Neue Tarife und Infrastruktur für E-Mobilität bei Stadtwerken Langenfeld eingeführt

    31.10.2025 134 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Stadtwerke Langenfeld haben zum 1. Oktober 2025 eine neue Tarifstruktur für das Laden von Elektrofahrzeugen eingeführt. Diese neuen Tarife bieten den Kunden mehr Flexibilität und reagieren auf die wachsende Bedeutung der Elektromobilität. Nutzer können zwischen verschiedenen Modellen wählen, darunter ein flexibler Tarif ohne monatliche Grundgebühr. Damit wird E-Mobilität für alle einfacher und zugänglicher.
    Stefan Figge, Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld, hebt hervor, dass E-Mobilität ein zentraler Baustein der Energiewende ist. Um die Nutzung zu erleichtern, wird die Ladeinfrastruktur in Langenfeld weiter ausgebaut. Aktuell gibt es 37 öffentliche Ladepunkte, und elf weitere sind in Planung. Die swL-Ladekarte bleibt der Schlüssel für den Zugang zu über 390.000 Ladepunkten in Europa.
    Die neue Tarifstruktur der Stadtwerke Langenfeld bietet für unterschiedliche Bedürfnisse das passende Modell. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Elektromobilität in der Region voranzutreiben. Gleichzeitig wird die Ladeinfrastruktur kontinuierlich verbessert, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. E-Mobilität wird somit für alle Bürger zugänglicher und attraktiver.
    In anderen Nachrichten hat der Stadtrat von Halle (Saale) kürzlich Anträge zur Förderung der Elektromobilität abgelehnt. Die SPD kritisiert diese Entscheidung als kurzsichtig, da die Nachfrage nach Elektroautos steigt. Eric Eigendorf, Vorsitzender der SPD-Fraktion, betont, dass die Stadt dringend eine bessere Ladeinfrastruktur benötigt, um eine nachhaltige Verkehrswende zu ermöglichen.
    Aldi Süd investiert in den Ausbau seiner Ladeinfrastruktur und plant, an 40 Standorten Schnelllade-Hubs zu errichten. Diese Hubs ermöglichen es, dass bis zu sechs Elektroautos gleichzeitig laden können. Mit über 700 E-Ladestationen und wettbewerbsfähigen Preisen wird Aldi Süd zu einem wichtigen Akteur im Bereich der E-Mobilität.

    Neue Tarife für E-Mobilität bei den Stadtwerken Langenfeld

    Die Stadtwerke Langenfeld haben zum 1. Oktober 2025 eine neue Tarifstruktur für das Laden von Elektrofahrzeugen eingeführt. Diese Maßnahme soll den Kunden mehr Flexibilität bieten und auf die steigende Bedeutung der Elektromobilität reagieren. Die neuen Tarife ermöglichen es den Nutzern, zwischen verschiedenen Modellen zu wählen, darunter ein flexibler Tarif ohne monatliche Grundgebühr sowie Varianten mit Grundgebühr und günstigeren Strompreisen pro Kilowattstunde.

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    Stefan Figge, Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld, betont: „E-Mobilität ist ein zentraler Baustein der Energiewende und wir wollen sie für alle so unkompliziert wie möglich gestalten.“ Zudem wird die Ladeinfrastruktur in Langenfeld weiter ausgebaut, mit derzeit 37 öffentlichen Ladepunkten und elf weiteren in Planung. Die swL-Ladekarte bleibt zentral für die Nutzung der Ladesäulen im Stadtgebiet und ermöglicht den Zugang zu über 390.000 öffentlichen Ladepunkten in Europa.

    „Die neue Tarifstruktur bietet daher für unterschiedliche Bedürfnisse das passende Modell.“ – Stefan Figge, Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld

    Zusammenfassung: Die Stadtwerke Langenfeld haben eine neue Tarifstruktur für E-Ladestationen eingeführt, um den Kunden mehr Flexibilität zu bieten. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird parallel vorangetrieben.

    Stadtrat von Halle (Saale) lehnt Anträge zu E-Mobilität ab

    Der Stadtrat von Halle (Saale) hat kürzlich zwei Anträge zur Förderung der Elektromobilität abgelehnt. Die SPD und Volt hatten gefordert, dass die Stadtverwaltung eine koordinierende Rolle beim Aufbau der E-Ladeinfrastruktur übernehmen solle. Der erste Antrag erhielt 12 Ja-Stimmen, 26 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen, während der zweite Antrag zur Prüfung von Ladebordsteinen mit 11 Ja-Stimmen, 35 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen abgelehnt wurde.

    Die SPD kritisierte die Entscheidung als kurzsichtig und betonte, dass die Nachfrage nach Elektroautos steige. Eric Eigendorf, Vorsitzender der SPD-Fraktion, wies darauf hin, dass die Stadt in den nächsten fünf Jahren fast 19.000 Ladepunkte benötige, um eine nachhaltige Verkehrswende zu ermöglichen. Die Mehrheit des Stadtrates blockiere aktiv den zukunftsweisenden Ausbau der E-Mobilität in Halle.

    „Das Verhalten der Mehrheit des Stadtrates in dieser Sache sei äußerst kurzsichtig.“ – Eric Eigendorf, Vorsitzender der SPD-Fraktion

    Zusammenfassung: Der Stadtrat von Halle hat Anträge zur Förderung der E-Mobilität abgelehnt, was von der SPD als kurzsichtig kritisiert wird. Die Stadt benötigt dringend eine bessere Ladeinfrastruktur.

    Induktives Laden auf der A6 – Deutschlands erste Teststrecke

    Auf der A6 bei Amberg wird Deutschlands erste Teststrecke für induktives Laden eröffnet, bei der Elektroautos während der Fahrt Strom aufnehmen können. Unter dem Asphalt sind Kupferspulen eingelassen, die ein Magnetfeld erzeugen, sobald ein Fahrzeug darüber fährt. Diese Technologie, entwickelt von Electreon Deutschland, könnte die Reichweitenangst der Fahrer verringern und den Bedarf an großen Batterien reduzieren.

    Die Teststrecke ist Teil des Projekts E|MPOWER, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Die Technologie hat das Potenzial, die Effizienz der Elektromobilität erheblich zu steigern, indem sie es ermöglicht, dass Fahrzeuge während der Fahrt geladen werden, was besonders im Güterverkehr von Vorteil ist.

    „Wir bringen mit E|MPOWER Forschung buchstäblich auf die Straße.“ – Prof. Florian Risch, FAU

    Zusammenfassung: Auf der A6 wird eine Teststrecke für induktives Laden eröffnet, die es Elektroautos ermöglicht, während der Fahrt Strom zu tanken. Dies könnte die Reichweitenangst verringern und den Bedarf an großen Batterien reduzieren.

    Aldi Süd baut Schnelllade-Hubs auf

    Aldi Süd investiert in den Ausbau seiner Ladeinfrastruktur und plant, an 40 stark frequentierten Standorten Schnelllade-Hubs zu errichten. Diese Hubs sollen es ermöglichen, dass bis zu sechs Elektroautos gleichzeitig laden können. In diesem Jahr wurden bereits 160 neue E-Ladepunkte an Aldi Süd Filialen installiert, und das Unternehmen betreibt nun über 700 E-Ladestationen mit insgesamt 1600 Ladepunkten.

    Die Schnellladestationen bieten eine Nennleistung von bis zu 200 kW, was bedeutet, dass in nur 30 Minuten bis zu 500 Kilometer zusätzliche Reichweite geladen werden können. Aldi Süd verfolgt das Ziel, das Stromtanken zu vergleichsweise günstigen Preisen anzubieten, mit aktuellen Preisen von 29 ct/kWh an Normal-Ladestationen und 44 ct/kWh an Schnell-Ladestationen mit 50 kW Nennleistung.

    Zusammenfassung: Aldi Süd plant den Bau von Schnelllade-Hubs an 40 Standorten, um die E-Ladeinfrastruktur zu erweitern. Das Unternehmen betreibt bereits über 700 E-Ladestationen und bietet wettbewerbsfähige Preise an.

    75 %-Sonderabschreibung für offene Leasingverträge

    Im Rahmen der neuen Sonderabschreibung für Elektro-Dienstwagen können Unternehmen, die Fahrzeuge kaufen, im ersten Jahr 75 Prozent der Anschaffungskosten steuerlich absetzen. Diese Regelung gilt jedoch nicht für Leasingverträge, da diese als Umlaufvermögen gelten und somit nicht von der Abschreibung profitieren können. Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) kritisiert, dass dieses Förderinstrument in der Praxis an der Zielgruppe vorbeigeht.

    Die Regelung sieht vor, dass Unternehmen in den fünf Folgejahren jeweils zehn Prozent, fünf Prozent, fünf Prozent, drei Prozent und zwei Prozent der Anschaffungskosten absetzen können. Diese Maßnahme soll den Kauf von Elektrofahrzeugen fördern, während Leasingnehmer leer ausgehen.

    Zusammenfassung: Eine neue Sonderabschreibung ermöglicht es Unternehmen, 75 % der Anschaffungskosten für Elektro-Dienstwagen abzusetzen, jedoch nicht für Leasingverträge. Dies wird als unzureichend kritisiert.

    Quellen:

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