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BMW: Preisparität entscheidet über Erfolg der Wasserstoffmobilität
BMW bleibt trotz der geringen Zulassungszahlen von Brennstoffzellenfahrzeugen optimistisch und plant, bis 2028 in Kooperation mit Toyota das erste Serienmodell, den X5, auf den Markt zu bringen. Jürgen Guldner, Programm-Manager Wasserstoff bei BMW, betont, dass die Technologie weiterhin verfolgt wird, auch wenn die Zulassungen weltweit nur bei 49 Fahrzeugen im letzten Jahr lagen.
„Wir sind überzeugt vom Erfolg der Technologie“, sagt Guldner.
Die BMW-Testflotte hat seit 2023 bereits über eine Million Kilometer mit dem iX5 Hydrogen in mehr als 20 Ländern zurückgelegt. Guldner hebt hervor, dass die Kunden eine Wahl zwischen verschiedenen Antriebsarten haben sollen, um die Klimaneutralität zu erreichen.
Zusammenfassung: BMW plant, bis 2028 den X5 mit Brennstoffzelle auf den Markt zu bringen, trotz niedriger Zulassungszahlen. Die Testflotte hat bereits über eine Million Kilometer zurückgelegt.
Landwirte: 20 % Förderung sichern auf Futtermischwagen und E-Lader
Im Rahmen des Bundesprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz können Landwirte Zuschüsse von 15 bis 30 Prozent auf Investitionen in neue Technologien erhalten. Dazu zählen unter anderem elektrische Antriebe und Futtermischwagen, die mit 20 Prozent gefördert werden.
Die Rentenbank unterstützt ebenfalls die Markteinführung alternativer Antriebstechnologien, was den Landwirten helfen soll, ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren. Wichtig ist, dass die Förderung vor dem Kauf genehmigt wird.
Zusammenfassung: Landwirte können bis zu 30 Prozent Förderung auf neue Technologien erhalten, darunter E-Lader und Futtermischwagen. Die Förderung muss vor dem Kauf genehmigt werden.
Plug-in-Hybride: Verbräuche vier Mal höher als angegeben
Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts zeigt, dass der reale Kraftstoffverbrauch von Plug-in-Hybriden (PHEV) im Schnitt bei 5,9 Litern pro 100 Kilometer liegt, was etwa vier Mal so viel ist wie die offiziellen Werte. Der Hauptgrund für diese Diskrepanz ist der geringe elektrische Fahranteil, der im Alltag nur etwa ein Viertel beträgt.
Experten warnen, dass die Rolle von PHEV bei der Erfüllung der CO₂-Flottengrenzwerte überschätzt wird. Plug-in-Hybride sind im Schnitt rund 14.000 Euro teurer als vergleichbare Verbrenner, was ihre Glaubwürdigkeit als Brückentechnologie gefährdet.
Zusammenfassung: Plug-in-Hybride verbrauchen im Durchschnitt vier Mal mehr Kraftstoff als angegeben. Ihre Rolle bei der CO₂-Reduktion wird als überschätzt angesehen.
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