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Fiat 500: Verbrenner kehrt mit Hybrid zurück
Der Fiat 500 ist zurück auf dem Markt, nun auch mit einem Hybridantrieb. Nach einer einjährigen Pause, in der das Modell ausschließlich als Elektroauto erhältlich war, wird der Fiat 500 Hybrid als Sondermodell Torino angeboten. Die Preise beginnen bei rund 22.000 Euro.
Der neue Fiat 500 Hybrid wird von einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit 48 kW/65 PS angetrieben, der seine Leistung über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Vorderräder überträgt. Ein 12-Volt-Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor beim Anfahren und Beschleunigen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in knapp 16 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit bei 155 km/h liegt. Der Normverbrauch beträgt 5,3 Liter auf 100 Kilometer (WLTP). Die Launch-Version wird in speziellen Lackierungen angeboten und bietet zahlreiche Ausstattungsmerkmale wie 16-Zoll-Leichtmetallräder und einen 10-Zoll-Touchscreen.
„Sportliche Ansprüche sollte man nicht haben“, so die Einschätzung der Experten.
Zusammenfassung: Der Fiat 500 Hybrid kehrt mit einem Preis von 22.000 Euro zurück und bietet eine Leistung von 65 PS. Die Ausstattung umfasst moderne Features und einen effizienten Verbrauch von 5,3 Litern pro 100 Kilometer.
ZF verschärft Sparkurs bei Antriebssparte
Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat den geplanten Verkauf seiner Antriebssparte „Division E“ verworfen und setzt stattdessen auf einen tiefgreifenden Umbau. Dies beinhaltet den Abbau von 7.600 Stellen bis 2030, Teil eines umfassenden Sparprogramms, das bis zu 14.000 Arbeitsplätze bis Ende 2028 betreffen könnte.
Der neue CEO Mathias Miedreich betont die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die tarifliche Lohnerhöhung von 3,1 Prozent wird auf Oktober 2026 verschoben, und die Arbeitszeit wird an mehreren Standorten um 7 Prozent reduziert. ZF kämpft mit einer Schuldenlast von rund 10,5 Milliarden Euro und verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Verlust von 195 Millionen Euro.
„Harte Einschnitte“ sind notwendig, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, so Miedreich.
Zusammenfassung: ZF Friedrichshafen plant einen massiven Stellenabbau von 7.600 bis 2030 und verschiebt Lohnerhöhungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Das Unternehmen kämpft mit einer hohen Schuldenlast und verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Verlust von 195 Millionen Euro.
Erster Radnaben-Motor im Test: So gut fährt die DeepDrive-Technik im Tesla
Das Münchener Start-up DeepDrive hat mit seiner Radnaben-Motor-Technologie einen Prototypen im Tesla Model 3 getestet. Der neue Antrieb nutzt das Doppelrotor-Radialfluss-Prinzip und benötigt 80 Prozent weniger Eisen sowie 50 Prozent weniger Magnetmaterial, was die Herstellungskosten um 30 Prozent senkt.
Der Prototyp bietet eine Leistung von 2.000 Newtonmetern und 188 kW/245 PS pro Hinterrad. Die Technik ermöglicht eine höhere Effizienz und eine verbesserte Reichweite, da die Radnabenmotoren in den hinteren Rädern integriert sind. Die Testfahrten zeigten, dass die DeepDrive-Technik nicht nur mit bestehenden Antrieben konkurrieren kann, sondern auch neue Möglichkeiten für Fahrdynamik und Sicherheit eröffnet.
„Die Chancen stehen gut, dass wir unsere Technik bald auf der Straße sehen“, erklärt Felix Poernbacher von DeepDrive.
Zusammenfassung: DeepDrive hat erfolgreich einen Radnaben-Motor im Tesla Model 3 getestet, der die Effizienz steigert und die Herstellungskosten senkt. Die Technologie könnte bald in Serienfahrzeugen eingesetzt werden.
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