Gebrauchte E-Autos verlieren durch neue Förderpolitik an Wert und Nachfrage

Gebrauchte E-Autos verlieren durch neue Förderpolitik an Wert und Nachfrage

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Prämie benachteiligt gebrauchte Elektrofahrzeuge, während BYD mit einem eigenen E-Bonus die staatliche Förderung ergänzt und Volkswagen Tesla im europäischen Markt überholt.

Gebrauchte E-Autos als Verlierer der neuen Förderpolitik

Die aktuelle E-Auto-Prämie hat negative Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt, wie Stefan Schneck, Deutschland-Vertriebsleiter von AutoScout24, erklärt. Er betont, dass die Förderung ausschließlich Neuwagen betrifft, was gebrauchte Elektrofahrzeuge zu klaren Verlierern macht. Dies führt zu einem Rückgang der Restwerte gebrauchter E-Autos, da die Nachfrage nach neuen Modellen steigt und die Technologien sich schnell weiterentwickeln.

„Die Förderung ist zu einseitig, weil sie nur Neuwagen betrifft. Der gebrauchte Elektrowagen ist aktuell der klare Verlierer.“ - Stefan Schneck, AutoScout24

Zusätzlich kritisiert Schneck, dass die Förderung nicht sozial ausgewogen ist, da viele Käufer auf gebrauchte Fahrzeuge angewiesen sind. Er fordert eine stärkere Berücksichtigung gebrauchter E-Autos in der Förderpolitik, um den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern.

Zusammenfassung: Die neue E-Auto-Prämie benachteiligt gebrauchte Elektrofahrzeuge, was zu sinkenden Restwerten führt. Eine sozial ausgewogene Förderung wäre notwendig, um den Zugang zur Elektromobilität zu verbessern. (Quelle: WirtschaftsWoche)

BYD ergänzt staatliche Elektroauto-Prämie mit eigenem E-Bonus

Der chinesische Automobilhersteller BYD bietet bis zum 31. März 2026 einen eigenen „E-Bonus“ an, der die staatliche Elektroauto-Förderung ergänzt. Dieser Bonus gilt für alle elf in Deutschland erhältlichen Modelle von BYD, darunter acht vollelektrische Fahrzeuge und drei Plug-in-Hybride. Der Preis für den Kleinstwagen Dolphin Surf kann durch den E-Bonus und die staatliche Förderung auf bis zu 12.990 Euro sinken.

Die E-Boni variieren je nach Modell und können bis zu 21.010 Euro betragen, wobei die höchste Summe für die Oberklasse-Limousine Tang EV gilt. BYD betont, dass die Förderung für Privatkunden rückwirkend zum 1. Januar 2026 gilt und Käufer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von maximal 80.000 Euro unterstützt werden.

Zusammenfassung: BYD bietet einen eigenen E-Bonus an, der die staatliche Förderung ergänzt und die Preise für Elektrofahrzeuge senkt. Die Förderung gilt rückwirkend ab Januar 2026 für bestimmte Einkommensgruppen. (Quelle: ecomento.de)

Rechtsstreit um Parkgebühren für E-Autos in Bayern

Ein E-Auto-Fahrer in Bayrischzell hat ein Knöllchen erhalten, obwohl er auf einem Parkplatz parkte, der laut bayerischer Verordnung für Elektrofahrzeuge gebührenfrei sein sollte. Der Fahrer, Till Guddat, argumentiert, dass die Gebührenschilder nicht den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung entsprechen und plant, gegen die Verwarnung vor Gericht zu ziehen.

Die Gemeinde verweist auf ihre Satzung, die eine Gebührenpflicht für E-Fahrzeuge festlegt, und sieht die Regelung als rechtmäßig an. Guddat hingegen fordert eine gerichtliche Klärung, um Rechtssicherheit für alle E-Auto-Fahrer in Bayern zu schaffen.

Zusammenfassung: Ein E-Auto-Fahrer in Bayern klagt gegen ein Knöllchen, das er trotz Gebührenbefreiung erhielt. Der Fall könnte wichtige rechtliche Präzedenzfälle für E-Auto-Fahrer schaffen. (Quelle: Merkur)

Chinesische Dominanz im E-Auto-Batteriemarkt

Der weltweite Markt für E-Auto-Batterien hat im vergangenen Jahr ein starkes Wachstum erfahren, mit insgesamt 1.187 Gigawattstunden (GWh) in neu zugelassenen Fahrzeugen. Der chinesische Hersteller CATL bleibt mit 464,7 GWh Marktführer, gefolgt von BYD mit 194,8 GWh. Diese Unternehmen profitieren von der gleichzeitigen Produktion von Fahrzeugen und Batterien.

Die zehn größten Anbieter dominieren den Markt mit einem Anteil von fast 90 Prozent, während europäische Hersteller nicht im Ranking vertreten sind. Dies verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen die europäische Automobilindustrie steht, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können.

Zusammenfassung: Der E-Auto-Batteriemarkt wächst stark, wobei chinesische Hersteller wie CATL und BYD dominieren. Europäische Unternehmen haben Schwierigkeiten, im globalen Wettbewerb Fuß zu fassen. (Quelle: autoservicepraxis.de)

Volkswagen überholt Tesla im europäischen E-Auto-Markt

Volkswagen hat Tesla 2025 als führenden Elektroauto-Hersteller in Europa abgelöst, mit rund 274.000 neu zugelassenen batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV). Dies entspricht einem Anstieg von 56 Prozent, während Tesla mit dem Model Y trotz eines Rückgangs von 28 Prozent weiterhin das meistverkaufte Elektroauto bleibt.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2,6 Millionen reine E-Autos in der EU, dem Vereinigten Königreich, Norwegen und der Schweiz neu zugelassen, was einem Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Plug-in-Hybride verzeichneten ebenfalls ein Wachstum, während klassische Verbrenner an Bedeutung verlieren.

Zusammenfassung: Volkswagen hat Tesla im europäischen E-Auto-Markt überholt, während die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen insgesamt steigt. Der Marktanteil von Elektroautos wächst, während Verbrenner zurückgehen. (Quelle: autohaus.de)

Batterie-Engpass bei Stellantis könnte Produktion beeinträchtigen

Stellantis sieht sich mit einem Batterie-Engpass bei der ACC konfrontiert, was die Produktion von Elektroautos beeinträchtigen könnte. Diese Situation könnte die Pläne des Unternehmens zur Steigerung der E-Auto-Produktion und zur Erfüllung der wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen gefährden.

Die Herausforderungen in der Lieferkette und die Abhängigkeit von bestimmten Zulieferern könnten Stellantis zwingen, seine Produktionsziele zu überdenken und möglicherweise die Einführung neuer Modelle zu verzögern.

Zusammenfassung: Stellantis steht vor einem Batterie-Engpass, der die Produktion von Elektroautos gefährden könnte. Die Abhängigkeit von Zulieferern stellt eine Herausforderung für die zukünftige Planung dar. (Quelle: ecomento.de)

Quellen: