Elektromobilität: Immobilienbesitzer dominieren E-Auto-Käufe in Deutschland

    12.02.2026 19 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Eine aktuelle Analyse zeigt, dass in Deutschland 81 Prozent der privat zugelassenen Elektroautos von Immobilienbesitzern gefahren werden. Während 4,8 Prozent der Eigenheimbesitzer ein E-Auto nutzen, sind es bei Mietern nur 1,6 Prozent. Die Lademöglichkeiten spielen eine entscheidende Rolle, da Garagenbesitzer deutlich häufiger auf Elektroautos setzen. Verbesserte Lademöglichkeiten in Großstädten könnten den Zulauf zur Elektromobilität weiter steigern.
    Der Hamburger Senat unterstützt die Umstellung auf emissionsfreie Taxis mit weiteren 700.000 Euro. Taxiunternehmer erhalten bis zu 20.000 Euro für den Austausch konventioneller Taxis gegen Elektrofahrzeuge. Bis 2025 dürfen in Hamburg nur noch emissionsfreie Taxis neu in Betrieb genommen werden. Aktuell sind bereits 750 von 2.900 Taxis emissionsfrei, was über 19.000 Tonnen CO₂ eingespart hat.
    Im März 2026 findet in Düsseldorf die Messe „Flotte! Der Branchentreff“ statt, die sich auf Elektromobilität konzentriert. Über 370 Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen für elektrische Flotten. Ein umfangreiches Fachprogramm behandelt Herausforderungen beim Aufbau elektrischer Flotten, einschließlich Ladeinfrastruktur und Kostenmanagement. Die Messe bietet auch Networking-Möglichkeiten für Entscheider in der Branche.
    Stellantis hat die Pläne zum Bau von Batteriezellwerken in Kaiserslautern und Termoli gestoppt, was die Herausforderungen der aktuellen Marktentwicklungen widerspiegelt. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Ausrichtung des Unternehmens und die gesamte Automobilbranche haben. Die Unsicherheiten in Bezug auf die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die Kosten der Batterietechnologie spielen dabei eine entscheidende Rolle.
    Europcar hat mit dem Renault Master E-Tech sein erstes elektrisches Transportermodell eingeführt, um emissionsarme Lösungen für Firmenkunden anzubieten. Die Kosten und Verfügbarkeit von Elektrotransportern nähern sich zunehmend denen von Verbrennern. Flexible Mietoptionen sollen den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern. Erste Rückmeldungen zu den E-Transportern sind positiv und deuten auf eine erfolgreiche Marktintegration hin.

    Elektromobilität: E-Autos werden hauptsächlich von Immobilienbesitzern gekauft

    Eine aktuelle Analyse der HUK Coburg zeigt, dass 81 Prozent aller privat zugelassenen Elektroautos in Deutschland von Personen gefahren werden, die Eigentum besitzen. Während 4,8 Prozent der Eigenheimbesitzer ein E-Auto fahren, sind es bei denjenigen ohne Wohneigentum lediglich 1,6 Prozent. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf reine Batterieautos und schließen Hybride aus. Die HUK Coburg hebt hervor, dass die Lademöglichkeiten eine entscheidende Rolle spielen, da Besitzer von Garagen oder Carports deutlich häufiger Elektroautos nutzen.

    Werbung
    „Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Zulauf der Elektromobilität bringen“, kommentierte HUK-Vorstand Jörg Rheinländer.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besitz von Immobilien einen signifikanten Einfluss auf die Nutzung von Elektroautos hat, was auf die besseren Lademöglichkeiten zurückzuführen ist.

    Elektromobilität: Weitere 700.000 Euro für Hamburgs Elektrotaxi-Flotte

    Der Hamburger Senat hat beschlossen, die Umstellung auf lokal emissionsfreie Taxis mit weiteren 700.000 Euro zu unterstützen. Taxiunternehmer erhalten 5.000 Euro für den Austausch eines konventionellen Taxis gegen ein Elektrofahrzeug. Für Großraumtaxis gibt es 10.000 Euro und für barrierefreie Fahrzeuge, die Rollstuhlfahrer transportieren, sogar 20.000 Euro. Ab 2025 dürfen in Hamburg nur noch emissionsfreie Taxis neu in Betrieb genommen werden, was die Stadt dazu veranlasst, bis 2030 eine nahezu vollständige Elektrifizierung der Flotte anzustreben.

    Aktuell sind bereits 750 der etwa 2.900 Taxis in Hamburg emissionsfrei, was einem Viertel der Flotte entspricht. Durch die Umstellung wurden bereits über 19.000 Tonnen CO₂ eingespart.

    Die Stadt plant, die Anzahl der Ladepunkte für Taxis bis Ende 2026 von derzeit acht auf mindestens 30 zu erhöhen, um die Infrastruktur weiter auszubauen.

    Insgesamt zeigt sich, dass Hamburg mit diesem Förderprogramm einen bedeutenden Schritt in Richtung einer umweltfreundlicheren Mobilität macht.

