E-Mobilität: 60% der neuen Stadtbusse in der EU fahren 2025 emissionsfrei

    22.02.2026 9 mal gelesen 0 Kommentare
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    Eine neue Analyse zeigt, dass bis 2025 sechs von zehn neuen Stadtbussen in der EU emissionsfrei unterwegs sein werden. Davon sind 56 Prozent batterieelektrisch und 4 Prozent nutzen Wasserstoff-Brennstoffzellen. Diese Zahlen übertreffen die EU-Vorgaben für saubere Fahrzeuge deutlich. Der Trend zur E-Mobilität im öffentlichen Nahverkehr nimmt also rasant zu.
    In Deutschland ist jeder zweite Stadtbus emissionsfrei, mit 41 Prozent batterieelektrischen und 9 Prozent Wasserstoffbussen. Fünf EU-Staaten, darunter Dänemark und Estland, erreichen sogar einen Anteil von 100 Prozent emissionsfreier Stadtbusse. Diese Entwicklung zeigt, dass die E-Mobilität in Europa immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs wird also grüner!
    Trotz der positiven Entwicklungen in der E-Mobilität gibt es auch Herausforderungen. Eine Analyse zeigt, dass die EU ihre Ziele für Elektromobilität bis 2035 möglicherweise verfehlen wird. Die Unsicherheit über die Marktentwicklung und die Abhängigkeit von China für Batteriematerialien belasten die Branche. Die Autoindustrie steht vor großen Herausforderungen, während die Nachfrage nach E-Fahrzeugen nicht wie gewünscht steigt.
    Zusätzlich bleibt die Abhängigkeit der Zulieferer von Verbrennungsmotoren hoch. Über 70 Prozent der Zulieferer erwirtschaften einen großen Teil ihres Umsatzes mit Benzin- und Dieselgeschäften. Das Vertrauen in die E-Mobilität als Wachstumstreiber sinkt, was zu einer möglichen Konsolidierung unter den Zulieferern führen könnte. Die Transformation hin zur E-Mobilität verläuft also langsamer als erhofft.
    In der Zwischenzeit gibt es auch positive Nachrichten: Ein neuer Schnellladestandort in Hallein wurde eröffnet, der leistungsstarke Ladepunkte für E-Fahrzeuge bietet. Mit bis zu 400 kW Ladeleistung können Fahrer in nur 15 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite gewinnen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der E-Mobilität in der Region und zeigt, dass die Infrastruktur weiter ausgebaut wird.

    E-Mobilität: Die meisten neuen Stadtbusse in Europa fahren elektrisch

    Eine aktuelle Analyse der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zeigt, dass im Jahr 2025 sechs von zehn neuen Stadtbussen in der EU emissionsfrei unterwegs waren. Davon waren 56 Prozent rein batterieelektrisch angetrieben, während vier Prozent mit Wasserstoff-Brennstoffzellen ausgestattet waren. Der Rest verteilte sich auf Hybrid-, Gas- und klassische Dieselbusse. Diese Zahlen übertreffen die von der EU geforderten Quoten deutlich, die seit 2019 Mindestquoten für saubere und emissionsfreie Fahrzeuge vorschreiben.

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    „Fünf EU-Staaten hatten im Jahr 2025 einen Anteil von 100 Prozent emissionsfreien Stadtbussen, darunter Dänemark, Estland und Slowenien.“

    In Deutschland war etwa jeder zweite Stadtbus frei von Abgasen, mit 41 Prozent batterieelektrischen und weiteren neun Prozent mit Brennstoffzellen. T&E berichtet, dass der Anteil der Wasserstofftechnik in den meisten anderen Ländern gering bleibt, während Deutschland die meisten brennstoffzellenbusse verkauft hat. Diese Entwicklung zeigt, dass die E-Mobilität im öffentlichen Nahverkehr zunehmend an Bedeutung gewinnt.

