E-Auto-Prämie startet: Skepsis im Handel und keine Förderung für Gebrauchtwagen

    19.01.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die neue E-Auto-Prämie steht kurz vor dem Start, doch im Handel herrscht Skepsis. Die Förderung, die ab Januar 2026 für Privatkunden gilt, unterstützt batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride mit bis zu 5.000 Euro. Eine Umfrage zeigt, dass nur 30 Prozent der Händler die Prämie positiv bewerten, während 35 Prozent sie als ungeeignet erachten. Besonders kritisch wird die Entscheidung gesehen, dass Gebrauchtfahrzeuge nicht gefördert werden.
    68 Prozent der befragten Händler sind enttäuscht über die fehlende Förderung für Gebrauchtwagen. Die Abwicklung der Prämie soll über das BAFA erfolgen, was von 56 Prozent der Händler positiv bewertet wird. Die Unsicherheit über die Details der Prämie bleibt jedoch bestehen. Es ist höchste Zeit, dass die Politik die offenen Fragen zügig beantwortet.
    In anderen Nachrichten bringt Mazda mit dem CX-6e einen neuen elektrischen Crossover auf den Markt. Ab Sommer wird das Fahrzeug ab rund 50.000 Euro erhältlich sein und ergänzt das bestehende Angebot der Marke in der Elektromobilität. Der CX-6e folgt auf den MX-30 und die Limousine 6e, die bereits im letzten Jahr vorgestellt wurden.
    Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 86 Prozent der E-Auto-Fahrer mit dem öffentlichen Laden zufrieden sind. Besonders die „Early Adopters“ berichten von einer hohen Zufriedenheit. Die Umfrage beleuchtet auch, dass viele E-Auto-Fahrer in Einfamilienhäusern leben, während Nutzer, die nur öffentlich laden, häufig in Mehrfamilienhäusern wohnen.
    Im Landkreis Ludwigsburg sind die ersten Elektrobusse im Linienverkehr unterwegs. Die Umstellung auf Elektromobilität stellt eine große Herausforderung für die Busunternehmer dar, da die Investitionen hoch sind. Trotz der finanziellen Hürden wird die Einführung der E-Busse als Grund zur Freude wahrgenommen. Deutsche E-Autobauer haben zudem ihren Marktanteil auf 63 Prozent erhöht, während chinesische Hersteller Schwierigkeiten haben, sich durchzusetzen.

    E-Auto-Prämie vor dem Start: Neue Förderung spaltet Handel

    Die Skepsis im Automobilhandel gegenüber der neuen E-Auto-Prämie ist groß, bevor die Bundesregierung am Montag die Details bekannt gibt. Die Prämie soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 für Privatkunden gelten und batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) sowie Plug-in-Hybride (PHEV) mit bis zu acht Sitzplätzen mit 3.000 bis 5.000 Euro unterstützen. Eine Umfrage zeigt, dass nur 30 Prozent der befragten Händler die geplante Prämie positiv bewerten, während 35 Prozent sie als ungeeignet erachten, um den E-Auto-Absatz zu steigern.

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    „Es ist höchste Zeit, dass die Politik die offenen Fragen zur E-Auto-Prämie zügig beantwortet.“ - AUTOHAUS Panel

    Besonders kritisch wird die Entscheidung gesehen, dass Gebrauchtfahrzeuge zunächst nicht gefördert werden. 68 Prozent der Panel-Teilnehmer sind darüber enttäuscht. Die Abwicklung der Förderung soll über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfolgen, was von 56 Prozent der Befragten als positiv bewertet wird.

    Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Prämie stößt im Handel auf Skepsis, insbesondere wegen der Nichtberücksichtigung von Gebrauchtfahrzeugen. Die Abwicklung über das BAFA wird jedoch positiv wahrgenommen.

    Vorstellung Mazda CX-6e: Bildschirm mit Auto

    Mit dem neuen CX-6e bringt Mazda einen elektrischen Crossover auf den Markt, der im Sommer ab rund 50.000 Euro erhältlich sein wird. Der CX-6e füllt eine Lücke im Angebot der Marke, die sich bisher eher zurückhaltend in der Elektromobilität positioniert hat. Der Innenraum des Fahrzeugs wird von einem großen Bildschirm dominiert, der die Inszenierung des Fahrzeugs unterstreicht.

