Ionity-Chef fordert einfacheres Laden: Über eine Million Ladepunkte in Europa

    21.01.2026 18 mal gelesen 0 Kommentare
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    Jeroen van Tilburg, CEO von Ionity, fordert eine einfachere Ladeinfrastruktur für Elektroautos. In Europa gibt es bereits über eine Million Ladepunkte, darunter 130.000 Schnelllader, die zuverlässig funktionieren. Ionity hat strategisch Stationen alle 120 bis 150 Kilometer entlang wichtiger Verkehrswege platziert. Ziel ist es, das schnelle Laden in den Alltag der E-Fahrer zu integrieren.
    Trotz der großen Anzahl an Ladepunkten gibt es ein Ungleichgewicht in der Nutzung. Viele Ladeparks verzeichnen weniger als 2,5 Ladevorgänge pro Tag. Um dies zu ändern, plant Ionity gezielte Expansion in Städten, um E-Fahrer ohne eigene Wallbox besser zu erreichen. Besonders Standorte wie Supermärkte und Gastronomien stehen dabei im Fokus.
    Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter, mit innovativen Technologien wie induktivem und bidirektionalem Laden. Induktives Laden ermöglicht es Fahrern, ihre Fahrzeuge kabellos aufzuladen, was den Komfort erhöht. Bidirektionales Laden erlaubt es, Strom zurück ins Netz zu speisen, was für Eigenheimbesitzer mit Solaranlagen vorteilhaft sein kann.
    Der E-Actros 600 von Mercedes-Benz Trucks wird derzeit auf seine Praxistauglichkeit getestet. Dieser vollelektrische Lkw soll die Anforderungen des modernen Güterverkehrs erfüllen und umweltfreundlich sein. Erste Rückmeldungen aus den Tests sind vielversprechend, da der E-Actros 600 die notwendige Leistung und Effizienz bietet.
    Mercedes-Benz plant, den E-Actros 600 bald auf den Markt zu bringen, um den wachsenden Anforderungen an nachhaltige Transportlösungen gerecht zu werden. Die Zukunft des Güterverkehrs könnte durch diesen Lkw nachhaltig geprägt werden. Die Entwicklungen in der Elektromobilität zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

    Ionity-Chef: "Wir als Branche müssen das Laden einfacher machen"

    Jeroen van Tilburg, CEO von Ionity, äußerte sich in einem Interview über die aktuelle Situation der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Er betont, dass das Bild von einer schlechten Ladeinfrastruktur nicht mehr überall zutrifft, insbesondere auf Autobahnen, wo das Schnellladen mittlerweile zuverlässig funktioniert. In Europa gibt es über eine Million öffentliche Ladepunkte, darunter etwa 130.000 Schnelllader mit mindestens 150 kW. Ionity hat entlang wichtiger Verkehrskorridore alle 120 bis 150 Kilometer eine Station.

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    Dennoch gibt es ein Ungleichgewicht in der Nutzung der Ladeparks, da etwa 70 Prozent dieser Parks im Durchschnitt weniger als 2,5 Ladevorgänge pro Tag verzeichnen. Van Tilburg erklärt, dass Ionity gezielt in Städten ausbaut, um E-Fahrer ohne eigene Wallbox besser zu erreichen, insbesondere an Orten wie Supermärkten und Gastronomien.

    „Unser Ziel ist, das schnelle Laden verlässlicher und komfortabler in den Alltag zu integrieren.“ - Jeroen van Tilburg

    Zusammenfassung: Ionity hat über eine Million Ladepunkte in Europa, plant gezielte Expansion in Städten und möchte die Ladeinfrastruktur komfortabler gestalten.

    Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter, wobei drei neue Technologien im Fokus stehen: induktives Laden, bidirektionales Laden und Megawatt-Laden. Induktives Laden ermöglicht es Fahrern, ihre Fahrzeuge einfach über einer Ladeplatte zu parken, ohne ein Kabel anschließen zu müssen. Porsche hat diese Technologie bereits im neuen Cayenne implementiert, was den Komfort erheblich steigert.

    Bidirektionales Laden erlaubt es Fahrzeugen, Strom nicht nur zu beziehen, sondern auch zurück ins Netz oder an andere Geräte abzugeben. Dies könnte für Eigenheimbesitzer mit Photovoltaikanlagen wirtschaftlich vorteilhaft sein, da sie so bis zu 500 Euro pro Jahr sparen können. Megawatt-Laden hingegen verspricht extrem kurze Ladezeiten, doch die Infrastruktur ist oft nicht in der Lage, diese Leistungen zu erbringen.

    „Induktives Laden könnte tatsächlich zum Gamechanger werden – wenn die Preise sinken.“ - Expertenmeinung

    Zusammenfassung: Induktives, bidirektionales und Megawatt-Laden sind Schlüsseltechnologien für die Zukunft der Elektromobilität, wobei die praktische Umsetzung noch Herausforderungen birgt.

    Elektromobilität: E-Actros 600 im Härtetest

    Der E-Actros 600 von Mercedes-Benz Trucks wird derzeit auf seine Praxistauglichkeit getestet. Der vollelektrische Lkw soll die Anforderungen des Güterverkehrs erfüllen und dabei umweltfreundlich sein. Die Tests konzentrieren sich auf die Reichweite, die Ladezeiten und die Gesamtbetriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Lkw.

    Die ersten Rückmeldungen aus den Tests sind vielversprechend, da der E-Actros 600 in der Lage ist, die Leistung und Effizienz zu bieten, die für den modernen Güterverkehr erforderlich sind. Mercedes-Benz plant, den E-Actros 600 in naher Zukunft auf den Markt zu bringen, um den wachsenden Anforderungen an nachhaltige Transportlösungen gerecht zu werden.

    „Der E-Actros 600 wird die Zukunft des Güterverkehrs nachhaltig prägen.“ - Mercedes-Benz

    Zusammenfassung: Der E-Actros 600 wird getestet, um seine Effizienz und Praxistauglichkeit im Güterverkehr zu beweisen, mit dem Ziel, eine nachhaltige Transportlösung zu bieten.

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