Bundesregierung fördert heimischen Lithiumabbau und Schnellladeinfrastruktur für E-Mobilität

    01.10.2025 125 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Bundesregierung setzt auf heimischen Lithiumabbau, um die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigte an, dass mehrere Projekte in Prüfung sind und ein neuer Rohstofffonds Investitionen erleichtern soll. Umweltminister Carsten Schneider betont die Wichtigkeit von Umweltstandards und fordert mehr Investitionen in das Recycling von Lithium. Konkrete Anträge und Zuschüsse sollen noch in diesem Jahr entschieden werden.
    In Beckum wurden vier neue DC-Schnellladesäulen installiert, die die Anzahl auf insgesamt sechs erhöhen. Diese Ladesäulen bieten eine Leistung von 150 Kilowatt und ermöglichen deutlich schnellere Ladezeiten. Arian Ukiqi, Vertriebsleiter der EVB, hebt die Notwendigkeit eines flächendeckenden Schnellladenetzes hervor, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu fördern. Strategische Standorte erleichtern die Integration der Elektromobilität in den Alltag.
    Die Fritz Wahr Energie GmbH hat als erster Shell Recharge Partner in Deutschland Schnellladesäulen in Betrieb genommen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Ladeinfrastruktur an MTB-Tankstellen auszubauen und die Elektromobilität in ländlichen Gebieten zu fördern. Geschäftsführer Wolfgang Wahr betont, dass die Energiewende aktiv mitgestaltet werden soll. Weitere Schnellladesäulen sind in Planung, um den Anforderungen der Elektromobilität gerecht zu werden.
    Am 4. Oktober startet der E-Cannonball 2025 in Düsseldorf mit 108 Teams, die eine Strecke von knapp 500 Kilometern zurücklegen. Die Veranstaltung zeigt die Vielfalt der Elektromobilität mit E-Autos, vollelektrischen Motorrädern und Lkw. Der Fokus liegt nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf fahrerischem Geschick und durchdachter Ladeplanung. Parallel dazu gibt es einen Infotag, an dem Besucher verschiedene E-Fahrzeuge testen können.
    Umweltminister Carsten Schneider fordert Konsistenz in den regulatorischen Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie. Dies ist entscheidend für Unternehmen, die in Elektromobilität investieren, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Schneider äußert sich kritisch zu den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der eine Rücknahme des Verbrenner-Verbots ab 2035 in Erwägung zieht. Eine verlässliche Grundlage ist notwendig, um Investitionen in klimaneutrale Technologien nicht zu gefährden.

    E-Mobilität: Regierung setzt auf heimisches Lithium für Batterien

    Die Bundesregierung plant, den Abbau von Lithium in Deutschland zu fördern, um die Abhängigkeit von Importen zu verringern. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erklärte, dass mehrere Projekte bereits in der Prüfung seien und verwies auf den neuen Rohstofffonds, der Investitionen erleichtern soll. Die Vorhaben müssen jedoch wirtschaftlich tragfähig sein, und es bedarf Abnehmer für das Lithium.

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    Umweltminister Carsten Schneider unterstützt diesen Ansatz und betont, dass der Abbau unter Einhaltung der Umweltstandards erfolgen sollte. Er fordert zudem eine stärkere Investition in das Recycling von Lithium, das eine Schlüsselrolle in Batterien spielt. Die Bundesregierung plant, noch in diesem Jahr über konkrete Anträge und Zuschüsse zu entscheiden.

    „Es spricht viel dafür, dass wir unsere eigenen Rohstoffe nutzen und auch explorieren“, sagte Schneider.

    Zusammenfassung: Die Bundesregierung fördert den heimischen Lithiumabbau zur Reduzierung der Importabhängigkeit und plant Investitionen in Recycling.

    E-Mobilität: Beckumer Versorger errichtet Schnellladesäulen

    Die Energieversorgung Beckum hat vier neue DC-Schnellladesäulen im Stadtgebiet installiert, wodurch die Anzahl der Schnellladesäulen auf insgesamt sechs steigt. Diese Ladesäulen sind mit jeweils zwei Ladepunkten ausgestattet und bieten eine Leistung von 150 Kilowatt, was eine deutlich schnellere Ladezeit im Vergleich zu den vorhandenen AC-Ladesäulen ermöglicht.

    Die neuen Ladesäulen befinden sich an strategischen Standorten in Beckum, um die Integration der Elektromobilität in den Alltag der Nutzer zu erleichtern. Arian Ukiqi, Vertriebsleiter der EVB, betont die Notwendigkeit eines flächendeckenden Netzes von Schnellladeinfrastrukturen, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu fördern.

    Zusammenfassung: In Beckum wurden vier neue Schnellladesäulen installiert, die eine schnellere Ladezeit bieten und die Elektromobilität fördern sollen.

    E-Mobilität in Nagold: Wahr kooperiert mit Energie-Gigant

    Die Fritz Wahr Energie GmbH & Co. KG hat als erster Shell Recharge Partner in Deutschland Schnellladesäulen in Betrieb genommen. Diese Initiative zielt darauf ab, eine moderne Ladeinfrastruktur an verschiedenen MTB-Tankstellen aufzubauen, um Elektromobilität in ländlichen Gebieten zu fördern.

    Wolfgang Wahr, Geschäftsführer des Unternehmens, hebt hervor, dass die Energiewende aktiv mitgestaltet werden soll. In den kommenden Monaten sind weitere Schnellladesäulen an ausgewählten Standorten geplant, um die Anforderungen der Elektromobilität zu erfüllen.

    Zusammenfassung: Die Fritz Wahr Energie GmbH hat Schnellladesäulen in Kooperation mit Shell Recharge installiert, um die Elektromobilität in ländlichen Regionen zu fördern.

    E-Cannonball: Über 100 Teams zeigen Vielfalt der E-Mobilität

    Am 4. Oktober startet der E-Cannonball 2025 in Düsseldorf mit 108 Teams, die eine Strecke von knapp 500 Kilometern durch Nordrhein-Westfalen zurücklegen. Die Veranstaltung zeigt die Vielfalt der Elektromobilität, mit 98 E-Autos, acht vollelektrischen Motorrädern und zwei Lkw, die am Wettbewerb teilnehmen.

    Die Veranstaltung legt den Fokus nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf fahrerisches Geschick und eine durchdachte Ladeplanung. Parallel zum Wettbewerb findet ein Infotag Elektromobilität statt, bei dem Besucher verschiedene E-Fahrzeuge testen können.

    Zusammenfassung: Der E-Cannonball 2025 in Düsseldorf zeigt die Vielfalt der Elektromobilität mit über 100 teilnehmenden Teams und einem begleitenden Infotag.

    Umweltminister Schneider zu Verbrennerdebatte: Auf den Rahmen muss Verlass sein

    Umweltminister Carsten Schneider hat betont, dass die Bundesregierung bei den regulatorischen Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie konsistent bleiben muss. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die in Elektromobilität investieren, um Planungssicherheit zu gewährleisten.

    Schneider äußerte sich kritisch zu den jüngsten Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der eine Rücknahme des Verbrenner-Verbots ab 2035 in Erwägung zieht. Er fordert, dass die Unternehmen sich auf die bestehenden Rahmenbedingungen verlassen können, um die Investitionen in klimaneutrale Technologien nicht zu gefährden.

    Zusammenfassung: Umweltminister Schneider fordert Konsistenz in den regulatorischen Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie, um Investitionen in Elektromobilität zu sichern.

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