Fast 45 Prozent der deutschen Kommunen ohne E-Auto-Ladepunkte – Alarmierende Bilanz

    19.09.2025 213 mal gelesen 0 Kommentare
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    Fast 45 Prozent der deutschen Kommunen haben keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte für E-Autos. Laut einer Anfrage des Bundesverkehrsministeriums sind das 4.923 von insgesamt 10.978 Kommunen. Diese alarmierende Bilanz zeigt, wie dringend eine funktionierende Ladeinfrastruktur benötigt wird, um die Verkehrswende voranzutreiben. Besonders im ländlichen Raum ist die Situation inakzeptabel.
    Dietmar Bartsch, der Linken-Abgeordnete, bezeichnete das Fehlen von Ladepunkten als „peinliches Versagen der Verkehrswende“. Er betont, dass neben Preis und Reichweite auch die Infrastruktur entscheidend für den Umstieg auf E-Mobilität ist. In Rheinland-Pfalz ist die Lage besonders schlecht, mit nur 26,5 Prozent der Kommunen, die über Ladepunkte verfügen.
    Im Gegensatz dazu sind in größeren Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern fast alle (98 Prozent) mit mindestens einem Ladepunkt ausgestattet. Diese Diskrepanz zeigt, wie wichtig der Ausbau der Ladeinfrastruktur in ländlichen Gebieten ist. Ohne ausreichende Lademöglichkeiten wird der Umstieg auf E-Autos für viele Menschen unattraktiv.
    Die Diskussion über die Notwendigkeit zusätzlicher Ladepunkte wird auch in Städten wie Dormagen geführt. Dort gibt es zwar neue E-Ladesäulen, doch die Auslastung ist überraschend gering. Die Bürger sind unsicher, ob die vorhandenen Lademöglichkeiten ausreichen oder ob weitere Investitionen erforderlich sind.
    Um die E-Mobilität in Europa zu fördern, hat die EU die neue Verordnung AFIR eingeführt. Bis 2025 sollen entlang der Hauptverkehrsachsen alle 60 Kilometer Ladepunkte mit mindestens 150 Kilowatt Leistung errichtet werden. Diese Maßnahmen sollen Hemmnisse abbauen und ein einheitliches Ladeerlebnis schaffen, um die Nutzung von E-Fahrzeugen zu erleichtern.

    E-Mobilität: Fast jede zweite Kommune ohne E-Auto-Ladepunkte

    Knapp 45 Prozent der Kommunen in Deutschland verfügen über keine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Dies geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch hervor. Insgesamt 4.923 der 10.978 Kommunen in Deutschland haben demnach keine Lademöglichkeiten für E-Autos.

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    Dietmar Bartsch bezeichnete die Situation als „peinliches Versagen der Verkehrswende“. Er betont, dass eine funktionierende Infrastruktur neben Preis und Reichweite entscheidend für den Umstieg auf E-Mobilität sei. Besonders im ländlichen Raum sei die Benachteiligung durch fehlende Ladepunkte inakzeptabel.

    „Wenn in den Bundesländern bis zu Dreiviertel der Kommunen ohne Ladepunkt sind, wird der ländliche Raum erneut inakzeptabel benachteiligt“, sagte Bartsch.

    Rheinland-Pfalz hat die schlechteste Ladeinfrastruktur, mit nur 26,5 Prozent der Kommunen, die über öffentliche Ladepunkte verfügen. Im Gegensatz dazu sind in größeren Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern nahezu alle (98 Prozent) mit mindestens einem Ladepunkt ausgestattet.

    Zusammenfassung: In Deutschland fehlt es in vielen Kommunen an Ladeinfrastruktur für E-Autos, was den Umstieg auf Elektromobilität erschwert. Rheinland-Pfalz ist besonders betroffen.

    Chinesische Flugtaxis kollidieren bei Probe für Flugshow

    Bei einer Probe zur Changchun Air Show in China sind zwei Flugtaxis der Firma Xpeng Aeroht kollidiert und abgestürzt. Ein Passagier wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, jedoch besteht keine Lebensgefahr. Die Kollision wurde durch unzureichende Abstandssicherung der Fluggeräte verursacht.

    Ein Flugtaxi landete unbeschadet, während das andere nach der Kollision in Brand geriet. Videos in sozialen Netzwerken zeigen Feuerwehrkräfte, die versuchen, das Feuer zu löschen. Experten weisen auf mögliche technische Defekte oder menschliches Versagen hin.

    Zusammenfassung: Zwei Flugtaxis von Xpeng kollidierten während einer Probe, was zu einem Verletzten und einem Brand führte. Die Ursache wird derzeit untersucht.

    Neue Ladepunkte in Hackenbroich: Braucht Dormagen weitere E-Ladesäulen?

    In Dormagen wächst die Zahl der E-Ladesäulen, doch die Nutzung dieser Ladepunkte wirft Fragen auf. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Auslastung der neuen Ladesäulen überraschend gering ist. Die Stadt muss sich fragen, ob der Ausbau weiterer Ladeinfrastruktur notwendig ist.

    Die Diskussion über die Notwendigkeit zusätzlicher Ladesäulen wird durch die steigende Anzahl von E-Autos in der Region angeheizt. Die Bürger sind sich unsicher, ob die vorhandenen Lademöglichkeiten ausreichen oder ob weitere Investitionen erforderlich sind.

    Zusammenfassung: Dormagen sieht einen Anstieg an E-Ladesäulen, jedoch bleibt die Frage offen, ob weitere Ladepunkte benötigt werden, da die Auslastung der bestehenden Ladesäulen gering ist.

    Grenzenlos laden: Wie die AFIR das Reisen mit dem E-Auto in Europa neu definiert

    Die neue EU-Verordnung zur Ladeinfrastruktur, bekannt als AFIR, zielt darauf ab, die E-Mobilität in Europa zu fördern. Bis 2025 sollen entlang der Hauptverkehrsachsen alle 60 Kilometer Ladepunkte mit mindestens 150 Kilowatt Leistung errichtet werden. Für den Schwerlastverkehr sind sogar 350 Kilowatt Pflicht.

    Die AFIR soll Hemmnisse bei der Nutzung von E-Fahrzeugen abbauen und ein einheitliches Ladeerlebnis schaffen. Nutzer müssen in der Lage sein, ohne vorherige Registrierung zu laden, und es müssen technische Standards wie das Combined Charging System (CCS) eingehalten werden.

    Zusammenfassung: Die AFIR soll die E-Mobilität in Europa durch den Ausbau einer einheitlichen Ladeinfrastruktur fördern und die Nutzung von E-Fahrzeugen erleichtern.

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