Inhaltsverzeichnis:
Elektromobilität: Prämie hebt Interesse an E-Autos stark und sorgt für Kritik
Die neue Förderung für Elektroautos hat das Kundeninteresse bereits kurz nach ihrer Ankündigung sprunghaft steigen lassen. Sowohl die Onlineplattformen Meinauto.de und Carwow als auch der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Thomas Peckruhn, bestätigen dies auf Anfrage der dpa. Bei den Plattformen hat sich die Zahl der Anfragen teilweise vervielfacht.
Peckruhn äußerte, dass die Erfahrung zeige, dass solche Aktionen des Staates immer eine deutliche Reaktion bei den Kunden erzeugten. Allerdings gibt es auch Kritik, insbesondere von Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer, der die Prämie als Vergeudung von Steuergeldern bezeichnete, die den falschen nützen könnte. Die vier Schwachstellen der neuen E-Auto-Förderung könnten dazu führen, dass der Effekt schnell verpufft.
„Wir sehen derzeit ein sehr hohes Interesse. Ich denke, es kommt bei den Privatkunden sehr gut an“, sagt Peckruhn über das Förderprogramm.
Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Förderung hat das Interesse an Elektrofahrzeugen stark erhöht, jedoch gibt es auch kritische Stimmen zur Wirksamkeit und Zielgenauigkeit der Prämie.
Elektromobilität: Dudenhöffer kritisiert neue Elektroförderung
Ferdinand Dudenhöffer kritisiert die neue Elektroförderung und bezeichnet sie als steuerfinanziertes Programm, das der Markt nicht brauche. Er weist darauf hin, dass Familien mit einem Jahreseinkommen von 45.000 Euro und weniger üblicherweise Gebrauchtwagen kaufen und oft keine Möglichkeit haben, eine Wallbox zu installieren. Die Prämie könnte zudem den Anteil billiger Importe aus China erhöhen, was den deutschen Premiumherstellern schaden könnte.
Die Ankündigung der Prämie hat bisher nicht zu starken Ausschlägen bei Rabatten wichtiger Modelle geführt. Dudenhöffer beobachtete, dass der Rabatt auf Stromer im vergangenen Monat sogar leicht angestiegen ist. „Bis auf einige Lockvogel-Angebote konnten wir wenig systematische Veränderungen im Markt durch die Prämienankündigung erkennen“, sagt Dudenhöffer.
Zusammenfassung: Dudenhöffer kritisiert die neue Elektroförderung als ineffektiv und warnt vor möglichen negativen Auswirkungen auf den deutschen Automarkt.
Warum der Umstieg auf E-Transporter mit Beratung besser gelingt
Matthias Born, Geschäftsführer von VanSelect, betont die Bedeutung von Beratung beim Umstieg auf elektrische Transporter. Er erklärt, dass die Übernahme von Pkw-Batterien in Nutzfahrzeuge oft an Grenzen stößt, da der höhere Verbrauch durch Gewicht und Aufbauten steigt. Die Möglichkeit, elektrische Transporter auf bis zu vier Tonnen aufzulasten, könnte jedoch viele Handwerks- und Logistikbetriebe ansprechen.
Die größte Hürde sieht Born im Autohandel, wo Verkäufer oft die Komplexität elektrischer Transporter meiden. Er schlägt vor, dass testweise Flotten für spezifische Branchen, wie Bäcker oder Kühltransporte, helfen könnten, Hemmschwellen abzubauen.
Zusammenfassung: Beratung ist entscheidend für den erfolgreichen Umstieg auf E-Transporter, da viele Verkäufer die Komplexität der E-Mobilität scheuen.
Fahrzeugschau Elektromobilität: Jetzt noch Standplatz in Bad Neustadt sichern
Am 25. und 26. April 2026 findet in Bad Neustadt a. d. Saale die 13. Fahrzeugschau Elektromobilität statt. Die Anmeldephase für Aussteller läuft und interessierte Unternehmen können sich ihren Standplatz bequem buchen. Die Veranstaltung bietet einen Rahmen, um Bürger über Elektromobilität zu informieren und die Technologien erlebbar zu machen.
Die Fahrzeugschau hat sich als feste Größe etabliert und zieht regelmäßig zahlreiche Besucher an. Ein begleitendes Rahmenprogramm macht die Veranstaltung zu einem Fest für die ganze Familie.
Zusammenfassung: Die Fahrzeugschau Elektromobilität in Bad Neustadt bietet Ausstellern die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und Bürger über Elektromobilität zu informieren.
Skodas Idealformat der Elektromobilität
Skodas Kompaktklasse-SUV Elroq hat sich kurz nach seiner Vorstellung zu einem der meistverkauften Elektroautos Europas entwickelt. Die 286-PS-Variante mit Allradantrieb zeigt, dass Skoda im Bereich Elektromobilität erfolgreich ist und die Nachfrage nach solchen Fahrzeugen steigt.
Die Kombination aus ansprechendem Design und technischer Ausstattung macht den Elroq zu einer attraktiven Wahl für Käufer, die auf der Suche nach einem Elektrofahrzeug sind.
