E-Auto-Prämie startet: Skepsis im Handel und keine Förderung für Gebrauchtwagen

E-Auto-Prämie startet: Skepsis im Handel und keine Förderung für Gebrauchtwagen

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Die deutsche E-Auto-Prämie stößt im Handel auf Skepsis, während der neue Mazda CX-6e als elektrischer Crossover ab 50.000 Euro angeboten wird und die Zufriedenheit unter E-Auto-Fahrern hoch ist.

E-Auto-Prämie vor dem Start: Neue Förderung spaltet Handel

Die Skepsis im Automobilhandel gegenüber der neuen E-Auto-Prämie ist groß, bevor die Bundesregierung am Montag die Details bekannt gibt. Die Prämie soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 für Privatkunden gelten und batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) sowie Plug-in-Hybride (PHEV) mit bis zu acht Sitzplätzen mit 3.000 bis 5.000 Euro unterstützen. Eine Umfrage zeigt, dass nur 30 Prozent der befragten Händler die geplante Prämie positiv bewerten, während 35 Prozent sie als ungeeignet erachten, um den E-Auto-Absatz zu steigern.

„Es ist höchste Zeit, dass die Politik die offenen Fragen zur E-Auto-Prämie zügig beantwortet.“ - AUTOHAUS Panel

Besonders kritisch wird die Entscheidung gesehen, dass Gebrauchtfahrzeuge zunächst nicht gefördert werden. 68 Prozent der Panel-Teilnehmer sind darüber enttäuscht. Die Abwicklung der Förderung soll über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfolgen, was von 56 Prozent der Befragten als positiv bewertet wird.

Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Prämie stößt im Handel auf Skepsis, insbesondere wegen der Nichtberücksichtigung von Gebrauchtfahrzeugen. Die Abwicklung über das BAFA wird jedoch positiv wahrgenommen.

Vorstellung Mazda CX-6e: Bildschirm mit Auto

Mit dem neuen CX-6e bringt Mazda einen elektrischen Crossover auf den Markt, der im Sommer ab rund 50.000 Euro erhältlich sein wird. Der CX-6e füllt eine Lücke im Angebot der Marke, die sich bisher eher zurückhaltend in der Elektromobilität positioniert hat. Der Innenraum des Fahrzeugs wird von einem großen Bildschirm dominiert, der die Inszenierung des Fahrzeugs unterstreicht.

Der CX-6e folgt auf den MX-30 und die Limousine 6e, die bereits im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Mazda hat sich entschieden, den Markt für Elektrofahrzeuge nicht zu überstürzen, was sich als vorteilhaft herausgestellt hat.

Zusammenfassung: Der Mazda CX-6e wird als neuer elektrischer Crossover ab 50.000 Euro angeboten und ergänzt das bestehende Angebot der Marke in der Elektromobilität.

Umfrage: Wie zufrieden sind E-Auto-Fahrer?

Eine aktuelle Umfrage des BDEW zeigt, dass 86 Prozent der E-Auto-Fahrer ihre Erwartungen an das öffentliche Laden erfüllt sehen, wobei 58 Prozent sogar eine Übererfüllung berichten. Die Umfrage befragte über 2.700 Personen und beleuchtet Aspekte wie Kaufmotive und Ladeverhalten. Besonders auffällig ist, dass die Zufriedenheit unter den „Early Adopters“ höher ist als bei den „Pionieren“ der Elektromobilität.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Mehrheit der E-Auto-Fahrer in Einfamilienhäusern lebt, während 64 Prozent der Nutzer, die nur öffentlich laden, in Mehrfamilienhäusern wohnen. Dies deutet auf eine Veränderung in der Zielgruppe der E-Auto-Fahrer hin.

Zusammenfassung: Die Zufriedenheit unter E-Auto-Fahrern ist hoch, insbesondere bei den Early Adopters. Die Umfrage zeigt auch Veränderungen in der Wohnsituation der Nutzer.

Elektromobilität im Landkreis: Ein Kraftakt für Busunternehmer

Im Landkreis Ludwigsburg sind seit wenigen Wochen die ersten Elektrobusse im Linienverkehr unterwegs. Die 15 Busse von Omnibus-Verkehr Ruoff (OVR) stellen eine Herausforderung für die Busunternehmer dar, da die Investitionen für die Umstellung auf Elektromobilität hoch sind. Jeder E-Bus kostet mehr als das Doppelte eines herkömmlichen Busses, der rund 300.000 Euro kostet.

OVR hat allein für die Baumaßnahmen auf dem Betriebsgelände 1,2 Millionen Euro investiert, um die notwendige Infrastruktur für das Laden der E-Busse zu schaffen. Die Inbetriebnahme der E-Busse wird als Grund zur Freude wahrgenommen, auch wenn der Weg dorthin herausfordernd war.

Zusammenfassung: Die Einführung von Elektrobusse im Landkreis Ludwigsburg stellt eine große Herausforderung für die Busunternehmer dar, sowohl finanziell als auch infrastrukturell.

Deutsche E-Autobauer schlagen China überraschend deutlich

Eine Analyse der Zulassungszahlen zeigt, dass deutsche E-Autobauer ihren Marktanteil auf ein Rekordhoch von 63 Prozent ausbauen konnten, während chinesische Hersteller wie BYD und Xpeng Schwierigkeiten haben, sich im deutschen Markt zu etablieren. Trotz eines Verkaufsanstiegs von fast einem Viertel bei den chinesischen Herstellern bleibt das Absatzniveau insgesamt niedrig.

Die deutschen Hersteller profitieren von der Schwäche Teslas, die im Jahr 2025 fast die Hälfte ihres Absatzes verloren haben. Die Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland stiegen um 43 Prozent, wobei 19 Prozent der neu zugelassenen Pkw reine Batterie-Fahrzeuge sind.

Zusammenfassung: Deutsche E-Autobauer haben ihren Marktanteil auf 63 Prozent erhöht, während chinesische Hersteller Schwierigkeiten haben, sich durchzusetzen. Tesla hat im Jahr 2025 erheblich an Absatz verloren.

Quellen: