Dynapac setzt auf Elektro-Fertiger: 50 Prozent Elektrifizierung bis 2030 geplant
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Dynapac setzt auf vollelektrische Fertiger und plant bis 2030 eine Elektrifizierung von 50 Prozent, während das BSI vor Sicherheitslücken in der Ladeinfrastruktur warnt.
Baumaschinen-Antriebe: Warum Dynapac auf Elektro-Fertiger setzt
Dynapac hat bereits vollelektrische Großasphaltfertiger in die Niederlande geliefert, während in Deutschland noch über die Antriebswende diskutiert wird. Marten Buse und Frieso Brink von Dynapac betonen, dass die Technologie dem Diesel in der Leistung ebenbürtig ist und fordern ein Umdenken in der Politik, um die Transformation voranzutreiben.
Das Unternehmen plant, bis 2030 rund 50 Prozent seiner Produktlinien zu elektrifizieren. Der vollelektrische Straßenfertiger hat eine vergleichbare Einbauleistung wie die Dieselvariante und übertrifft diese in der Betriebslautstärke. Die Herausforderungen liegen in den hohen Entwicklungskosten und der noch nicht erreichten Kostendegression bei batterieelektrischen Komponenten.
„Die pauschale Zulassung von HVO verzerrt den Wettbewerb und verhindert die echte systematische Effizienzsteigerung.“ - Dynapac
Zusammenfassung: Dynapac setzt auf Elektro-Fertiger und plant eine Elektrifizierung von 50 Prozent bis 2030. Politische Unterstützung ist notwendig, um die Antriebswende voranzutreiben.
Ladesäule als Datenleitung: So angreifbar ist Laden
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Schwachstellen in der IT-Sicherheit öffentlicher Ladeinfrastruktur untersucht. Die digitale Kommunikation zwischen Auto, Ladesäule und Betreiber birgt Risiken, die von Ladeabbrüchen bis hin zu Problemen mit der Netzstabilität reichen können.
Das BSI warnt, dass Standards wie das Open Charge Point Protocol (OCPP) in der Praxis oft unzureichend umgesetzt werden, was Angriffe erleichtert. Die Behörde fordert klarere Sicherheitsvorgaben, um die Integrität der Ladeinfrastruktur zu gewährleisten.
„In der Umsetzung bleiben Schutzmechanismen oft optional oder landen nur teilweise im Feld.“ - BSI
Zusammenfassung: Das BSI warnt vor Sicherheitslücken in der Ladeinfrastruktur und fordert verbesserte Standards zur Gewährleistung der IT-Sicherheit.
Mehr Elektroautos im ersten Quartal 2026 zugelassen
Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland insgesamt 948.567 neue Personenkraftwagen zugelassen, davon entfielen 607.303 Fahrzeuge auf alternative Antriebe. Dies entspricht einem Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei 223.980 reine Elektroautos neu zugelassen wurden.
Der Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen liegt bei 23,6 Prozent, was einen Anstieg von 41,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die deutschen Marken VW, BMW und Mercedes führen die Liste der Neuzulassungen an.
| Kategorie | Anzahl |
|---|---|
| Gesamtzahl Neuzulassungen | 948.567 |
| Fahrzeuge mit alternativem Antrieb | 607.303 |
| Reine Elektroautos | 223.980 |
Zusammenfassung: Im ersten Quartal 2026 stieg die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland erheblich, was die wachsende Bedeutung alternativer Antriebe unterstreicht.
Elektromobilität: Schon fast 17.000 Anträge für E-Auto-Prämie
Nach dem Start der neuen staatlichen Förderung für Elektroautos wurden binnen 24 Stunden bereits knapp 17.000 Anträge eingereicht. Umweltminister Carsten Schneider hebt die Vorteile des Umstiegs auf Elektrofahrzeuge hervor, insbesondere in Zeiten hoher Spritpreise.
Die Prämie gilt für den Kauf oder das Leasing neuer Elektroautos und kann bis zu 6.000 Euro betragen. Förderfähig sind auch bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerern. Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge ausreichen.
Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Prämie stößt auf großes Interesse, mit fast 17.000 Anträgen innerhalb eines Tages. Die Förderung könnte den Umstieg auf Elektromobilität weiter beschleunigen.
Transco setzt auf einen Antriebsmix im Fuhrpark
Das Logistikunternehmen Transco hat einen Mercedes-Benz eActros 600 in seinen Fuhrpark aufgenommen, um den Fernverkehr emissionsärmer zu gestalten. CEO Christian Bücheler betont, dass der Umstieg auf alternative Antriebe angesichts steigender Dieselpreise an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.
Der Fuhrpark umfasst derzeit nahezu 100 ziehende und über 300 gezogene Einheiten, darunter 14 LNG-Lkw und zwölf E-Lkw. Transco verfolgt einen technologieoffenen Ansatz, um verschiedene Transportanforderungen effizient zu bedienen.
„Der eActros 600 ist für uns ein wichtiger Baustein, um Elektromobilität im Fernverkehr wirtschaftlich nutzbar zu machen.“ - Marko Mustapic, Transco
Zusammenfassung: Transco erweitert seinen Fuhrpark um den eActros 600 und setzt auf einen Antriebsmix, um den Anforderungen des internationalen Transports gerecht zu werden.
Quellen: