Neue Schnellladepunkte und Tarife: E-Mobilität in Deutschland im Wandel

    15.01.2026 28 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland wächst rasant. Im November 2025 gab es bereits über 139.000 Normallader und 45.000 Schnellladepunkte, darunter fast 15.000 mit einer Leistung von 300 kW oder mehr. Diese Entwicklung kommt vor allem neuen 800-Volt-Stromern zugute, die in nur 30 Minuten aufgeladen werden können. Die neuen Tarife sollen den E-Mobilisten helfen, die besten Angebote zu finden.
    In Coburg wurden zwölf neue Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW in Betrieb genommen. Diese ermöglichen es, in nur 15 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite zu laden. Der Standort im Gewerbegebiet Lauterer Höhe ist rund um die Uhr verfügbar und bietet Zugang zu Einkaufsmöglichkeiten. EnBW plant bis 2030 insgesamt 20.000 Schnellladepunkte in Deutschland.
    Ein Erfahrungsbericht zeigt, dass die Nutzung eines E-Autos im Winter besondere Herausforderungen mit sich bringt. Die Reichweite und Ladezeiten können stark variieren, was für viele Nutzer frustrierend ist. Diese Erfahrungen regen die Diskussion über die Vor- und Nachteile von E-Autos an. Es wird deutlich, dass Winterbedingungen die Nutzung beeinflussen können.
    Eine Umfrage unter Handwerksbetrieben zeigt, dass 54 % der Unternehmen günstige Konditionen und planbare Kosten für E-Fahrzeuge als entscheidend ansehen. 46 % wünschen sich schnelle Verfügbarkeit und einfache Abwicklung. Die Anforderungen an die Anbieter sind klar: Effizienz, Steuerbarkeit und flexible Nutzung sind gefragt.
    Unternehmen können bei offenen Leasingverträgen 75 % der Anschaffungskosten für Elektro-Dienstwagen im ersten Jahr steuerlich absetzen. Diese Regelung gilt jedoch nur für gekaufte Fahrzeuge, nicht für Leasingfahrzeuge, es sei denn, es handelt sich um „offene“ Leasingverträge. Die Wirtschaftlichkeit von E-Lkw hängt stark von der Auslastung und den Stromkosten ab, wie das Beispiel von Logistik Schmitt zeigt.

    Tempo, Tricks und neue Tarife: Was sich beim Schnellladen ändert

    Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland wächst kontinuierlich. Im November 2025 gab es bereits 139.285 Normallader und 45.321 Schnellladepunkte. Besonders hervorzuheben ist, dass an fast 15.000 Säulen bereits Strom mit einer Leistung von 300 kW oder mehr verfügbar ist. Diese Entwicklung kommt vor allem neuen 800-Volt-Stromern wie dem BMW iX3 und dem Mercedes CLA zugute, die in nur 30 Minuten aufgeladen werden können.

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    „Die Frage nach den besten Tarifen der Ladeanbieter stellt sich zunehmend für die Nutzer“, so die Experten.

    Die neuen Regeln zur Preisgestaltung sollen mehr Transparenz schaffen und den E-Mobilisten helfen, die besten Tarife zu finden. Die Vielzahl an Anbietern und Tarifen macht es jedoch schwierig, den Überblick zu behalten.

    Zusammenfassung: Deutschland hat im November 2025 über 139.000 Normallader und 45.000 Schnellladepunkte. Neue Tarife sollen mehr Transparenz für E-Mobilisten schaffen.

    E-Mobilität in Coburg: Zwölf Schnellladepunkte für die Lauterer Höhe

    In Coburg wurden zwölf neue „High Power Charging“-Ladepunkte in Betrieb genommen, die E-Mobilisten eine Ladeleistung von bis zu 400 kW bieten. Diese Ladepunkte ermöglichen es, in nur 15 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite zu laden. Der Standort im Gewerbegebiet Lauterer Höhe ist rund um die Uhr verfügbar und bietet Zugang zu verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten.

    Die EnBW, die für den Ausbau der Ladeinfrastruktur verantwortlich ist, plant, bis 2030 insgesamt 20.000 Schnellladepunkte in Deutschland bereitzustellen. Aktuell betreibt die EnBW bereits das größte Schnellladenetz mit über 8.000 Punkten.

