Leasing-Preise für E-Autos fallen: VW ID.3 nicht der beste Deal
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
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Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Die Betriebskosten für E-Autos sind deutlich niedriger als bei Verbrennern, vorausgesetzt sie werden zu Hause geladen; an öffentlichen Ladesäulen steigen die Kosten jedoch.
Leasing-Preise fallen ins Bodenlose: VW ID.3 für 99 Euro ist nicht mal der beste Deal
Der VW ID.3 wird aktuell für 99 Euro im Monat angeboten, was auf den ersten Blick verlockend erscheint. Doch im Vergleich zu anderen Elektroautos ist dies nicht der beste Deal. Der Citroën e-C3 beispielsweise kostet nur 36 Euro, während der Leapmotor T03 für 61 Euro erhältlich ist. Diese Preissenkungen sind das Ergebnis der neuen E-Auto-Förderung, die die Leasingpreise erheblich drückt.
„Die E-Auto-Förderung 2026 drückt die Preise ins Bodenlose.“
Die zehn besten Leasing-Deals im Februar zeigen, dass es zahlreiche attraktive Angebote gibt, die weit unter dem Preis des VW ID.3 liegen. Die Liste umfasst unter anderem den Citroën ë-C3 Aircross für 58 Euro und den Opel Corsa Electric für 100 Euro. Diese Entwicklungen machen den Kauf von Gebrauchtwagen weniger attraktiv, da die neuen Modelle zu unschlagbaren Preisen angeboten werden.
Zusammenfassung: Der VW ID.3 für 99 Euro ist nicht der beste Deal auf dem Markt. Günstigere Alternativen wie der Citroën e-C3 für 36 Euro sind verfügbar.
Ökostrom für E-Autos: Bremerhaven plant 300 neue Ladesäulen
Bremerhaven plant den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit 300 neuen Ladesäulen an 120 Standorten. Diese Ladesäulen sollen unter anderem auf Supermarktparkplätzen installiert werden und ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Die ersten 100 Lademöglichkeiten sollen bis Ende des Jahres einsatzbereit sein.
Die Stadt verfolgt damit das Ziel, die Elektromobilität weiter zu fördern und die Ladeinfrastruktur in Bereichen zu verbessern, wo das Angebot bisher unzureichend ist. Betreiber können sich auf die neuen Standorte bewerben, um die Ladesäulen zu betreiben.
Zusammenfassung: Bremerhaven plant 300 neue Ladesäulen für Elektroautos, die mit Ökostrom betrieben werden sollen, um die Elektromobilität zu fördern.
E-Auto-Leitmarkt Norwegen: Warum der Absturz im Januar?
Der norwegische Neuwagenmarkt hat im Januar 2026 einen dramatischen Rückgang von 76,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erlebt, mit nur 2.218 neu zugelassenen Pkw. Trotz dieses Rückgangs bleibt der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen bei 94 Prozent, was etwa 2.084 batterieelektrischen Fahrzeugen entspricht.
Der Rückgang wird auf einen außergewöhnlich starken Dezember zurückgeführt, in dem über 35.000 neue Pkw zugelassen wurden, da viele Käufer ihre Zulassungen vor einer Steueränderung vorzogen. Branchenexperten erwarten, dass sich die Zulassungszahlen im weiteren Verlauf des Jahres stabilisieren werden.
Zusammenfassung: Norwegen verzeichnete im Januar 2026 einen Rückgang der Neuzulassungen um 76,7 Prozent, bleibt jedoch bei 94 Prozent Elektroautos unter den Neuzulassungen.
Baden-Württemberg: Strom-Panne legt E-Auto-Ladesäulen in Stuttgart lahm
Ein kurzer Stromausfall in Stuttgart hat etwa 360 halböffentliche Ladepunkte für Elektroautos lahmgelegt. Der Vorfall wurde durch einen Schaltfehler in einem Umspannwerk verursacht und dauerte nur 0,06 Sekunden. Die Stadtwerke Stuttgart arbeiten daran, die betroffenen Ladesäulen schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen.
Die Ladeinfrastruktur in Stuttgart ist entscheidend für die Unterstützung der Elektromobilität in der Region, und die Stadtwerke haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Überprüfungen der Ladesäulen abzuschließen.
Zusammenfassung: Ein Stromausfall in Stuttgart hat 360 Ladesäulen für Elektroautos lahmgelegt, die Stadtwerke arbeiten an der Wiederinbetriebnahme.
E-Auto im Winter: So beeinflusst die Kälte die Reichweite
Die Reichweite von Elektroautos kann im Winter erheblich sinken, was laut ADAC auf zwei Hauptgründe zurückzuführen ist. Erstens müssen im Winter Heizungen für den Innenraum und die Scheiben betrieben werden, was zusätzliche Energie aus der Batterie zieht. Zweitens kann die Kälte die Batterie selbst beeinträchtigen, da sie bei Temperaturen unter 20 Grad Celsius weniger effizient arbeitet.
Tests zeigen, dass die Reichweite bei Temperaturen um den Gefrierpunkt um etwa 23 Prozent sinken kann. Um die Reichweite im Winter zu verbessern, empfehlen Experten, das Auto vor der Abfahrt vorzuheizen und den Eco-Modus zu nutzen.
Zusammenfassung: Im Winter kann die Reichweite von E-Autos um bis zu 23 Prozent sinken, was auf Heizbedarf und Kälteeinflüsse zurückzuführen ist.
E-Autos im Betrieb nur halb so teuer wie Verbrenner – unter einer Voraussetzung
Eine aktuelle Auswertung von Verivox zeigt, dass die Betriebskosten für E-Autos deutlich niedriger sind als für Verbrenner, vorausgesetzt, das E-Auto wird zu Hause geladen. Die Ladekosten für E-Autos lagen 2025 im Vergleich zu Benzinern bei etwa 56 Prozent und zu Dieselfahrzeugen bei rund 30 Prozent niedriger.
Allerdings steigen die Kosten, wenn E-Autos an öffentlichen Ladesäulen aufgeladen werden, wo die Preise deutlich höher sind. Wer auf öffentliche Ladesäulen angewiesen ist, hat einen geringeren Preisvorteil gegenüber Verbrennern.
Zusammenfassung: E-Autos sind im Betrieb nur halb so teuer wie Verbrenner, wenn sie zu Hause geladen werden. An öffentlichen Ladesäulen sind die Kosten jedoch höher.
Quellen:
- Leasing-Preise fallen ins Bodenlose: VW ID.3 für 99 Euro ist nicht mal der beste Deal
- Ökostrom für E-Autos: Bremerhaven plant 300 neue Ladesäulen
- E-Auto-Leitmarkt Norwegen: Warum der Absturz im Januar?
- Baden-Württemberg: Strom-Panne legt E-Auto-Ladesäulen in Stuttgart lahm
- E-Auto im Winter: So beeinflusst die Kälte die Reichweite
- E-Autos im Betrieb nur halb so teuer wie Verbrenner – unter einer Voraussetzung