Gebrauchtwagen, Porsche 911 und neue Reifentechnik im Überblick
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Der Beitrag behandelt gebrauchte Elektroautos, komfortable Langstreckenwagen, Porsche-911-Generationen, HU-Ergebnisse von ID.4/ID.5 und Bridgestones luftlose Reifen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Zusammenfassung aktueller Twitter-Posts und verlinkter Themen aus dem Auto-Bereich. Im Mittelpunkt stehen gebrauchte Elektroautos, komfortable Langstreckenfahrzeuge, der Porsche 911, die Hauptuntersuchung sowie neue Reifentechnik.
VW e-Up: kleiner Stromer mit erstaunlicher Karriere
Laut Auto Bild wurde der VW e-Up erst in seiner späteren Entwicklungsphase zu einem besonders gefragten Elektro-Kleinstwagen. Der kompakte Viertürer bietet zwar nur begrenzten Platz und eine überschaubare Reichweite, punktet im Alltag aber mit niedrigen Betriebskosten, einfacher Bedienung und guter Eignung für Stadtverkehr und Kurzstrecken.
Für Gebrauchtkäufer ist der e-Up weiterhin interessant, weil das Angebot an elektrischen Kleinstwagen klein bleibt. Wichtig sind vor dem Kauf vor allem der Zustand der Batterie, die tatsächlich nutzbare Reichweite und die Ladeausstattung. Die sogenannte Hochvoltbatterie ist das zentrale und teuerste Bauteil eines Elektroautos. Ein Batterietest kann deshalb helfen, den Fahrzeugwert und mögliche Folgekosten besser einzuschätzen. Auch der Zustand von Bremsen, Fahrwerk und Ladeanschlüssen sollte geprüft werden.
Komfortable Gebrauchtwagen für lange Strecken
Auto Bild stellt außerdem sechs gebrauchte Fahrzeuge vor, die auf entspanntes Reisen ausgelegt sind. Entscheidend für den Langstreckenkomfort sind nicht allein die Größe oder der Markenname, sondern das Zusammenspiel aus ergonomischen Sitzen, guter Geräuschdämmung, einem ausgewogenen Fahrwerk und einer passenden Sitzposition.
Ein komfortables Fahrwerk filtert Unebenheiten, ohne das Fahrzeug schwammig wirken zu lassen. Geräuschkomfort beschreibt, wie stark Abroll-, Wind- und Motorgeräusche in den Innenraum dringen. Gerade bei gebrauchten Fahrzeugen sollten Interessenten neben der Ausstattung auch auf den Zustand der Stoßdämpfer, der Sitze und der Reifen achten, da diese Faktoren das Fahrgefühl erheblich beeinflussen.
Porsche 911: fünf Generationen im Gebrauchtwagenvergleich
Beim Porsche 911 vergleicht Auto Bild die Generationen 993, 996, 997, 991 und 992. Die Baureihen unterscheiden sich deutlich bei Technik, Preisen, Alltagstauglichkeit und Wartungsrisiken. Der 993 gilt als letzter 911 mit luftgekühltem Sechszylinder-Boxermotor und besitzt dadurch eine besondere Stellung unter Liebhabern. Der 996 brachte den Wechsel zur Wasserkühlung und ist auf dem Gebrauchtmarkt häufig vergleichsweise erschwinglich, kann aber je nach Baujahr und Zustand spezifische technische Risiken aufweisen.
Mit dem 997 kehrte Porsche zu einer klassischeren Formensprache zurück, während der 991 spürbar moderner und größer ausfiel. Der 992 bietet nochmals mehr Assistenzsysteme, Komfort und digitale Technik. Bei allen Generationen sind eine lückenlose Wartung, eine nachvollziehbare Historie und eine fachkundige Prüfung wichtiger als ein vermeintlich günstiger Kaufpreis. Bei Sportwagen können Verschleiß an Kupplung, Fahrwerk und Bremsanlage sowie frühere Unfallschäden hohe Kosten verursachen.
VW ID.4 und ID.5: solide Konzepte, aber nur Mittelmaß bei der HU
Nach Angaben von Auto Bild schneiden gebrauchte VW ID.4 und ID.5 im TÜV-Report 2026 bei der Hauptuntersuchung nur im Mittelfeld ab. Die beiden Elektro-SUVs bieten viel Platz, verschiedene Antriebe und alltagstaugliche Reichweiten. Der ID.5 besitzt eine stärker abfallende Dachlinie und wirkt dadurch sportlicher, während der ID.4 beim Raumangebot praktischer ist.
Die Hauptuntersuchung, kurz HU, überprüft die Verkehrssicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Bei Elektroautos gelten viele klassische Motorprobleme nicht, dennoch bleiben Fahrwerk, Bremsen, Beleuchtung, Reifen und Karosserie wichtige Prüfpunkte. Zudem können Softwarefehler oder Probleme mit elektronischen Systemen den Alltag beeinträchtigen. Käufer sollten deshalb prüfen, ob alle Rückrufe und Software-Updates durchgeführt wurden. Die Kosten für Wartung und Reparaturen können bei modernen Elektrofahrzeugen trotz des geringeren Verschleißes am Antrieb erheblich sein.
Bridgestone testet luftlosen Reifen
Bridgestone hat laut Auto Bild erstmals eine Testfahrt mit einem Prototypen eines luftlosen Reifens durchgeführt. Das Konzept soll ohne den klassischen Luftdruck auskommen. Stattdessen trägt eine spezielle, flexible Struktur die Last des Fahrzeugs. Ein solcher Reifen könnte das Risiko von Reifenpannen reduzieren und den Aufwand für die Kontrolle des Luftdrucks verringern.
Die Serienproduktion ist jedoch weiterhin nicht absehbar. Luftlose Reifen müssen unter anderem bei Komfort, Geräuschentwicklung, Wärmeabfuhr, Dauerhaltbarkeit und Kosten mit herkömmlichen Reifen konkurrieren. Besonders anspruchsvoll ist die Abstimmung der tragenden Struktur: Sie muss ausreichend stabil sein, gleichzeitig aber Unebenheiten dämpfen. Auch Reparaturmöglichkeiten und die Integration in unterschiedliche Fahrzeugmodelle sind noch offene Fragen.
Im Alltag bleibt der klassische Luftreifen damit vorerst der Standard. Sein Luftdruck beeinflusst Bremsweg, Verbrauch, Fahrkomfort und Reifenverschleiß und sollte regelmäßig kontrolliert werden.
Nun folgen die Quellen:
Auto Bild: VW e-Up im TÜV-Check 2026
Auto Bild: Komfortable Gebrauchtwagen vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine
Auto Bild: Fünf 911er-Generationen im Vergleich
Auto Bild: Gebrauchter ID.4/ID.5 im TÜV-Report 2026
Auto Bild: Erste Fahrt mit Bridgestones luftfreien Reifen