Autokauf 2040: Wie neue Antriebe und digitale Konzepte die Mobilität revolutionieren

    21.02.2025 340 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel, der auf dem kommenden Automobilkongress in Nürnberg thematisiert wird. Experten diskutieren über alternative Antriebe, autonome Fahrzeuge und die digitale Vernetzung, die den Autokauf revolutionieren könnten. Elektroautos gewinnen bereits an Bedeutung, während Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe langfristig eine Rolle spielen könnten. Der Kongress unter dem Motto "Autokauf 2040" bietet spannende Einblicke in die Zukunft der Mobilität.
    Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Einsatz von Wasserstoff im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland vor großen Herausforderungen steht. Viele Entscheidungsträger sind besorgt über die Infrastruktur und die Fähigkeit des Stromnetzes, Wasserstoffflotten zu unterstützen. Trotz der Investitionspläne in Wasserstofffahrzeuge haben nur wenige Zugang zu einer stabilen Infrastruktur. Dezentrale Elektrolyseure könnten eine Lösung bieten, um die Lücke zwischen Produktion und Verbrauch zu schließen.
    Die IG Metall äußert Bedenken über die mögliche Ausgliederung der Sparte "Elektrifizierte Antriebstechnologien" bei ZF. Diese Sparte ist für 11,5 Milliarden Euro Umsatz verantwortlich und beschäftigt rund 32.000 Mitarbeiter. Besonders das Werk in Saarbrücken könnte betroffen sein, was die IG Metall dazu veranlasst, ein tragfähiges Konzept zur Sicherung der Arbeitsplätze zu fordern. ZF begründet die Überlegungen mit hohen Kosten und geringen Margen im Getriebegeschäft.
    Autohersteller setzen alles daran, die Reichweite von Elektroautos zu erhöhen, ohne die Akkus zu vergrößern. Mercedes-Benz und BMW entwickeln neue Plattformen, um den Energieverbrauch zu senken und die Effizienz zu steigern. Mercedes-Benz strebt mit einer neuen Architektur einen Verbrauch von nur 12 kWh pro 100 Kilometer an, während BMW eine Effizienzsteigerung von 25 % anvisiert. Dennoch bleibt die physikalische Grenze eine Herausforderung.
    Mercedes-Benz sieht sich mit einem Gewinneinbruch und rückläufigen Absatzzahlen konfrontiert, insbesondere in China. Die Luxusstrategie des Unternehmens wird kritisch hinterfragt, da sie die Skalierungseffekte mindert. Zudem bleibt der Absatz von Elektrofahrzeugen hinter den Erwartungen zurück, was die strategische Flexibilität beim Verbrenner wieder in den Fokus rückt. Die Herausforderungen sind groß, und die Zukunft bleibt ungewiss.

    Neue Antriebe und Konzepte: Die Zukunft der Automobilität

    Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel, wie auf dem 21. puls Automobilkongress in Nürnberg deutlich wurde. Experten wie Imelda Labbé, Präsidentin des VDIK, und Sebastian Stegmüller vom Fraunhofer IAO beleuchteten die Zukunft des Autokaufs und der Mobilität. Themen wie alternative Antriebe, autonome Fahrzeuge und digitale Vernetzung dominieren die Diskussion. Während Elektroautos bereits an Bedeutung gewinnen, könnten Wasserstoffantriebe und synthetische Kraftstoffe langfristig eine Rolle spielen. Der Kongress, der am 18. und 19. März 2025 unter dem Motto "Autokauf 2040" stattfindet, bietet Einblicke in die Digitalisierung des Autokaufs und neue Geschäftsmodelle. Weitere Informationen sind auf den Webseiten der puls Marktforschung GmbH und der AUTOHAUS Akademie verfügbar. Quelle: AUTOHAUS, autohaus.de

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    Wasserstoff im ÖPNV: Große Herausforderungen

    Eine Studie des IMI zeigt, dass der Einsatz von Wasserstoff im deutschen öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) vor erheblichen Herausforderungen steht. Fast 90 % der befragten Entscheidungsträger äußerten Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Stromnetzes, Wasserstoffflotten zu unterstützen. Obwohl 77 % der deutschen Befragten in Wasserstofffahrzeuge und Tankstellen investieren oder dies planen, haben nur 27 % Zugang zu einer dauerhaften Infrastruktur. Die Studie hebt hervor, dass dezentrale Elektrolyseure eine Lösung sein könnten, um die Lücke zwischen Produktion und Verbrauch zu schließen. Der Bericht "The Road Ahead" analysiert die Rolle der Dezentralisierung und die Herausforderungen bei der Einführung von Wasserstoff als Kraftstoff. Quelle: busplaner, busplaner.de

    IG Metall warnt vor ZF-Ausgliederung

    Die IG Metall zeigt sich besorgt über Berichte, dass ZF die Ausgliederung der Sparte "Elektrifizierte Antriebstechnologien" prüft. Diese Sparte, die 11,5 Milliarden Euro Umsatz generiert und 32.000 Mitarbeiter beschäftigt, könnte bis 2026 verkauft werden. Besonders betroffen wäre das Werk in Saarbrücken mit rund 10.000 Beschäftigten. ZF begründet die Überlegungen mit hohen Kosten und geringen Margen im Getriebegeschäft. Die IG Metall fordert ein tragfähiges Konzept, um Arbeitsplätze zu sichern und die Division wettbewerbsfähig zu machen. Quelle: VerkehrsRundschau, verkehrsrundschau.de

    Mehr Reichweite für Elektroautos

    Autohersteller arbeiten intensiv daran, die Reichweite von Elektroautos zu erhöhen, ohne die Akkus zu vergrößern. Mercedes-Benz und BMW setzen auf neue Plattformen und Technologien, um den Energieverbrauch zu senken. Mercedes-Benz strebt mit der neuen MMA-Architektur einen Verbrauch von 12 kWh pro 100 Kilometer an, während BMW mit der "Neuen Klasse" die Effizienz um 25 % steigern will. Maßnahmen wie Leichtlaufreifen, optimierte Aerodynamik und Rekuperation tragen zur Reichweitenverlängerung bei. Dennoch bleibt die physikalische Grenze ein limitierender Faktor. Quelle: taxi heute, taxi-heute.de

    Mercedes-Benz in der Krise

    Mercedes-Benz kämpft mit einem Gewinneinbruch und rückläufigen Absatzzahlen. Der Absatz in China, einem der wichtigsten Märkte, sank 2024 um 7 %, insbesondere im Premiumsegment. Die Luxusstrategie des Unternehmens wird zunehmend kritisch gesehen, da sie Skalierungseffekte mindert und das Portfolio unausgewogen macht. Zudem blieb der Absatz von Elektrofahrzeugen mit einem Rückgang von 23 % hinter den Erwartungen zurück. Die strategische Flexibilität beim Verbrenner wird wieder betont, was die ursprüngliche "Electric only"-Strategie relativiert. Quelle: busplaner, busplaner.de

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Die Automobilbranche steht vor einem Wandel mit Fokus auf alternative Antriebe, Digitalisierung und Effizienzsteigerung, während Herausforderungen wie Wasserstoffinfrastruktur oder wirtschaftliche Krisen bei Herstellern wie Mercedes-Benz die Entwicklung prägen. Parallel dazu sorgen Diskussionen um Arbeitsplatzsicherung bei ZF sowie technologische Fortschritte zur Reichweitenoptimierung von Elektroautos für Dynamik in der Branche.

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