E-Mobilität in Bremen: Ungleichheit beim Laden zwischen Eigenheimbesitzern und Mietern

    10.02.2026 14 mal gelesen 0 Kommentare
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    In Bremen zeigt sich eine klare Ungleichheit in der E-Mobilität. Eigenheimbesitzer mit Solaranlagen können ihre Elektroautos oft günstig oder kostenlos laden, während Mieter auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind. Diese Situation erschwert den Zugang zur E-Mobilität für viele Bremer und verstärkt die soziale Kluft. Experten fordern eine bessere Ladeinfrastruktur und günstigere Preise, um die E-Mobilität für alle zugänglich zu machen.
    Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Kosten für Ladestrom in Deutschland im Schnitt bei 39 Cent pro Kilowattstunde liegen, während sie in Norwegen nur 22 Cent betragen. Diese Preisunterschiede tragen zur Ungleichheit bei und machen es für Mieter schwieriger, auf E-Mobilität umzusteigen. Steffen Peschges betont, dass politische Maßnahmen notwendig sind, um die E-Mobilität zu fördern und den Verbrenner nicht zu begünstigen. Es ist Zeit für Veränderungen in Bremen!
    Die E-Auto-Prämie, die zur Förderung von Elektroautos eingeführt wurde, hat bisher nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Über 80 Prozent der Händler berichten von Kaufzurückhaltung und Unsicherheit unter den Kunden. Die unklare Ausgestaltung der Fördervoraussetzungen und die späte Freischaltung des Förderportals sorgen für zusätzliche Verwirrung. Händler fordern eine schnellere Umsetzung, um die Nachfrage zu beleben und die klimapolitischen Ziele nicht zu gefährden.
    In Europa zeigt sich ein unterschiedliches Wachstum der E-Mobilität. Im Jahr 2025 wurden in Westeuropa rund 2,49 Millionen Elektroautos neu zugelassen, wobei Deutschland mit über 545.000 Neuzulassungen an der Spitze steht. Politische Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize spielen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung in den einzelnen Ländern. Norwegen führt mit einem Elektroanteil von fast 96 Prozent, während andere Länder langsamer wachsen.
    Bidirektionales Laden könnte die Zukunft der E-Mobilität revolutionieren. Diese Technologie ermöglicht es, dass Elektroautos nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch wieder abgeben können. So werden E-Autos zu mobilen Stromspeichern, die die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen und potenziell finanzielle Vorteile für die Nutzer bieten. Es ist an der Zeit, diese innovative Technologie zu nutzen und die E-Mobilität weiter voranzutreiben!

    E-Mobilität in Bremen: Beim Laden gibt es eine Zweiklassengesellschaft

    In Bremen wird die E-Mobilität von einer Zweiklassengesellschaft geprägt, wie Steffen Peschges beschreibt. Eigenheimbesitzer, die über eine Solaranlage verfügen, können ihr Elektroauto oft kostengünstig oder sogar kostenlos laden, während Mieter ohne eigene Parkmöglichkeiten auf öffentliche Ladesäulen angewiesen sind. Diese Ungleichheit erschwert den Zugang zur E-Mobilität für viele Bremer.

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    „Die mangelnde Lademöglichkeit erschwert die E-Mobilität und politische Interventionen begünstigen den Verbrenner trotz geringem Wirkungsgrad.“ - Steffen Peschges

    Eine Studie von Switcher.ie zeigt, dass eine Kilowattstunde privaten Ladestroms in Deutschland im Schnitt 39 Cent kostet, während es in Norwegen nur 22 Cent sind. Peschges fordert daher eine bessere wohnungsnahe Ladeinfrastruktur und günstigere Preise in Deutschland, um die E-Mobilität zu fördern.

    Zusammenfassung: In Bremen gibt es eine Ungleichheit beim Zugang zur E-Mobilität, die durch die Abhängigkeit von öffentlichen Ladesäulen für Mieter verstärkt wird. Eine Studie zeigt die hohen Kosten für Ladestrom in Deutschland im Vergleich zu Norwegen.

