Elektromobilität im Fokus: Händler und Umfragen zeigen Fortschritte und Herausforderungen

Elektromobilität im Fokus: Händler und Umfragen zeigen Fortschritte und Herausforderungen

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Procar, Dean Aquino und die Auto Mattern Gruppe setzen Maßstäbe im Elektrofahrzeughandel, während eine Umfrage zeigt, dass viele Deutsche eine Mobilitätswende anstreben.

Elektromobilität: Diese Autohändler setzen Maßstäbe

Die Autobörse Mobile.de hat im Rahmen einer Preisverleihung in Berlin Händler ausgezeichnet, die sich besonders für die Elektromobilität engagieren. Procar Automobile wurde in zwei Kategorien prämiert: als "Bester E-Auto-Verkäufer im Markenhandel" und als "E-Gebrauchtwagen-Profi". Die Jury hob hervor, dass Procar eine BEV-Quote von über 60 Prozent im ersten Quartal 2026 erreicht hat und eine hohe Zahl an Batterie-Zertifikaten vorweisen kann, was zur Transparenz im Gebrauchtwagenmarkt beiträgt.

„Die hohe Zahl dokumentierter Batterieprüfungen gilt dabei als Beitrag zu mehr Transparenz im Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos.“

Dean Aquino, der als "Bester E-Auto-Verkäufer im freien Handel" ausgezeichnet wurde, konzentriert sich auf gebrauchte Elektrofahrzeuge und plant, eine Partnerwerkstatt zu übernehmen, um integrierte Serviceleistungen anzubieten. Die Auto Mattern Gruppe erhielt die Auszeichnung für das "Beste Nachhaltigkeits-Konzept", das Fahrzeugverkauf, Ladeinfrastruktur und Gebäudetechnik miteinander verbindet.

Zusammenfassung: Procar, Dean Aquino und die Auto Mattern Gruppe setzen neue Maßstäbe im Handel mit Elektrofahrzeugen und zeigen, wie Elektromobilität erfolgreich umgesetzt werden kann. (Quelle: autohaus.de)

ista-Umfrage: Vier Millionen Deutsche wollen persönliche Mobilitätswende

Eine aktuelle Umfrage von YouGov im Auftrag von ista zeigt, dass über vier Millionen Deutsche eine persönliche Mobilitätswende in Betracht ziehen. Besonders junge Menschen und solche ohne eigenen Pkw sind interessiert, jedoch bleibt die fehlende Ladeinfrastruktur ein großes Hemmnis. 41 Prozent der Befragten reagieren auf steigende Spritpreise mit sparsamerem Fahren, während 35 Prozent den öffentlichen Nahverkehr häufiger nutzen.

„Die Mobilitätswende ist bei vielen Menschen hierzulande zuletzt von einem eher abstrakten politischen Ziel in den ganz persönlichen Lebensbereich vorgedrungen.“

Die Umfrage zeigt, dass 6 Prozent der Deutschen den Umstieg auf ein vollelektrisches Fahrzeug in absehbarer Zeit erwägen. Die Mehrheit der Befragten sieht die Notwendigkeit, die Ladeinfrastruktur zu verbessern, insbesondere in Mehrfamilienhäusern, wo nur 3 Prozent der Bewohner aufgrund der Spritpreisanstiege auf ein E-Auto umsteigen wollen.

Zusammenfassung: Die Umfrage verdeutlicht das Potenzial für eine Mobilitätswende in Deutschland, jedoch sind Verbesserungen in der Ladeinfrastruktur notwendig, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu fördern. (Quelle: VISION mobility)

E-Bus-Meilenstein: BVG startet Ausbau eines Schnellladenetzes

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben den Testbetrieb einer neuen Schnellladestation an der Busendhaltestelle am S-Bahnhof Marzahn gestartet. Bis 2027 plant die BVG, ihre Busflotte um 270 zusätzliche Elektrobusse zu erweitern, sodass insgesamt rund 550 E-Busse auf Berlins Straßen unterwegs sein werden. Diese Maßnahme soll die Betriebsstabilität erhöhen und den Fahrgästen mehr Komfort bieten.

„Jeder neue Ladepunkt bringt uns einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer lokal emissionsärmeren Busflotte.“

Die BVG erhält Unterstützung in Höhe von 160 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium für den Umstieg auf Elektrobusse. Sechs Schnellladestationen sind bereits im Bau, und die BVG plant, bis 2027 etwa ein Drittel ihrer Flotte elektrisch zu betreiben.

Zusammenfassung: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Erweiterung der E-Busflotte sind entscheidende Schritte für die BVG, um den öffentlichen Nahverkehr in Berlin umweltfreundlicher zu gestalten. (Quelle: busplaner)

„Reichweite ist nicht das einzig Seligmachende“

Martin Roemheld, der bei EnBW für die Elektromobilität verantwortlich ist, betont, dass die Ladeinfrastruktur in Deutschland weiter ausgebaut werden muss, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. EnBW investiert jährlich bis zu 200 Millionen Euro in den Ausbau des Schnellladenetzes. Aktuell beträgt die durchschnittliche Spitzenladeleistung zwischen 100 und 107 kW, was für die meisten Elektroautos ausreichend ist, jedoch nicht für alle.

„Die Anzahl der Fahrzeuge, die wir in Deutschland pro Ladepunkt haben, ist so gering, dass es eine Herausforderung ist, eine Wirtschaftlichkeit hinzubekommen.“

Roemheld sieht die Notwendigkeit, neue Hypercharger mit höheren Ladeleistungen zu installieren, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. EnBW beobachtet die Entwicklung der Fahrzeugtechnik genau, um die Ladeinfrastruktur entsprechend anzupassen.

Zusammenfassung: EnBW investiert in den Ausbau der Ladeinfrastruktur und plant, die Ladeleistungen zu erhöhen, um den Anforderungen der wachsenden Elektrofahrzeugflotte gerecht zu werden. (Quelle: edison.media)

Maserati: Drei neue Modelle – und der Grecale legt elektrisch deutlich zu

Maserati hat seine Baureihen „GranTurismo“, „GranCabrio“ und „Grecale“ umfassend überarbeitet. Die neuen Modelle bieten verbesserte Antriebe und eine höhere Reichweite bei den Elektroversionen. Der Grecale erhält unter anderem eine neu gestaltete Front und zusätzliche Ausstattungsoptionen, während die elektrischen Versionen durch aerodynamische Optimierungen und effizientere Reifen eine verbesserte Reichweite erzielen.

„Die Modellpflege konzentriert sich vor allem auf technische Weiterentwicklungen, digitale Angebote und eine Aufwertung der Elektroversionen.“

Die überarbeiteten Modelle werden weiterhin in Italien produziert und bieten neue digitale Funktionen, darunter einen webbasierten Fahrzeugkonfigurator, der das Kundenerlebnis verbessern soll. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Wettbewerbsposition im Premiumsegment zu stärken.

Zusammenfassung: Maserati setzt auf technische Innovationen und digitale Angebote, um die Attraktivität seiner Elektroversionen zu steigern und im Premiumsegment wettbewerbsfähig zu bleiben. (Quelle: VISION mobility)

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