreichen.

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    Hillebrand betont, dass die E-Mobilität die Zukunft prägt und dass Deutschland nicht von der Konkurrenz aus China abgehängt werden darf. Er fordert mehr Transparenz bei den Ladevorgängen und schlägt vor, die Stromsteuer zu senken, um die Kosten für E-Autos zu reduzieren. „Nur, wenn der Ladestrom günstiger als der Sprit wird, kommt die E-Mobilität richtig in Gang“, so Hillebrand.

    „Eine Senkung der Stromsteuer würde dabei natürlich helfen“, so der ADAC-Verkehrspräsident.

    Zusammenfassung: Der ADAC-Verkehrspräsident fordert eine Senkung der Ladestrompreise und eine Erhöhung der Spritpreise, um die Akzeptanz der Elektromobilität zu steigern.

    ADAC-Vorstoß zu höheren Spritpreisen sorgt für Ärger

    Der Vorstoß von Hillebrand hat unter den ADAC-Mitgliedern für Unmut gesorgt. Viele Mitglieder äußerten ihre Kritik in sozialen Netzwerken und drohten mit ihrem Austritt aus dem Verkehrsclub. Der ADAC wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass er sich gegen eine höhere Belastung der Autofahrer einsetzt.

    Die Organisation erklärt, dass sie regelmäßig Druck auf die Politik ausübt, um die Spritpreise nicht überteuert zu gestalten. Hillebrand warnte zudem vor einer finanziellen Überforderung der Menschen und forderte, dass der CO₂-Preis mit Entlastungen kombiniert werden sollte.

    „Der ADAC warnt vor einer finanziellen Überforderung der Menschen“, hieß es in einer Stellungnahme.

    Zusammenfassung: Der ADAC sieht sich aufgrund der Äußerungen seines Präsidenten mit Kritik von Mitgliedern konfrontiert und betont, dass er sich für bezahlbare Mobilität einsetzt.

    Erfolgreiche Verkehrswende: Fast alle neu zugelassenen Pkw in Norwegen sind E-Autos

    In Norwegen wurden 2025 95,9 Prozent aller neu zugelassenen Pkw mit einem Elektroantrieb registriert. Der Anteil der neuen Diesel-Pkw lag bei nur 1 Prozent, während Benziner lediglich 0,3 Prozent der Neuzulassungen ausmachten. Diese Zahlen verdeutlichen den Erfolg der norwegischen Elektroauto-Politik, die seit Jahren durch steuerliche Anreize und eine umfassende Ladeinfrastruktur unterstützt wird.

    Im Vergleich dazu lag der Anteil der Elektroautos in Deutschland von Januar bis November 2025 bei 18,8 Prozent. Die beliebteste Automarke in Norwegen war Tesla, gefolgt von Volkswagen. Der Anteil der Elektroautos am gesamten Pkw-Bestand in Norwegen überstieg 2025 erstmals den der Dieselautos.

    „Wir sehen die Wirkung einer langfristigen und zielgerichteten Elektroauto-Politik“, erklärte OFV-Direktor Geir Inge Stokke.

    Zusammenfassung: Norwegen verzeichnet einen Rekordanteil von 95,9 Prozent neu zugelassener Elektroautos, während Deutschland mit 18,8 Prozent deutlich hinterherhinkt.

    Analyse: Stromer-Hochlauf kostet den Staat bis 2030 mehr als 39 Milliarden Euro

    Eine Analyse der Unternehmensberatung EY zeigt, dass der Hochlauf der Elektromobilität den deutschen Staat bis 2030 mehr als 39 Milliarden Euro kosten wird. Dies umfasst sowohl direkte Subventionen wie die Kaufprämie für Elektroautos als auch Steuerausfälle durch geringere Einnahmen aus Energiesteuern und der Kfz-Steuer.

    Die größten Einnahmeausfälle resultieren aus der geringeren Besteuerung von Elektroautos und der Befreiung von der Kfz-Steuer. Allein im Jahr 2025 wird ein Defizit von 10,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen durch die vergünstigte Besteuerung von elektrischen Dienstwagen erwartet.

    „Der Hochlauf der Elektromobilität kostet den deutschen Staat sehr viel Geld“, sagt Constantin M. Gall von EY.

    Zusammenfassung: Der Hochlauf der Elektromobilität wird den deutschen Staat bis 2030 voraussichtlich über 39 Milliarden Euro kosten, was sowohl Subventionen als auch Steuerausfälle umfasst.

    Quellen:

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