IG Metall fordert klare Strategie für Elektromobilität zur Sicherung von Arbeitsplätzen

IG Metall fordert klare Strategie für Elektromobilität zur Sicherung von Arbeitsplätzen

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Die IG Metall fordert eine klare Strategie zur Elektromobilität, während der Marktanteil von E-Autos steigt, jedoch ohne Durchbruch bleibt.

IG Metall fordert klare Linie Richtung Elektromobilität

Die IG Metall hat sich für eine klare Strategie zur Förderung der Elektromobilität ausgesprochen. Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall, betont, dass die Automobilindustrie ab 2035 mit voller Geschwindigkeit in die Elektromobilität investieren muss, um Arbeitsplätze zu sichern und industrielle Strukturen zu stärken. Sie fordert flankierende politische Maßnahmen, um den Hochlauf der E-Mobilität zu unterstützen, insbesondere durch Kaufanreize und den Ausbau der Ladeinfrastruktur.

„Es gibt jetzt keine Ausreden mehr.“ – Christiane Benner, IG Metall

Die IG Metall sieht auch die Notwendigkeit eines angepassten Industriestrompreises, um die energieintensive Industrie zu unterstützen. Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen, hebt hervor, dass eine Kaufprämie für gebrauchte E-Autos entscheidend für die Etablierung eines funktionierenden Gebrauchtwagenmarktes ist.

Zusammenfassung: Die IG Metall fordert eine klare Strategie zur Elektromobilität, um Arbeitsplätze zu sichern und den Hochlauf der E-Mobilität zu fördern.

Elektromobilität im Übergang: Viel Dynamik, aber kein Durchbruch

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 490.368 rein elektrische Pkw neu zugelassen, was einem Zuwachs von 41,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Marktanteil der Elektroautos lag bei 18,8 Prozent, nachdem er 2024 noch bei 13,5 Prozent lag. Experten sehen jedoch keinen Durchbruch, da die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückbleibt und die Rahmenbedingungen nicht ausreichend sind.

Hildegard Müller, Präsidentin des VDA, weist auf Defizite bei der Ladeinfrastruktur und hohe Kosten für öffentlichen Ladestrom hin. Professor Stefan Bratzel beschreibt die Situation als Jahr der Bewegung, jedoch ohne Zäsur, und betont, dass der Massenmarkt noch nicht erreicht sei.

Zusammenfassung: Trotz eines Anstiegs der Neuzulassungen bleibt der Durchbruch der Elektromobilität aus, da die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückbleibt.

E-Autos sollen günstiger werden als Verbrenner

Die Bundesregierung plant, die Nachfrage nach Elektroautos durch Kaufanreize zu steigern. Ab Januar 2026 soll eine Kaufprämie von mindestens 3.000 Euro für neue und gebrauchte Elektroautos eingeführt werden. Diese Prämie gilt jedoch nur für Fahrzeuge mit einem Bruttopreis von bis zu 53.550 Euro und für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 3.800 Euro.

Zusätzlich wird eine „soziale Ladekarte“ für Nutzer von E-Autos angestrebt, die über drei Jahre jährlich 1.000 Euro Guthaben für Ladesäulen bereitstellt. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Betriebskosten von Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern zu senken.

Zusammenfassung: Ab 2026 sollen Kaufanreize und eine soziale Ladekarte die Kosten für Elektroautos senken und deren Attraktivität erhöhen.

Fuldatal baut Ladeinfrastruktur aus und stellt Fuhrpark auf E-Autos um

Die Gemeinde Fuldatal investiert in den Ausbau der Elektromobilität, indem sie eine umfassende Ladeinfrastruktur aufbaut und ihren Fuhrpark schrittweise auf Elektrofahrzeuge umstellt. Erste Ladepunkte werden am Rathaus und an der Marienbasilika installiert, während die Gemeinde auch mit der EAM zusammenarbeitet, um öffentlich zugängliche Ladepunkte zu schaffen.

Die Verwaltung plant zudem, bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen die Möglichkeit von Elektrofahrzeugen zu prüfen, um den gemeindlichen Fuhrpark nachhaltig zu gestalten.

Zusammenfassung: Fuldatal investiert in die Elektromobilität durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge.

Studie: E-Autos auch ohne Förderung erfolgreich

Eine Studie des Center Automotive Research zeigt, dass der Marktanteil der Elektroautos in Deutschland im Jahr 2025 auf über 22 Prozent gestiegen ist, auch ohne die zuvor bestehenden Kaufprämien. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen unabhängig von staatlichen Förderungen wächst.

Die Untersuchung hebt hervor, dass der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge von 13 Prozent zu Jahresbeginn auf über 22 Prozent zum Jahresende gestiegen ist, was auf eine zunehmende Akzeptanz der Technologie hinweist.

Zusammenfassung: Der Marktanteil der Elektroautos in Deutschland ist gestiegen, auch ohne staatliche Förderungen, was auf eine wachsende Akzeptanz hinweist.

BYD löst Tesla als Marktführer bei E-Autos ab

Der chinesische Automobilhersteller BYD hat im Jahr 2025 voraussichtlich mehr Elektroautos verkauft als Tesla. Bis Ende November wurden 2,07 Millionen E-Autos von BYD abgesetzt, während Tesla im gleichen Zeitraum 1,22 Millionen Fahrzeuge verkaufte. Die Verkaufszahlen von Tesla sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent gesunken.

BYD setzt zunehmend auf den Export und baut Produktionskapazitäten außerhalb Chinas auf, um den internationalen Markt zu bedienen. Diese Strategie könnte entscheidend für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens sein.

Zusammenfassung: BYD hat Tesla als Marktführer bei Elektroautos abgelöst, was auf eine erfolgreiche Exportstrategie und den Ausbau internationaler Produktionskapazitäten hinweist.

Verbrenner deutlich teurer, E-Autos moderat

Eine Untersuchung des ADAC zeigt, dass die Kosten für Verbrennerfahrzeuge in den letzten Jahren stark gestiegen sind, während die Preiserhöhungen bei Elektroautos moderater ausfielen. Beispielsweise stiegen die Preise für den VW Golf um über 22 Prozent, während die Preise für den VW ID.3 nur um rund 4 Prozent erhöht wurden.

Die Betriebskosten für Elektroautos sind ebenfalls gestiegen, jedoch nicht so stark wie bei Verbrennern. Die Kfz-Versicherung hat in den letzten Jahren um 43,6 Prozent zugenommen, was die Gesamtkosten für Autofahrer erheblich beeinflusst.

Zusammenfassung: Die Kosten für Verbrenner sind stark gestiegen, während die Preiserhöhungen bei Elektroautos moderat ausfielen, was die Attraktivität von E-Autos erhöht.

Quellen: