Ionity-Chef fordert einfacheres Laden: Über eine Million Ladepunkte in Europa
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Ionity plant, die Ladeinfrastruktur für Elektroautos durch gezielte Expansion in Städten zu verbessern, während der E-Actros 600 von Mercedes-Benz im Praxistest auf Effizienz und Nachhaltigkeit geprüft wird.
Ionity-Chef: "Wir als Branche müssen das Laden einfacher machen"
Jeroen van Tilburg, CEO von Ionity, äußerte sich in einem Interview über die aktuelle Situation der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Er betont, dass das Bild von einer schlechten Ladeinfrastruktur nicht mehr überall zutrifft, insbesondere auf Autobahnen, wo das Schnellladen mittlerweile zuverlässig funktioniert. In Europa gibt es über eine Million öffentliche Ladepunkte, darunter etwa 130.000 Schnelllader mit mindestens 150 kW. Ionity hat entlang wichtiger Verkehrskorridore alle 120 bis 150 Kilometer eine Station.
Dennoch gibt es ein Ungleichgewicht in der Nutzung der Ladeparks, da etwa 70 Prozent dieser Parks im Durchschnitt weniger als 2,5 Ladevorgänge pro Tag verzeichnen. Van Tilburg erklärt, dass Ionity gezielt in Städten ausbaut, um E-Fahrer ohne eigene Wallbox besser zu erreichen, insbesondere an Orten wie Supermärkten und Gastronomien.
„Unser Ziel ist, das schnelle Laden verlässlicher und komfortabler in den Alltag zu integrieren.“ - Jeroen van Tilburg
Zusammenfassung: Ionity hat über eine Million Ladepunkte in Europa, plant gezielte Expansion in Städten und möchte die Ladeinfrastruktur komfortabler gestalten.
Innovationen bei E-Autos: Drei Trends im Check - induktiv, netzdienlich, megaschnell
Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter, wobei drei neue Technologien im Fokus stehen: induktives Laden, bidirektionales Laden und Megawatt-Laden. Induktives Laden ermöglicht es Fahrern, ihre Fahrzeuge einfach über einer Ladeplatte zu parken, ohne ein Kabel anschließen zu müssen. Porsche hat diese Technologie bereits im neuen Cayenne implementiert, was den Komfort erheblich steigert.
Bidirektionales Laden erlaubt es Fahrzeugen, Strom nicht nur zu beziehen, sondern auch zurück ins Netz oder an andere Geräte abzugeben. Dies könnte für Eigenheimbesitzer mit Photovoltaikanlagen wirtschaftlich vorteilhaft sein, da sie so bis zu 500 Euro pro Jahr sparen können. Megawatt-Laden hingegen verspricht extrem kurze Ladezeiten, doch die Infrastruktur ist oft nicht in der Lage, diese Leistungen zu erbringen.
„Induktives Laden könnte tatsächlich zum Gamechanger werden – wenn die Preise sinken.“ - Expertenmeinung
Zusammenfassung: Induktives, bidirektionales und Megawatt-Laden sind Schlüsseltechnologien für die Zukunft der Elektromobilität, wobei die praktische Umsetzung noch Herausforderungen birgt.
Elektromobilität: E-Actros 600 im Härtetest
Der E-Actros 600 von Mercedes-Benz Trucks wird derzeit auf seine Praxistauglichkeit getestet. Der vollelektrische Lkw soll die Anforderungen des Güterverkehrs erfüllen und dabei umweltfreundlich sein. Die Tests konzentrieren sich auf die Reichweite, die Ladezeiten und die Gesamtbetriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Lkw.
Die ersten Rückmeldungen aus den Tests sind vielversprechend, da der E-Actros 600 in der Lage ist, die Leistung und Effizienz zu bieten, die für den modernen Güterverkehr erforderlich sind. Mercedes-Benz plant, den E-Actros 600 in naher Zukunft auf den Markt zu bringen, um den wachsenden Anforderungen an nachhaltige Transportlösungen gerecht zu werden.
„Der E-Actros 600 wird die Zukunft des Güterverkehrs nachhaltig prägen.“ - Mercedes-Benz
Zusammenfassung: Der E-Actros 600 wird getestet, um seine Effizienz und Praxistauglichkeit im Güterverkehr zu beweisen, mit dem Ziel, eine nachhaltige Transportlösung zu bieten.
Quellen:
- Ionity-Chef: "Wir als Branche müssen das Laden einfacher machen"
- Innovationen bei E-Autos: Drei Trends im Check - induktiv, netzdienlich, megaschnell
- Elektromobilität: E-Actros 600 im Härtetest
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