    Volle Ladung Zukunft: Elektromobilität als Schlüsselthema der „Flotte!“ 2026

    Am 25. und 26. März 2026 findet in Düsseldorf die „Flotte! Der Branchentreff“ statt, bei dem Elektromobilität im Mittelpunkt steht. Über 370 Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen rund um den elektrischen Betrieb moderner Flotten. Die Messe wird als zentrale Plattform für Entscheider positioniert, die Elektromobilität aktiv umsetzen möchten.

    Ein umfangreiches Fachprogramm wird angeboten, das sich mit den Herausforderungen und Lösungen beim Aufbau elektrischer Flotten beschäftigt. Themen wie Ladeinfrastruktur, Kostenmanagement und digitale Lösungen stehen im Fokus.

    Die Messe bietet zudem zahlreiche Networking-Möglichkeiten, um den Austausch innerhalb der Branche zu fördern und neue Kontakte zu knüpfen.

    Analyse: Stellantis kapituliert vor den Realitäten

    Stellantis hat die Pläne zum Bau von Batteriezellwerken in Kaiserslautern und Termoli gestoppt. Diese Entscheidung zeigt, dass das Unternehmen vor den Herausforderungen der aktuellen Marktentwicklungen kapituliert. Die Automobilindustrie steht vor großen Umwälzungen, und die Unsicherheiten in Bezug auf die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die Kosten der Batterietechnologie spielen dabei eine entscheidende Rolle.

    Die Entscheidung von Stellantis könnte weitreichende Folgen für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens und die gesamte Branche haben.

    Europcar: "Elektromobilität soll alltagstauglich, wirtschaftlich und einfach nutzbar sein"

    Europcar hat mit dem Renault Master E-Tech sein erstes elektrisches Transportermodell in das Angebot aufgenommen. Der Fokus liegt auf maßgeschneiderten Lösungen für Firmenkunden, die ihre Lieferprozesse emissionsarm gestalten möchten. Christopher Alting, Director Fleet bei Europcar Deutschland, betont, dass die Kosten und Verfügbarkeit von Elektrotransportern sich zunehmend an die von Verbrennern angleichen.

    Das Unternehmen bietet flexible Mietoptionen an, um den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern. Die ersten Rückmeldungen zu den E-Transportern sind positiv, was auf eine erfolgreiche Integration in den Markt hindeutet.

    Gebrauchte E-Autos: Worauf sollte man beim Kauf achten?

    Beim Kauf von gebrauchten Elektroautos ist die Batterie die wichtigste Komponente. Experten empfehlen, sich über den Zustand der Batterie und deren Lebensdauer zu informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Zudem sollte man auf die Ladeinfrastruktur und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen achten, um langfristig von einem Elektrofahrzeug profitieren zu können.

    Die Nachfrage nach gebrauchten E-Autos steigt, und potenzielle Käufer sollten sich gut informieren, um die richtige Wahl zu treffen.

    neue Prämie für E-Autos: Für wen sich der Kauf jetzt lohnt

    Die Bundesregierung plant ein neues Förderprogramm für Elektroautos, das Privatpersonen bis zu 6.000 Euro Zuschuss bieten soll. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro zur Verfügung, die für 800.000 Fahrzeuge reichen sollen. Die Förderung soll rückwirkend ab dem 1. Januar gelten und ab dem 1. Mai können Anträge über ein Onlineportal gestellt werden.

    Diese Maßnahme könnte den Markt für Elektroautos weiter ankurbeln und den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge attraktiver machen.

    CO₂-Preis als Hebel für den Klimaschutz: Werden so mehr E-Autos verkauft?

    Ein höherer CO₂-Preis könnte die Nachfrage nach Elektroautos signifikant steigern, da er die Kosten für fossile Brennstoffe erhöht und somit die Wirtschaftlichkeit von E-Autos verbessert. Experten fordern eine Erhöhung des CO₂-Preises auf mindestens 60 Euro pro Tonne, um spürbare Effekte zu erzielen. Diese Maßnahme könnte in Kombination mit staatlichen Förderprogrammen zu einem Boom bei den Neuzulassungen von Elektroautos führen.

    Die Diskussion um den CO₂-Preis zeigt, wie wichtig rechtliche Rahmenbedingungen und politischer Druck für die Verkehrswende sind.

    Wunderbatterien für E-Autos

    Das finnische Unternehmen Donut Lab hat eine neue „Wunderbatterie“ entwickelt, die zahlreiche Probleme der E-Mobilität lösen soll. Diese Feststoffbatterie verspricht hohe Sicherheit, schnelle Ladezeiten und eine lange Lebensdauer. Experten sind jedoch skeptisch und warnen vor übertriebenen Erwartungen.

    Die Ankündigung der Donut-Batterie könnte entweder den Beginn einer neuen Ära in der Elektromobilität markieren oder sich als weiteres Beispiel für unrealistische Versprechungen herausstellen.

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden
    Counter