    E-Auto-Prämie: Händler schlagen Alarm

    Die neue staatliche Förderung für Elektroautos hat bislang nicht die gewünschte Belebung der Nachfrage gebracht, wie der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) berichtet. Über 80 Prozent der befragten Händler berichten von einer anhaltenden Kaufzurückhaltung und wachsender Unsicherheit unter den Kunden.

    Die unklare Ausgestaltung der Fördervoraussetzungen und die späte Freischaltung des Förderportals im Mai 2025 führen zu weiterer Verunsicherung. Händler fordern eine schnellere Umsetzung der E-Auto-Prämie, um die klimapolitische Wirkung nicht zu gefährden.

    Zusammenfassung: Die E-Auto-Prämie hat bisher nicht zu einer Belebung der Nachfrage geführt, und Händler fordern eine schnellere Umsetzung sowie Klarheit über die Fördervoraussetzungen.

    Nach 26,5 Milliarden Dollar Verlust: Stellantis verkauft Akkuwerk-Anteil für 100 Dollar

    Stellantis hat seinen 49-Prozent-Anteil an der Gigafactory im kanadischen Windsor für symbolische 100 Dollar an LG Energy Solution verkauft. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die massiven Verluste des Unternehmens in Höhe von 26,5 Milliarden Dollar, die im Zusammenhang mit der E-Auto-Entwicklung stehen.

    Obwohl Stellantis aus dem Joint Venture aussteigt, bleibt das Werk für die Batterieproduktion relevant. Der Verkauf ermöglicht dem Unternehmen eine geringere Kapitalbindung und mehr Flexibilität, jedoch auch weniger Einfluss auf die Produktion.

    Zusammenfassung: Stellantis verkauft seinen Anteil an einer Gigafactory für 100 Dollar, um finanzielle Flexibilität zu gewinnen, nachdem das Unternehmen massive Verluste in der E-Mobilität verzeichnet hat.

    Europa elektrifiziert sich – aber ohne einheitliches Tempo

    Im Jahr 2025 wurden in Westeuropa rund 2,49 Millionen Elektroautos neu zugelassen, was einem Zuwachs von knapp 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland führt mit über 545.000 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 19,1 Prozent.

    Die Entwicklung der E-Mobilität variiert stark zwischen den Ländern, abhängig von politischen Rahmenbedingungen und steuerlichen Anreizen. Norwegen bleibt mit einem Elektroanteil von fast 96 Prozent führend, während andere Länder wie Spanien und Schweden langsamer wachsen.

    Zusammenfassung: Europa zeigt ein unterschiedliches Wachstum in der E-Mobilität, wobei Deutschland an der Spitze steht. Politische Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize spielen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung.

    Bidirektionales Laden: So kannst du dein E-Auto als Stromspeicher nutzen

    Bidirektionales Laden ermöglicht es, dass Elektroautos nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch wieder abgeben können. Dies verwandelt das Fahrzeug in einen mobilen Stromspeicher, der die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützt.

    Mit der richtigen Technik können E-Autos überschüssigen Strom speichern und bei Bedarf ins Hausnetz oder sogar ins öffentliche Netz zurückspeisen. Diese Technologie könnte langfristig zur Energiesicherheit beitragen und den Nutzern finanzielle Vorteile bieten.

    Zusammenfassung: Bidirektionales Laden verwandelt E-Autos in mobile Stromspeicher, die zur Nutzung erneuerbarer Energien beitragen und potenziell finanzielle Vorteile für die Nutzer bieten.

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    Zusammenfassung des Artikels

    In Bremen gibt es eine Ungleichheit beim Zugang zur E-Mobilität, während die neue E-Auto-Prämie nicht zu einer Nachfragebelebung führt und Händler mehr Klarheit fordern. Stellantis verkauft seinen Anteil an einer Gigafactory nach hohen Verlusten, während Europa unterschiedlich schnell in der E-Mobilität vorankommt.

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