Ionity-Chef spricht über Ladeinfrastruktur-Ausbau und Preisstrategien für E-Autos
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Ionity sieht großes Potenzial im Ausbau der Ladeinfrastruktur, insbesondere in Städten, während die HUK Coburg von einer steigenden Nachfrage nach Elektroautos berichtet.
Elektromobilität im Fokus: Ionity-Chef erläutert Ausbau und Preis-Strategie
Christoph Strecker, der Country Manager DACH von Ionity, hat in einem Interview die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität und die Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur erläutert. Er betont, dass das Schnellladenetz in Deutschland entlang der Autobahnen bereits gut ausgebaut ist, während in städtischen Gebieten noch Nachholbedarf besteht. „Auf der Langstrecke gibt es mittlerweile fast schon ein Überangebot an Ladeinfrastruktur, während es in den Städten noch Nachholbedarf gibt“, so Strecker.
Die Preise an den Ladestationen sind für die Nutzer ein zentrales Thema. Ionity investiert Millionen in Schnellladeparks an wichtigen Standorten, um die Verfügbarkeit zu erhöhen. Strecker fordert einen niedrigeren Strompreis, um das Laden wettbewerbsfähiger zu gestalten. „Was uns helfen würde, wäre ein niedrigerer Strompreis, damit das Laden wettbewerbsfähiger wird“, erklärt er.
„Ein neuer Schub bei der Verbreitung von Elektroautos in Deutschland scheint jetzt da zu sein“, sagt HUK-Vorstand Jörg Rheinländer.
Zusammenfassung: Ionity sieht großes Potenzial im Ausbau der Ladeinfrastruktur, insbesondere in städtischen Gebieten. Die Preisgestaltung an den Ladestationen bleibt ein zentrales Thema, das durch niedrigere Strompreise verbessert werden könnte.
Elektromobilität: HUK Coburg berichtet von steigender Nachfrage
Die HUK Coburg hat in ihrem aktuellen Bericht festgestellt, dass die Nachfrage nach Elektroautos trotz der Streichung der E-Auto-Kaufprämie wieder ansteigt. Im dritten Quartal 2025 entschieden sich 6,2 Prozent der Autokäufer für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge, was eine Verdopplung im Vergleich zum Tiefpunkt Anfang 2024 darstellt. „Ein neuer Schub bei der Verbreitung von Elektroautos in Deutschland scheint jetzt da zu sein“, so HUK-Vorstand Jörg Rheinländer.
Besonders in Niedersachsen und Bayern sind Elektroautos beliebt, während in einigen ostdeutschen Bundesländern die Umstiegsquote unter vier Prozent liegt. Die HUK Coburg erwartet, dass eine mögliche neue Förderung für E-Autos, die auch gebrauchte Fahrzeuge einbezieht, einen zusätzlichen Schub geben könnte.
„Die Analyse offenbart aber große regionale Unterschiede“, so die HUK Coburg.
Zusammenfassung: Die Nachfrage nach Elektroautos steigt wieder, insbesondere in bestimmten Regionen Deutschlands. Eine neue Förderung könnte diesen Trend weiter unterstützen.
Brand auf B1 bei Möser: E-Auto zerstört, Fahrer rettet sich
In der Nacht zu Donnerstag kam es auf der B1 bei Möser zu einem Brand eines Elektroautos, der einen Schaden von etwa 100.000 Euro verursachte. Der Fahrer bemerkte Rauchentwicklung und konnte sich rechtzeitig ins Freie retten. Die Feuerwehr benötigte über zwei Stunden, um den Brand zu löschen und die Straße wieder freizugeben.
Die Feuerwehr musste das E-Auto speziell absichern, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Brände von Elektroautos stellen besondere Herausforderungen dar, da die Lithium-Ionen-Batterien auch nach dem Löschen weiter reagieren können. Um die Batterie zu kühlen, ist ein hoher Wasseraufwand nötig.
„Die beste Möglichkeit ein brennendes E-Auto zu löschen, ist laut Fraunhofer, es komplett in ein Wasserbecken zu tauchen“, erklärt ein Experte.
Zusammenfassung: Ein E-Auto brannte auf der B1 und verursachte hohen Sachschaden. Die Feuerwehr steht bei solchen Einsätzen vor besonderen Herausforderungen, insbesondere durch die Batterien.
Neue Technologie von Mercedes: Solarfarbe für E-Autos
Mercedes-Benz hat eine innovative Solarfarbe entwickelt, die die Reichweite von Elektroautos erhöhen soll. Diese spezielle Farbe kann Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln und könnte den Fahrern in Deutschland bis zu 12.000 Kilometer zusätzliche Reichweite pro Jahr ermöglichen, ohne dass das Fahrzeug aufgeladen werden muss.
Die Solarfarbe wird zwischen der Karosserie und der Lackierung aufgetragen und hat einen Wirkungsgrad von 20 Prozent. In sonnenreichen Regionen könnte die Reichweite sogar bis zu 20.000 Kilometer betragen. Mercedes-Benz plant, die Technologie weiter zu entwickeln und die Kosten zu senken, bevor sie in Serienfahrzeugen eingesetzt wird.
„Die Ingenieure von Mercedes-Benz geben den Wirkungsgrad der Solarfarbe mit 20 Prozent an“, so ein Unternehmenssprecher.
Zusammenfassung: Mercedes-Benz hat eine Solarfarbe entwickelt, die die Reichweite von Elektroautos erheblich steigern könnte. Die Technologie befindet sich jedoch noch in der Entwicklungsphase.
Quellen:
- Elektromobilität im Fokus: Ionity-Chef erläutert Ausbau und Preis-Strategie
- Elektromobilität: HUK Coburg: Elektroauto-Tief überwunden
- Elektromobilität: Das plant Rehau in Sachen Ladesäulen
- Soll ich mir ein E-Auto kaufen? Kieler Experten ordnen fünf Mythen ein
- Stadtmaler setzt auf Elektromobilität
- Elektromobilität: HUK Coburg: Elektroauto-Tief überwunden
- „Dadurch fährt kein einziges E-Auto mehr auf deutschen Straßen“
- 12.000 Kilometer extra im E-Auto ohne einmal mehr zu laden: Neue Technologie von Mercedes soll immer wieder neue Energie liefern
- Brand auf B1 bei Möser: E-Auto zerstört, Fahrer rettet sich
- Elektroauto kaufen: Nachfrage nach E-Autos steigt trotz fehlender Zuschüsse
- E-Autos als Speicher fürs Stromnetz: "Gute Idee, aber Gesetze fehlen"
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