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E-Auto-Akku für 17.000 Euro kaputt: Mit diesem Trick kostet es nur 900 Euro
Eine Berliner Werkstatt, die EV Clinic, hat eine innovative Methode entwickelt, um die Kosten für die Reparatur von E-Auto-Batterien drastisch zu senken. Anstatt einen kompletten Akkutausch für bis zu 17.000 Euro durchzuführen, können Kunden durch den Austausch einzelner Zellen nur 900 Euro zahlen. Diese Technik könnte für viele Besitzer älterer Elektroautos entscheidend sein, um die Lebensdauer ihrer Fahrzeuge zu verlängern.
Moritz Leicht, der mit seinem Smart Electric Drive bereits über 300.000 Kilometer gefahren war, erlebte diese Ersparnis am eigenen Leib. Nach dem Austausch von nur drei von 93 Zellen konnte die Reichweite seines Fahrzeugs um 20 Prozent gesteigert werden. Die EV Clinic gewährt auf die reparierte Batterie eine Garantie von zwei Jahren, was das Angebot zusätzlich attraktiv macht.
„Die Kapazität der Batterie stieg durch die Reparatur von 75 auf 95 Prozent des Neuzustands“, berichtet Leicht.
Zusammenfassung: Die EV Clinic in Berlin bietet eine kostengünstige Lösung für E-Auto-Besitzer, die mit schwachen Batterien kämpfen, indem sie nur defekte Zellen austauscht.
Wie Chinas E-Auto-Hersteller 2025 auseinanderdriften
Der chinesische Markt für Elektroautos zeigt 2025 ein gemischtes Bild. Während Leapmotor mit über 201.000 ausgelieferten Fahrzeugen im vierten Quartal einen Rekord verzeichnete und auf eine Gesamtzahl von 596.555 Einheiten für das Jahr kam, kämpft Li Auto mit einem Rückgang der Auslieferungen um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Divergenz verdeutlicht die unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen die Hersteller konfrontiert sind.
Nio hingegen konnte im Dezember 48.135 Autos ausliefern, was einem Anstieg von 55 Prozent im Jahresvergleich entspricht, blieb jedoch hinter den eigenen Jahreszielen zurück. Die Zahlen zeigen, dass der Wettbewerb im E-Automarkt intensiver wird, während einige Hersteller wachsen, andere stagnieren oder sogar Rückgänge verzeichnen.
Zusammenfassung: Der chinesische E-Automarkt ist 2025 von starken Wachstumsunterschieden geprägt, wobei einige Hersteller Rekorde brechen, während andere mit Rückgängen kämpfen.
Honda Super-One (2026): kleines E-Auto mit großer Sicherheit
Honda hat mit dem Super-One ein neues Elektroauto angekündigt, das auf der N-One-Plattform basiert und eine WLTP-Reichweite von etwa 290 km bietet. Mit einem Batteriepaket von rund 30 kWh und der Integration von Honda Sensing erfüllt das Fahrzeug hohe Sicherheitsstandards, die für Märkte wie Australien und Europa entscheidend sind.
Das Design des Super-One wurde so angepasst, dass es nicht mehr als Kei-Car gilt, sondern als kompakter Hatchback auftritt. Die Sicherheitsmerkmale umfassen unter anderem adaptive Geschwindigkeitsregelung und automatische Notbremsung, was das Fahrzeug zu einer attraktiven Option für sicherheitsbewusste Käufer macht.
Zusammenfassung: Der Honda Super-One bietet eine Kombination aus Reichweite, Sicherheit und modernem Design, die ihn zu einem vielversprechenden neuen Elektrofahrzeug macht.
VW und Co. in der E-Auto-Zwickmühle – IG Metall warnt: „Hilft nichts“
Die IG Metall hat die Automobilindustrie aufgefordert, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um den E-Auto-Hochlauf zu beschleunigen. Bezirksleiter Thorsten Gröger betont, dass eine Kaufprämie für gebrauchte E-Autos entscheidend sei, um den Markt für Elektromobilität nachhaltig zu etablieren. Ohne einen funktionierenden Gebrauchtwagenmarkt wird die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen nicht steigen.
Zusätzlich fordert die IG Metall den Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine Überarbeitung der Strompreise für Ladestationen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die E-Mobilität in Deutschland voranzutreiben, insbesondere im Hinblick auf die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission zur Lockerung des Verbrenner-Aus.
Zusammenfassung: Die IG Metall fordert umfassende Maßnahmen zur Unterstützung der Elektromobilität, einschließlich Kaufanreizen und Infrastrukturverbesserungen, um den E-Auto-Markt in Deutschland zu beleben.
Elektroautos: Norwegen bei Neuzulassungen fast bei 100 Prozent
Norwegen hat 2025 einen bemerkenswerten Fortschritt bei der Zulassung von Elektroautos erzielt, mit einem Anteil von 95,9 Prozent an den Neuzulassungen. Dies ist das Ergebnis umfangreicher staatlicher Förderungen, die den Kauf von Elektrofahrzeugen attraktiv machen. Im Vergleich dazu lag der Anteil der Elektroautos in Deutschland bei nur 18,8 Prozent von Januar bis November 2025.
Die Beliebtheit von Tesla in Norwegen ist ungebrochen, mit fast 20 Prozent der Neuzulassungen, gefolgt von Volkswagen mit 13 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen den Erfolg der norwegischen Elektroauto-Politik, die auf Steuererleichterungen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur setzt.
Zusammenfassung: Norwegen hat 2025 fast 96 Prozent der Neuzulassungen auf Elektroautos erreicht, während Deutschland noch weit hinterherhinkt, was die Akzeptanz von E-Fahrzeugen betrifft.
Quellen:
- E-Auto-Akku für 17.000 Euro kaputt: Mit diesem Trick kostet es nur 900 Euro
- Wie Chinas E-Auto-Hersteller 2025 auseinanderdriften
- Honda Super-One (2026): kleines E-Auto mit großer Sicherheit
- VW und Co. in der E-Auto-Zwickmühle – IG Metall warnt: „Hilft nichts“
- Elektroautos: Norwegen bei Neuzulassungen fast bei 100 Prozent
- IG Metall: Ohne klaren Kurs stockt der E-Auto-Hochlauf













