E-Autos: 81 Prozent der Käufer sind Immobilienbesitzer in Deutschland

    16.02.2026 15 mal gelesen 0 Kommentare
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    81 Prozent der Elektroautos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren. Diese Zahl zeigt, wie wichtig Wohneigentum für den Kauf von E-Autos ist, da Eigenheimbesitzer bessere Lademöglichkeiten haben. Im Vergleich dazu besitzen nur 1,6 Prozent der Menschen ohne Wohneigentum ein E-Auto. Die Analyse von HUK Coburg verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Lademöglichkeiten und der Verbreitung von Elektromobilität.
    Jörg Rheinländer von HUK betont, dass eine Verbesserung der Lademöglichkeiten für Freiluftparker in Städten die Elektromobilität fördern könnte. In Großstädten sind E-Autos zwar beliebter, doch die Umstiegsrate ist bei Bewohnern außerhalb höher. Das zeigt, dass die Infrastruktur entscheidend für die Akzeptanz von E-Autos ist. Eine gezielte Förderung könnte hier neue Impulse setzen.
    Auf La Palma hat BYD eine neue Ausstellung eröffnet, um seine Marktführerschaft auf den Kanarischen Inseln zu festigen. Mit einem Marktanteil von 12,12 Prozent und 907 Neuzulassungen im letzten Jahr ist BYD gut aufgestellt. Der BYD ATTO 3 ist das meistverkaufte Elektroauto auf den Kanaren. Die neue Ausstellung soll den Zugang zu diesen Fahrzeugen für die Kunden erleichtern.
    Finanzminister Marcus Optendrenk hat seinen E-Dienstwagen gegen einen Diesel eingetauscht, da er im Alltag Schwierigkeiten mit dem Elektrofahrzeug hatte. Diese Entscheidung spiegelt die Herausforderungen wider, die viele Nutzer von E-Autos erleben, insbesondere bei langen Fahrten. Aktuell setzen nur noch sieben Kabinettsmitglieder auf E-Autos oder Hybridmodelle.
    Trotz steigender Lademöglichkeiten berichten viele E-Autofahrer von Problemen, da Ladeplätze oft von Verbrennern blockiert werden. Verkehrsforscher Andreas Knie hebt hervor, dass die Akzeptanz von Elektromobilität in Städten steigen könnte, wenn die Lademöglichkeiten verbessert werden. Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm angekündigt, um die Situation zu verbessern.

    E-Autos werden hauptsächlich von Immobilienbesitzern gekauft

    Eine aktuelle Analyse der HUK Coburg zeigt, dass 81 Prozent aller privat zugelassenen Elektroautos in Deutschland von Immobilienbesitzern gefahren werden. Während 4,8 Prozent der Eigenheimbesitzer ein E-Auto besitzen, sind es bei denjenigen ohne Wohneigentum lediglich 1,6 Prozent. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf reine Batterieautos und schließen Hybride aus.

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    Die HUK Coburg führt diesen Trend auf die besseren Lademöglichkeiten für Immobilienbesitzer zurück. Jörg Rheinländer, Vorstand der HUK, kommentierte, dass eine Verbesserung der Lademöglichkeiten für Freiluftparker in Großstädten zu einem Anstieg der Elektromobilität führen könnte. In Großstädten mit mehr als einer halben Million Einwohnern sind Elektroautos zwar beliebter, jedoch steigen die Bewohner dieser Städte seltener auf E-Autos um als Menschen, die außerhalb wohnen.

    „Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Zulauf der Elektromobilität bringen.“ – Jörg Rheinländer, HUK-Vorstand

    Zusammenfassung: 81 Prozent der E-Autos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren. Die Lademöglichkeiten sind ein entscheidender Faktor für den Kauf von Elektroautos.

    Die verborgenen Risiken beim Kauf eines gebrauchten E-Autos

    Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos ist von struktureller Unsicherheit geprägt. Käufer haben oft weniger Informationen als Verkäufer, was zu einer Informationsasymmetrie führt. Diese Problematik wird durch die Komplexität der Elektromobilität verstärkt, da der technische Zustand eines Fahrzeugs oft schwer zu überprüfen ist.

    Ein weiteres Risiko sind unvollständige Wartungsdokumente und fehlende Informationen über die Fahrzeughistorie, insbesondere bei Importfahrzeugen. Digitale Handelsplattformen verschärfen diese Unsicherheiten, da sie den Kaufprozess beschleunigen und oft nur Preis und Ausstattung vergleichen, nicht jedoch den Zustand des Fahrzeugs.