    Zusammenfassung: Coburg hat zwölf neue Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW in Betrieb genommen. EnBW plant bis 2030 insgesamt 20.000 Schnellladepunkte in Deutschland.

    Im Winter lieber nicht: Mein ehrliches Fazit nach sieben Monaten E-Auto

    Ein Autor berichtet von seinen Erfahrungen mit einem E-Auto nach sieben Monaten Nutzung. Er hebt hervor, dass die Wintermonate besondere Herausforderungen mit sich bringen, die in den Herstellerprospekten oft nicht erwähnt werden. Die Reichweite und die Ladezeiten können stark variieren, was für viele Nutzer frustrierend ist.

    Die Diskussion über die Vor- und Nachteile von E-Autos wird durch seine Erfahrungen angestoßen, die sowohl positive als auch negative Aspekte umfassen. Der Autor befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen den Befürwortern und Kritikern der Elektromobilität.

    Zusammenfassung: Ein Erfahrungsbericht über die Nutzung eines E-Autos zeigt, dass Winterbedingungen die Reichweite und Ladezeiten negativ beeinflussen können.

    Handwerksbetriebe verlangen Planungssicherheit bei E-Fahrzeugen

    Eine Umfrage unter 700 deutschen Handwerksbetrieben zeigt, dass 54 % der Unternehmen günstige Konditionen und planbare Gesamtkosten als entscheidend für die Wahl eines E-Fahrzeuganbieters ansehen. 46 % der Befragten wünschen sich schnelle Verfügbarkeit und einfache Abwicklung, während 38 % flexible Vertragslaufzeiten bevorzugen.

    Die Umfrage verdeutlicht, dass Handwerksbetriebe eine Mobilität benötigen, die sich an ihren Betriebsalltag anpasst. Die Anforderungen an die Anbieter sind klar: Effizienz, Steuerbarkeit und flexible Nutzung sind gefordert.

    Zusammenfassung: Handwerksbetriebe fordern Planungssicherheit und flexible Vertragsmodelle für E-Fahrzeuge, wobei günstige Konditionen und schnelle Verfügbarkeit im Vordergrund stehen.

    75 % Sonderabschreibung für offene Leasingverträge möglich

    Die neue Abschreibungsmethode für Elektro-Dienstwagen, die durch den Investitionsbooster eingeführt wurde, ermöglicht es Unternehmen, im ersten Jahr 75 % der Anschaffungskosten steuerlich abzusetzen. Diese Regelung gilt jedoch nur für gekaufte Fahrzeuge und nicht für Leasingfahrzeuge, es sei denn, es handelt sich um „offene“ Leasingverträge.

    Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) kritisiert, dass die Maßnahme in der Praxis oft an der Zielgruppe vorbeigeht, da Leasingnehmer nicht von der steuerlichen Entlastung profitieren. Offene Leasingverträge hingegen ermöglichen eine steuerliche Abschreibung, was für viele Unternehmen von Vorteil ist.

    Zusammenfassung: Unternehmen können bei offenen Leasingverträgen 75 % der Anschaffungskosten für Elektro-Dienstwagen im ersten Jahr steuerlich absetzen. Gekaufte Fahrzeuge profitieren von der neuen Abschreibungsmethode.

    Eigenstrom entscheidet: Was der Flottenwechsel auf E-Lkw für Speditionen bedeutet

    Das Unternehmen Logistik Schmitt hat 50 seiner 100 Lkw auf Elektroantrieb umgestellt und zeigt, dass Elektromobilität im Güterverkehr wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Umstellung auf E-Lkw ist für das Unternehmen ein betriebswirtschaftlich motivierter Schritt, der nur dann sinnvoll ist, wenn die Elektroflotte produktiv ausgelastet und zu vertretbaren Energiekosten betrieben wird.

    Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist der Strompreis. Logistik Schmitt setzt auf Depotladen und erzeugt einen Teil seines Strombedarfs selbst durch Photovoltaikanlagen. Diese Maßnahmen sollen die Abhängigkeit von Marktpreisen reduzieren und die Energiekosten stabil halten.

    Zusammenfassung: Logistik Schmitt hat 50 E-Lkw in Betrieb genommen und setzt auf Eigenstrom zur Kostensenkung. Die Wirtschaftlichkeit hängt von der Auslastung und den Stromkosten ab.

    Quellen:

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