E-Mobilität im Fokus: Polizei testet neue Elektrofahrzeuge in Baden-Württemberg

    02.02.2026 6 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Polizei in Baden-Württemberg hat zwei neue Elektrofahrzeuge, den Audi Q6 e-tron und den BMW i5 Touring, in Betrieb genommen. Diese batteriebetriebenen Streifenwagen werden unter realen Bedingungen getestet und haben eine Reichweite von etwa 550 Kilometern. Der Pilotversuch, der zwei Jahre dauern wird, wird von der Fraunhofer-Gesellschaft wissenschaftlich begleitet. Innenminister Thomas Strobl bezeichnete die Initiative als "Technik-Turbo für unsere Polizei".
    Zusätzlich wurde eine Schnellladesäule mit einer Ladeleistung von 300 kW installiert, die es ermöglicht, zwei Fahrzeuge gleichzeitig zu laden. Diese Ladesäule kann innerhalb von 30 Minuten aufgeladen werden, selbst an schwachen Netzanschlüssen. Aktuell sind bereits rund 630 von 5.400 Polizeifahrzeugen in Baden-Württemberg elektrisch angetrieben, was einem Anteil von knapp zwölf Prozent entspricht.
    In Hagen wurden vier neue öffentliche E-Ladepunkte an der Stadthalle in Betrieb genommen, die eine Leistung von bis zu 22 kW bieten. Diese Ladepunkte sind Teil einer Kooperation zwischen der ENERVIE Gruppe und der Stadthalle Hagen GmbH. Mit diesen neuen Stationen erhöht sich die Gesamtzahl der E-Ladepunkte in Hagen auf 125, was die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter verbessert.
    Der Gummersbacher Autosalon stellte in diesem Jahr 17 Marken mit einem klaren Fokus auf E-Mobilität vor. Besucher konnten verschiedene Elektrofahrzeuge ausprobieren und sich über aktuelle Angebote informieren. Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist auch auf staatliche Förderungen zurückzuführen, die das Interesse der Kunden erheblich gesteigert haben.
    Die neue Förderung für Elektroautos hat das Kundeninteresse stark erhöht, jedoch gibt es auch Kritik an der Zielgenauigkeit der Prämie. Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer weist darauf hin, dass Familien mit geringem Einkommen oft keine Möglichkeit haben, von der Förderung zu profitieren. In Europa stieg der Anteil der E-Busse bis Ende 2025 auf 23,8 %, mit Deutschland als führendem Markt und einem beeindruckenden Wachstum von 106,4 %.

    E-Mobilität bei der Polizei: Neue Elektrofahrzeuge auf den Autobahnen

    Die Polizei in Baden-Württemberg hat zwei neue batteriebetriebene Streifenwagen, den Audi Q6 e-tron und den BMW i5 Touring, in Betrieb genommen. Diese Fahrzeuge sind mit Datenloggern ausgestattet, um ihre Leistung und Reichweite unter realen Bedingungen zu testen. Die durchschnittliche Reichweite der Fahrzeuge liegt bei rund 550 Kilometern. Der Pilotversuch wird von der Fraunhofer-Gesellschaft wissenschaftlich begleitet und soll zwei Jahre dauern.

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    „Technik-Turbo für unsere Polizei“, so Innenminister Thomas Strobl (CDU).

    Zusätzlich wurde eine spezielle Schnellladesäule der Firma ads-tec Energy installiert, die eine Ladeleistung von 300 Kilowatt bietet und bis zu 201 Kilowattstunden speichern kann. Diese Ladesäule ermöglicht es, zwei Fahrzeuge gleichzeitig zu laden und soll auch an schwachen Netzanschlüssen innerhalb von 30 Minuten Ladezeit bieten. Aktuell sind rund 630 von insgesamt 5.400 Polizeifahrzeugen in Baden-Württemberg elektrisch angetrieben, was einem Anteil von knapp zwölf Prozent entspricht.

