Mehr als die Hälfte der Unternehmen plant Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten

Mehr als die Hälfte der Unternehmen plant Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten

Autor: E-Mobil Magazin Redaktion

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Kategorie: News und Updates

Zusammenfassung: Die Uscale-Studie 2026 zeigt, dass über die Hälfte der Unternehmen eine Elektrifizierungsstrategie für ihre Flotten verfolgt und Bedenken hinsichtlich hoher Fahrzeugkosten abnehmen. Unterschiede zwischen Branchen bestehen, wobei Industrie und produzierendes Gewerbe führend sind, während Pflege- und Sozialdienste den niedrigsten Elektrifizierungsgrad aufweisen.

Fortschritte bei der Elektrifizierung gewerblicher Flotten

Die Uscale-Studie 2026 zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen im gewerblichen Bereich eine langfristige Strategie zur Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten verfolgt. Dies ist ein signifikanter Anstieg, da der Anteil der Unternehmen, die hohe Fahrzeugkosten als Hinderungsgrund für die Elektrifizierung angeben, von 52 Prozent im Jahr 2024 auf nur noch 29 Prozent im Jahr 2026 gesunken ist. Die wichtigsten Beweggründe für den Umstieg auf elektrische Antriebe sind Kosteneinsparungen, Nachhaltigkeitsziele und das Unternehmensimage.

„Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie“, sagt Dr. Axel Sprenger, Gründer und Geschäftsführer von Uscale.

Die Studie zeigt, dass 56 Prozent der Unternehmen eine langfristige Elektrifizierungsstrategie verfolgen, während gut 20 Prozent eine schrittweise Umstellung planen. Die Erfahrungen der Unternehmen mit der Elektrifizierung haben sich ebenfalls verbessert: Während 40 Prozent den Einstieg als schwieriger als erwartet bewerteten, sind es nach einer Pilotphase nur noch 13 Prozent, die die Umsetzung als schwierig einschätzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks in vielen Unternehmen zunehmend als machbar angesehen wird, was durch die sinkenden Bedenken hinsichtlich der Fahrzeugkosten unterstützt wird. (Quelle: LOGISTRA)

Unterschiede zwischen den Branchen

Die Uscale-Studie zeigt vergleichsweise geringe Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen in Bezug auf die Elektrifizierung. Industrie und produzierendes Gewerbe weisen den höchsten Stand bei der Elektrifizierung auf, während die Logistikbranche im Mittelfeld liegt. Pflege- und Sozialdienste erreichen den niedrigsten Elektrifizierungsgrad. Dies deutet darauf hin, dass die Elektrifizierung branchenübergreifend voranschreitet, jedoch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass Unternehmen in verschiedenen Sektoren klare Ziele für die Elektrifizierung ihrer Flotten setzen, jedoch auch die Herausforderungen und Prioritäten variieren. (Quelle: LOGISTRA)

Weitere Themen der Fleet Charging-Studie 2026

Zusätzlich zu den Strategien und Hemmnissen untersucht die Fleet Charging-Studie 2026 auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur an Standorten, unterwegs und zu Hause. Die Auswahl von Anbietern, die Systemintegration sowie die Perspektive von Fahrern elektrischer Lastkraftwagen sind ebenfalls Teil der Analyse. Diese umfassende Betrachtung ermöglicht es, die Herausforderungen und Chancen der Elektrifizierung besser zu verstehen.

Insgesamt zeigt die Studie, dass sich die Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks in vielen Unternehmen etabliert, auch wenn die Daten auf einer Unternehmensbefragung basieren und keine umfassenden Marktanalysen darstellen. (Quelle: LOGISTRA)

Quellen: