Innovatives Testschiff in Kiel: Schifffahrt auf dem Weg zur Klimaneutralität

    16.02.2026 14 mal gelesen 0 Kommentare
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    In Kiel wird ein innovatives Testschiff entwickelt, das die Schifffahrt auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen soll. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat in Zusammenarbeit mit der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft ein 48 Meter langes Schiff in Auftrag gegeben, das verschiedene Antriebsformen testen wird. Ab 2027 sind Versuchsfahrten auf der Nord- und Ostsee geplant, um emissionsfreie Alternativen zu erforschen. Dieses Projekt könnte die Zukunft der Schifffahrt revolutionieren.
    Derzeit fahren über 90 Prozent der Schiffe weltweit noch mit fossilen Brennstoffen. Die Weltschifffahrtsorganisation hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, sind alternative Antriebe unerlässlich. Das DLR plant, verschiedene Treibstoffe und Antriebssysteme zu testen, um die Schifffahrt emissionsfrei zu gestalten.
    Prof. Dr. Sören Ehlers vom DLR betont, dass das Testschiff ein wichtiges Forschungsprojekt ist. Es wird als Technologie-Plattform fungieren, um innovative Lösungen für die Schifffahrt zu entwickeln. Die ersten Tests werden entscheidend sein, um die Machbarkeit und Effizienz der neuen Antriebstechnologien zu bewerten. Die Schifffahrt steht vor einem Wandel, der durch solche Initiativen vorangetrieben wird.
    Die Schifffahrt ist nicht der einzige Sektor, der sich mit alternativen Antrieben beschäftigt. Auf einer Tagung wurde deutlich, dass in der Landwirtschaft Diesel weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Experten sehen die Elektrifizierung vor allem bei kleinen Maschinen als realistisch an, während große Maschinen auf flüssige Kraftstoffe angewiesen bleiben. Ein Mix aus verschiedenen Energieträgern wird als zukunftsträchtig erachtet.
    In Kanada wurden zwei Elektro-Prototypen vorgestellt, die innovative Fertigungstechniken nutzen. Der SUV Project Arrow Vector soll bis 2030 in Serie gehen und bietet eine Reichweite von rund 550 Kilometern. Der Elektro-Van Project Arrow Borealis ist für 2040 geplant und soll bis zu 1.500 Kilometer Reichweite bieten. Diese Projekte zeigen, wie die Automobilindustrie auf nachhaltige Mobilität setzt und die lokale Industrie stärkt.

    Fossile Brennstoffe adé: Neues Testschiff könnte Schifffahrt revolutionieren

    In Kiel wird ein innovatives Testschiff entwickelt, das die Schifffahrt auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen soll. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Zusammenarbeit mit der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) ein 48 Meter langes Schiff in Auftrag gegeben, das mit verschiedenen Antriebsformen ausgestattet werden kann. Dieses Schiff wird als Technologie-Plattform bezeichnet und soll ab 2027 für Versuchsfahrten auf der Nord- und Ostsee genutzt werden.

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    Derzeit fahren über 90 Prozent der Schiffe weltweit noch mit fossilen Brennstoffen. Die Weltschifffahrtsorganisation hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken. Um dies zu erreichen, sind alternative Antriebe unerlässlich. Das DLR plant, verschiedene Treibstoffe und Antriebssysteme zu testen, um die Schifffahrt emissionsfrei zu gestalten.

    „Das Schiff ist Gegenstand der Forschung“, erklärt Prof. Dr. Sören Ehlers vom DLR.

    Zusammenfassung: Ein neues Testschiff in Kiel soll die Schifffahrt klimaneutral machen, indem es verschiedene Antriebsformen testet. Die ersten Versuchsfahrten sind für 2027 geplant.

    Alternative Traktorantriebe: Können Diesel allein nicht ersetzen!

    Auf der Tagung „LAND.TECHNIK für Profis“ wurde deutlich, dass alternative Antriebe in der Landwirtschaft auf absehbare Zeit den Dieselmotor nicht vollständig ersetzen können. Experten betonten, dass die Elektrifizierung vor allem bei kleinen und mittleren Leistungsklassen realistisch ist, während große Maschinen weiterhin auf flüssige Kraftstoffe angewiesen sind. Der jährliche Kraftstoffbedarf der Land- und Forstwirtschaft in Deutschland liegt bei rund 2,1 Milliarden Litern, wobei 88 Prozent auf die Landwirtschaft entfallen.

    Dr. Philipp Kress von AGCO erklärte, dass die derzeitigen technischen Rahmenbedingungen nur wenige realistische Alternativen zum Diesel zulassen. Er sieht die Zukunft in einem Mix aus elektrischen, flüssigen und gasförmigen Energieträgern, wobei die Praxistauglichkeit und die Infrastruktur entscheidend sind.

    „Die Elektrifizierung ist bei leichten Arbeiten bis 2030 realistisch“, so Henning Eckel vom KTBL.

    Zusammenfassung: Experten sind sich einig, dass Diesel in der Landwirtschaft weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Alternative Antriebe werden vor allem in kleineren Maschinen eingesetzt, während große Maschinen auf flüssige Kraftstoffe angewiesen bleiben.

    Kanada will eigenen Elektro-SUV und E-Van: Neuer Van mit 1.500 Kilometer Reichweite

    Auf der Canadian International Auto Show 2026 wurden zwei neue Elektro-Prototypen vorgestellt, die von der kanadischen Automotive Parts Manufacturers Association (APMA) entwickelt wurden. Der SUV Project Arrow Vector soll bis 2030 als Serienmodell realisiert werden und bietet eine Reichweite von rund 550 Kilometern. Der Antrieb leistet 650 PS und ist für autonomes Fahren nach Level-3 ausgelegt.

    Der Elektro-Van Project Arrow Borealis hingegen ist für den Zeitraum ab 2040 geplant und soll eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern bieten. Beide Fahrzeuge nutzen innovative Fertigungsmethoden, darunter 3D-Druck, um Gewicht und Teileanzahl zu reduzieren. Die APMA sieht in diesen Projekten eine Möglichkeit, die Kompetenzen der kanadischen Zulieferindustrie zu demonstrieren und möglicherweise einen Autohersteller zu gewinnen.

    „Project Arrow soll als Schaufenster für die lokale Industrie dienen“, so die APMA.

    Zusammenfassung: Kanada präsentiert zwei Elektro-Prototypen, einen SUV und einen Van, die innovative Fertigungstechniken nutzen. Der SUV soll bis 2030 in Serie gehen, während der Van für 2040 geplant ist.

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