MAN liefert über 3.000 E-Busse an Deutsche Bahn bis 2032 – Historischer Vertrag
Autor: E-Mobil Magazin Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: News und Updates
Zusammenfassung: Gladbeck hat vier neue Ladesäulen installiert, um die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu decken und die Ladeinfrastruktur auszubauen.
MAN liefert 3000+ Busse an Deutsche Bahn bis 2032, Fokus auf E-Mobilität
MAN Truck & Bus hat den Zuschlag für die größte Bus-Vergabe der Unternehmensgeschichte der Deutschen Bahn (DB) erhalten. Im Rahmen eines neuen Vertrages werden zwischen 2027 und 2032 über 3.000 Fahrzeuge geliefert, wobei ein erheblicher Teil der Busse vollelektrisch sein wird. Alexander Vlaskamp, CEO von MAN, bezeichnete den Vertrag als „historischen Beschaffungsauftrag“ und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit für die nachhaltige Transformation des öffentlichen Verkehrs.
Die Partnerschaft zwischen MAN und der Deutschen Bahn besteht seit 2010, und in den letzten 15 Jahren wurden bereits fast 5.000 MAN-Busse an die DB geliefert. Die neuen Busse werden vor allem für die Regionalverkehrstochter DB Regio AG eingesetzt und sollen den Fahrgästen eine zuverlässige, komfortable und umweltfreundliche Mobilität bieten.
„Der neue Rahmenvertrag mit der Deutschen Bahn ist ein herausragender Vertrauensbeweis für unsere Produkte und unsere Mannschaft“, sagt Alexander Vlaskamp.
Zusammenfassung: MAN wird bis 2032 über 3.000 Busse an die Deutsche Bahn liefern, darunter viele vollelektrische Modelle. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in der E-Mobilität dar.
Kretschmann drängt trotz EU-Rückzieher auf E-Mobilität
Ministerpräsident Winfried Kretschmann von Baden-Württemberg hat sich für die Elektromobilität ausgesprochen, trotz der Ankündigung der EU-Kommission, das geplante Ende neuer Verbrennungsmotoren zu revidieren. Auf dem Parteitag der Grünen forderte er, die Diskussion über Antriebe konstruktiv zu beenden, um Investitionssicherheit zu schaffen und klare Rahmenbedingungen für die Elektromobilität zu entwickeln.
Kretschmann räumte ein, dass die ursprüngliche Entscheidung, das Aus neuer Verbrennungsmotoren ab 2035 gesetzlich festzuschreiben, nicht ausreichend vorbereitet war. Er betonte die Notwendigkeit, die Elektromobilität als zentrale Entwicklungsrichtung zu verstehen, um die Klimaziele zu erreichen.
„Die Abstimmung zwischen politischen Zielen und industrieller Leistungsfähigkeit ist entscheidend, damit die Transformation der Branche gelingen kann“, so Kretschmann.
Zusammenfassung: Kretschmann fordert eine konstruktive Diskussion über die Elektromobilität und betont die Notwendigkeit klarer Rahmenbedingungen, um die Transformation der Automobilindustrie zu unterstützen.
Ford tritt bei der E-Mobilität hart auf die Bremse
Ford hat angekündigt, sein verlustreiches Elektroauto-Geschäft umzukrempeln und eine Abschreibung von 19,5 Milliarden Dollar (16,6 Milliarden Euro) vorzunehmen. Die vollelektrische Version des beliebten Pickups F-150 wird eingestellt, und Ford plant, sich stärker auf Hybridfahrzeuge zu konzentrieren und kleinere Elektroautos zu entwickeln.
Die Entscheidung folgt auf enttäuschende Verkaufszahlen von Elektro-Pickups, die nicht die erwarteten Stückzahlen erreichten. Ford-Chef Jim Farley erklärte, dass Elektroautos zuletzt nur fünf Prozent des Ford-Geschäfts ausmachten, was vor dem Auslaufen der Subventionen noch zwölf Prozent waren.
„Der Umbau hin zu Fahrzeugen mit Hybrid-Antrieb wird Tausende neue Jobs in den USA schaffen“, so Farley.
Zusammenfassung: Ford reduziert seine Elektroauto-Strategie und setzt verstärkt auf Hybridfahrzeuge, nachdem die Verkaufszahlen von Elektro-Pickups enttäuschend waren.
EnBW und ACV bieten gemeinsamen Ladetarif an
Das Energieunternehmen EnBW und der ACV Automobil-Club Verkehr haben eine Kooperation im Bereich Elektromobilität angekündigt. Ab Februar 2026 können ACV-Mitglieder den neuen „ACV Ladetarif“ nutzen, der ihnen den Zugang zum Schnellladenetz der EnBW zu attraktiven Konditionen ermöglicht.
Mit einer monatlichen Grundgebühr von 3,99 Euro zahlen ACV-Mitglieder 46 Cent pro Kilowattstunde (kWh) an EnBW-Ladepunkten. Die erste Ladekarte ist kostenlos, und es gibt ein Ladeguthaben von 10 Euro zum Start. Die Kooperation zielt darauf ab, den Mitgliedern einen echten Mehrwert zu bieten und die Nutzung von Elektroautos zu fördern.
„Mit dem vergünstigten ‚ACV Ladetarif‘ und eigener Ladekarte bieten wir unseren Mitgliedern einen echten Mehrwert“, sagt Holger Küster, Geschäftsführer des ACV.
Zusammenfassung: EnBW und ACV starten einen gemeinsamen Ladetarif, der ACV-Mitgliedern vergünstigte Konditionen beim Laden von Elektroautos bietet.
Ladesäulen-Netz für E-Autos wächst: Vier neue Stationen in Gladbeck installiert
In Gladbeck wurden vier neue Ladesäulen mit insgesamt acht Ladepunkten installiert, wodurch die Gesamtzahl der Ladesäulen in der Stadt auf 52 steigt. Die neuen Standorte wurden in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ausgewählt und sollen die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter verbessern.
Die Emscher Lippe Energie GmbH (Ele) betreibt die neuen Ladesäulen, die an strategisch ausgewählten Orten installiert wurden, um die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit zu erhöhen. Die Zahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge in Gladbeck ist in den letzten Jahren stark gestiegen, was den Ausbau der Ladeinfrastruktur notwendig macht.
„Jede neue Ladesäule ist ein konkreter Schritt hin zu einer modernen, emissionsarmen Mobilität“, so Klaas Rudy von der Stadt Gladbeck.
Zusammenfassung: Gladbeck hat vier neue Ladesäulen installiert, um die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu unterstützen und die Ladeinfrastruktur auszubauen.
Quellen:
- MAN liefert 3000+ Busse an Deutsche Bahn bis 2032, Fokus auf E-Mobilität
- Kretschmann drängt trotz EU-Rückzieher auf E-Mobilität
- Ford tritt bei der E-Mobilität hart auf die Bremse
- EnBW und ACV bieten gemeinsamen Ladetarif an
- Ladesäulen-Netz für E-Autos wächst: Vier neue Stationen in Gladbeck installiert
- E-Mobilität: Ford legt Rückwärtsgang im Elektroauto-Geschäft ein