Nachfrage nach alternativen Antrieben steigt, Elektroautos bleiben hinter Zielen zurück

    17.01.2026 21 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Nachfrage nach alternativen Antrieben ist im letzten Jahr um 25,5 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 1.684.783 Neuwagen mit alternativen Antrieben zugelassen, was 59 Prozent aller Neuwagen entspricht. Besonders Elektroautos haben mit 545.142 Neuzulassungen einen Zuwachs von über 43 Prozent erzielt. Dennoch bleibt der Anteil der Elektroautos hinter den CO2-Zielen zurück.
    Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller fordert eine Elektroauto-Prämie, um die Situation zu verbessern. VDIK-Präsidentin Imelda Labbé betont, dass trotz des Wachstums bei E-Autos die CO2-Flottengrenzwerte nicht erreicht werden. Eine Prämie könnte Anreize schaffen, um mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen. Die Diskussion um die Förderung von E-Autos wird also immer dringlicher.
    Ein weiterer Aspekt, der die Nutzung von Elektroautos betrifft, ist die Reichweite im Winter. Ein ADAC-Test zeigt, dass die Reichweite bei Kälte um bis zu 70 Prozent sinken kann. Modelle wie der Renault Kangoo E-Tech Electric erreichen bei Minusgraden nur noch etwa 125 Kilometer. Diese erheblichen Verluste erschweren die Planung von Fahrten in der kalten Jahreszeit.
    Auch beliebte Modelle wie das Tesla Model 3 sind betroffen und verlieren rund 40 Prozent ihrer Reichweite. Dies könnte potenzielle Käufer abschrecken und die Akzeptanz von Elektroautos beeinträchtigen. Die Hersteller müssen Lösungen finden, um die Wintertauglichkeit ihrer Fahrzeuge zu verbessern.
    In einer weiteren Entwicklung hat Tesla angekündigt, sein Fahrerassistenzsystem Full Self-Driving (FSD) ab 2026 nur noch im Abonnement anzubieten. Dies betrifft auch Bestandskunden, die künftig für den Zugang zur Software zahlen müssen. Die Umstellung könnte die Nutzung von FSD für viele Kunden verändern und neue Geschäftsmodelle für Tesla schaffen.

    KBA: Nachfrage nach alternativen Antrieben deutlich gestiegen

    Die Neuzulassungen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind im Vorjahr um 25,5 Prozent auf 1.684.783 Neuwagen gestiegen, was 59 Prozent aller Gesamtzulassungen von 2.857.591 Pkw entspricht. Unter diesen Fahrzeugen entfielen 545.142 Neuzulassungen auf reine Elektroautos, was einem Zuwachs von über 43 Prozent und einem Anteil von 19,1 Prozent an den Neuzulassungen entspricht.

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    Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) äußerte jedoch, dass der Zuwachs bei den reinen E-Autos nicht ausreiche, um die CO2-Flottenziele zu erreichen. VDIK-Präsidentin Imelda Labbé forderte daher dringend eine Elektroauto-Prämie, die rückwirkend zum 1. Januar für neue und junge gebrauchte E-Autos gelten soll. Diese Informationen stammen von Autogazette.de.

    „Trotz der Produktoffensive der Internationalen Kraftfahrzeughersteller und dem Zulassungswachstum bei den bezahlbaren BEVs und Plug-In-Hybriden reichte der Gesamtmarktanteil noch nicht aus, um die CO2-Flottengrenzwerte zu erreichen.“ - Imelda Labbé, VDIK-Präsidentin

    Zusammenfassung: Die Nachfrage nach alternativen Antrieben ist gestiegen, jedoch bleibt der Anteil der Elektroautos hinter den CO2-Zielen zurück. Eine Prämie für E-Autos wird gefordert.

    70% Mehrverbrauch im Winter: Bei diesen E-Autos schrumpft die Reichweite am krassesten

    Ein Test des ADAC zeigt, dass die Reichweite von Elektroautos im Winter erheblich sinkt, teilweise um bis zu 70 Prozent. Der Renault Kangoo E-Tech Electric hat im Test bei -7 Grad Celsius nur noch eine nutzbare Reichweite von etwa 125 Kilometern, was die Hälfte seiner Sommerreichweite ausmacht.

    Auch der Dacia Spring und der MG5 Maximum Range zeigen im Winter schwache Leistungen, mit Reichweiten von rund 140 und 185 Kilometern. Selbst beliebte Modelle wie das Tesla Model 3 verlieren etwa 40 Prozent ihrer Reichweite und kommen auf rund 240 Kilometer. Diese Informationen stammen von Auto Motor und Sport.

    Zusammenfassung: Elektroautos haben im Winter mit erheblichen Reichweitenverlusten zu kämpfen, was die Planung von Fahrten erschwert. Der Renault Kangoo E-Tech Electric hat die geringste Winterreichweite im Test.

    Autopilot FSD nur noch im Abo: Tesla ändert die Regeln

    Ab Mitte Februar 2026 wird Tesla sein Fahrerassistenzsystem Full Self-Driving (FSD) nicht mehr als einmalige Kaufoption anbieten, sondern ausschließlich im Abonnement. Der Preis für die FSD-Option liegt in Deutschland bei 7.500 Euro, während in den USA ein monatliches Abonnement für 99 Dollar (ca. 85 Euro) angeboten wird.

    Diese Umstellung betrifft auch Bestandskunden, die künftig ein Abo abschließen müssen, um auf die FSD-Software zugreifen zu können. Tesla plant zudem eine weiterentwickelte FSD-Version, die ohne permanente Fahrerüberwachung auskommen soll. Diese Informationen stammen ebenfalls von Auto Motor und Sport.

    Zusammenfassung: Tesla stellt den Verkauf des FSD-Systems auf ein Abonnement um, was auch Bestandskunden betrifft. Zukünftige Versionen sollen ohne permanente Fahrerüberwachung auskommen.

    Quellen:

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