    „Der Gebrauchtwagenmarkt ist ein klassischer Vertrauensmarkt. Käufer:innen treffen Entscheidungen, obwohl der tatsächliche technische Zustand eines Autos nur eingeschränkt überprüfbar ist.“ – Elektroauto-News

    Zusammenfassung: Der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos birgt Risiken durch Informationsasymmetrie und unzureichende Dokumentation. Käufer sollten sich der Unsicherheiten bewusst sein.

    BYD neu auf La Palma

    BYD, ein führendes Unternehmen im Bereich Elektrofahrzeuge, hat eine neue Ausstellung auf La Palma eröffnet. Diese Neueröffnung kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt, da BYD im Jahr 2025 als Marktführer für Elektro- und Plug-in-Fahrzeuge auf den Kanarischen Inseln gilt. Im vergangenen Jahr verzeichnete BYD 907 Neuzulassungen im kanarischen Markt, was einem Marktanteil von 12,12 Prozent entspricht.

    Die Modellpalette von BYD ist speziell auf die Anforderungen des Insellebens zugeschnitten. Der BYD ATTO 3 war das meistverkaufte Elektroauto auf den Kanaren, und die Eröffnung der neuen Ausstellung soll den Zugang zu diesen Fahrzeugen für die Kunden auf La Palma erleichtern.

    Zusammenfassung: BYD eröffnet eine neue Ausstellung auf La Palma und festigt seine Marktführerschaft auf den Kanarischen Inseln mit einem Marktanteil von 12,12 Prozent.

    Dienstwagen: E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel

    Finanzminister Marcus Optendrenk hat seinen elektrischen Dienstwagen gegen einen Audi A8 L 50 TDI Quattro eingetauscht. Dies geschah, weil er im Alltagsbetrieb mit dem Elektrofahrzeug nicht zurechtkam, insbesondere bei langen Fahrten durch Nordrhein-Westfalen. Aktuell setzen nur noch sieben Kabinettsmitglieder auf E-Autos oder Hybridmodelle.

    Optendrenk hatte zuvor einen BMW i7 als Dienstwagen, dessen Leasing-Vertrag nun ausgelaufen ist. Die Entscheidung, wieder auf einen Diesel umzusteigen, spiegelt die Herausforderungen wider, die viele Nutzer von Elektrofahrzeugen im Alltag erleben.

    Zusammenfassung: Finanzminister Optendrenk wechselt von einem E-Auto zurück zu einem Diesel, was die Herausforderungen der Elektromobilität im Alltag verdeutlicht.

    E-Autos mit Tankproblemen: Die blockierte Verkehrswende

    Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm für E-Autos angekündigt, was zu einem Anstieg der Anfragen bei Händlern geführt hat. Trotz der steigenden Zahl an Lademöglichkeiten, die bundesweit auf knapp 194.000 gestiegen sind, berichten viele E-Autofahrer von Problemen, da Ladeplätze oft von Verbrennern blockiert werden.

    Verkehrsforscher Andreas Knie betont, dass die Akzeptanz von Elektromobilität in Großstädten höher sein könnte, wenn die Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum verbessert werden. Der Parkdruck in Städten führt dazu, dass E-Autofahrer oft Schwierigkeiten haben, verfügbare Ladepunkte zu finden.

    „In den großen Städten könnte die Akzeptanz der Elektromobilität deutlich höher sein, wenn man im öffentlichen Raum die Möglichkeiten zum Laden sicherstellt.“ – Andreas Knie, Verkehrsforscher

    Zusammenfassung: Trotz steigender Lademöglichkeiten haben E-Autofahrer in Städten oft Probleme, da Ladeplätze häufig von Verbrennern blockiert werden.

    Massive Geldvernichtung beim Elektroauto: Experte rät von E-Auto-Kauf ab

    Ein Experte warnt vor massiven finanziellen Verlusten beim Kauf von Elektroautos und empfiehlt stattdessen das Leasing. Die hohen Anschaffungskosten und der rapide Wertverlust von E-Autos könnten für Käufer zu einer Geldvernichtung führen. Leasing hingegen bietet eine flexiblere und finanziell weniger belastende Alternative.

    Die Diskussion um die Wirtschaftlichkeit von E-Autos wird durch die Unsicherheiten im Gebrauchtwagenmarkt und die hohen Kosten für Batteriewechsel weiter angeheizt. Käufer sollten sich gut informieren und die Vor- und Nachteile abwägen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

    Zusammenfassung: Experten raten vom Kauf von E-Autos ab und empfehlen Leasing als finanziell vorteilhaftere Option.

    Quellen:

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