    Zusammenfassung: 56% der neuen Stadtbusse in der EU sind batterieelektrisch, 4% nutzen Wasserstoff. Deutschland hat einen hohen Anteil emissionsfreier Busse, während die Wasserstofftechnik in anderen Ländern weniger verbreitet ist. (Quelle: Spiegel)

    Mercedes, BMW, VW und Co.: Autobranche fürchtet um Jobs – EU verfehlt bei E-Autos ihre eigenen Ziele

    Eine Analyse von S&P Global zeigt, dass die EU-Ziele für Elektromobilität bis 2035 kaum erreichbar sind. Der Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge in der Neuwagenflotte wird voraussichtlich nur bei rund zwei Dritteln liegen, anstatt der angestrebten 90 Prozent. Diese Diskrepanz führt zu Besorgnis in der deutschen Autoindustrie, da die Nachfrage nach Verbrennern möglicherweise nicht sinkt, während die Nachfrage nach E-Autos nicht ansteigt.

    „Der Havanna-Effekt könnte eintreten, was bedeutet, dass Autofahrer ihre bestehenden Fahrzeuge länger nutzen, anstatt auf E-Fahrzeuge umzusteigen.“

    Die Unsicherheit über die Marktentwicklung und die Abhängigkeit von China für Batteriematerialien könnten die Branche weiter belasten. Die endgültige Regelung der EU könnte Ende 2026 feststehen, was für die Autoindustrie entscheidend sein wird.

    Zusammenfassung: Die EU verfehlt ihre Ziele für E-Autos, was zu Jobängsten in der Autoindustrie führt. Der Havanna-Effekt könnte die Nachfrage nach E-Fahrzeugen negativ beeinflussen. (Quelle: Stuttgarter Nachrichten)

    Abhängigkeit der Zulieferer vom Verbrenner bleibt hoch

    Eine Umfrage von Berylls by AlixPartners zeigt, dass die Abhängigkeit der Zulieferer von Verbrennungsmotoren nach wie vor hoch ist. Über 70 Prozent der Zulieferer erwirtschaften mehr als ein Viertel ihres Umsatzes mit Benzin- und Dieselgeschäften. Trotz der wachsenden E-Mobilität bleibt die Transformation langsam und von Unsicherheiten geprägt.

    „Das Vertrauen in die E-Mobilität als Wachstumstreiber hat spürbar abgenommen.“

    Die Umfrage zeigt, dass nur noch knapp die Hälfte der Zulieferer in der Elektromobilität eine Chance sieht, während ein wachsender Anteil sie als neutral oder riskant betrachtet. Dies könnte zu einer Konsolidierung unter den Zulieferern führen.

    Zusammenfassung: Die Abhängigkeit von Verbrennern bleibt hoch, und das Vertrauen in die E-Mobilität als Wachstumstreiber sinkt. Eine Konsolidierung unter den Zulieferern wird erwartet. (Quelle: Elektroauto-News)

    Auto kollidiert mit E-Fahrzeug: Frau verletzt

    In Hemmoor kam es zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Elektrokleinstfahrzeug, bei dem eine 73-jährige Frau leicht verletzt wurde. Der 69-jährige Autofahrer übersah die Frau, die auf dem Gehweg unterwegs war. Der Schaden am Fahrzeug war gering, und die Polizei ermittelt wegen Fahrlässigkeit.

    Zusammenfassung: Ein Unfall zwischen einem Auto und einem E-Fahrzeug führte zu leichten Verletzungen einer Fußgängerin. Die Polizei ermittelt. (Quelle: Nordsee-Zeitung)

    Neuer Schnellladestandort in Hallein stärkt E-Mobilität entlang der Tauernautobahn

    Der Ladeinfrastrukturbetreiber SMATRICS EnBW hat in Hallein einen neuen Schnellladestandort mit acht High Power Charging-Ladepunkten eröffnet. Diese ermöglichen das Laden mit bis zu 400 kW, was je nach Fahrzeug in etwa 15 Minuten bis zu 400 Kilometer zusätzliche Reichweite bietet. Zum Start gibt es ein Eröffnungsangebot von 49 Cent pro Kilowattstunde.

    „Mit diesem Schnellladestandort setzen wir ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige Mobilität in unserer Region.“

    Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Salzburg schreitet voran, und alle Ladepunkte werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der E-Mobilität in der Region.

    Zusammenfassung: Ein neuer Schnellladestandort in Hallein bietet leistungsstarke Ladepunkte für E-Fahrzeuge und fördert die E-Mobilität in der Region. (Quelle: Ökonews)

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