DS N°7: Vollelektrisches SUV mit bis zu 740 km Reichweite ab Herbst 2026

DS N°7: Vollelektrisches SUV mit bis zu 740 km Reichweite ab Herbst 2026

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Der DS N°7 wird als vollelektrisches SUV im Herbst 2026 mit einer Reichweite von bis zu 740 Kilometern und Preisen ab etwa 50.000 Euro erhältlich sein. Das öffentliche Ladennetz in Deutschland wächst, doch viele Autofahrer sehen die Notwendigkeit einer eigenen Wallbox für E-Autos.

DS N°7: Der Bestseller ist nun auch elektrisch

DS Automobiles hat sein SUV-Flaggschiff N°7 vorgestellt, das erstmals auch als vollelektrische Variante erhältlich ist. Die Bestellungen für das neue Modell können ab Mai aufgegeben werden, während die Auslieferungen im Herbst beginnen sollen. Mit einer Länge von 4,66 Metern ist der N°7 um etwa sieben Zentimeter länger als sein Vorgänger, der DS7, und bietet einen Radstand von 2,79 Metern, was den Innenraum erheblich verbessert.

Das Kofferraumvolumen variiert je nach Antrieb zwischen 500 und 560 Litern. Die Plattform des N°7 teilt sich DS mit den Modellen Peugeot 3008 und Opel Grandland, hebt sich jedoch durch eine luxuriöse Ausstattung ab. Zu den Features gehören ein kameragesteuertes aktives Fahrwerk, Massagesitze und ein 16-Zoll-Touchscreen. Die Elektroversion bietet verschiedene Antriebsoptionen, darunter ein Einstiegsmodell mit 169 kW (230 PS) und eine Reichweite von bis zu 543 Kilometern.

„Die größte Reichweite bietet mit 740 Kilometern das frontgetriebene Long Range-Modell mit 180 kW (245 PS).“

Die Preise für die Neuauflage sind noch nicht bekannt, dürften jedoch über den Preisen der Verbrenner-Modelle liegen, die bei rund 40.000 Euro starten. Die E-Modelle werden voraussichtlich ab etwa 50.000 Euro erhältlich sein.

Zusammenfassung: Der DS N°7 wird als vollelektrisches SUV im Herbst 2026 auf den Markt kommen, mit einer Reichweite von bis zu 740 Kilometern und Preisen ab etwa 50.000 Euro.

Attraktive E-Autos der Internationalen - Warten auf Umsetzung des Förderprogramms

Im Februar 2026 stieg der Markt für alternative Antriebe um 15,0 Prozent auf 131.513 Einheiten, wobei internationale Marken etwa 42,9 Prozent ausmachten. Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt erreichte 62,3 Prozent, was einen Anstieg im Vergleich zu 56,2 Prozent im Februar 2025 darstellt. Seit Jahresbeginn wurden 254.483 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen, was einem Plus von 12,2 Prozent entspricht.

Die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) wuchsen im Februar um 28,7 Prozent auf 46.275 Einheiten, was einem BEV-Anteil von 21,9 Prozent an den gesamten Pkw-Neuzulassungen entspricht. Internationale Hersteller konnten bei den BEV-Zulassungen um 65,8 Prozent zulegen, was ihren Marktanteil auf 45,1 Prozent erhöht.

„Die internationalen Hersteller ermöglichen mit günstigen Fahrzeugen den Einstieg in die Elektromobilität für breite Bevölkerungsschichten.“

Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden (PHEV) stiegen um 24,5 Prozent auf 24.328 Einheiten, was einen Marktanteil von 11,5 Prozent ausmacht. Insgesamt erreichten Elektrofahrzeuge (BEVs, PHEVs und Brennstoffzellenfahrzeuge) im Februar einen Marktanteil von 33,4 Prozent.

Zusammenfassung: Der Markt für alternative Antriebe wächst, mit einem Anstieg der Neuzulassungen um 15,0 Prozent im Februar 2026. Der Anteil der BEVs an den Neuzulassungen liegt bei 21,9 Prozent.

Öffentliches Ladennetz wächst und wird Alternative zur Wallbox

Das öffentliche Ladennetz für Elektroautos in Deutschland wächst kontinuierlich und zählte zu Beginn des Jahres über 190.000 Ladepunkte, was einem Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz dieser Zunahme halten 72 Prozent der Autohalter das Angebot für unzureichend, solange sie nicht zu Hause laden können. Die Mehrheit der E-Autofahrer sieht die eigene Wallbox als notwendig an, um elektrisch fahren zu können.

Die Ladeinfrastruktur wird jedoch zunehmend besser, und die Autos laden schneller, was kurze Ladestopps attraktiver macht. Eine Umfrage zeigt, dass Reichweite und Ladeinfrastruktur vor der Anschaffung eines E-Autos wichtig sind, im Alltag jedoch an Bedeutung verlieren. In städtischen Wohngebieten gibt es noch Verbesserungsbedarf, insbesondere für Mieter, die oft keine Möglichkeit haben, ein E-Auto zu Hause zu laden.

„Urbanes Schnellladen ist kein Nice-to-have, sondern Voraussetzung dafür, dass Elektromobilität für breite Bevölkerungsschichten funktioniert.“

Die Kosten für das öffentliche Laden variieren, wobei Preise von 40 bis 50 Cent pro Kilowattstunde mit einem Abo möglich sind, während spontane Ladevorgänge oft teurer sind.

Zusammenfassung: Das öffentliche Ladennetz in Deutschland wächst, jedoch sehen viele Autofahrer die Notwendigkeit einer eigenen Wallbox. Die Ladeinfrastruktur muss weiter ausgebaut werden, insbesondere in städtischen Gebieten.

Quellen: