Österreich investiert 480 Millionen Euro in E-Mobilitätsinfrastruktur und Nutzfahrzeuge

    03.07.2025 167 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die österreichische Regierung hat ein neues Förderpaket für die Elektromobilität angekündigt, das bis 2026 insgesamt 480 Millionen Euro umfasst. Der Fokus liegt auf dem Ausbau öffentlicher Ladestationen sowie der Förderung von emissionsfreien Lkw und Bussen. Private Haushalte erhalten hingegen keine neuen Subventionen für Elektro-Pkw. Ziel ist es, die Infrastruktur zu verbessern und den Umstieg auf E-Mobilität zu erleichtern.
    Von den 480 Millionen Euro fließen 450 Millionen bis Ende 2025 in öffentliche Ladestationen und emissionsfreie Nutzfahrzeuge. Zusätzlich sind 30 Millionen Euro für Schnellladestationen in ländlichen Gebieten im Jahr 2026 eingeplant. Die Förderung für private Elektroautos wurde nicht verlängert, um die Infrastruktur zu priorisieren. Damit sollen bis 2030 95 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einer Schnellladestation im Umkreis von zehn Kilometern haben.
    Das Förderprogramm „eMove Austria“ umfasst vier Säulen: „eCharge“ für öffentliche Ladeinfrastruktur, „eBus“ für emissionsfreie Busse, „eTruck“ für Lkw und „eRide“ für individuelle E-Fahrzeuge. Besonders im Bereich der E-Busse wird stark gefördert, mit bis zu 60 Prozent der Anschaffungskosten. Auch neue Ladesäulen profitieren von ähnlichen Förderquoten.
    Aktuell sind in Österreich 225.000 E-Autos zugelassen, und in den letzten fünf Jahren wurden rund 160.000 Förderanträge für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur gestellt. Die bisherigen Förderprogramme haben entscheidend zur Verbreitung der E-Mobilität beigetragen, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich.
    Zusätzlich wurde seit April eine motorbezogene Versicherungssteuer für E-Fahrzeuge eingeführt, die sich nach Eigengewicht und Leistung richtet. Während die Förderung für private Ladestationen entfällt, bleibt die Unterstützung für öffentliche Infrastruktur bestehen. Diese Maßnahmen sollen die E-Mobilität in Österreich weiter vorantreiben und die Herausforderungen der Ladeinfrastruktur angehen.

    Österreichs neue E-Mobilitätsförderung: Fokus auf Infrastruktur und Nutzfahrzeuge

    Die österreichische Bundesregierung hat ein neues Förderpaket für die Elektromobilität vorgestellt, das bis Ende 2026 rund 480 Millionen Euro umfasst. Im Zentrum stehen der Ausbau öffentlicher Ladestationen sowie die Förderung von emissionsfreien Lkw und Bussen. Für private Haushalte und den Kauf von Elektro-Pkw gibt es hingegen keine neuen Subventionen mehr. Die Mittel verteilen sich wie folgt: 450 Millionen Euro bis Ende 2025 für Öffentliche Ladestationen, emissionsfreie Lkw und Busse sowie deren Lade- und Wasserstoffbetankungsinfrastruktur. Im Jahr 2026 sind zusätzlich 30 Millionen Euro speziell für Schnellladestationen in unterversorgten ländlichen Gebieten vorgesehen. (Quelle: heise online)

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    Förderbereich Budget (in Mio. €) Zeitraum
    Öffentliche Ladestationen, Lkw, Busse 450 bis Ende 2025
    Schnellladestationen ländlicher Raum 30 2026

    Die Förderung privater Elektroautos wurde nicht verlängert. Die Regierung setzt stattdessen auf eine verbesserte Infrastruktur, um den Umstieg auf E-Mobilität zu erleichtern. (Quelle: heise online)

    • Keine neue Kaufprämie für private E-Autos
    • Förderung für E-Mopeds und E-Motorräder bleibt bestehen
    • Bis zu 60 Prozent Förderung für E-Busse und Ladeinfrastruktur
    • Bis zu 60 Prozent Förderung für neue Ladesäulen

    Zusammenfassung: Österreich investiert gezielt in öffentliche Ladeinfrastruktur und Nutzfahrzeuge, während die direkte Förderung für private E-Autos ausläuft. Ziel ist es, bis 2030 für 95 Prozent der Bevölkerung eine Schnellladestation im Umkreis von zehn Kilometern bereitzustellen. (Quellen: heise online, electrive.net)

    Steuerliche Änderungen und neue Rahmenbedingungen für E-Mobilität in Österreich

    Mit dem neuen Förderpaket werden E-Fahrzeuge in Österreich seit dem 1. April erstmals der motorbezogenen Versicherungssteuer unterworfen. Diese Steuer richtet sich bei E-Autos nach Eigengewicht und Nenndauerleistung und kann daher in manchen Fällen höher ausfallen als bei Verbrennermodellen. Zusätzlich gibt es einen Steuerrabatt für Transportfahrzeuge mit Verbrennermotoren, die von der Normverbrauchsabgabe befreit werden. (Quelle: derStandard.de)

    • Motorbezogene Versicherungssteuer für E-Fahrzeuge seit 1. April
    • Steuerrabatt für Transportfahrzeuge mit Verbrennungsmotor
    • Private Ladestationen werden nicht mehr gefördert, öffentliche sehr wohl

    Zusammenfassung: Die steuerlichen Rahmenbedingungen für E-Mobilität verschärfen sich, während die Förderung für private Ladeinfrastruktur und Fahrzeuge zurückgefahren wird. (Quelle: derStandard.de)

    Förderstruktur und Schwerpunkte des Programms „eMove Austria“

    Das Förderprogramm „eMove Austria“ gliedert sich in vier Säulen: „eCharge“ (öffentliche Ladeinfrastruktur), „eBus“ (Umstieg auf emissionsfreie Busse), „eTruck“ (Umstieg auf emissionsfreie Lkw) und „eRide“ (Umstieg auf Individual-E-Fahrzeuge im privaten und betrieblichen Kontext). Innerhalb dieser Säulen sind verschiedene Fördermodelle, Reformen und Forschungsprojekte verankert. Besonders im Bereich der E-Busse liegt der größte Förderschwerpunkt: Fast die Hälfte des Budgets fließt in diesen Bereich, wobei bis zu 60 Prozent der Anschaffungskosten gefördert werden. Auch bei neuen Ladesäulen werden bis zu 60 Prozent der Kosten ersetzt. (Quelle: electrive.net)

    Säule Förderinhalt Förderquote
    eCharge Öffentliche Ladeinfrastruktur bis zu 60 %
    eBus Emissionsfreie Busse & Infrastruktur bis zu 60 %
    eTruck Emissionsfreie Lkw & Infrastruktur bis zu 60 % (Fahrzeuge), 40 % (Infrastruktur)
    eRide Individual-E-Fahrzeuge (privat/betrieblich) keine Dotierung bekannt

    Zusammenfassung: Das Programm „eMove Austria“ setzt klare Schwerpunkte auf öffentliche Infrastruktur und Nutzfahrzeuge, während Individualförderungen für Pkw entfallen. (Quelle: electrive.net)

    Aktuelle Zahlen zur E-Mobilität in Österreich

    Derzeit sind in Österreich 225.000 E-Autos zugelassen. In den vergangenen fünf Jahren wurden knapp 160.000 Förderanträge für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur gestellt. Bei Privatpersonen wurden rund 62.000 Elektrofahrzeuge und 51.000 Wallboxen oder Ladekabel gefördert. Im gewerblichen Bereich wurden 53.000 Fahrzeuge gefördert, davon 35.000 Elektroautos. (Quelle: electrive.net)

    Kategorie Anzahl
    Zugelassene E-Autos 225.000
    Förderanträge (5 Jahre) 160.000
    Geförderte E-Autos (Privat) 62.000
    Geförderte Wallboxen/Ladekabel (Privat) 51.000
    Geförderte Fahrzeuge (Gewerblich) 53.000
    Davon E-Autos (Gewerblich) 35.000

    Zusammenfassung: Die bisherigen Förderprogramme haben maßgeblich zum Hochlauf der E-Mobilität in Österreich beigetragen, insbesondere im privaten und gewerblichen Bereich. (Quelle: electrive.net)

    Risiken für Ladeinfrastruktur: Kupferdiebstahl an E-Ladesäulen

    In Schleswig-Holstein wurden erstmals Fälle von Kupferdiebstahl an E-Ladesäulen gemeldet. Auf dem Gelände des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes in Kiel wurden Kabel zweier öffentlich zugänglicher Schnellladesäulen mit professionellem Werkzeug durchtrennt und gestohlen. Geschäftsführer Jan-Nikolas Sontag vermutet, dass die Täter es gezielt auf das Kupfer abgesehen haben. In Süddeutschland ist dieses Phänomen bereits weiter verbreitet, nun befürchten Betreiber eine Ausweitung der Diebstahlwelle in den Norden. (Quelle: Kieler Nachrichten)

    • Erste Fälle von Kupferdiebstahl an E-Ladesäulen in Schleswig-Holstein
    • Betreiber fürchten Ausweitung der Diebstahlwelle
    • Professionelles Vorgehen der Täter

    Zusammenfassung: Kupferdiebstahl stellt ein wachsendes Risiko für die Ladeinfrastruktur dar und könnte die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen beeinträchtigen. (Quelle: Kieler Nachrichten)

    Internationale Entwicklungen: Vatikan setzt auf deutsche E-Autos

    Der Vatikan stellt seine Fahrzeugflotte auf E-Mobilität um. Der Papst nutzt bereits ein Elektroauto eines deutschen Herstellers. (Quelle: Die Rheinpfalz)

    Zusammenfassung: Auch auf internationaler Ebene, wie im Vatikan, wird die Umstellung auf E-Mobilität vorangetrieben, wobei deutsche Hersteller eine wichtige Rolle spielen. (Quelle: Die Rheinpfalz)

    Infobox: Die wichtigsten Erkenntnisse zur E-Mobilität in Österreich

    • 480 Millionen Euro Fördervolumen bis 2026, Schwerpunkt auf Infrastruktur und Nutzfahrzeuge
    • Keine neue Kaufprämie für private E-Autos
    • Förderung für E-Busse und Lkw mit bis zu 60 Prozent der Kosten
    • Motorbezogene Versicherungssteuer für E-Fahrzeuge eingeführt
    • 225.000 E-Autos aktuell in Österreich zugelassen
    • Risiko für Ladeinfrastruktur durch Kupferdiebstahl steigt

    Quellen:

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