Zusammenfassung: Skodas Elroq hat sich schnell als beliebtes Elektroauto etabliert und zeigt die wachsende Nachfrage nach Elektromobilität.
VW-Vorstand mit drastischer Ansage: "Immer ersetzbar"
Thomas Schmall, Vorstand bei Volkswagen, äußerte sich in einem Interview zur Transformation hin zur Elektromobilität und betonte, dass interne Zulieferer immer ersetzbar sind. Dies verdeutlicht den Druck, unter dem die Volkswagen Group Components steht, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Schmall erklärte, dass über 30 Prozent der Mitarbeiter bereits im Bereich Elektromobilität tätig sind und dass die Umstellung von Verbrennungsmotoren auf E-Antriebe und Batteriekomponenten im Fokus steht. Die VW-Werke befinden sich im Umbau, um sich auf die neuen Technologien auszurichten.
Zusammenfassung: VW-Vorstand Schmall betont die Notwendigkeit der Anpassung an die Elektromobilität und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Günstiger als Verbrenner: Für Millionen wird das E-Auto zum No-Brainer
Dank der neuen Prämie wird das E-Auto für viele Käufer zunehmend günstiger als herkömmliche Verbrenner. Die staatliche Förderung von bis zu 6.000 Euro macht den Umstieg auf Elektrofahrzeuge attraktiver und könnte die Verkaufszahlen weiter ankurbeln.
Die Prämie hat das Potenzial, die Wahrnehmung von Elektroautos zu verändern und sie als wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu positionieren. Dies könnte zu einem signifikanten Anstieg der Neuzulassungen führen.
Zusammenfassung: Die neue Prämie macht E-Autos für viele Käufer attraktiver und könnte zu einem Anstieg der Verkaufszahlen führen.
Spionagegefahr: Verfassungsschutz warnt vor E-Autos aus China
Der Verfassungsschutz hat vor möglichen Spionagegefahren durch Elektroautos aus China gewarnt. Diese Warnung könnte Auswirkungen auf die Akzeptanz und den Verkauf von chinesischen Elektrofahrzeugen in Deutschland haben.
Die Bedenken beziehen sich auf die Datensicherheit und die Möglichkeit, dass Informationen über deutsche Nutzer und Unternehmen in die falschen Hände geraten könnten. Dies könnte das Vertrauen in ausländische Hersteller beeinträchtigen.
Zusammenfassung: Der Verfassungsschutz warnt vor Spionagegefahren durch chinesische E-Autos, was die Akzeptanz dieser Fahrzeuge in Deutschland gefährden könnte.
Sind E-Autos fürs Klima wirklich so gut?
Aktuelle Umfragen zeigen, dass viele Menschen die Umweltfreundlichkeit von E-Autos in Frage stellen. Studien belegen jedoch, dass vollelektrische Pkw über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg rund 70 Prozent weniger Treibhausgase verursachen als Benziner oder Diesel.
Die Herstellung der Batterien ist CO₂-intensiv, doch dieser Nachteil wird schnell ausgeglichen, insbesondere wenn der Strommix zunehmend aus erneuerbaren Energien besteht. Dennoch gibt es weiterhin Bedenken hinsichtlich der Rohstoffbeschaffung für Batterien.
Zusammenfassung: E-Autos sind über ihren Lebenszyklus umweltfreundlicher als Verbrenner, jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Rohstoffbeschaffung und der Umweltstandards.
Quellen:
- Elektromobilität: Prämie hebt Interesse an E-Autos stark und sorgt für Kritik
- Elektromobilität: Dudenhöffer kritisiert neue Elektroförderung
- Warum der Umstieg auf E-Transporter mit Beratung besser gelingt
- Fahrzeugschau Elektromobilität: Jetzt noch Standplatz in Bad Neustadt sichern
- Skodas Idealformat der Elektromobilität
- VW-Vorstand mit drastischer Ansage: "Immer ersetzbar"
- (S+) Günstiger als Verbrenner: Für Millionen wird das E-Auto zum No-Brainer
- Spionagegefahr: Verfassungsschutz warnt vor E-Autos aus China
- Sind E-Autos fürs Klima wirklich so gut?
- Energie - E.ON-Vertriebschef Endress: Mit bidirektionalem Laden von E-Autos gegen die Dunkelflaute
- ADAC-Test: So weit kommen E-Autos im Winter wirklich
- Elektromobilität: Prämie hebt Interesse an E-Autos stark und sorgt für Kritik
- Auf der Suche nach Ladelösungen: SPD diskutiert E-Mobilität im Eisbergviertel
- Interaktive Karte: So viele Ladepunkte für E-Autos gibt es in Ihrem Landkreis
- Staat fördert 2026 Ladestationen in Mietshäusern
- E-Ladestationen in Calvià jetzt kostenpflichtig
- Elektroautos: Reichweite steigt um 200 km in 6 Jahren













