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E-Auto Flaute in den USA: Produktion stellt auf Verbrenner-SUVs und -Pickups um
Der US-Autobauer General Motors (GM) hat im vierten Quartal 2023 hohe Abschreibungen auf seine Elektroautos in Höhe von rund 6,0 Milliarden US-Dollar (5,11 Milliarden Euro) vorgenommen. Zusätzlich kommen 1,1 Milliarden Dollar Sonderkosten für den Umbau in China hinzu. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die nachlassende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, die durch auslaufende Steueranreize und gelockerte Emissionsregeln in den USA bedingt ist.
Um die Produktion anzupassen, hat GM die Fabrik in Orion (Michigan) von der Herstellung von Elektroantrieben auf Verbrenner-SUVs und -Pickups umgestellt. Die GM-Aktie verlor nachbörslich knapp zwei Prozent. Ford hat ebenfalls eine Abschreibung in Höhe von 19,5 Milliarden Dollar angekündigt, wobei der Großteil im vierten Quartal verbucht wird. Die vollelektrische Version des großen Pickups F-150 wird eingestellt, und Ford plant, sich stärker auf Hybrid-Fahrzeuge zu konzentrieren.
„Die Abschaffung der Elektroauto-Prämie von 7.500 Dollar durch Donald Trump hat dem Markt einen Dämpfer versetzt“, so die Analysten.
Zusammenfassung: GM und Ford haben aufgrund sinkender Nachfrage nach Elektroautos hohe Abschreibungen vorgenommen und stellen ihre Produktion auf Verbrennerfahrzeuge um. Die Abschaffung von Steueranreizen hat den Markt zusätzlich belastet.
War ein E-Auto schuld? Ursache für verheerendes Feuer auf Autofrachter „Fremantle Highway“ steht jetzt fest
Im Juli 2023 geriet der Autofrachter „Fremantle Highway“ vor der niederländischen Küste in Brand. Laut dem Abschlussbericht der Schifffahrtsbehörde von Panama wurde das Feuer durch ein Elektroauto der Marke BMW auf Deck 8 ausgelöst. Bei der Evakuierung kam ein Crewmitglied ums Leben, und zahlreiche Fahrzeuge wurden durch die Flammen zerstört.
Die Löschsysteme des Schiffes waren nicht ausreichend für Brände von Elektrofahrzeugen ausgelegt, was zu Empfehlungen für strengere Brandschutzmaßnahmen auf Autofrachtern führte. Der niederländische Untersuchungsrat für Sicherheit stellte fest, dass der Brand sich schnell auf mehrere Decks ausbreitete und dass die Löschanlagen nicht auf die speziellen Anforderungen von Lithium-Ionen-Akkus ausgelegt waren.
„Das Unglück verdeutlicht das Risiko, das mit dem Transport von elektrisch betriebenen Fahrzeugen auf See verbunden ist“, so der Untersuchungsrat.
Zusammenfassung: Der Brand auf dem Autofrachter „Fremantle Highway“ wurde durch ein Elektroauto ausgelöst, was zu einem Todesfall und erheblichen Schäden führte. Die Sicherheitsvorkehrungen für den Transport von Elektrofahrzeugen müssen überarbeitet werden.
Quellen:
- E-Auto Flaute in den USA: Produktion stellt auf Verbrenner-SUVs und -Pickups um
- War ein E-Auto schuld? Ursache für verheerendes Feuer auf Autofrachter „Fremantle Highway“ steht jetzt fest
- Volvo kündigt E-Auto mit 810 Kilometer Reichweite an
- „Billig-Stromer“ Dacia Spring: Viel Platz, kaum Sicherheit?
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