    Der CX-6e folgt auf den MX-30 und die Limousine 6e, die bereits im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Mazda hat sich entschieden, den Markt für Elektrofahrzeuge nicht zu überstürzen, was sich als vorteilhaft herausgestellt hat.

    Zusammenfassung: Der Mazda CX-6e wird als neuer elektrischer Crossover ab 50.000 Euro angeboten und ergänzt das bestehende Angebot der Marke in der Elektromobilität.

    Umfrage: Wie zufrieden sind E-Auto-Fahrer?

    Eine aktuelle Umfrage des BDEW zeigt, dass 86 Prozent der E-Auto-Fahrer ihre Erwartungen an das öffentliche Laden erfüllt sehen, wobei 58 Prozent sogar eine Übererfüllung berichten. Die Umfrage befragte über 2.700 Personen und beleuchtet Aspekte wie Kaufmotive und Ladeverhalten. Besonders auffällig ist, dass die Zufriedenheit unter den „Early Adopters“ höher ist als bei den „Pionieren“ der Elektromobilität.

    Die Umfrage zeigt auch, dass die Mehrheit der E-Auto-Fahrer in Einfamilienhäusern lebt, während 64 Prozent der Nutzer, die nur öffentlich laden, in Mehrfamilienhäusern wohnen. Dies deutet auf eine Veränderung in der Zielgruppe der E-Auto-Fahrer hin.

    Zusammenfassung: Die Zufriedenheit unter E-Auto-Fahrern ist hoch, insbesondere bei den Early Adopters. Die Umfrage zeigt auch Veränderungen in der Wohnsituation der Nutzer.

    Elektromobilität im Landkreis: Ein Kraftakt für Busunternehmer

    Im Landkreis Ludwigsburg sind seit wenigen Wochen die ersten Elektrobusse im Linienverkehr unterwegs. Die 15 Busse von Omnibus-Verkehr Ruoff (OVR) stellen eine Herausforderung für die Busunternehmer dar, da die Investitionen für die Umstellung auf Elektromobilität hoch sind. Jeder E-Bus kostet mehr als das Doppelte eines herkömmlichen Busses, der rund 300.000 Euro kostet.

    OVR hat allein für die Baumaßnahmen auf dem Betriebsgelände 1,2 Millionen Euro investiert, um die notwendige Infrastruktur für das Laden der E-Busse zu schaffen. Die Inbetriebnahme der E-Busse wird als Grund zur Freude wahrgenommen, auch wenn der Weg dorthin herausfordernd war.

    Zusammenfassung: Die Einführung von Elektrobusse im Landkreis Ludwigsburg stellt eine große Herausforderung für die Busunternehmer dar, sowohl finanziell als auch infrastrukturell.

    Deutsche E-Autobauer schlagen China überraschend deutlich

    Eine Analyse der Zulassungszahlen zeigt, dass deutsche E-Autobauer ihren Marktanteil auf ein Rekordhoch von 63 Prozent ausbauen konnten, während chinesische Hersteller wie BYD und Xpeng Schwierigkeiten haben, sich im deutschen Markt zu etablieren. Trotz eines Verkaufsanstiegs von fast einem Viertel bei den chinesischen Herstellern bleibt das Absatzniveau insgesamt niedrig.

    Die deutschen Hersteller profitieren von der Schwäche Teslas, die im Jahr 2025 fast die Hälfte ihres Absatzes verloren haben. Die Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland stiegen um 43 Prozent, wobei 19 Prozent der neu zugelassenen Pkw reine Batterie-Fahrzeuge sind.

    Zusammenfassung: Deutsche E-Autobauer haben ihren Marktanteil auf 63 Prozent erhöht, während chinesische Hersteller Schwierigkeiten haben, sich durchzusetzen. Tesla hat im Jahr 2025 erheblich an Absatz verloren.

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