    Zusammenfassung: Die Polizei testet zwei neue Elektrofahrzeuge mit einer Reichweite von 550 km und einer Schnellladesäule mit 300 kW Ladeleistung. Der Pilotversuch wird zwei Jahre dauern.

    Neue Ladepunkte in Hagen: Ausbau der E-Mobilität

    In Hagen wurden vier neue öffentliche E-Ladepunkte an der Stadthalle in Betrieb genommen. Diese Ladepunkte, die eine Leistung von bis zu 22 Kilowatt (kW) bieten, sind Teil einer interkommunalen Kooperation zwischen der ENERVIE Gruppe und der Stadthalle Hagen GmbH. Der erste Ladevorgang fand am 26. Januar statt, und die neuen Ladepunkte sollen sowohl Besuchern der Stadthalle als auch Gästen des angrenzenden Mercure-Hotels zur Verfügung stehen.

    Mit diesen neuen Ladepunkten erhöht sich die Gesamtzahl der E-Ladepunkte in Hagen auf 125. Die ENERVIE Gruppe hat die komplette Projektabwicklung übernommen und fungiert als Investor der Ladestationen.

    Zusammenfassung: In Hagen wurden vier neue E-Ladepunkte mit einer Leistung von 22 kW installiert, wodurch die Gesamtzahl auf 125 steigt.

    Gummersbacher Autosalon: Fokus auf E-Mobilität

    Der dritte Gummersbacher Autosalon fand in der Schwalbe-Arena statt und stellte vor allem Elektrofahrzeuge in den Mittelpunkt. Insgesamt wurden 17 Marken von sechs Ausstellern präsentiert, wobei der Fokus auf E-Fahrzeugen lag. Besucher konnten verschiedene Modelle ausprobieren und sich über die aktuellen Angebote informieren.

    Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist gestiegen, was auch auf die staatlichen Förderungen zurückzuführen ist. Die Aussteller berichteten, dass die Kunden zunehmend an Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen interessiert sind, während die Nachfrage nach reinen Verbrennern abnimmt.

    Zusammenfassung: Der Gummersbacher Autosalon präsentierte 17 Marken mit einem klaren Fokus auf E-Mobilität und verzeichnete eine steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen.

    Elektromobilität: Prämie steigert Interesse an E-Autos

    Die neue Förderung für Elektroautos hat das Interesse der Kunden erheblich gesteigert. Laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) haben sich die Anfragen auf Onlineplattformen wie Meinauto.de und Carwow vervielfacht. Die staatliche Förderung liegt je nach Fahrzeugart zwischen 1.500 und 6.000 Euro, wobei es Einkommensobergrenzen gibt.

    Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer äußerte jedoch Kritik an der Prämie, da sie möglicherweise nicht die richtigen Zielgruppen erreicht. Familien mit einem Jahreseinkommen von 45.000 Euro und weniger kaufen in der Regel Gebrauchtwagen und haben oft keine Möglichkeit, eine Wallbox zu installieren.

    Zusammenfassung: Die neue Prämie für Elektroautos hat das Kundeninteresse stark erhöht, jedoch gibt es Kritik an der Zielgenauigkeit der Förderung.

    Wachstum der E-Busse in Europa

    In Europa stieg der Anteil der Zulassungen von E-Bussen bis Ende 2025 auf 23,8 %. Deutschland verzeichnete ein beeindruckendes Wachstum von 106,4 %, während Schweden und Belgien ebenfalls bemerkenswerte Zuwächse von 262,1 % und 233,5 % aufwiesen. Im Gegensatz dazu gingen die Zulassungen von Hybridbussen um 24,9 % zurück.

    Die Neuzulassungen von Dieselbussen stiegen um 5,7 %, was einen Marktanteil von 62,1 % bedeutet. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen von Bussen in der EU um 7,5 % auf 38.238 Einheiten, wobei Deutschland und Polen die Haupttreiber des Wachstums waren.

    Zusammenfassung: Der Anteil der E-Busse in Europa stieg auf 23,8 %, mit Deutschland als führendem Markt und einem Wachstum von 106,4 %.

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