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Umfrage zur E-Auto-Prämie
Die geplante neue „E-Auto-Prämie“ könnte schneller ausgeschöpft sein als gedacht. In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Puls gaben 3,1 Prozent der Pkw-Halter an, die Prämie „definitiv in Anspruch nehmen“ zu wollen. Weitere 20,6 Prozent würden dies noch überlegen. Hochgerechnet ergibt sich eine Größenordnung von rund einer Million Fahrzeugen, für die die Förderung konkret in Betracht gezogen wird. Der Fördertopf von 3 Milliarden Euro würde nur für etwa 800.000 Fahrzeuge reichen.
„Die Gruppe der konkreten Interessenten übersteigt rechnerisch die geplante Förderkulisse.“ - Stefan Reiser, Geschäftsführer von Puls Marktforschung
Besonders offen für die Prämie seien Halter junger Elektro- und Hybridfahrzeuge, die allerdings nicht die Zielgruppe der Förderung sind. Dies könnte das Problem sinkender Restwerte gebrauchter Elektrofahrzeuge weiter verschärfen.
Zusammenfassung: Die E-Auto-Prämie könnte schnell ausgeschöpft sein, da das Interesse an der Förderung hoch ist. Der Fördertopf reicht voraussichtlich nur für 800.000 Fahrzeuge, während das Interesse für rund eine Million Fahrzeuge besteht.
EU-Kommission will E-Auto-Förderung an "Europe-First"-Regeln koppeln
Die EU-Kommission plant, E-Autos für eine staatliche Förderung innerhalb der EU an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. Demnach müssen die Fahrzeuge in der EU montiert werden und mindestens 70 Prozent ihrer Teile aus Europa stammen. Dies könnte eine neue „Buy European“-Industriepolitik einführen, die von großen Automobilherstellern wie Volkswagen und Stellantis gefordert wird.
Die Regelung soll sicherstellen, dass neue Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge, die von staatlichen Programmen zur Kaufförderung profitieren, innerhalb der EU montiert werden. Die genaue Prozentzahl für die Komponenten ist jedoch noch in Diskussion.
Zusammenfassung: Die EU plant, die E-Auto-Förderung an europäische Produktionsstandards zu koppeln, um die heimische Industrie zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern zu verringern.
Wer gewinnt den E-Auto-Test bis 60.000 Euro?
In einem aktuellen Test von AUTO BILD wurden die besten Elektroautos bis 60.000 Euro ermittelt. Der Skoda Elroq 85 wurde als ausgewogener Testsieger gekürt, gefolgt vom Tesla Model 3 "Maximale Reichweite" und dem Mercedes CLA EQ Technology (CLA 250+). Der Kia EV4 wurde als Preis-Leistungs-Tipp hervorgehoben.
| Platz | Modell | Besonderheiten |
|---|---|---|
| 1 | Skoda Elroq 85 | Ausgewogenes Platzangebot, top Antrieb |
| 2 | Tesla Model 3 "Maximale Reichweite" | Hohe Effizienz, geringes Leergewicht |
| 3 | Mercedes CLA EQ Technology (CLA 250+) | Hohe Effizienz, gutes Ladekonzept |
| - | Kia EV4 | Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
Zusammenfassung: Der Skoda Elroq 85 hat den Test der besten Elektroautos bis 60.000 Euro gewonnen, gefolgt von Tesla und Mercedes. Der Kia EV4 bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
E-Auto laden in fünf Minuten? Forscher aus Dortmund arbeiten an Hochvolt-Technik
Ein neues EU-Projekt zielt darauf ab, die Ladezeiten von E-Autos drastisch zu verkürzen. Mit Hochvolt-Technologien von 1200 V und mehr könnten E-Autos in nur fünf Minuten genug Strom für Hunderte Kilometer laden. Das Forschungsprojekt „ODYSSEV“ wird von der Fachhochschule Dortmund geleitet und umfasst Partner aus acht europäischen Ländern.
Die neue Technik könnte die Ladeleistung erheblich steigern und gleichzeitig das Gewicht der Kabel reduzieren, was die Reichweite der Fahrzeuge erhöht. Die Forscher setzen auf hybride Halbleitermodule, um Leistungsverluste zu minimieren und die Batterien für den massiven Energieeinstrom beim Schnellladen zu optimieren.
Zusammenfassung: Das Forschungsprojekt ODYSSEV könnte die Ladezeiten von E-Autos auf fünf Minuten reduzieren, indem es Hochvolt-Technologien entwickelt, die die Effizienz und Reichweite der Fahrzeuge verbessern.
E-Auto-Prämie: Droht das Förder-Chaos?
Das Interesse an der neuen E-Auto-Prämie ist groß, jedoch könnte die Nachfrage das Budget übersteigen. Laut einer Studie wollen 3,1 Prozent der Befragten die Prämie „unbedingt nutzen“, was auf rund eine Million Fahrzeuge hochgerechnet werden kann. Der Fördertopf von 3 Milliarden Euro reicht jedoch nur für etwa 800.000 Fahrzeuge.
Die Unsicherheit über die Antragsstellung und die genauen Konditionen könnte zu einem Chaos führen, da viele Käufer und Händler im Unklaren über die Umsetzung sind. Die Bundesregierung plant eine soziale Staffelung der Prämie, die Haushalte mit geringerem Einkommen bevorzugt.
Zusammenfassung: Die E-Auto-Prämie könnte aufgrund der hohen Nachfrage und unklaren Antragsbedingungen zu einem Förder-Chaos führen, da das Budget voraussichtlich nicht ausreicht.
Umfrage: Jeder Dritte kennt neue E-Auto-Prämie nicht
Eine Umfrage hat ergeben, dass jeder dritte Deutsche nicht über die neue E-Auto-Prämie informiert ist. Dies könnte die Effektivität der Förderung beeinträchtigen, da viele potenzielle Käufer nicht wissen, dass sie Anspruch auf die Prämie haben.
Die mangelnde Bekanntheit könnte dazu führen, dass die Prämie nicht die gewünschte Wirkung erzielt und weniger Menschen zum Kauf eines E-Autos motiviert werden.
Zusammenfassung: Jeder dritte Deutsche ist nicht über die neue E-Auto-Prämie informiert, was die Effektivität der Förderung gefährden könnte.
Quellen:
- Umfrage zur E-Auto-Prämie
- EU-Kommission will E-Auto-Förderung an "Europe-First"-Regeln koppeln
- Wer gewinnt den E-Auto-Test bis 60.000 Euro?
- E-Auto laden in fünf Minuten? Forscher aus Dortmund arbeiten an Hochvolt-Technik
- E-Auto-Prämie: Droht das Förder-Chaos?
- Umfrage: Jeder Dritte kennt neue E-Auto-Prämie nicht













